Beiträge von Feyd H.

    Hi. Am Mittwoch bei der JP Morgan Challenge bin ich die Neue Mainzer hochgelaufen.
    Dabei ist mir das Areal gegenüber des Eurotheums wieder aufgefallen. Ich wollte schon lange fragen: Gibt es da eigentlich irgendwelche Pläne für? Oder ist bekannt was daraus werden soll?
    Das ganze nimmt die gesamte linke Straßenseite ab Beginn der Kurve ein. Es stehen dort mehrere Gebäude mit alten Fassaden und ein 50er(?) Jahre Bau mit Sparkassenlogo. Bei allen Häusern sind die Fenster von innen zugenagelt... Ich habe im Internet nichts darüber finden können...

    Es werden einfach alle Register gezogen um die Rennbahn zu halten... Durchsagewagen... Oh Mann... :D
    Irgendjemand muss da wirklich den großen Geldbeutel ausgepackt haben. Ich hatte vor kurzem beim Wäldchestag im Bus die Gelegenheit ein bisschen was von Volkes Stimmung aufzuschnappen. Als wir an der Rennbahn vorbeifuhren, begannen überall Gespräche zum Abriss. Nicht EINER den ich hören konnte hat sich positiv zur Rennbahn geäußert. Das ist zwar nicht repräsentativ, aber ich schätze die Stimmung in Frankfurt eindeutig pro DFB ein.
    Die unsägliche Kampagne der Pro-Rennbahn Leute hat meines Erachtens eh das Gegenteil bewirkt. :lach:

    Wicht wäre jetzt zu wissen, wie viel Fläche der versprochene Bürgerpark, auf dem nicht vom DFB genutzten Geländer der Rennbahn letzendlich bekommt und wie dieser nun gestaltet wird.


    Eines der Hauptargumente gegen die Rennbahn ist ja, dass das Gelände teilweise den Bürgern zur Verfügung gestellt wird. Ob das Konzept wie in diesem Artikel der FAZ vom 26.04.15 umgesetzt werden kann, kann ich mir jetzt nicht bildlich vorstellen.

    Danke für die Bilder Schmittchen. Ich laufe fast jeden Tag an den Baustellen in Sachsenhausen vorbei, aber vielleicht grade deswegen fallen einem die Kleinen Veränderungen nicht mehr auf.


    Bei der Waidmanstraße 1 war mir vor einiger Zeit aufgefallen, dass der verrottete ehemalige Imbiss vom Gelände entfernt worden war. Ich bin gespannt wann es richtig losgeht.

    Da kann ich Epizentrum nur zustimmen. Die Ecke dort ist leider wirklich nicht sehr schön und wird durch eine Ummünzung des einen Gebäudes nicht sonderlich hinzugewinnen.
    Besonders deutlich wird das, wenn man vom Mainufer kommend die Walter-Kolb hineinfährt. Die Gebäude springen einen förmlich an, grade im Vergleich zum dort liegenden Museum und der Kirche...
    Obwohl ich prinzipiell der Meinung bin, dass die Architektur jeder Epoche in der Stadt Ihren Platz verdient hat... hier hätte ich mir einen Abriss gewünscht.

    Hier ein Bild von heute:



    Und zum Vergleich mal ein Bild aus der selben Perspektive vom 20.04.2013. Man sieht recht schön, dass der neue Turm sehr viel dominater sein wird als der Alte... Bin gespannt wie es aussieht wenn's fertig ist. :)


    Schmittchen
    ich habe mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt: Ist klar, dass hier nicht der Autobauer baut oder involviert ist. Ich meinte, dass die Formgebung und Färbung des Gebäude einfach "Porsche" sagt. Schaut man sich die Website der Porsche Design an, dann passt dieses Gebäude sehr gut in das Portfolio.
    Und trotzdem: Hätte man mir gesagt hier entsteht die neue Hauptniederlassung des Autobauers in Frankfurt, dann hätte ich das auch geglaubt. :D
    Mir selbst gefällt zwar ansonsten das Design dieser Firma sehr gut, dieses Gebäude hingegen gefällt mir jetzt nicht so gut.

    Danke, Schmittchen für die Bilder. Also ich muss sagen, dass mir der 1. Platz nicht wirklich gefällt. Das wirkt für mich ein bisschen zu grade und damit langweilig. Auch wenn die Farbgebung und die schnittigen Linien sehr gut zum Thema "Porsche" passen. Aber es soll ja keine Werbefläche für den neuen 911er sein...
    Ich favorisiere Platz 2. Die unregelmäßige Struktur gefällt mir gut und es gibt dem ganzen einen einmaligen Charakter.
    Platz 3 ist auch nicht schlecht, am Sockel aber vielleicht etwas zu gewagt. Das sieht nicht stimmig aus...
    Platz 4... das sieht wie eine kleine Ausgabe des Wohnturmes aus, der neben das Skyline Plaza kommt. Zumindest in meinen Augen ist die Ähnlichkeit sehr groß... Von daher... einen zweiten in der Art brauchen wir nicht. ;)

    patbre, du bist nicht der einzige. :D


    Mir gefällt zumindest der Neubau sehr gut. Die großen Glasfronten an den Balkonen geben dem Gebäude einen eigenen Charakter, den ich bei den anderen Neubauten in Sachsenhausen schmerzlich vermisse. Hier hat man sich wenigstens mal Gedanken gemacht und nicht einfach die überall zu findende Kastenform (siehe Frank an der Kennedyallee) übernommen.


    Die Balkone an dem Altbau wirken auf dem einen Bild wirklich total überdimensioniert. Das relativiert sich beim Blick auf das Bild 1. Muss man mal abwarten wie es in Natura aussehen wird.


    Rohne
    Meines Erachtens ist das schlimmste was die Kennedyallee ertragen muss, das schon erwähnte "Frank an der Kennedyallee". Hierfür wurde die wunderschöne Villa Mumm zugeklatscht. Dagegen ist dieser Neubau meiner Meinung nach geradezu eine Augenweide.

    Ich habe es befürchtet, als ich den Titel des Thread gelesen habe und die erste Visualsierung macht's für mich nicht grade besser. :nono:


    Meiner Meinung nach ist das Union Investment Haus eine hervorragendes Beispiel der 70er Jahre Architektur. Das Haus geht fast schon in Richtung Brutalismus.
    Die Revitalisierung und das heutige aussehen zeigen meines Erachtens, dass man 60er/70er Jahre nicht gleich platt machen oder bis zur Unkenntlichkeit umbauen muss, um Ihr auch heute ein für die breite Masse gefälliges Aussehen zu verpassen.


    Sollten die Pläne umgesetzt werden oder auch nur etwas vergleichbares, dann geht Frankfurt ein prägnantes Gebäude verloren. Die Qualität einer Landmarke hätte der neue Glaskasten sicherlich nicht mehr...


    Schade wenn es so kommen sollte.

    Chaoten wohin man schaut

    Einige Demonstranten haben die Fassade des Skyper erklommen und ein Transparent mit der Aufschrift "Wie reagiert die Börse wenn der Mensch ausstirbt" gehisst. Irgendwo beim 11. oder 12. Geschoss und damit direkt vor den Fenstern unserer Frankfurter Niederlassung.


    Unmöglich und durch nichts zu rechtfertigen. Ich habe es gesagt und sage es nochmal: Demonstriert gegen was ihr wollt, aber zündet meine Stadt nicht an! :Nieder:


    Von der Gefährdung für das eigene und das Leben anderer wollen wir hier mal gar nicht reden...

    Hmmm Schade, oder?

    Also ich als Pendler kann einen Umbau der B Ebene des HBF nur begrüßen oder quasi schon herbeisehnen. Das Ding ist wirklich in einem Zustand der einem im Wahrsten Sinne des Wortes Schauer über den Rücken jagt: Schmutzig, unübersichtlich, heruntergekommen. Hier muss dringend was passieren. Ich finde die Pläne auch wirklich super bin aber hin und hergerissen zwischen den Plänen und den Einwänden des Denkmalschutzes.


    Der Denkmalschutz kommt heutzutage leider oft zu kurz und grade ein Gebäude im historischen Kontext erhalten zu wollen... das hat schon Seltenheitswert. Trotzdem wäre so ein Bahnhof mit Mall Charakter ne tolle Sache. Wenn ich an die Bahnhöfe in Nürnberg oder Hamburg denke... Die sind sehr einladend und belebt. Da ist es gelungen das alte Gebäude mit modernem Leben zu füllen.


    Ich hoffe es gelingt in Frankfurt auch. Vielleicht gibt es ja noch einen annehmbaren Kompromiss.

    Ich find's toll

    Ich bin Pendler und fahre jeden Tag mit dem ICE von Frankfurt nach Mannheim, komme also jeden Tag an der Stelle vorbei. Ich laufe auch viel durch Sachsenhausen und meine große Runde führt auch über die Brücke zum Westhafen. Ich kann aus meiner Sicht nur sagen: Ich find's toll. :daumen:


    Die Gebäude und die Verlängerung der Promenade bis zum Park (den ich bisher gar nicht kannte) machen das zu einer richtig schicken Ecke. Über Geschmack lässt sich trefflich streiten... Ich finde die Bebauung sehr gelungen.


    Ich glaube, dass es eine Menge Spaziergänger auf die Promenade ziehen wird. Das Ganze kann hoffentlich zur weiteren Belebung des Westhafen beitragen, den ich für eine zu unrecht vergessene Ecke in Frankfurt halte. (Auch wenn Schwarzes Schiff sehr schön dargelegt hat worin hier die Ursachen liegen.)


    Ab der Friedensbrücke hat man im Sommer kaum noch Platz zum laufen geschweige denn einen Platz auf der Wiese. Hier kann ein solches Projekt dazu beitragen einen Teil der Urbanität zu verlagern. Ich kann mir gut vorstellen künftig in die andere Richtung weiterzulaufen wenn ich über die Brücke komme.


    Ich wollte noch erwähnen: Bahnhöfe und deren Einfahrt sind leider sehr selten ansehnlich. In Frankfurt scheint man aber was das betrifft auf einem Guten Weg zu sein. Von daher: Weiter so.

    Also ich muss jetzt mal fragen: Schließt sich dieser Neubau dann nahtlos an die stehenbleibende Nummer 8? Wenn das so wäre... Ich finde gar keine Worte dafür wie das dann aussehen wird wenn das fertig ist.


    Es gibt genug Straßen in Frankfurt, wo man einen Klotz zwischen Altbauten gestellt hat und das Ergebnis ist jedes mal verheerend. Ich werde manchmal wirklich nicht schlau draus. Anderenorts werden Altbauten aufwändig saniert oder die Fassaden in neue Bauwerke integriert und die so geschaffenen Wohnungen teuer verkauft. Warum nicht auch hier? Ich hätte mir das hier sehr gut vorstellen können.

    Also das Gezeter wegen den Preisen kann ich jetzt nicht ganz nachziehen. Solche Preise sind doch mittlerweile ganz normal. Zuletzt wurden im Hurry Up Marc in Sachsenhausen Nord zwischen € 3.500 und € 4.700,00 genommen...Da sind € 6.500,00 im Turm ja fast noch verhältnismäßig günstig. :lach:


    Das mit Einkaufszentrum freut mich für Sachsenhausen. Die vorhandenen (größeren) Einkaufsmöglichkeiten sind doch ziemlich ausgelastet. Am WE ist das schon krass. Von daher wird das da oben in der Ecke auch richtig für Leben sorgen. Gefällt mir wirklich gut. :)

    Sipaq ich habe ja geschrieben, dass ich finde das die Kasierstraße bereits auf einem guten Weg ist und ich gebe dir Recht, dass der Aufwertungsdruck der umliegenden Viertel sich massiv bemerkbar macht. Aber das hat längst noch nicht alle Bereiche erfasst.
    Ich bin wie erwähnt kein alter Frankfurter und kenne das Bahnhofsviertel daher nicht ausreichend und wahrscheinlich ist mein Eindruck nicht ganz durch Tatsachen belegt. Aber die Gegend um die von dir erwähnte Kaiser/Münchner Straße schreckt mich einfach nur ab.
    Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, einen entspannten Ausgeh-Abend in dieser Gegend zu verbringen. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu "ängstlich" und nehme das deshalb nicht als Place to be wahr. :D


    Auf nördlich des Hauptbahnhofes würde ich jetzt meine Aussagen tatsächlich nicht mehr beziehen wollen. Dort hat sich wirklich was getan.


    Hoffen wir das die Entwicklung das Bahnhofsviertel nachhaltig verändert. Man sieht es an anderen Städten, dass das gelingen kann.


    Edit: Ich freue mich auf die von Schmittchen erwähnte Aufwertung des Bahnhofvorplatzes. Das ist eine postive Sache für das ganze Viertel.

    Also ich kann mir nicht helfen aber das Bahnhofsviertel (ich bezieh mich hier auf den Rotlichteil und die Bahnhofsnähe) ist in meinen Augen der absolute Schandfleck Frankfurts. Das mag jetzt sehr krass klingen und ich gebe zu ich bin nicht in FFM aufgewachsen, aber der Eindruck von dem Viertel den ich habe ist alles andere als gut.
    Den hier schon zitierten Vergleich zur Reeperbahn in Hamburg, kann ich absolut nicht unterschreiben. Ich war schon oft auf der Reeperbahn und habe mich dort nachts keine Minute so unsicher gefühlt, wie tagsüber in manchen Ecken des Bahnhofsviertel.
    Die Reeperbahn ist meines Erachtens inzwischen eine Amüsiermeile wo u. a. auch Rotlichtläden sind. Der Rest sind Clubs, Kneipen und Restaurants. Im Bahnhofsviertel finde ich das höchstens Tagsüber in der Kaiserstraße. Da ist es noch ein weiter Weg.


    Die Drogenproblematik ist eine andere Sache. Hilfe für Betroffene muss sein und soll auch geboten werden. Mit dem kriminellen Rotlichtmilieu als nächster Nachbar, kann das m. E. aber nicht nachhaltig gelingen.


    Ich hoffe für das Viertel, dass das Rotlicht- und Drogenklientel (und zwar in dieser Reihenfolge) nach und nach verschwindet und der Gegend ein Neuanfang beschert ist. Die Bausubstanz sowie die Lage zwischen Stadt und Bahnhof als Tor zur Stadt bieten nämlich große Entwicklungsmöglichkeiten. Die Kaiserstraße ist auf einem Gutem Weg. Ich hoffe der Rest folgt.