Beiträge von Nuperus

    ^Die Kritik ist aus meiner Sicht absolut berechtigt. Die Stadt Leipzig wirbt so lange ich denken kann mit einer einzigartigen Flusslandschaft, mit einem Auwald, der sich einmal quer durch die Stadt zieht - nur tut er das de facto längst nicht (mehr). Abgesehen davon ist diese Verbindung ist für die Durchlässigkeit und den Biotopverbund extrem wichtig. Es ist absolut unverständlich, dass man nicht in der Lage ist, einen alternativen Platz für die Kleinmesse zu finden, Leipzig hat nach wie vor genügend Brachflächen - oder Interimsflächen. Die Fläche des Festplatzes ist bereits komplett versiegelt und bietet sich für RB an (für dessen Standort man sich an dieser Stelle nun einmal ausgesprochen hat - wie auch immer man das findet). Aber Natur und Tiere haben halt eben kaum eine Lobby und können sich nicht wehren, zumindest nicht unmittelbar. Also wählt man den Weg des geringsten Widerstandes - zulasten der Stadtnatur. Zudem handelt es sich ja bereits um eine Ausgleichsfläche - ich würde mich nicht wundern, wenn sich herausstellt, dass das rechtlich gar nicht möglich ist. Ich hoffe wirklich sehr, dass die dazu laufende Petition wahrgenommen wird und der Rat sich dagegen entscheidet und man noch einmal in Ruhe nach einer optionalen Fläche für den Rummel sucht.

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    Es sind ja auch nicht die Airlines an der Misere schuld, sondern die Wähler, die so gewählt haben, wie sie gewählt haben! Ohne diese Politik, wären auch Kurzstreckenflüge quer durch die Republik noch drin.

    Die Aussage ist derart absurd, dass man kaum argumentieren mag. Also erstens wird das Bahnsystem seit Jahrzehnten kaputtgespart, wer in dieser Zeit die Verkehrsminister gestellt hat, das wissen wir alle. Dass Ultrakurzstrecken zu fliegen ultra unsinnig und mindestens genauso zeit- und nervenraubend sind, wie sie klimaschädlich sind, ist ebenso fakt. Mich würde nur mal interessieren, wie die Wähler hätten wählen sollen, um dieser Misere frühzeitig auszweichen?

    Im Übrigen halte ich es für absolut richtig, wenn für Mitteldeutschland nur einen Flughafen finanziert wird - und der heißt vernünftigerweise Leipzig. Er erschließt den Süden Ostdeutschlands ziemlich zentral, die Anbindung aus der Region via Schiene ist aufgrund der beiden Städte Leipzig und Halle sehr gut.

    Ich denke, man hat das an der Stelle genau richtig gemacht. Das schließe ich mich Tomlpz13 an: Im Sichtbereicht und am Blockrand und bei Lückenschluss sind Schrägdacher einfach wesentlich ästhetischer und mit dem Bestand besser vereinbar. Man kann sogar Schrägdach und Gründach /PV vereinen, wie hier recht gut dargestellt https://www.immobilien-aktuell-magazin.de/topics/lwb-neu…viertel-wohnen/

    Bleibt zu hoffen, dass das Projekt auch so umgesetzt wird und nicht wieder völlig entgleist.

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    Etwas Farbe ist doch besser als dieser ewige Einheitsgrau

    Absolut dafür, ja. Aber dann doch bitte mit farblichen Kontrasten. Ich weiß nicht, warum sogar die Außenjalousien unbedingt rot sein mussten, hier hätte aus meiner Sicht z.B. ein grau oder ein Anthrazit gut getan. Das Gebäude wirkt auf Fotos besser als in der Realität. Ich bin neulich an dem Gebäude vorbeigefahren und mich hats richtig erschlagen. Auch diese 4 größeren Fenster gefallen mir nicht. Aber das ist eben alles eine Frage des Geschmack´s.

    ^bin ich der Einzige, der diesen roten Klotz ziemlich hässlich findet? Ich hatte mir da wirklich etwas Kontrast gewünscht. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie das in ein paar Jahren aussieht, wenn sich die Farbe auswäscht.

    Ich begrüße es. Zwar werden dort wohl kaum erschwingliche Wohnungen gebaut, aber die Wertschöpfung geschieht vor Ort - insbesondere mit dem Hotelbau. Ich hoffe nur, er fügt sich gut ins Landschaftsbild ein. Besser als ein Golfplatz ist das allemal.

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    Nach all dem berechtigten Klagen über die LWB hier mal ein nettes Projekt. Es handelt sich um die Sozialwohnungen in der Samuel-Lampel-Straße.

    Für ein Objekt der LWB ist es aus meiner Sicht im Vergleich ein recht gutes Ergbnis. Mir gefallen die Bullaugen und die Fliesen an der Fassade des Erdgeschosses. Ich finde sogar Gefallen an der Farbgebung. Allerdings unmöglich ist auch hier wieder der Dachabschluss mit dieser Blechkante. Ein Dachgesims hätte dem Gebäude sehr gut getan - und wahrscheinlich auch ein Geschossgesims als Abschluss des gefliesten Erdgeschosses. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ruinierend viel kostet. Kleiner Aufwand, große Wirkung. Die Strukturierungen zwischen den Fenstern sind sicher nett gemeint, kommen aber irgendwie nicht zur Geltung (vielleicht ändert sich das, wenn sich in ein zwei Jahren der Feinstaub drin verfängt :S ). Gut wäre es auch gewesen, die Balkone farblich abzusetzen - entweder gleich den Fensterrahmen oder etwas Neutrales.

    ^Ist es nicht, denn es ist hier öffentlich einsehbar.

    Zitat: "genehmigungsfähig ist der Ersteinbau oder Ergänzung eines vorhandenen Bades mit Grundausstattungsmerkmalen nach Sächsischer Bauordnung (WC, Einzelwaschbecken, Einbaubadewanne oder Dusche, Wand- und Bodenverfliesung)"

    Es wird also ziemlich genau festgelegt, was man darf - und was nicht. Grundausstattung, mehr nicht. Der Eigentümer 100 Meter weiter darf es. Ist es gerecht? Nein. Wusste ich es vor Einzug? Nein.

    Natürlich könnte jemand den Umbau einfach ohne Genehmigung vornehmen, aber wenn denjenigen jemand aus der Nachbarschaft nicht mag ... Nunja, ich würd´s nicht drauf ankommen lassen. Im worst case muss das frisch sanierte Bad vielleicht teilrückgebaut werden.

    Ich finde die Grundidee ja nicht schlecht. Aber wenn ich die Wohnung selbst bewohne, sollte es meine Sache sein, ob ich mir nen vergoldetes WC einbaue :klo: :lach:

    ^

    Nicht ganz zu Unrecht hat Eigentum in Deutschland einen hohen Stellenwert. Zum einen.

    Zum Anderen stimmt es schlichtweg nicht, dass der Staat nicht Möglichkeiten hat, regulierend einzugreifen. Es gibt eben mehrere als nur eine Interessenseite. Seit ich Eigentümer bin, sehe ich die Dinge auch ein klein wenig anders. Beispiel Milleuschutz: Die Stadt Leipzig schreibt mir vor, wie wertig ich mein eigenes Bad sanieren darf, obwohl ich Eigennutzer bin. Völlig sinnfrei und es senkt den Wert meiner Immobilie , weil ich in einem nachträglich dazu erklärtem Milleuschutzviertel wohne. Darüber hinaus stehen Eigentümer für sämtliche Reparatur- und Sanierungskisten gerade. Und wie oben schon angemerkt, ist das nahezu vollständig nicht umlegbar. Eigentümer sind nicht ausschließlich große Immobilienunternehmen, sondern zu einem großen Teil auch einfache Arbeitnehmer. Also Vorsicht mit solchen pauschalen Forderungen.

    Soweit ich weiß, sind das Instandhaltungskosten, die nicht auf den Mieter umlegbar sind. Im Zweifel bleibt man als Eigentümer auf den Kosten sitzen und streitet sich mit dem Mieter gerichtlich herum, weil es hier keine eindeutige Regelung gibt. Ich denke, das ist der falsche Weg.

    Ich glaube, die Strafen für die Sachbeschädigung müssen erheblich empfindlicher werden.

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    Werden in Leipzig auch gelegentlich mal Graffiti-Schmierer gefasst, oder lässt die Stadt sie einfach ihr Ding machen? Man kann ja schon darauf warten, dass nach Abschluss einer Sanierung wieder Farbe an die Mauern gesprüht wird. Die Polizei müsste sich nur auf die Lauer legen.

    Das gleiche gilt für die Müllablagerei. Kaum hat man es gemeldet, die Stadtreinigung hat es mitgenommen, stehen wieder neue Möbel, Müllsäcke, vesiffte Matratzen o.ä. auf dem Gehweg. Einkaufswagen mitzunehmen, ist irgendwie auch in. Hier müssten die Discounter was tun. Ich verstehe nicht, warum man seine eigene Stadt so verkommen lassen muss. Und anscheinend sind die Strafen auch viel zu gering für solche Delikte.

    Wie einfallsreich man doch sein muss, um aus einer sachlichen Diskussion um ein Stadtlogo wieder eine politische im eigenen Sinne zu machen. Die Graffity-Szene hat mit "Zecken" mit dem von dir sicher gemeinten politischen Hintergrund nicht zwingend etwas zu tun. Ich kenne Einige, das sind keine politisch überzeugten Linken oder etwa Linksextremisten oder schmuddelige Typen mit Rastas. Sorry wenn´s nicht ins stereotype Bild passt :rolleyes:. Gut finde ich das Geschmiere trotzdem nicht!
    Doch lasst uns bitte beim Logo bleiben. Ich finde es so schlecht gar nicht, weil sich durch das Logo die Möglichkeit ergibt, dass man auch als "Nichtheraldiker" auf den ersten Blick einen Unterschied zu den Wappen der beiden anderen sächsischen Großstädte erkennt. Und irgendwie wird es im Tenor der Pressemeldungen so dargestellt, als hätte man 700 K € nur für dieses neue Logo ausgegeben und nicht für einen komplett neuen Web-Auftritt. Außenwirkung ist eben auch in dem Bereich wichtig.

    Dann hat dieser kleine dreieckige Platz zwischen Hahnekamm, Wintergarten- und Schützenstraße ja nun endlich wieder eine Einfassung. Ich hoffe, dessen Umgestaltung zu einem grünen Stadtplatz wird bald umgesetzt. Vielleicht lenkt das etwas von der Beliebigkeit und Charakterlosigkeit der Bauten (abgesehen von der Westseite) drumherum ab. Hier hätte man durchaus sogar Rekos umsetzen können, vor allem die Spitzecken Chopin-/Rosa-Luxemburg-Str. und Schützen-/Büttnerstraße, sowie den angrenzenden Teil des ehemaligen Kristallpalastes. Oder Arkaden, mindestens aber hohe Schrägdächer mit Ziegeln wie am Wilhelm-Liebknecht-Platz. Irgendwie eine vertane Chance. Schade.

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    Es bereichert das Stadtbild? Keineswegs. Ich sage es mal hart: Aus meiner Sicht ähnelt es eher einem kleinen Paunsdorfer Plattenstadtteil - eine Ansammlung reiner Zweckbauten, die absolut nichts besonderes an sich haben. Das kann und muss man sicher auch machen, insbesondere wegen des Kostendrucks und der Wohnraumnachfrage - aber in solch einer Lage?

    Ich hatte schon beim Entwurf so eine Vorstellung, wie es wirkt: Platten-Vibes lassen grüßen.
    Im Grunde wäre es so schlecht nicht, wenn es irgendwo an der Peripherie gebaut werden würde; auch im Baugebiet hinter dem Bayerischen Bahnhof wäre das für mich okay - so ganz "Straße d. 18 Oktobers - like". Aber so nah am Zentrum, unmittelbar am Hbf? Nein!

    ^Ich wusste, dass ich es irgendwo gelesen hatte, wusste aber nicht mehr wo und habe zwischenzeitlich an mir selbst gezweifelt - aber es war zumindest in den offiziellen Quellen der LVB nicht (mehr) zu finden.

    Gefunden habe ich es letztlich in u.g. Quelle. Darin lautet lautet es:

    "...

    Der Verlängerungsabschnitt wird montags bis freitags von 5 bis 20:30 Uhr, samstags von 8 bis

    20:30 Uhr und sonntags von 12 bis 19 Uhr bedient. Zu den übrigen Zeiten wird die Linie 14 mit der

    Linie 12 zu einer Führung S-Bf. Plagwitz – Westplatz – Neues Rathaus – Wilhelm-Leuschner-Platz –

    Augustusplatz – Hauptbahnhof – Goerdelerring – Gohlis-Nord verknüpft ... "

    https://www.l-iz.de/wp-content/upl…_24.10.2023.pdf

    ^Für uns hier im "Bermuda-Dreieck" zwischen Theresien,- Wittenberger- und Delitzscher Straße ist es eine echte Verbesserung. Die 16 ist oft sehr voll und man muss am Hbf. umsteigen, um in den Westen zu gelangen (und am Hbf umzusteigen macht keinen Spaß). Die 14 fährt zwar zunächst nur auf Sparflamme, aber immerhin.