Beiträge von Reelo

    Sehe ich ähnlich, angesichts der aktuellen Situation im Hotelgewerbe ist es jedenfalls erfreulich von so einer Ankündigung zu erfahren.


    Hanbrohat wies just im HBF-Thread auf das Entwicklungspotential am Osteingang zwischen Otto-Keller-Str. und Neudorfer Straße hin. Der Flachbau am Osteingang der bis vor kurzem zum Großteil von der Spardabank gemietet wurde, fällt übrigens auch in die PLZ für den Hotelbau des Arthotel ANA und könnte/sollte ggf. auch in Betracht gezogen werden.

    Ich hatte 1 zu 1 den Gedanken von Ruhri.

    Die Standortmarkierung auf der Website wird willkürlich oder zufällig entstanden sein.

    Nichts spricht für diesen Standort, einer Nebenstraße, quasi am Stadtrand mit alles anderem als einer guten Anbindung.


    Der Standort am Lutherplatz wäre wahrlich prädestiniert.

    Rheinhausen Brückenkopf Wohnung

    Ein recht kleines Projekt, auf dass ich vor einiger gestoßen bin, eine Realisierung aber nicht für möglich gehalten hätte.
    Im alten, denkmalgeschützten Brückenkopf in Rheinhausen realisiert ein Privatmann eine Ferienwohnung. Ob diese für rein private Zwecke oder zur kommerziellen Vermietung vorgesehen ist, erschließt sich nicht.
    Fernab von allzu großer Aufmerksamkeit sind die Arbeiten inzwischen in vollem Gange. Da ich diesbezüglich eine gewisse Relevanz sehe, hier ein Einblick in die Planungen:


    https://www.brandwerk.expert/p…rueckenkopf-duisburg.html


    Dazu noch ein Artikel aus 2018:
    https://www.waz.de/staedte/dui…9437.html%3Fservice%3Damp

    DesignDuisburg

    Hotel „Rheinischer Hof“ direkt am Lutherplatz.


    Die Stadt sieht jedenfalls vor, die Zentrenfunktion rund um den Lutherplatz zu stärken, was auch die Schließung diverser Baulücken beinhaltet.


    Im Allgemeinen emfinde ich die Mülheimer Straße, als eine der Haupteinfallstraßen städtebaulich mit am interessantesten und architektonisch auch recht vielfältig. Es gibt da noch einige potenzielle Entwicklungsflächen abseits des Lutherplatzes.

    Die Konzepte einer Seilbahn bzw. eines Skytrains halte ich persönlich für höchst fragwürdig.

    Auch wenn es an sich eine schöne Idee ist den HBF bis möglicherweise zur 6-Seen-Platte anzubinden, gibt es viele Unbekannte.

    Zum einen stellt sich die Frage, im Beispiel der Seilbahn, wieviele Menschen überhaupt denn so ein Verkehrsmittel nutzen würden. Wie sind die Kapazitäten? Die Geschwindigkeit? Die Taktung? Macht sowas generell Sinn? Angesichts Kosten/Nutzen für einen möglichen Betreiber mit hohen Wartungs- und Sicherheitskosten? Ist der Transport für die Nutzer kostengünstiger als die Alternativen (Automobil), Bus, Bahn, E-Roller, Fahrrad?Und vor allem was ist schneller?

    Thema „Mobilität“ auch wenn’s etwas OffTopic ist aber trotzdem in entscheidendem Umfang für die Entwicklung der Duisburger Freiheit maßgeblich sein könnte.
    Die Niederländer sind in Sachen Mobilität ja immer einen Schritt voraus und so strebt ein vielversprechendes niederländisches Start-Up ganz konkret eine Hyperloop-Verbindung zwischen den Ballungszentren der Niederlande mit Verbindung westlich bis Paris und östlich bis Düsseldorf und Duisburg an.
    Auch wenn eine Realisierung noch utopisch erscheint, so wird daran bereits gearbeitet und jeder kann sich informieren und sich ein Bild davon machen was es für unser Verständnis „Stadt“ in Zukunft bedeuten würde.

    Der CKSA Entwurf überzeugt wirklich auf ganzer Linie und hebt sich deutlich von denen der anderen Büros ab.

    Die Baumassen und Hochpunkte, insbesondere im nördlichen Quartier, erzeugen eine sehr interessante und tolle Spannung.

    Es ist gelungen, städtebaulich einen eigenen Charakter herzustellen.

    Die Gestaltung des Parks bzw. der Landschaft mit Promenade, Dünen und Wasser tut ihr Übriges und weiß wirklich vollends zu überzeugen.

    Neues aus Neudorf: NIDO Koloniestrasse


    Es lohnt sich immer wieder auf die Website der Blankbaugruppe zu schauen. (https://blankbau.de/)

    Das Unternehmen realisiert seit Jahren hochwertigen Wohnraum in Duisburg.

    Neben dem Seniorengerechtem Projekt Nido 1 an der Düsseldorfer Landstraße in Buchholz steht das nächste Nido-Vorhaben in der Pipeline unter dem Namen Nido 3 an der Koloniestraße in Neudorf.

    https://blankbau.de/wp-content…C3%9Fenansicht-scaled.jpg


    Ja es ist wirklich schade um den Bestand, vor allem weil es eben weitaus weniger Erhaltungswürdigere Bauten in der Innenstadt gibt. Selbst das Volksbankgebäude hat noch gewisse Qualitäten. Es war jedoch von Anfang an klar dass die Bebauung weichen wird. Fraglich ob auch die als Parkplatz genutzte Baulücke hinter dem Ensemble in die Planung integriert ist. Der Siegerentwurf von Kleihues sieht dies jedoch nicht vor. Nach meiner Recherche stammt aktueller Entwurf des Einzelhandelsobjektes jedenfalls von den Niederländern tconcept und stammt von 2009.

    In Anbetracht aller vorherigen Planungen ist das jetzige Vorhaben in der Tat sehr nüchtern. Bei „Nachbesserungen“ gehts ja zugunsten der Qualität tendenziell nach unten. In diesem Falle ist dort im Grunde schon kein Raum mehr. Putz der Marke Landesarchiv gemixt mit den Gestaltungselementen des Jobcenters Mitte. Einen Blick nach Rotterdam zu werfen hätte wohl geholfen, als Repräsentanz unmittelbar zum Duisport-Sitz kann auch ich mir keinerlei Lob erklären.

    Es ist im Grunde unmöglich in der Dimension so kurzfristig zu reagieren, dennoch verwundert es wirklich, dass es jetzt schweigsam los geht, wo doch die PR immer fleißig war. Da die Pläne ja schon lange stehen, es lediglich an der Vorvermietungsquote haperte gehe ich halt angesichts der jüngsten Entwicklungen von einem spekulativen Baustart aus.


    Mit dem Ruhr-Real-Tower meine ich das Areal am Carstanjensgarten in Neudorf, wie in einem anderen Thread kürzlich berichtet wurde.

    In der Tat sehr erfreulich, dass Fokus ohne großen Wirbel mal Fakten schafft.

    Aufgrund der geplanten Tiefgarage dürfte ein Abriss der ehemaligen Bücherei ebenfalls zeitnah erfolgen. Weiß jemand ob die Entkernungsarbeiten schon länger im Gange sind oder könnte man spekulieren, dass der jetzige Start der Abrissarbeiten als Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen im Duisburger Büromarkt zusammenhängen. Mit Umdash, Consors, jüngst Jumedi, sowie die geplante Aufstockung des Bürotowers von Ruhr-Real wird die Nachfrage in dem Sektor mehr als deutlich. Ich gehe davon aus, dass wir bald durch eine Pressemitteilung letztlich auch erfahren werden wie die Pläne denn nun konkret aussehen.

    hanbrohat


    Danke erstmal, dass du den Masterplan ins Spiel bringst. Dieser wurde damals mit viel Tamtam als Erfolg verkauft, eine konsequente Umsetzung ist aber nie erfolgt. Zentrale Aspekte des Planes wurden gefühlt ignoriert wie unter anderem:


    Hauptbahnhof:

    Wie ich bereits in einem anderen Strang Bezug genommen hatte. Der Umbau des Nordflügels als Passage und Verbindung zur Verknüpfungshalle Harry-Epstein-Platz. Diese Idee wird nun in Düsseldorf in Großformat umgesetzt.


    Burgplatz:

    Foster zeigt mit dem Finger auf diesen wichtigen Aspekt des Plans. Als zentraler Platz mit historischem Ensemble wird dieser Platz seiner Bedeutung alles andere als gerecht. Hier wäre der optimale Standort für die von dir vorgeschlagene und in breiter Bevölkerungsschicht populäre Idee einer Markthalle. Die Güterbahnhofsfläche, wo ebenfalls mit dieser Idee gespielt wird, wäre meiner Ansicht nach zu dezentral.


    Königstraße:

    Wie richtig erkannt wurde, bietet die Königstraße im Vergleich zu anderen Fußgängerzonen eine gewisse Attraktivität. Auch Foster begriff die Wichtigkeit dieser zentralen Achse.

    Gastronomische Pavillons hatte ich ebenfalls in einem anderen Strang erwähnt und weise nochmals, trotz aktueller Krise, auf die Notwendigkeit hin.


    Kuhlenwall:

    Fosters Vision war eine Gracht für den Kuhlenwall. Aus Kostengründen wird dies wohl leider eine Vision bleiben. Die Bürgerbeteiligung hätte darauf auch keinerlei Einfluss haben können.


    Innenhafen:

    Nie erwähnt wurde die im Fosterplan angedeutete Neubebauung der derzeitigen Wohnblöcke zwischen Rathaus und Schwanentor gegenüber des Calaisplatzes. Dieser Bereich ist die sinnige Fortsetzung des Innenhafens und mit ausschlaggebend für die Verbindung zur Innenstadt. Ein Museum oder ein technisches Rathaus, vor allem aber ein architektonisches Aushängeschild als Kontrast könnte an dieser Stelle Akzente setzen. Quer gegenüber an Stelle des Lehnkeringgebäudes schwebte Foster übrigens ein Hochhaus vor. Ein gläserner Turm, auch niedriger als das Landesarchiv, wäre ein würdevoller Abschluss des Innenhafens.

    Meines Erachtens ist der vollständige Abriss eine folgenschwere Fehlentscheidung. Es stand auch nie zur Debatte, Teile der vorhandenen Strukturen in die Neuplanung zu integrieren.

    Dieser Ort wird nun zu einem leeren Blatt Papier mit leeren Ideen und leeren Versprechungen. Es ist einfach schade mit anzusehen wie mit dem industriellen Erbe umgegangen wird, während europaweit in anderen Städten solche Konversationsflächen zu städtebaulichen Highlights umfunktioniert wurden und werden. Wenn beispielsweise nur eine Halle erhalten worden wäre, diese entkernt und diese mit einem Nutzungsmix (Appartements, Gastronomie, Büroflächen) umgebaut worden wäre, hätte man realistisch betrachtet, ein begehrenswertes Objekt schaffen können, dass sich auf die weitere Entwicklung des Rheinortes, grade in Anbetracht der Gartenschau 2027, positiv ausgewirkt hätte.


    Jetzt hat man eine große Freifläche, keine konkreten Planungen in der Tasche und angesichts der infrastrukturellen und soziokulturellen Schwierigkeit der Makrolage kein Fundament, etwas zu verwirklichen, was man als letztlich als „Erfolg“ wahrnehmen könnte.


    Dieser Fehler des vollständigen Abrisses wird nun aktuell ebenfalls beim Projekt 6Seen in Wedau wiederholt und wird nochmals mit dem Abriss des Güterbahnhofes auf der „Duisburger Freiheit“ sein Übriges tun.


    Man sollte doch Geschichte fortschreiben und nicht auslöschen. Der Innenhafen, sowie der Landschaftspark sind DIE (touristischen) Aushängeschilder der Stadt und Anziehungspunkte weit über die Stadtgrenzen hinaus. Ich mag zu behaupten, dass dies so ist, weil hier das Erbe erhalten wurde und neu gedacht wurde. Nur aus diesem einzigen Punkt wurden beide insdustriell genutzten Flächen zu einem Erfolg. Diese Industriekultur und der industrielle Charme ist es, was die Region ausmacht und woraus sie sich neu erschaffen kann. Man möge sich vorstellen was wäre, wenn das Gasometer, Zeche Zollverein oder der U-Turm dem Abrissbagger gewichen wären.

    Ich habe ja bereits erwähnt, dass angesichts der in der ersten Visu abgebildeten Gebäude, es sich um das als Parkplatz genutzte Eckgrundstück am Carstanjensgarten handelt (Carstanjensstr/Ankerstraße). Ich gehe einfach davon aus, dass die angedeuteten Gebäude nicht willkürlich hineingerendert wurden.

    Zufällig bin ich im Netz auf Visualisierungen eines Büroneubaus gestoßen, welcher über ruhr-real vermittelt und dem Anschein nach auch entwickelt wird.

    Die Lagebeschreibung lässt jedoch zu wünschen übrig und dem ersten Eindruck nach dachte ich es handelt sich um das Eckgrundstück im Q1 am Hauptbahnhof.

    Die angegebene Neudorfer PLZ schließt dies jedoch eindeutig aus. So rätselte ich, wo das ganze denn nun sein soll. Die Visualisierungen sind diesbezüglich wenig aufschlussreich. Auf der ersten jedoch ist relativ unscheinbar der Kirchturm der Ludgerikirche, sowie ein Wohnhaus im Hintergrund angedeutet. Dies ermöglichte mir zu lokalisieren, dass es sich hierbei um die Fläche am Carstanjensgarten, welche als Parkplatz genutzt wird handelt.


    https://ruhr-real.de/objekt/pr…-hauseigene-stellplaetze/

    Bezüglich des Douglaslokals habe ich mal geschaut, aber bin da leider auch nicht fündig geworden.


    Deine Erwartungshaltung solltest du aber nicht zu hoch setzen.

    Der Trend der letzten Jahre zeigt deutlich einen Abwanderungsprozess, insbesondere von Filialisten. Als Nächstes wird Hunkemöller ins Forum weichen, womit dann der letzte internationale Filialist diesen Abschnitt der Königsstraße verlässt.

    Diese Tendenzen wirken sich nun mal ziemlich negativ auf etwaige (notwendige) Neuansiedlungen aus.


    Mir fällt auch keine Großstadt in dieser Größenordung im nationalen und auch im europäischen Vergleich ein, in der sich in ähnlicher Handelslage nicht die Filialisten aneinanderreihen.

    Die Anzahl vorzufindender internationaler Einzelhandelsketten ist eng mit der Attraktivität einer funktionierenden Innenstadt verknüpft und Indikator einer gesunden und wachsenden Wirtschaft.

    Grade in der Außenwahrnehmung der Stadt spielt dies, ob gewollt oder nicht, eine entscheidende Rolle.


    Trotz zahlreicher, zum Teil kostspieliger Bemühungen, (z.b. Citydialoge, Wirtschaftsdezernat) seitens der Stadt ist es nicht ansatzweise gelungen den seit langem bekannten Abwärtstrend aufzuhalten geschweige denn dem etwas entgegen zu setzen.


    So wird angesichts langfristig drohendem Leerstandes dann ein Anbieter von Billigware, ein Kebapimbiss, ein Brautmodengeschäft oder ein Nagelstudio eröffnen.