Duisburg-Mitte [Bauprojekte & Stadtbezirksplanung]

  • Das sieht ja toll aus :)

    Ich vermute mal die freie Fläche an der Mülheimer Strasse hinter dem Haus der Wirtschaftsförderung, welche seit dem Abriss der SB-Tankstelle als Parkplatz genutzt wird. Gibt es denn dazu konkreteres bzgl. Realisierung und möglichen Baustart?

  • Das wäre auch eine coole Lage.

    Aber es gibt auf der Seite eine Kartenansicht da siehts so aus als würde das Gebäude im Wald stehen. Und das ist aufjedenfall ziemlich weit von der City entfernt. (nur ein Platzhalter?)

  • Ich habe ja bereits erwähnt, dass angesichts der in der ersten Visu abgebildeten Gebäude, es sich um das als Parkplatz genutzte Eckgrundstück am Carstanjensgarten handelt (Carstanjensstr/Ankerstraße). Ich gehe einfach davon aus, dass die angedeuteten Gebäude nicht willkürlich hineingerendert wurden.

  • Neuigkeiten zum UnternehmerPark am Wasserturm in Hochfeld.

    Laut WAZ haben die Bauarbeiten des 1. Bauabschnitts diese Woche begonnen. Insgesamt werden auf dem Gelände einmal 47.000m² Gewerbefläche entstehen.

    Zu dem 1. Bauabschnitt zählen 7 Hallen (6000m²) und Büros (1200m²), 2 Freilagerflächen, 100 Parkplätze. Kostenfreies Wlan, eine kostenlose Stromtankstelle, eine Mieter-App und wechselnde Gastronomie (Foodtrucks) sollen das Projekt zu einem UnternehmerPark der Zukunft werden lassen.


    Ende Januar 2021 soll der erste Bauabschnitt fertig sein.


    Ich freue mich, dass auf dem Gelände endlich Schluss mit Schotter ist.


    Auf der Seite von Aurelis findet man Visualisierungen des Projektes. Dort sieht man, dass dieses parallel zur Heerstraße realisiert wird.





    Quelle: Baustart für neuen Aurelis-Gewerbepark in Hochfeld, WAZ


    Visualisierung auf der Seite von Aurelis: UnternehmerPark am Wasserturm

  • Duisburg-Neudorf: Aktuelle Meldungen von der Mülheimer Straße


    Gestern wurde vermeldet, dass das österreichische Unternehmen umdasch the Store Makers seine bisherigen Standorte Düsseldorf und Oberhausen bündelt und hierzu ca. 1.200 qm Büroflächen in einem Objekt an der Mülheimer Straße angemietet hat. Hierbei handelt es sich um die ehemalige Zentrale der DVG.


    Der Vermieter, der Immobilieninvestor Hannover Steel, hat eher beiläufig erwähnt, dass es derzeit eine hohe Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen in Duisburg gebe, weshalb das Unternehmen aktuell ein neues, zehngeschossiges Bürogebäude in der Stadt plane. Allerdings geht aus dem Artikel nicht hervor, wo das sein könnte. Ich tippe darauf, dass es sich um dieses Vorhaben in Neudorf handelt: Büros in Duisburg Neudorf (Nord)


    Die Geschosszahl passt zur Meldung und der Neubau würde zudem hinter der ehemaligen DVG-Zentrale entstehen. Damit wäre auch die Nähe zum Objekt der Hannover Steel gegeben. Baustart soll nach Angaben der Vermarkter 2021 sein.


    Die aktuellen Pläne scheinen darüber hinaus eine Überarbeitung dieser Pläne sein: Duisburg-Mitte [Bauprojekte & Stadtbezirksplanung] - Beitrag #119


    Quellen:


    Firma mit Weltruf eröffnet Büroflächen in Duisburg-Neudorf (Neue Ruhr Zeitung vom 13. Juli 2020)


    umdasch mietet 1.200 m² Bürofläche über RUHR REAL in Duisburg (Deal Magazin vom 13. Juli 2020)

  • Glaspavillions Königsstraße


    Nachdem der Ticket-Shop vor einigen Tagen aus den Glaspavillions ausgezogen ist (und es auch nicht so scheint, als würde das Ladenlokal neu vermietet werden, da es keine Inserate und keinen Hinweis beim leerstehenden Laden selber gibt), ist nun auch das Reisebüro DER aus einem der Pavillons ausgezogen. Nur noch das Elterncafé, sowie das Eiscafé sind nun noch hier zu finden. Wobei ich meine auch einen Zettel am Elternacfé gesehen zu haben, das dieses ebenfalls umzieht. Es scheint so, als würden nun ENDLICH diese hässlichen Pavillons abgerissen werden.


    Nachdem mir im letzten Jahr bereits ein Familienmitglied aus der Politik sagte, dass man plane die Pavillons abzureißen, scheint dies nun endlich in Angriff genommen zu werden.


    Ich denke das es durchaus sein kann, das nach dem Abriss neue Gebäudeelemente an gleicher Stelle, jedoch moderner, entstehen werden. Gerade das Eiscafé lockt viele Leute hier her und es ist wirklich immer voll.


    Was sind eure Meinungen zu dem Thema/ bzw. weiß jemand mehr?

  • Dort können schon wieder mehrere neue, modernere Pavillions hingesetzt werden. Selbst ein außergewöhnliches Gebäude mittlerer Höhe... würde aber die Sicht/Eintritt auf die Fußgängerzone mit Boulevardcharakter verstellen. Warum nicht mal mutig sein, was größeres bauen wollen, nach dem Prinzip überdachte Passage - (mit) - Markthalle wie z.B. in Bochum im alten Telekomblock geplant ist: http://blog.rewirpower.de/inde…-bekommt-eine-Markthalle/.

    Ich könnte mir auch gut vorstellen die komplette Königstraße mit unterschiedlichen Pavillions zu bestücken, mit einer Menge Kioske, die ja im RG nicht unbekannt sind und noch heute fast an jeder Ecke stehen, ja sogar Kaffees/Außengastro bis in die Mitte der fußläufigen Strecke (u. die ist lang) hineingezogen könnte ich mir dort vorstellen. Aber wie schon in einem anderen DU-Strang richtigerweise erwähnt fehlt es am Willen seitens der Stadtväter so etwas anzugehen bzw. konsequent durchzuziehen. Man möchte doch das Image der tristen, grauen (Maus) Ruhrgebietsstadt aufgeben. Nicht das ich falsch verstanden werde. Duisburg hat sich gerade in der City im Bereich der Königstraße durch ihre fußläufigkeit, durch die Großprojekte U-Bahn, City-Palais/Neue Mercatorhalle, die EKZ Forum + Königsgalerie und noch weiter runter mit dem schicken Innenhafen in den letzten Jahren auch enorm verbessert. Es klemmt aber drum herum, der Bahnhof ist schon seit gefühlten Dekaden ein Thema für einen Neubau, das ehemals mit viel Tamtam eröffnete und in die Jahre gekommene Averdunkzentrum fristet ein Schattendasein, ebenso die Tonhallenpassage und eines der größten freien Flächen mit dem tollen Arbeitstitel 'Duisburger Freiheit' auf dem ehem. Güterbahnhof/Loveparadegelände tut sich nichts bzw. man fängt langsam an die ersten Flächen am HBF zu vermarkten. In Frankfurt/M ist in dieser Zeit ein komplettes Europaviertel aus dem Boden gestampft worden:

    https://de.wikipedia.org/wiki/…iertel_(Frankfurt_am_Main , nur für diejenigen gedacht die Vergleiche mögen. Ganz große Hoffnung setze ich allerdings aufs neue Mercatorquartier: https://www.duisburg.de/micros…bauen/Mercatorviertel.php. Wenn dieses Quartier, der HBF und die DU-Freiheit einmal fertig sind dann kommt das zum Tragen was der angesehene britische Architekt Sir Norman Foster 2007 mit dem Masterplan für Duisburg erreichen wollte: https://rp-online.de/nrw/staed…terplan-aus_aid-11237971: Einen durchgängigen interessanten, abwechslungsreichen, innerstädtischen Boulevard für die Innenstadt, vom HBF bis zum Innenhafen (s.u.). Die hälfte der Zeit ist bald um bei den geplanten 30 Jahren für die neue Innenstadt-DU, sie sind ja auf dem richtigen Weg aber da muß noch einmal eine Schüppe draufgelegt oder einen Gang höher geschaltet werden wenn man sein Image loswerden möchte...

    PS. Nur in die anderen Stadtstränge hier im DAF schauen, dort sieht man ganz schön welche Ambitionen die Stadtplaner alle haben und welche Ansprüche unsere Forumskollegen!!!


    Entwurf der geplanten Bochumer Markthalle, Foto gernot schulz : architektur GmbH, Köln:

    Quellbild anzeigen


    ..oder Amsterdam, Fotograaf Michael van Oosten: http://2.bp.blogspot.com/-dykV…5571%2Bkopie%CC%88ren.jpg


    ..The Rotterdam Market Hall | Boon Edam Global.:

    Quellbild anzeigen


    Sir Norman Foster mit Duisburgs Ex-OB Sauerland 2007 und dem Masterplan, alle 3 folgenden Fotos RP Online:


    https://rp-online.de/imgs/32/1…y264_88bbf4b1062c7482.jpg


    https://rp-online.de/imgs/32/1/1/1/7/4/2/9/5/tok_b7e27cfdb1b10b51ed582ea0fe4a1b7e/w940_h528_x470_y264_b997315b63559a59.jpg


    Die Wasserfläche soll um fünf Prozent zulegen, unter anderem durch

  • hanbrohat


    Danke erstmal, dass du den Masterplan ins Spiel bringst. Dieser wurde damals mit viel Tamtam als Erfolg verkauft, eine konsequente Umsetzung ist aber nie erfolgt. Zentrale Aspekte des Planes wurden gefühlt ignoriert wie unter anderem:


    Hauptbahnhof:

    Wie ich bereits in einem anderen Strang Bezug genommen hatte. Der Umbau des Nordflügels als Passage und Verbindung zur Verknüpfungshalle Harry-Epstein-Platz. Diese Idee wird nun in Düsseldorf in Großformat umgesetzt.


    Burgplatz:

    Foster zeigt mit dem Finger auf diesen wichtigen Aspekt des Plans. Als zentraler Platz mit historischem Ensemble wird dieser Platz seiner Bedeutung alles andere als gerecht. Hier wäre der optimale Standort für die von dir vorgeschlagene und in breiter Bevölkerungsschicht populäre Idee einer Markthalle. Die Güterbahnhofsfläche, wo ebenfalls mit dieser Idee gespielt wird, wäre meiner Ansicht nach zu dezentral.


    Königstraße:

    Wie richtig erkannt wurde, bietet die Königstraße im Vergleich zu anderen Fußgängerzonen eine gewisse Attraktivität. Auch Foster begriff die Wichtigkeit dieser zentralen Achse.

    Gastronomische Pavillons hatte ich ebenfalls in einem anderen Strang erwähnt und weise nochmals, trotz aktueller Krise, auf die Notwendigkeit hin.


    Kuhlenwall:

    Fosters Vision war eine Gracht für den Kuhlenwall. Aus Kostengründen wird dies wohl leider eine Vision bleiben. Die Bürgerbeteiligung hätte darauf auch keinerlei Einfluss haben können.


    Innenhafen:

    Nie erwähnt wurde die im Fosterplan angedeutete Neubebauung der derzeitigen Wohnblöcke zwischen Rathaus und Schwanentor gegenüber des Calaisplatzes. Dieser Bereich ist die sinnige Fortsetzung des Innenhafens und mit ausschlaggebend für die Verbindung zur Innenstadt. Ein Museum oder ein technisches Rathaus, vor allem aber ein architektonisches Aushängeschild als Kontrast könnte an dieser Stelle Akzente setzen. Quer gegenüber an Stelle des Lehnkeringgebäudes schwebte Foster übrigens ein Hochhaus vor. Ein gläserner Turm, auch niedriger als das Landesarchiv, wäre ein würdevoller Abschluss des Innenhafens.

  • Das Bauprojekte nicht wie von Foster vorgedacht umgesetzt wurden kann ich durchaus verstehen, weil dafür zumeist externes Geld benötigt wird. Ebenso ist die Umgestaltung des Rathausplatzes ein extrem teures und schwieriges Unterfangen, was zum einen daran liegt, dass die Parkplätze leider benötigt werden. Zum anderen daran, dass unter der Erde bedeutende archäologische Funde vermutet werden.


    Was mich viel mehr stört ist aber, dass man auch ansonsten auf viele strategische Entscheidungen gerade was die Verkehrsführung bzw. den Fußgängerverkehr angeht nicht eingegangen ist. Wenn man sich seine Pläne mal ansieht, enteckt man bspw. das die Schwanenstraße am Rathaus Fußgängerzone werden sollte und die Münzstraße dafür als shared space umgebaut werden sollte. Überhaupt sah die Planungen etliche shared space Flächen vor, was ich nur begrüßen kann.

    Aber sowas kann man leider in Duisburg nicht umsetzen, da wird in zentralster Lage immer noch ein 1,0 Stellplatzschlüssel verlangt obwohl Gutachten, Investoren, Vermieter alle sagen: Brauchen wir nie im Leben. Da ist man mM zu konservativ in der Bauordnung / Stadtplanung.

    Foster sah auch den Rückbau der Hochstraße am Theater am Marientor vor - was macht saniert das Provisorium(!) für viel Geld, damit es nochmal 10 Jahre hält...


    Und auch was die Königstraße betrifft sah Foster ja vor, dass man die Breite nutzt, für Grün, Kunst,Pavillions, Außengastronomie auch um die Straße zu verschmälern, was besser für die Geschäfte ist. Da ist jetzt seit exakt nichts gemacht worden, außer das das Pflaster ausgetauscht wurde...

    Mittlerweile ist der Fosterplan natürlich auch etwas in die Jahre gekommen, wobei er tatsächlich an manchen Stellen immer noch Visionär ist,

    Es bedurfte dringend eines Updates bzw. eine zeitgemäße Umsetzung für den öffentlichen Raum zwischen Bahnhof und Innenhafen - ein ganzheitliches Konzept, was dann nach und nach umgesetzt werden kann.

    Man weis aktuell ja nicht mal wo man hin will, da werden dann kleine Bereiche wie das ISEK Kuhlenwall gemacht, aber wie funktioniert das denn mit Rest? Wie und wo sind Wegeverbindungen gedacht? Wo sieht man konkret Entwicklungspotenzial wofür? Was soll mit der Münzstraße/KasinoStr/Beekstr/Sonnenwall (hinterer Teil) passieren? Diese Straßen darben dahin zwischen ehemaliger Einakufsstraße und Wohnviertel und Büro ohne Konzept.

    Es müsste doch mal gesagt werden: Wir wollen künftig, dass sich das so und so entwickelt. Dann wissen potenzielle Investoren auch wo sie dran sind.


    So genug gemeckert: Ist ja nicht alles scheiße ;)

  • Dann mal einer kurzer Blick auf den Bereich der Glaspavillions am Anfang der Königstraße die jetzt ja wohl weg sollen:


    Ja die waren mal in den 90ern schick:

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    Alle Fotos von mir und gemeinfrei

  • Ich bin sehr gespannt, danke dir hanbrohat für deine Fotos.

    Falls jemand hier etwas konkretes bezüglich der Pavillons wissen sollte, gebt gerne Bescheid.


    Man könnte aus der Königsstraße so viel rausholen, aber ich denke das wird erstmal nichts.

    Es stehen so viele Geschäftslokale leer, fast alle Ketten sind weg.

    Jack&Jones, Douglas, Hunkemöller, Swarovski, Netto, Only, Unity Media - Alle weg, und alles in den letzten 2 Jahren ausgezogen.

    Bis jetzt stehen auch noch alle Ladenlokale der Ketten leer. Ich sehe da wirklich schwarz. Zuerst müsste man meiner Meinung nach die pflastererneurung auch unter den Glasacarden fortsetzen und anschließend die Glasarkaden selber erneuern. Es wäre zudem wichtig die Ladenflächen umzubauen, vielleicht an manchen Stellen zusammenzuschließen und zu modernisieren.

    Auch der Platz um den Lifesafer bzw dieser selber ist mir irgendwie noch ein Dorn im Auge. Das Becken sieht seid Jahrzehnten einfach ranzig aus. ich verstehe nicht, warum man hier nicht mal was restauriert und den Rand des Beckens mit Holz verkleidet um dort ansprechende Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Ein paar Blumenkübel um den Brunnen herum, neue Laternen für die Königsstraße und Bänke - voila, damit wäre schon viel getan!

  • Ich gebe dir vollkommen recht. Wie im Beitragsstrang zur Düsseldorfer-Börsenstraße schon für diesen Bereich recht derbe formuliert trifft das gleiche auch auf die Königstraße zu, leider. Natürlich wissen wir im Grunde auch alle woran es liegt wie Onlinehandel und EKZ's auf der grünen Wiedse. Das ist nicht wegzudiskutieren es hat ein Umdenken stattgefunden, vor allen die Jüngeren gehen gerne shoppen kaufen aber nur im Inet ein. Diese Probleme haben aber alle anderen Städte auch. Für mich steht fest: Es fehlt die Zusammenarbeit von Politik + Wirtschaft, sie müssen ihre Visionen auch mal hier im Ruhrgebiet umsetzen was ja an einigen wenigen Stellen im Zuge der IGA 2027 (schönes Projekt in DO auf einer Brachfläche in der Innenstadt oder Rheinpark in DU) sowie Stilleben 2010 (fürs Revier ein Knaller) auch geschieht. Nur durch solche Großprojekte läßt sich leider z.Z. was vernünftiges auf die Beine stellen, auf die Landesregierung wartest du vergeblich. Die können auch nur Lippenbekenntnisse von sich geben, und das schon seit Jahren. Als Optimist hofft man ja immer auf Besserung...

  • Lässt sich nur abwarten und hoffen das die Großprojekte HBF Umbau/ Mercator One, Mercator Quartier und dann hoffentlich auch Düsseldorferstraße die Politik und Investoren dazu animieren unsere City zu verschönern. Ansonsten sehe ich hier schwarz.

  • Erneuerung Max-Peters Straße


    Ich glaube das wurde hier noch gar nicht geschrieben: Die Max Peters Straße am Innenhafen wird komplett umgebaut. Sie führt vom Innenhafen zum Ruhrdeich und stellt somit eine wichtige Verbindung vor allem für Radfahrer da. Die Straße war löcherig und der Steinbelag laut, die Gehwege waren extrem schmal und unbefestigt. Jetzt wird sich das ändern. Ich bin sehr gespannt wie das Endergebnis aussehen wird und begrüße die Erneuerung der Straße und der Gehwege hier sehr! Es sollen 3m breite Gehwege auf beiden Seiten werden, um auch endlich Fahrradfahrern hier an dieser Stelle genug Platz zu bieten.

  • Leider wird die Straße nur bis zum KV erneuert. Zwar ist das hintere Stück in einem ordentlichen Zustand jedoch ist die Situation für Radfahrer sehr bescheiden und das obwohl das eine hoch frequentierte Strecke bei Radfahrern ist. Die Straße ist die wichtigste Verbindung zwischen Innenstadt/Innenhafen und dem Ruhrtalradweg, Dieser Bedeutung wird die Straße leider auch noch dem Ausbau nicht gerecht werden.

  • Avenger:

    Immerhin, ich würde das nicht so negativ sehen.

    Gerade der Bereich der jetzt neugemacht wird war für Fahrradfahrer grausam.

    Ich denke man sollte da nochmal drüber reden, wenn die Bauarbeiten im Herbst abgeschlossen sind. Ich denke schon, dass die Straße dem ganzen danach gerecht werden könnte.


    Ja, der Bereich hinter kurze dem KV wäre dann weiterhin umoptimal für Radfahrer, dass stimmt. Gerade, weil es hier keinen richtigen Platz für Fahrradfahrer gibt.

    Ich finde auch den Übergang auf die andere Straßenseite, zum Ruhrdeich sehr problematisch, hier müsste eventuell eine Ampelanlage entstehen, man sieht die vorbeifahrenden Autos oft nicht, ich hab jedes mal Angst angefahren zu werden.


    Achso das Teilstück des Ruhrtalradwegs wurde an dieser Stelle auch fertig gestellt. Hier ist nun ein wirklich schöner Fahrradweg am Rhein entstanden, auch wenn die vielbefahrende Straße unmittelbar angrenzt. Durch die Allee und gepflanzte Büsche ist man aber doch gut abgeschirmt von der Straße.

  • Duisburg-Duissern: Exklusives Wohnen an der Schweizer Strasse


    An der Schweizer Strasse, gegenüber von Vita Sport und somit am Fuße des Kaiserbergs, entsteht ein mehrstöckiges Wohngebäude mit exklusiven Wohneinheiten. Zum heutigen Zeitpunkt ist die vierte Etage erreicht. Eine Visualisierung zu diesem Bauvorhaben habe ich leider nicht finden können.

  • Betreff: Friedrich-Wilhelm-Straße / Kantpark


    Was mir beim sonntäglichen Spaziergang in der City auffiel. Die Straße und der Park; eigentlich eine schönere Ecke, eigentlich. Durch den Umbau dieser großen Durchgangsstraße mit direkter Zufahrt zum HBF und durch den angrenzenden Stadtpark mit Museum mitnichten die schlechteste Ecke der Duisburger Innenstadt. Wenn nicht diese heruntergekommenen Gebäude zwischendrin (und das dealen im Park gegenüber wären). Wundert mich das die Stadt nicht mehr Druck auf die Eigentümer ausübt. Das Thema Altbau-Verschandelung / -abriß ist auch gerade im Strang Börsenstraße zu sehen.

    Selbst der einstige Stolz Tonhallenpassage, in den 1980ern gebaut ist in die Jahre gekommen (wenn auch 2002 saniert). Was sich allerdings zwischen Friedrich-Wilhelm-Straße und Königstraße in den kleinen Seitenstraßen befindet ist schon beschämend. Da denke ich in erster Linie an die Hohestraße und Am Buchenbaum. Dort hat sich seit 30-40 Jahren nichts verändert. Ich denke man sollte bei aller Freude über die tollen Neubauprojekte der vergangenen und kommenden Zeiten auch dies berücksichtigen, liegt ja mitten im Zentrum. Meine Befürchtung ist aber das durch die neuen Projekte ringsherum dieses Viertel weiterhin dem Verfall preisgegeben wird. Ja, ohne Investoren läßt sich nichts bauen, trotzdem ist/war auch gerade hier, die Stadt erheblich am Zuge Projekte voranzutreiben und Stadtentwicklung gerade im Zentrum vielfältiger anzugehen. Kommt vielleicht jetzt, tut sich ja einiges. Einige Fotos vom Istzustand:


    Die Friedrich-Wilhelm-Straße in Richtung HBF. Wirklich kein schöner Anblick mit diesem Cityhaus und seinem kleineren bunten Nachbarn dahinter:

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    ..und von der anderen Seite:

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    Das es anders geht sieht man hier mit der Tonhallenpassage daneben:

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    Blick aus Richtung HBF:

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    Seitenstraße; Beispielgebend die Straße Am Buchenbaum:

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    Hier mitten in der City (über Jahre nichts verändert) wäre einiges mehr möglich, z.B. Wohnen und Arbeiten:

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    Angrenzend ans EKZ Forum:

    20200830_1757332jk4b.jpg


    Fotos von mir und gemeinfrei

  • Das liegt in Teilen aber an einem allgemeinen Problem im Wohnungs/Hausbestand in Deutschland in Duisburg im speziellen. Viele der Häuser sind in Privatbesitz. Davon gehören viele entweder älteren Leute die sagen warum soll ich da noch was dran machen oder gehören Erbengemeinschaften die sich mglw nicht einig sind. Zudem kommt im Privatbeesitz auch immer der finanzielle Aspekt hinzu. Gerade bei den Erbengemeinschaften ist auch oftmals der Fall das die Besitzer gar nicht hier wohnen und weder mitbekommen, dass sich etwas positives Entwickelt noch mitbekommen wie es um die Immobilie steht, solang die Mieten reinkommen.