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UNDP verlegt große Teile seines Hauptsitzes nach Bonn
Dies ist ein großer Meilenstein für Bonn, um sich langfristig als internationales Zentrum für Entwicklungs- und Klimahilfe zu positionieren. Dadurch könnten wichtige Synergien entstehen und ein Rutschbahn-Effekt einsetzen, ähnlich wie in Genf, mit dem Zuzug weiterer NGOs, Thinktanks und diplomatischer Missionen.
Dazu passt, dass zuletzt rund 100 Stellen von UN Women nach Bonn verlegt wurden sowie einige Zentralfunktionen von UNAIDS. Angesichts von rund 1.500 Mitarbeitenden der Vereinten Nationen nun in Bonn bei einer Campus-Kapazität von etwa 1.000 Arbeitsplätzen stellt sich jedoch klar die Frage, wo die zusätzlichen Mitarbeiter von UNDP untergebracht werden sollen. Daher ist davon auszugehen, dass zunehmend auf weitere Gebäude im Bundesviertel sowie auf zusätzliche Liegenschaften zurückgegriffen werden muss.
Um dieses Wachstum erfolgreich zu bewältigen, sollte die Stadt jetzt entschlossen handeln und die richtigen Instrumente einsetzen, um den Ausbau von Wohnraum und Infrastruktur deutlich zu beschleunigen. Nur so kann Bonn die Chance nutzen, sich dauerhaft als internationaler Standort zu etablieren.