Leipziger Neuseenland

  • Shuttlebusse von einer bestehenden Station (Gaschwitz/Markkleeberg) sind sicher möglich und sinnvoll und bereits bestehend Linie 105.

    Im übrigen sind Freihzeitparks immer noch zum grossen Teil auf die Autoanreise angewiesen. Deren Einzugsgebiet beschränkt sich nicht nur auf Leipziger, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen können.

    Berliner, Münchner und Prager sollen sicher auch angelockt werden.

    Zum Vergleich, der Parc Asterix nahe Paris ist 100% aufs Auto und Busse angewiesen, bei ca.3 mio Besuchern im Jahr. (würden aber sicher gern eine Bahnanbindung an Paris haben wollen)

    Disney Paris, mit 10 mio Besuchern, hat sowohl TGV als auch Regionalbahnanschluss.

  • ^^ Die Strecke am GVZ Nord ist eine Schnellfahrstrecke, ein Haltepunkt dort benötigt entsprechend analog Flughafen Leipzig Halle auf beiden Seiten ausgefädelte Gleise, an denen dann die Bahnsteige errichtet werden (in Leipzig Messe und Essener Strasse fahren die Züge ihre Geschwindkeit ja noch gar nicht aus). So was nachträglich umzusetzen ist leider mit erheblichen Aufwänden und Kosten verbunden. Bei der Bahnstrecke Leipzig-Probstzella handelt es sich um eine normale Hauptbahn, dort einen Haltepunkt einzurichten ist entsprechend weit weniger problematisch. Beispiele für solche nachträglich eingerichteten Haltepunkte gibt es ja auch in Leipzig mit Essener und Mockauer Strasse und auch privat initiierte und bezahlte Haltepunkte sind in Deutschland nicht unbekannt. Sollte das Gelände dann in Richtung Westen erweitert werden, könnte an der Ecke Mückenhainer Weg / Zur weissen Mark ja durchaus ein zweiter Eingang entstehen, von dort wären es zu einem potenziellen Haltepunkt in Hartmannsdorf 500-800 Meter. Die Bedingungen hier sind eigentlich recht optimal, was nicht heissen soll, dass irgendwas in der Richtung passieren wird.

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    Der ÖPNV wird ab Mitte Dezember runtergefahren (!).

    Vor zwei Wochen wurde in Leipzig das erste mal seit Ewigkeiten eine Strassenbahnstrecke neu mit Linienverkehr versehen, Buslinien werden erweitert, Kürzungen der S-Bahn (lol, zwei Fahrten) nach Borna wurden zurückgenommen und weil ein Stummel, der nur aufgrund des Mangels besserer Endpunkte so häufig bedient wurde, temporär seltener angefahren wird, wird mit Sicherheit nicht der ÖPNV in Leipzig "runtergefahren!!11!!1!" Zu dieser ekligen Denke, dass nur Autofahrer "in diesem Land" produktive Menschen sind, sage ich mal besser nix.

  • ÖPNV gibt es in ganz Mitteldeutschland, sobald der Hbf in Leipzig, vlt. sogar in Halle/Saale direkt angebunden wird (mehr als shuttlebusse, aber bitte stabil in guten Taktungen müssen es auch nicht sein), können auch Fernanreisende Besucher eingesammelt werden.

    Auf das Auto sind die Parks angewiesen, weil sie ausschließlich für Autoanreise entworfen wurden. Weder kurze / gute Fußwege noch fahrzeitfreundliche ÖPNV-Vorfahrten werden planungsseitig gedacht. Sondern mühsam später dazu gestückelt.

    Wer in der heutigen Zeit noch nicht erkannt hat, dass bei aller Freiheit und Freiheit der Verkehrsmittelwahl der PKW-Verkehr für einen Großteil der Probleme und Emissionen sorgt, braucht hierin offenbar nochmal input.

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    Eine zusätzliche Haltestelle an einer bestehenden Bahnstrecke zu errichten, ist in Deutschland Hexenwerk - leider! Man denke nur an die Idee, an der Bahnstrecke zum Flughafen Halle/Leipzig einen Haltepunkt GVZ Nord zu errichten.

    Das stimmt leider; deswegen steht mein Satz auch im Konjunktiv.

    Aber wenn ein Investor mit Geld winkt, sind ja manchmal Wunder möglich. Dazu müsste der Investor allerdings eine ÖPNV-Strategie wollen – was sicherlich auch eine zusätzliche Bereicherung für die Region wäre. Gerne auch mit Bussen, warum nicht?

    Gerade die normalen Städtetouristen kommen immer öfter ohne Auto. Die wollen vielleicht auch eine praktische Anbindung an den Park. Ich bin außerdem der Meinung, dass der Park an Attraktivität gewinnen würde, wenn er ein Stück besser an den ÖPNV angebunden wäre. Stand jetzt: ein Einstundentakt ab Markkleeberg… Da ginge noch mehr, zumal die ganze Region touristisch entwickelt werden soll (zumindest hört man das immer).

  • "Auf das Auto sind die Parks angewiesen, weil sie ausschließlich für Autoanreise entworfen wurden. "

    Würde ich jetzt nicht unterschreiben.

    Die Parks entstehen nun einmal auf der grünen Wiese, wo das Land billig zu kaufen ist und Platz für zukünftige Expansionen ist.

    Jeder Park versucht seine Verkehrsanbindung zu optimisieren und für den Anfang ist das Auto die billigste Lösung.

    Disney hat in den 80igern als Forderung gestellt, das die Region / öffentliche Hand die Bahnanbindung nach Paris realisiert. Vorher waren da nur Felder. Auf lange Sicht war dies eine gute Investition der Region.

    Ich glaube BELANTIS/ASTERIX sagen nicht nein, wenn die Region Leipzig ihnen einen Bahnanschluss spendiert :)

  • ^

    das ist aber auch ziemlich verkorkstes Wunschdenken! Sich selbst auf billiges Land zu stellen und der öffentlichen Hand die Kosten für die Anbindung für alles andere außer PKW zuwichteln ist zutiefst unsozial. Es ist auch ein Irrtum, dass man anders planen könne! Auch auf freien preiswerten Flächen lassen sich Lage und Wegeführung so planen, dass die Bestandsnutzung (damals Hp Knautnaundorf als Beispiel) integrieren lassen. Doch so wie es stattfindet, hierbei wie bei den zahlreichen outlets oder Kaufparks unisono, wird daran weder gedacht noch geplant. So entstehen die Märchen, man käme nicht ohne Auto hin.

    Ich glaube BELANTIS/ASTERIX sagen nicht nein, wenn die Region Leipzig ihnen einen Bahnanschluss spendiert --> andersherum wäre es redlich: Die Investoren kümmern sich um eine Anbindung!

    P.S. Die bestehenden Nachverdichtungen an Stationen scheitern an zwei Dingen: Dort konkret an den Kantenfahrzeiten zwischen Gera und Leipzig und insgesamt an den EBA-Festlegungen zu Bahnsteighöhen, welche in der Region Mitteldeutschland großflächig einer anderen Standard-Höhe folgen. Für diese gibt es keine Genehmigung. Leider agiert das Land --> gar nicht. In BaWü gab es einen verbalen Tornado in der Landesregierung, seit dem spurt das EBA und genehmigt auch andere Standardhöhen.

  • "das ist aber auch ziemlich verkorkstes Wunschdenken! Sich selbst auf billiges Land zu stellen und der öffentlichen Hand die Kosten für die Anbindung für alles andere außer PKW zuwichteln ist zutiefst unsozial."

    Ich bin Realist. Am Ende geht es um Kompromisse, ein paar Subventionen hier, und ein paar private Investitionen dort. Solch ein Park bringt Arbeitsplätze und benötigt Hotelkapazitäten. Aus einem regionalen Freizeitpark kann ein überregionaler Park werden.

    Hauptsache die verschiedenen Entscheidungsträger privat wie öffentlich kommen gut ins Gespräch.

    Im Gegensatz zu Outletcentern, deren Lebensdauer auf 10 Jahre angesetzt ist, wird dieser Park sicher auf lange Sicht geplant.

    Warten wir doch erst einmal die weiteren Entwicklungen ab. Der Bau eines Radschnellwegs zB verbindet den Park mit der Innenstadt in 35 Minuten.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ich kann leider nicht auf mein Auto verzichten, da ich zu denen in diesem Land gehöre, die nicht jeden Tag ausschlafen können und auf Kosten anderer leben...!

    Bahnfahrende stehen auch früh auf und pendeln bspw. nach Halle. Also bitte keine solchen substanzlosen Beiträge!

    Es geht einfach nur darum, wie man effizient viele Menschen an einen Ort bekommt. Zudem sollten Freizeitparks auch für Familien nutzbar sein, die sich kein eigenes Auto leisten können oder wollen.

  • Heute wurden weitere Details genannt.

    Nächstes Jahr sollen 6 Mio Euro investiert werden und final 100 Mio Euro (oder mehr, je nachdem wie der Park dann angenommen wird).

    Man plant auch ein Upgrade der Buslinie 105 (ganzjährig).

    https://www.t-online.de/leben/reisen/d…t-umgebaut.html

    Hier gibt es auch eine Visualisierung der Idefix Themenwelt, die 2026 als erstes entstehen soll.

    https://www.tag24.de/leipzig/kultur…staltet-3445391

  • Etwas Cospudener See bzw. Zöbigker und Hainer See Nordufer:

    Koburger Str. 231 alt

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    Schräg ggü. ist das Quartier-Cospuden (Koburger Str. 222) auf der Zielgeraden.

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    Cospudener Str. 1 / Koburger Str. 220 alt

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    Im Hintergrund erkennt man den neuen Turm der Fahrradkirche Zöbigker.

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    Evolution Fahrradkirche

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    https://www.martin-luther-kirchgemeinde.de/fahrradkirche/das-projekt/


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    Wir gehen rein.

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    Nochmal von außen. Der Aufstieg auf den Turm scheiterte an diesem Tag leider an einer verschlossenen Tür.

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    Eigene Bilder

    Am Nordufer des Hainer Sees wird der Campingplatz um weitere Angebote in Richtung Seehaus erweitert. https://www.lvz.de/lokales/leipzi…J2F5X747KY.html

    Rund um die bestehende Beachbar mit Kite- und Sportstrand sieht die Planung folgende Projekte vor:

    - Campingplatzerweiterung

    - Dreiseitiger Erlebnishof mit Eisfarm und Einkaufsmöglichkeiten

    - Ca. 25 Mobile Homes (Wohnhäuschen für Campingeinsteiger)

    - Mehr öffentliche Strände

    - Noch zwei bis drei weitere Steganlagen (ebenfalls öffentlich zugänglich)

    - Kleine Bootshäuser im Wasser zum Übernachten

    Visualisierung

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    Quelle: https://www.lvz.de/lokales/leipzi…J2F5X747KY.html

    Google Maps Draufsicht - aktueller Zustand

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  • Ein kleiner Überblick über diverse Projekte am Störmthaler- und Zwenkauer See:

    Am Zwenkauer See wurde nach jahrelanger Planung das sog. "Strandhaus" eingeweiht, welches eine Reihe an Funktionen übernimmt: https://www.zwenkau.de/portal/meldung…ubrik=900000001

    Ebenfalls am Kap gelegen und in Nutzung gegangen ist eine große (und wahrscheinlich auch hochpreisige) Seniorenresidenz: https://lebenspark-zwenkauer-see.de/

    Am Störmthaler See überlegt die Gemeinde wie sie ein an der Rödgener Straße gelegenes bis zu dreihundert Jahre altes Haus wieder nutzbar machen kann. Das Objekt gehörte wahrscheinlich zum Schloss und war wohl urspr. das Haus des Schlossgärtners. Ideen für das Gebäude wären u.a. ein Automatik-Supermarkt, ein Café, ein Fahrradverleih oder ein Info-Punkt für Touristen: https://www.lvz.de/lokales/leipzi…7RH2AFLOUU.html

    Nochmal an den Zwenkauer See genauer gesagt ans Kap. Für dieses gibt es seit 2008 einen gültigen Bebauungsplan, der zuletzt 2013 geändert wurde. Dieser erlaubt an der Spitze der Mole einen bis zu 65 Meter hohen Baukörper. Geänderte, neueste Planungen des Projektentwicklers sehen hier nun ein Gebäude vor, dass 15 Meter in den See hinausragt und abgestuft max. 26 Meter hoch ist. Beherbergen soll es ein Spa-Angebot mit sechs Saunen, Ferienwohnungen, ein Restaurant mit Rooftop-Bar, ein Hotel sowie vierzig Prozent Wohnnutzung. Genauso wie gegen den 65-Meter-Turm gibt es auch gegen dieses Vorhaben Widerstände bei Teilen der Anwohnerschaft bzw. örtlicher Akteure: https://www.lvz.de/lokales/leipzi…G4VAFHLTQI.html

  • Am Ostufer des Cossi (auf einer Teilfläche des Golfplatzes) plant ein Investor ein Hotel (über 100 Zimmer) und Wohnbebauung (ca. 60 Wohnungen): klick

    Das Vorhaben befindet sich noch im Anfangsstadium. Läuft alles nach Plan könnte in zwei Jahren mit dem Bau begonnen werden. Zuerst würden die Wohnungen errichtet und anschließend das Hotel.

  • Ich begrüße es. Zwar werden dort wohl kaum erschwingliche Wohnungen gebaut, aber die Wertschöpfung geschieht vor Ort - insbesondere mit dem Hotelbau. Ich hoffe nur, er fügt sich gut ins Landschaftsbild ein. Besser als ein Golfplatz ist das allemal.

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    Am Ostufer des Cossi (auf einer Teilfläche des Golfplatzes) plant ein Investor ein Hotel (über 100 Zimmer) und Wohnbebauung (ca. 60 Wohnungen): klick

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    Neu war mir, dass es sich beim gesamten Golfplatz um eine Pacht handelt. Der Grund und Boden also in Privatbesitz bei jemand anderem als der Betreiber liegt. Damit denke ich, dass es dort langfristig keinen Golfplatz mehr geben wird. Der Grundstückspreis dort eher noch lukrativer wird.

  • In Thierbach sollen das Schloss und zwei im Schlosspark befindliche DDR-Wohnblöcke (Intelligenz-Haus und Haus des Bergmanns) saniert werden. Im Schloss entstehen 20 Wohnungen mit einer Größe von 60 bis 70 qm. Da hier mehr oder weniger nur noch die Außenmauern stehen lässt der Denkmalschutz im Inneren quasi freie Hand. Klick LVZ-Artikel

    2 Mal editiert, zuletzt von LEonline (3. März 2026 um 22:55)

  • Schloss Thierbach soll wieder genutzt werden? Das ist ja großartig und kommt, hoffentlich, einer äußeren Rekonstruktion gleich. Gibt es schon eine Visualisierung dazu?