@ Wagahai:
Ich musste heute wieder in KA umsteigen. Die engste Stelle (und darum geht es doch?) ist m.E. beim Treppenabgang (Umstieg) hinten Richtung Stuttgart, die sollte ca. 2,5m sein.
Ein altes Foto von den hinteren Gleisen habe ich gefunden:
Sollten das auch 30cm Platten sein (von der Linie und von der Bahnsteigkante her scheint das so zu sein) dann sind dort sogar mehr als 3m Platz:
11 Reihen x 30cm = 3,3m.
Oder meintest du eine andere Stelle?
Aber die hinteren Gleise sind keine FV-Gleise daher dachte ich die sind nicht so relevant, da Nahverkehrszüge meist wegen ebenerdiger Einstiege keine Einstiegshilfe brauchen bzw. sie geht wie bei DoStos bei 76cm-Bahnsteigen sowieso nach oben und baut sich somit im Fahrzeug auf. Dann braucht man logischerweiße keine 3m mehr (theoretsich würden dann sogar 1,5m ausreichen).
Ich wusste bis heute nicht, dass KA-Durlach und Bruchsal "Fernbahnhoefe" sind. Keine Ahnung, warum ein IC dort halten muss.
Zumindest in Bruchsal haben wir auch ca. so viele Fernzüge wie am Filderbahnhof...
@ Holger2:
2m scheinen wirklich nicht viel zu sein. Andererseits frage ich mich, ob Fahrgäste wirklich unbedingt in diesem Bereich auf den Zug warten müssen, es handelt sich ja wirklich nicht um einen langen Bereich.
Das tun sie, keine Angst. Und schon alleine bei Begegnungen wird das schon sehr eng.
Kuck schon alleine in mannheim in den hinteren bereich wo man auch solche Bahnsteigbreiteh hat. Ist immer schön kuschelig.
Zum Lift für Behinderte: Ich bin sehr zuversichtlich, dass die deutschen Ingenieure eine Lösung finden werden, für die kein 3m Aktionsradius erforderlich ist - vielleicht auch mal mit Motor.
Wir reden hier vom neusten vom neuen (auch mit Motor wie man im Video sehen konnte). Warum sollte man nur für ganz wenige Bahnhöfe neue Technologie erfinden?
Wenn man auf Probleme mit "ach das wird schon klappen" reagiert dann kann man keine zukunftsfähige Infrastruktur aufbauen.
1. Laut diesem Augenzeugenbericht scheint auch der Kölner Hbf. ein nicht unerhebliches Gefälle zu haben, die Behauptung, es gäbe nur waagrechte große Bahnhöfe, scheint somit widerlegt.
Gleichzeitig wurde aber auch klar wie gefährlich denn schon ein leichtes Gefälle sein kann.
2. Der Fahrradverkehr in Kopenhagen ist tatsächlich dichter, als in Stuttgart. Gleiches gilt übrigens auch für Münster, Amsterdam und wahrscheinlich Karlsruhe. Naheliegender Grund: Die Städte sind weitgehendend flach, Stuttgart hingegen ist hügelig.
Die Gebiete mit den größten Fahrradpotenzial sind oft eben. Z.B. Stuttgart West, Süd und Nord.
Auch Bad Cannstatt und die ganzen Neckarvororte sind zumindest dort wo die Besiedlung dicht ist relativ eben. Nur Ost fällt halt aus der Reihe.
Das Problem an Stuttgart ist dass man auf vielen Routen sehr viel Mut braucht um es mit Bussen, LKW und Autos aufzunehemen da oft Radspuren fehlen.
Zudem sind viele Radwege einfach nur Lebensgefährlich, z.B. der in der Schwieberdinger Straße in Zuffenhausen.
Und die Radverkehrsbeschilderungen zeigen auch oft nur komische Sachen an, aber sehr oft nicht den kürtzesten Weg.
Genaueres erfährst du in den unteren Links:
http://www.adfc-bw.de/stuttgart/srr/
http://www.naturfreunde-radgruppe-stuttgart.de/
Jedenfalls glaubt Stuttgart in den nächten Jahren durchaus 20% Radanteil ereichen zu können. Aber ich sprach ja auch von der Betrachtung gesammt-BaWüs wo man Radverkehrsanlagen besser fördern sollte.
Ich vermute, dass keiner bestreiten würde, dass die K.- Adenauer - Str. in Stuttgart hässlich ist und dass die Hauptstätter Str. eine Zumutung für die Anwohner ist. Ich persönlich würde hingegen den Planietunnel schließen, weil teuer und keine wirkliche Entlastung für den Ring. Aber was hat das mit dem Bahnhof zu tun?
Hier könnte man nach den Ostertag-Konzept viel günstiger Bauland schaffen als durch S21.
Zur Bebauung ehmals trennender MIV-Achsen gibt es genug gut funktionierende Beispiele, z.B. die neue Mitte in Ulm.
Nur: Wo sind die Proteste gegen den Rosenstein - Straßentunnel, gegen den dreispurigen Autobahnausbau nach Karlsruhe und Ulm? Das ist doch verrückt: Stuttgart wird immer autofreundlicher und die Grünen freuen sich.
Gegen den Rosensteintunnel gab es durchaus Proteste, hat man nur nicht so mitbekommen.
Und bei den Ausbauten der A8 gibt es zumindest bei Pforzheim Diskusionen, auch bei BB-Sindelfingen wurde der A81-Ausbau nicht so einfach hingenommen.
Nach dem Grundsatz vieler S21 - Gegner müssten die langsamen RE über die Altstrecke brechend voll sein. Sind sie aber nicht.
Je schneller man unterwegs ist desto mehr ist man auch breit auf die schöne aussicht zu verzichten. In der obrigen Diskusion ging es aber um das Phänomen das schnellere verbindungen nur zu längeren Wegen führen, man also durch einfaches verkürtzen der Resiezeiten nur für längere wege sorgt, aber die Reisezeiten bald wieder die alten sind.