Ostwestfalen-Lippe: Bauprojekte und Stadtplanung

  • Bis vor kurzem waren in Detmold zwei Synagogenbauten bekannt. 1742 baute man in der Exterstraße eine Scheune für die entsprechenden Zwecke um. Erstmals durfte die jüdische Gemeinde ein eigenes Gebäude besitzen, denn bis dato war Juden der Erwerb einer Immobile durch den Landesherren untersagt. Der Bau durfte aber an keiner Straßenfront stehen und stellt daher ein rückwärtiges Hofgebäude dar. Er ist als Alte Synagoge bis heute erhalten. Erst 1907 entstand ein repräsentativer Bau an der Lortzingstraße, der in der Reichsprogromnacht 1938 wie so viele andere Synagogen Opfer der Flammen wurde.

    Vor wenigen Jahren ist es nun gelungen, in Detmold ein drittes jüdisches Gotteshaus in Gestalt einer Hofsynagoge nachzuweisen. Das bescheidene Gebäude steht in der Bruchmauerstraße 37, ist aber als Hinterhaus zu einem Grundstück in der Krummen Straße 28 zu werten. Der Fachwerkbau ist 1988 als Gartenhaus unter Denkmalschutz gestellt worden, bevor die Wissenschaft jüngst seinen historischen Wert als älteste Detmolder Synagoge erkannte. Die Bauforschung konnte dabei alle notwendigen Merkmale eines jüdischen Bethauses nachweisen und es dendrochronologisch auf das Jahr 1633 datieren.

    Der Eigentümer möchte den Bau nun gegen den Willen der Denkmalpflege abreißen und Parkplätze errichten. Ich habe die Vorgänge hier skizziert: https://www.zeilenabstand.net/die-entdeckung…oge-in-detmold/

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    Einmal editiert, zuletzt von tegula (5. Januar 2023 um 18:51)

  • Mich erreichte gerade eine gemeinsame Pressemitteilung der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Nordrhein-Westfalen und die Beratungsstellen ADIRA und SABRA mit der Bitte um Veröffentlichung. Gegenstand sind die Abrissversuche einer der ältesten Synagogen Deutschlands in Detmold.

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  • Kreis Gütersloh: Grundstein für Verwaltungsneubau gelegt

    Dazu die Pressemeldung der Pressebox vom 10.08.2022; (Q):

  • Lippstadt: HELLA baut Hauptsitz zum Campus aus

    Bereits im letzten Sommer verkündete der Autozulieferer HELLA am Standort in Lippstadt den Hauptsitz auszubauen. Dafür wurde ein hochkarätig, international besetzter Wettbewerb durchgeführt, der von den RKW Architekten aus Düsseldorf gewonnen wurde. Gemeinsam mit KRAFT.RAUM für die Landschaftsplanung ging man an den Start.

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    Visualisierungen RKW Architektur +/ Antipodes, Hiroshi Hirayama

    Die Pressemitteilung der RKW-Architekten vom Juli 2023; Q::

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ausgangspunkt für unser Konzept war die Analyse der Geschichte des Lippstädter Stadtbildes, bei der wir eine historische Trasse aus dem 19. Jahrhundert entdeckten. Als neuen alten Fußweg lassen wir diese Verbindung wieder aufleben und schaffen dadurch eine nahtlose Anbindung des Areals an die Stadt. „Nicht nur die Beschäftigten des Unternehmens, auch die Studierenden der direkt angrenzenden Hochschule Hamm-Lippstadt – ebenfalls ein Entwurf von uns – profitieren davon“, so Christian Hein.

    Der Entwurf sieht eine Aufteilung des Standorts in einen offenen Campus und einen geschützten Bereich für Forschung & Entwicklung vor. Außerdem gibt es die Möglichkeit, einen Teil der Fläche in urbanes Wohnen oder andere, mit der Hochschule verbundene Nutzungen umzuwandeln. So könnten hier auch Studierendenheime oder Flächen für Co-Working Spaces oder Start-ups realisiert werden.


    Außerdem stellen alle Beteiligten höchste Ansprüche an Nachhaltigkeit. So soll der neue HELLA-Hauptsitz CO2-neutral betrieben und die derzeitige Fläche in weiten Teilen entsiegelt werden. Auch Aspekte wie Regenwasser-Rückhaltung, Dachbegrünung und die Schaffung eines grünen Campus zur Förderung der Artenvielfalt berücksichtigen wir.


    Für uns geht es jetzt an die weitere Ausdetaillierung des Konzepts. Die Grundsteinlegung soll Mitte 2024 stattfinden.

  • Universität Paderborn: Neues Parkhaus seit Dezember in Betrieb

    PM BLB NRW: „Universität Paderborn“ – mit einem Schriftzug vom Boden bis zur Decke ist das neue Parkhaus der Universität ein richtiger Blickfang. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) hatte es in nur rund elf Monaten errichtet und jetzt an die Hochschule übergeben. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage installiert, die nachhaltigen Strom für die Universität produziert; Q:

    Aufgrund der besonderen Anbringung der farbigen Alu-Lamellen erscheint die Fassade des Parkhauses je nach Blickwinkel transparent oder geschlossen.

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    © BLB NRW Bild: Johanna Pietsch (UPB)

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    © BLB NRW Bild: Johanna Pietsch (UPB)

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    © BLB NRW Bild: Johanna Pietsch (UPB)

    Dekoratives Anführungszeichen

    Der Parkhausneubau prägt mit seiner Verkleidung aus grauen und roten Alu-Lamellen und dem rund 15 Meter hohen leuchtenden Schriftzug „Universität Paderborn“ das neue Entrée des Paderborner Universitätscampus. Die im 90-Grad-Winkel zum Gebäude angebrachten Lamellen erscheinen je nach Blickwinkel entweder als geschlossene Fläche oder als offenes Raster. Das Gebäude wurde angrenzend an die Kreuzung Warburger Straße/Südring auf einem ehemaligen Parkplatz errichtet, sodass hierfür keine zusätzliche Fläche versiegelt wurde. Den Studierenden und Beschäftigten der Universität bietet es weitere 600 Stellplätze sowie 60 überdachte Fahrradstellplätze auf insgesamt sieben Ebenen, die als sogenannte Split-Level organisiert sind, d.h. sie sind jeweils halbgeschossig zueinander versetzt. Die zentrale Erschließung des Parkhauses erfolgt über eine Zu- und Ausfahrt über die Fanny-Nathan-Straße vom Campus aus. „Die Universität erhält ein hochmodernes und barrierefreies Parkhaus, welches hinsichtlich Größe, Erreichbarkeit und Übersichtlichkeit neue Maßstäbe setzt“, berichtet Ante Niggemeier, zuständiger Abteilungsleiter des BLB NRW.

    Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert klimaneutralen Strom

    Der BLB NRW und die Universität legten bei der Planung des Neubaus großen Wert darauf, sowohl die Anforderungen des Klimaschutzes als auch der Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen. So wurde auf der oberen Ebene eine leistungsfähige Photovoltaikanlage installiert, die jährlich bis zu 86.000 Kilowattstunden klimaneutralen Strom produziert. Damit könnte man ein E-Auto der Mittelklasse mehr als 1500-mal aufladen. Zudem wurden für die elektrischen Dienstfahrzeuge der Universität Paderborn Ladesäulen errichtet. Nach elf Monaten Bauzeit ist das Parkhaus fertiggestellt und wurde am 04.12.2023 den Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung gestellt.

  • Lemgo: Zwei innovative Laborgebäude an der TH OWL

    PM BLB NRW: Die Rohbauarbeiten für die beiden neuen Laborgebäude der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) in Lemgo sind abgeschlossen. Während die Arbeiten im Innenausbau voranschreiten, feierten der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) und die TH OWL das Richtfest. Mit den beiden Neubauten werden neue Lehr- und Forschungsmöglichkeiten für die Fachbereiche Elektrotechnik und Technische Informatik, Maschinenbau und Mechatronik sowie für den Fachbereich Life Science Technologies errichtet; Q:

    Unter dem Richtkranz wurde gemeinsam das Richtfest an den neuen Forschungsbauten der TH OWL in Lemgo gefeiert:2024-01-14-Lemgo-TH-OWL-Richftest-Forschungsbauten-Richtkranz.webp

    © BLB NRW

    Dekoratives Anführungszeichen

    In Lemgo schwebt wieder ein Richtkranz über einem Neubau auf dem Hochschul-Campus. Die Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Gonca Türkeli-Dehnert, reiste nach Lemgo, um gemeinsam mit Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW, Wolfgang Feldmann, Leiter der BLB NRW-Niederlassung Bielefeld, sowie Prof. Dr. Jürgen Krahl, Präsident der TH OWL, und im Beisein von zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft das Richtfest im Rohbau des neuen Gebäudes an der Liebigstraße zu feiern.

    Der innovative Neubau für die Fachbereiche Elektrotechnik und Technische Informatik sowie Maschinenbau und Mechatronik präsentiert sich auf einer großzügigen Bruttogrundfläche von 4.837 Quadratmetern, die kompakt auf zwei bzw. drei versetzten Geschossen – sogenannte „Split-Level“ – angeordnet sind. Das architektonische Konzept des Gebäudes an der Liebigstraße umfasst neben Seminar- und Büroflächen die Errichtung besonderer Laborbereiche, darunter ein Rollenprüfstand, eine EMV-Kabine zur Prüfung von elektromagnetischer Verträglichkeit von elektronischen Produkten sowie Motorenprüfstände. Das Gebäude ist darauf ausgelegt, eine Vielzahl von fachspezifischen Anforderungen bezüglich Lasten, Schwingungen und Schallschutzaspekten zu erfüllen. Als weitere Besonderheit wird im Foyer des Gebäudes eine Rarität der TH OWL aufgestellt: der älteste funktionsfähige Dieselmotor der Welt. Der Motor aus dem Jahr 1903 wird durch die TH OWL zu besonderen Anlässen in Betrieb genommen.

    Das zweite Laborgebäude wird auf dem Innovation Campus Lemgo an der Bunsenstraße, Ecke Campusallee, für den Fachbereich Life Science Technologies errichtet und erstreckt sich über eine Bruttogrundfläche von 3.379 Quadratmetern. Neben zwei Hörsälen und Aufenthaltsbereichen umfasst der Neubau Laborflächen für die Prozesse der Fleischtechnologie sowie für die Bereiche Technologie Protein-basierter Lebensmittel und für die Back- und Süßwarentechnologie. Die nahezu quadratische Kubatur des Gebäudes erstreckt sich ebenfalls über zwei bzw. drei Ebenen, ergänzt durch ein Staffelgeschoss auf dem Dach, das die anspruchsvolle Technik beherbergt. Die Fassaden beider Neubauten bestehen aus hochgedämmten Vorhangfassaden aus anthrazitfarbenen Faserzementplatten.

  • Gütersloh: Arbeiten für Erweiterung des Amtsgerichts starten

    Am Amtsgericht Gütersloh (Google-Luftbild) beginnt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) mit den ersten Arbeiten für den geplanten Erweiterungsneubau. Zukünftig werden die drei bisherigen Standorte für das Amtsgericht und für den Ambulanten Sozialen Dienst an der Friedrich-Ebert-Straße zusammengefasst. Die Hauptbaumaßnahmen für die Erweiterung starten noch in diesem Jahr.

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    © BLB NRW Erweiterung Amtsgericht Gütersloh

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Erweiterung des Amtsgerichts in Gütersloh entspricht in Geschosszahl und Größe dem Bestandgebäude und wird zukünftig mit einer erdgebundenen Sole-Wasser-Wärmepumpe beheizt.

    Das Amtsgericht Gütersloh und der Ambulante Soziale Dienst sind bisher auf den Hauptstandort in der Friedrich-Ebert-Straße und auf zwei Nebenstandorte in der Bremer Straße verteilt. Aufgrund eines gestiegenen Raumbedarfs und der Herausforderungen, die durch die Aufteilung auf mehrere Standorte im Geschäftsbetrieb und bei der Sicherung der Nebenstellen entstehen, sollen die Dienststellen zukünftig an einem zentralen Standort untergebracht werden. Der rund 2.440 Quadratmeter große Erweiterungsneubau soll an der Stirnseite des denkmalgeschützten Hauptgebäudes an der Friedrich-Ebert-Straße, welches bereits 1959 errichtet wurde und 3.020 Quadratmeter groß ist, angebaut werden. Im Bestandsgebäude sind nur im Verbindungsbereich zum Neubau einige Umbaumaßnahmen erforderlich, um einen barrierefreien Übergang für Beschäftigte und Besucher zu ermöglichen

    Quelle: https://www.blb.nrw.de/presse/pressem…erichts-starten

  • Spatenstich für das Alanbrooke Quartier in Paderborn

    Im Jahr 2016 wurde mit der ehemaligen Alanbrooke Kaserne die erste Kasernenfläche vom britischen Militär zurückgegeben, die für eine zivile Nachnutzung entwickelt wird.

    Auf dem Kasernengelände wird in den nächsten Jahren ein neues urbanes eigenständiges Stadtquartier entstehen. Der denkmalgeschützte Bestand aus 11 Kasernengebäuden und eine zentrale Grünachse werden das entstehende Quartier prägen. Erwartet wird, dass sich die Neubauten im Bereich Altbauten angleichen.

    Eckpunkte dazu wurden auf der Webseite des Vermarkters und Eigenbetriebs der Stadt Paderborn -GMP- bekannt gegeben:

    Projektname:

    Abbruch- und Baufeldfreimachung Alanbrooke Kaserne

    Anlass:

    Konversion der Alanbrooke Kaserne

    Ziele:

    • Umnutzung von 11 denkmalgeschützten Gebäuden (Wohnen- und Kreativwirtschaftsquartier
    • Zentraler öffentlicher Grünzug in Nord-Süd Richtung
    • Rund 800 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau und Reihenhausbebauung
    • Rund 30 % aller Wohnungen als preisgebundene Wohnungen
    • Öffnung der Fläche und Aufhebung der Barriere-Funktion im Stadtteil

    Kenndaten:

    • Lage: Elsener Straße 5
    • Größe: ca. 18 ha
    • Ausführungsstart: Oktober 2019

    Umnutzung ehemaliger denkmalgeschützter Kasernengebäude für Wohnen und Kreativwirtschaft:

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    © Stadt Paderborn

    05/2020:

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    Drohnenbild: Stadt Paderborn

    02/2021:

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    Drohnenbild: Stadt Paderborn

    03/2024:

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    Screenshot Stadt Paderborn, schwenkende Webcam

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    © GMP Bauabschnitte Alanbrooke Kaserne

    Dekoratives Anführungszeichen

    Am 16. Januar 2024 war offizieller Baubeginn auf dem Baufeld 16 im Paderborner Alanbrooke Quartier. Als Generalunternehmerin erstellt die PORR Hochbau West GmbH dort im Auftrag der BPD Immobilienentwicklung drei Punkthäuser mit insgesamt 36 Eigentumswohnungen und durchgängiger Tiefgarage. Die schlüsselfertige Übergabe ist im August 2025 geplant.

    Visualisierung eines Gebäudes mit viel Grün drum herum. Menschen gehen auf den Wegen vor den Gebäude spazieren.

    Auf einem rund 18 Hektar großen, umgewidmeten Kasernengelände entsteht in der früheren Garnisonsstadt in den kommenden Jahren ein lebendiges Stadtviertel. © BPD Immobilienentwicklung GmbH


    Mit seiner Nähe zur Innenstadt, elf denkmalgeschützten Gebäuden in norddeutscher Backsteingotik, die sich um den einstigen wilhelminischen Exerzierplatz als neuer grüner Quartiersmitte gruppieren, ist es ein stadtplanerischer Glücksfall. Neben unterschiedlichen Wohnkonzepten werden Flächen für Büros und Dienstleister, eine Kita sowie ein Kreativquartier für die lokale Kunst-, Kultur- und Kreativszene realisiert (Porr Hochbau West GmbH).

    Quellen:

    https://porr.de/news-medien/pr…r-in-paderborn/

    https://www.paderborn.de/microsite/gmp/…inhalt-iv.1.php

  • Paderborner Bahnhofsgebäude feierlich eröffnet

    Endlich war es so weit – nach drei Jahren Baustelle wurde zum 30. Januar 2024 der neu renovierte Hauptbahnhof Paderborn feierlich eröffnet. Die Planungen dazu liegen weit zurück, seit 2017 wurde es auch hier konkreter.

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    Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Deffner

    Dekoratives Anführungszeichen

    Tausende Menschen profitieren ab heute von einer hellen, lichtdurchfluteten Bahnhofshalle, innovativer Reisendeninformation und neuen Geschäften. Innen überzeugt das neue Bahnhofsgebäude mit innovativen Services für Reisende. Im neuen Reisezentrum können sich Fahrgäste an 365 Tagen im Jahr zu Reisen im Nah- und Fernverkehr beraten lassen. An drei Schaltern - einer speziell für mobilitätseingeschränkte Personen - helfen Reiseberater:innen bei der Planung der Reise und dem Ticketkauf.

    Zusätzlich steht eine neue DB Information in der Haupthalle. Durch die offene Gestaltung der Serviceeinrichtung können die Mitarbeitenden einfacher und schneller Auskünfte zu Zügen und Anschlüssen geben.

    Mit einem neuen Aufzug gelangen Reisende barrierefrei vom Empfangsgebäude zu den Bahnsteigen.

    Nachhaltigkeit beim Bau und Betrieb

    Planende und Investor:innen haben viel Wert auf eine nachhaltige und ökologische Gebäudetechnik gelegt. Geheizt und gekühlt wird mit einer Grundwasserwärmepumpe und Paderwasser. Ein Teil des Stroms entsteht auf dem Dach und an der gleisseitigen Fassade durch Photovoltaik-Anlagen. Das neue Bahnhofsgebäude erfüllt damit hohe energetische Anforderungen. (Quelle: DB)

    Visualisierungen Bremer AG:

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    Dekoratives Anführungszeichen

    Neubau des Hauptbahnhofs: Never-Ending-Story?

    Der Neubau des Paderborner Hauptbahnhofs drohte bislang zu einer Never-Ending-Story zu werden: Ursprünglich sollte das alte Gebäude bis 2012 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Doch Pläne und Termine änderten sich im Gleichschritt: Zunächst hieß es, der Neubau werde doch erst 2015 fertig, dann 2019 und die letzte Prognose sah keine Möglichkeit vor 2020. (Quelle Stadt Paderborn)

  • SC Paderborn: Umbau Home Deluxe Arena

    Seit Juni letzten Jahres baute der Zweitligist SC Paderborn sein Stadion in einem zweiten Bauabschnitt mit einem zusätzlichen umlaufenden Oberrang für 2.200 Zuschauer aus. Trotz des neuen Oberrangs bleibt die Stadionkapazität von 15.000 Besuchern bestehen. Für die zusätzlichen Sitzplätze fallen entsprechend viele Stehplätze weg um das Zuschauen komfortabler zu machen, wie der Verein vermeldete. Ebenso ein Hauptgrund war dabei, dass Stadion gem. der DFL-Statuten ligatauglich zu präsentieren und die entsprechende Sitzplatzkapazität von ca. 8.000 zu erschaffen.

    Nach sieben Monaten Bauzeit konnten zum Rückrunden-Start gegen die SpVgg Greuther Fürth am 21.01.2024 die neuen Sitzplätze freigegeben werden.

    Neben den benötigten Treppenhäusern und einer LED-Bande für den neuen Oberrang kamen außerdem eine neue Flutlichtanlage und eine Effektbeleuchtung für Lichtshows.

    Bau des Oberrangs:

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    Bild: SC Paderborn

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    Bild: SC Paderborn

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    Bild: SC Paderborn

    Effektbeleuchtung:

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    Bild: SC Paderborn

    Beschrieben wurden die Baumaßnahmen auf der Internetseite des SC Paderborn mit dem Start der Arbeiten im letzten Jahr:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Paderborn 14.06.2023: In enger Abstimmung mit dem SCP07 baut die Paderborner Stadion Gesellschaft mbH (PSG) die Home Deluxe Arena um. Dabei geht es um zusätzliche Sitzplätze auf dem neuen Oberrang und größeren Komfort für die Stadionbesucher in den Stehplatz-Bereichen. Zudem wird es eine neue Flutlicht-Anlage inklusive Effektbeleuchtung geben. Bis zum Beginn der Saison 2023/2024 wird der Rohbau im Innenbereich fertiggestellt, schon zur Rückrunde soll die Einweihung des Oberrangs erfolgen.

    Bereits zwei Monate vor dem Ende der vergangenen Zweitliga-Saison haben die beauftragten Unternehmen vorbereitende Arbeiten durchgeführt. Unmittelbar nach dem 34. Spieltag begannen die Hauptbauarbeiten im Innenraum des Stadions. Dabei geht es um die die Montagen sämtlicher Stahltribünen-Träger und -Stützen sowie den Einbau sämtlicher Stahlbeton-Fertigteile für die Tribünen. Dafür ist die Zeit in der Sommerpause vorgesehen, sodass der Unterrang pünktlich zum Saisonstart uneingeschränkt nutzbar ist.

    Während des laufenden Spielbetriebs erfolgt im Innenraum die Montage der etwa 2.200 neuen Sitzschalen sowie die Installation der Brüstungen, Umwehrungen, Türen und Tore. In dieser Zeit entstehen im Außenbereich auf der Nord-, Ost- und Südseite jeweils zwei Treppenhäuser. Der Stadionvorplatz im Osten der Arena bekommt außerdem zwei Fahrstuhl-Türme, von denen aus der Zugang zum neuen Oberrang erfolgen wird. Die für den Umbau verantwortliche Bremer AG hängt zudem an allen vier Tribünen sogenannte Schubladen in die Fassade ein. So entsteht Platz für sanitäre Anlagen, Catering-Kioske und eine neue Sicherheitszentrale.

    Trotz des neuen Oberrangs bleibt die Stadionkapazität von 15.000 Besuchern bestehen. Für die zusätzlichen Sitzplätze fallen entsprechend viele Stehplätze weg. So hat jeder Stehplatz-Karteninhaber in Zukunft etwas mehr Platz für sich und das Fußballschauen wird auf der Süd- und Nordseite des Stadions noch komfortabler. Mit etwa 8.000 Sitzplätzen und knapp 7.000 Stehplätzen erfüllt die Home Deluxe Arena dann die zukünftigen Anforderungen der Deutschen Fußball Liga (DFL).

    Auch oberhalb der Ränge tut sich etwas: Mehrere Fachfirmen installieren ein neues Flutlicht, das die Bedingungen für Bundesliga-Spiele erfüllt. Eine Effektbeleuchtung kann den Innenraum der Home Deluxe Arena in sämtlichen Farben erstrahlen lassen. Auch Lichtshows - beispielsweise nach Toren oder zur Begleitung der Vereinshymne - sind zukünftig möglich. An der Brüstung des neuen Oberrangs entsteht zudem eine Rundum-LED-Bande. (SCP 07)

  • Technologie-Standort Steinfurt: Parkhaus mit begrünten Fassaden und Photovoltaik

    Nachhaltige bauliche Weiterentwicklung Technologie-Campus Steinfurt

    Der Technologie-Campus Steinfurt der FH Münster wird nachhaltig baulich weiterentwickelt. In der ersten Ausbauphase entstehen zwei neue Institutsgebäude und ein Parkhaus. Eine transparente Gebäudegestaltung, die sich harmonisch in die Wohnbebauung einfügt, begrünte Fassaden und Dächer, attraktive Grünflächen mit Miniwäldchen, Photovoltaik-Ausbau und Geothermie zeichnen das bauliche Konzept aus. Jetzt hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW mit den Arbeiten für das Parkhaus begonnen.

    csm_technologie-campus-steinfurt-visualisierung_ca470b1782.jpg© BLB NRW Bild: Behnisch Architekten

    Die Fassaden des Parkhauses werden begrünt und an den Südseiten mit Photovoltaikmodulen ausgestattet.

    Quelle: https://www.blb.nrw.de/presse/pressem…nd-photovoltaik

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Der Eigentümer möchte den Bau nun gegen den Willen der Denkmalpflege abreißen und Parkplätze errichten. Ich habe die Vorgänge hier skizziert: https://www.zeilenabstand.net/die-entdeckung…oge-in-detmold/

    Gestern gab es dann das nächste Urteil zur Hofsynagoge in Detmold. Nachdem der Eigentümer aus dem rechtsradikalen Milieu bereits vor dem Verwaltungsgericht in Minden mit der Durchsetzung des Abrisses der Synagoge gescheitert ist, folgte nun auch die Niederlage vor der nächsten Instanz in Münster: https://www.sueddeutsche.de/panorama/denkm…0919-930-236651

    Da das Gericht keine Revision zugelassen hat, bleibt dem Eigentümer nur noch die Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Man muss sich leider fragen, ob das Denkmal das noch übersteht. Zwischenzeitlich sind in der ehemaligen Synagoge Halloween-Partys gefeiert und eine palästinensische Flagge aufgehängt worden. Geschmacklos und aus meiner Sicht eine antisemitische Provokation!

  • Universität Paderborn und BLB NRW planen moderne Neubauten

    Zweiteiliges Gebäudeensemble

    PM v. 29.11.2024: Die Universität Paderborn und der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) bereiten Bauprojekte auf einer Erweiterungsfläche am Mersinweg vor: Zwei moderne Neubauten sollen die in die Jahre gekommenen Gebäude P1 sowie P4 bis P7 ersetzen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Auf einer Fläche von 42.541 Quadratmetern über vier Ebenen sind unter anderem Hörsäle, Seminarräume, Werkstatt- und Laborflächen sowie Büros geplant. Das Neubauvorhaben besteht aus zwei kompakten Gebäuden mit gleicher Höhe, welche Räumlichkeiten für Forschung und Lehre der Fakultät Maschinenbau sowie des Instituts Elektrotechnik bieten werden. Da Hörsäle und Seminarräume in einem der Gebäude gemeinsam genutzt werden, ist ein mehrgeschossiger Verbindungsgang vorgesehen. Der Baubeginn ist für 2025 geplant. Die Baufeldvorbereitungen beginnen noch in diesem Jahr auf dem Parkplatz am Mersinweg, neben den bestehenden Gebäuden X und Y. Die Fläche wurde bereits für die vorbereitenden Maßnahmen gesperrt.

    Wärmeversorgung erfolgt durch Abwärme des Hochleistungsrechners

    Ebenfalls am Mersinweg befindet sich im Gebäude X bereits das Hochleistungs-rechenzentrum der Universität Paderborn mit dem Superrechner „Noctua“. Im kommenden Jahr wird das Gebäude um einen zweigeschossigen Technikanbau erweitert und die Leistungsfähigkeit der technischen Anlagen in etwa verdoppelt. Damit werden die Voraussetzungen für einen weiteren Ausbau der Rechnerkapazitäten am Standort Paderborn geschaffen. Um die Abwärme des Hochleistungsrechners effektiv nutzen zu können, entsteht eine neue unterirdische Medientrasse. Diese verbindet das Rechenzentrum mit den zukünftigen Neubauten für die P-Gebäude und dem bestehenden Wärmenetz der Universität. Durch die besondere Wärmeversorgung erreichen die Neubauten einen deutlich geringeren Primärenergiebedarf, was auch zur Erlangung der Silber-Zertifizierung im Bewertungssystem für nachhaltiges Bauen (BNB) beitragen wird.

    Die Wärmeversorgung der neuen Gebäude erfolgt durch die Abwärme des Superrechners „Noctua“ im Gebäude X der Universität Paderborn.

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    Foto (Universität Paderborn, Thorsten Hennig)

    Das Baufeld in der P-Reihe. Die Bauvorbereitungen laufen:

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    © BLB NRW

    Quelle: https://www.blb.nrw.de/presse/pressem…derne-neubauten



  • Ansichten Vorher/Nachher

    Oktober 2020:

    202010-Paderborn-Hauptbahnhof.webp

    © Stadt Paderborn

    März 2021:

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    © Stadt Paderborn

    19.09.2024. Der neue Hauptbahnhof Paderborn mit dem Intercity-Hotel (Stadt Paderborn):202402-Paderborn-Hauptbahnhof-Intercity-Hotel-Neu.webp

    © Verkehrsverein Paderborn

    4 Mal editiert, zuletzt von hanbrohat (16. Januar 2025 um 18:49)

  • Universität Paderborn bekommt hochmoderne Neubauten

    Wie in #73 im vergangenen Dezember bereits angekündigt, bekommt die Universität Paderborn mit den Gebäuden Z1 und Z2 zwei hochmoderne Neubauten. Am 30.09.2025 fand die Grundsteinlegung zu diesem Projekt statt. Die Pressemitteilung des BLB NRW dazu:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die bestehenden Gebäude P1 sowie P4-P7 der Universität Paderborn stammen aus den 1960er Jahren. Generationen von Studierenden der Ingenieurwissenschaften haben hier gelernt und geforscht. Nun werden sie durch ein neues zweiteiliges Gebäudeensemble ersetzt, das zeitgemäße Räume für Studium, Lehre und Forschung bieten wird. Die beiden gleich hohen Gebäude Z1 und Z2 werden zukünftig mit einem mehrgeschossigen Verbindungsgang den Austausch zwischen den beiden Hochschuleinrichtungen erleichtern.

    Auf einen Blick:

    Neubauten der P-Reihe, Universität Paderborn

    Bauherr: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW)

    Nutzerin: Universität Paderborn (Fakultät für Maschinenbau, Institut für Elektro- und Informationstechnik)

    Fläche: 42.541 m² Bruttogrundfläche

    Gebäudestruktur: Zwei viergeschossige Neubauten, verbunden durch mehrgeschossigen Gang

    Besonderheiten: Hörsäle, Seminarräume, Labore, Werkstätten, Büros Nachhaltigkeit: EG40-Standard, BNB-Silber angestrebt, Abwärmenutzung aus Supercomputer „Noctua“, PV-Anlagen, begrünte Dächer

    Architektur: agn Niederberghaus & Partner GmbH

    Moderne Infrastruktur für zwei Fakultäten

    In den beiden Neubauten entstehen auf über 42.000 Quadratmetern modular aufgebaute Labore, Hörsäle, Seminarräume, Werkstätten und Büros. Die Gebäude fördern den interdisziplinären Austausch und ermöglichen flexible Nutzungsmöglichkeiten für die Fakultät für Maschinenbau sowie für das Institut für Elektro- und Informationstechnik, angesiedelt in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik. (Quelle: BLB NRW)

    Baugrundstück im Frühjahr:

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    Bildrechte MBN

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    Visualisierungen der von agn entworfenen Gebäude:

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    Ein knapp zweiminütiges Video der ausführenden Baufirma MBN zeigt die bei diesem Bauprojekt eingesetzte Kreislaufwirtschaft der Materialien unter dem Begriff 'Nachhaltige und regionale Kreislaufwirtschaft im Bauprozess'.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Gütersloh: Arbeiten für Erweiterung des Amtsgerichts starten (13.03.2024)

    Am Amtsgericht Gütersloh (Google-Luftbild) beginnt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) mit den ersten Arbeiten für den geplanten Erweiterungsneubau. Zukünftig werden die drei bisherigen Standorte für das Amtsgericht und für den Ambulanten Sozialen Dienst an der Friedrich-Ebert-Straße zusammengefasst. Die Hauptbaumaßnahmen für die Erweiterung starten noch in diesem Jahr.

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    © BLB NRW Erweiterung Amtsgericht Gütersloh

    Quelle: https://www.blb.nrw.de/presse/pressem…erichts-starten

    Erweiterungsneubau des Amtsgerichts Gütersloh fertiggestellt

    Im August war es soweit. De Erweiterungsneubau war fertiggestellt und konnte an seine Nutzer übergeben werden.


    Nach etwa anderthalb Jahren Bauzeit ist der Erweiterungsneubau des Amtsgerichts Gütersloh fertiggestellt. Der viergeschossige Neubau ergänzt das denkmalgeschützte Bestandsgebäude an der Friedrich-Ebert-Straße und fügt sich architektonisch harmonisch in das bestehende Ensemble ein.

    Mit einer Bruttogrundfläche von rund 2.350 Quadratmetern bietet das neue Gebäude moderne Büroräume, zusätzliche Verhandlungssäle, Archivflächen sowie einen eigenständigen Bereich für den Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz. Durch die Zusammenführung bislang verteilter Nutzungen werden künftig Abläufe vereinfacht. (Q: BLB NRW)


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    © BLB NRW

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