DO: Immobilienwirtschaft

  • ^ Es wird wohl gleich ein ganzer Gebäudeflügel saniert und umgebaut. Das Projekt könnte somit auch in diesem Strang weiter thematisiert werden. Die dazugehörige Pressemitteilung teile ich dennoch hier:

    Bob W kommt in die Alte Post in Dortmund

    In einem ehemaligen Postgebäude in Dortmund soll ein neues Aparthotel mit 52 Apartments entstehen. Dafür hat der Hotelbetreiber Bob W einen Vertrag mit Aroundtown abgeschlossen. Das neue Haus markiert einen weiteren Meilenstein in der Expansion des Unternehmens in Deutschland.

    zdi9mijc.jpgBob W eröffnet ein modernes Aparthotel mit 52 stilvollen Einheiten in der historischen Alten Post in Dortmund. (Foto: © Bob W)

    „Mit unserer Expansion nach Dortmund setzen wir einen weiteren Meilenstein in unserer Mission, das Gastgewerbe in Europa zu revolutionieren“, sagt Niko Karstikko, Mitgründer von Bob W. „Das historische Gebäude der Alten Post ist eine außergewöhnliche Ergänzung für unser Portfolio und ein Paradebeispiel dafür, wie wir klassische Immobilien modern und zukunftsorientiert neu gestalten.“

    Der langfristige Pachtvertrag mit Aroundtown umfasst 3.300 m2 im historischen Gebäude der Alten Post, das sich unweit des Dortmunder Hauptbahnhofs befindet. Das renovierte Gebäude soll nicht nur das neue Aparthotel von Bob W beherbergen, sondern bietet auch über 10.000 m2 an Büro-, Einzelhandels- und Gewerbeflächen.

    Expansion von Bob W

    Mit der Neueröffnung in Dortmund erweitert Bob W sein Portfolio auf insgesamt fünf Standorte in Deutschland – einem zentralen Wachstumsmarkt des Unternehmens. Damit ist der Hotelbetreiber nun in 18 Städten in 10 Ländern aktiv, mit weiteren Expansionen in Planung. Der aktuelle Vertragsabschluss erfolgt parallel zu laufenden Gesprächen mit Immobilienbesitzern in weiteren deutschen Schlüsselstädten wie Stuttgart, Köln und Hamburg, die die Präsenz von Bob W in Deutschland weiter stärken sollen.

    Die Umbauarbeiten an der Alten Post in Dortmund haben bereits begonnen, und Bob W wird voraussichtlich 2026 seine ersten Gäste willkommen heißen. Die Apartments bestehen aus 30 m2 großen Studios und 40 m2 großen Ein-Zimmer-Wohnungen mit voll ausgestatteten Küchen.

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    Und wer sich nun fragt, warum der Komplex Alte Post heißt - genau deshalb:

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    Fotograf: Gerd Fahrenhorst | Wikimedia Commons - the free media repository

  • Vollvermietung des Harpen-Hauses an der B1

    Kaum ist die Ankermieterin Nucera aus dem markanten Harpen-Haus am Westfalendamm ausgezogen, schon sind die Flächen auch wieder komplett neu vermietet. Die dazugehörige Pressemitteilung:

    CUBION vermittelt Gesamtnutzer für das rund 7.000 m² große Harpen-Haus

    12.02.2025

    Die CUBION Immobilien AG hat erfolgreich rd. 7.000 m² Bürofläche in der Voßkuhle 38 in Dortmund vermittelt. Mieter der repräsentativen Immobilie wird eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die Liegenschaft besticht durch ihre optimale Anbindung an die B1 und ihre ausgezeichnete Infrastruktur. Neben einer hervorragenden Erreichbarkeit mit dem Auto sowie öffentlichen Verkehrsmitteln bietet das Gebäude eine Vielzahl an Stellplätzen für Mitarbeiter und Besucher. Besonders hervorzuheben sind die beiden großzügigen Dachterrassen, die einen beeindruckenden Blick über Dortmund ermöglichen.

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    Foto: CUBION Immobilien AG

    Die Büroflächen befinden sich in einem exzellenten Zustand und können kurzfristig bezogen werden. Diese Kombination aus moderner Ausstattung, attraktiver Lage und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten machte die Immobilie zu einer idealen Wahl für den neuen Mieter.

    CUBION war bei der Anmietung vermittelnd und beratend tätig und wünscht dem neuen Nutzer einen guten Start am neuen Standort. „Es freut mich sehr, dass wir sowohl den Mieter als auch den Eigentümer von Beginn des Prozesses an begleiten und beraten durften und ein für beide Parteien sehr gutes Ergebnis erzielen konnten. Für den Dortmunder Büromarkt ist dies ein hervorragender Start in das Vermietungsjahr 2025.“ so Niklas Klein, Prokurist und Associate Director Office Leasing bei der CUBION Immobilien AG.

    Eigentümer der Liegenschaft ist die Harpen Unternehmensgruppe.

  • Stadt hat BIG-Gebäude am Dortmunder U gekauft

    Die Hannover Leasing Gruppe hat den Bürokomplex am Dortmunder U nun für 67 Millionen Euro an die Stadt verkauft. Nach bisherigem Stand wird das Personal- und Organisationsamt und das Dortmunder Systemhaus (Dosys) die freiwerdenden Flächen Ende 2025/Anfang 2026 beziehen. Die BIG Krankenkasse wiederum hat sich mit ihrer Verwaltung bekanntermaßen in Freundliebs Südtor am Phoenix See eingemietet. (Quelle)

    Bild: https://s1.directupload.eu/images/user/250227/tsu7ffan.jpg Bild: https://s1.directupload.eu/images/user/250227/yrfs4aaq.jpg Bild: https://s1.directupload.eu/images/user/250227/b4i9nryc.jpg

    Fotos: eigene Aufnahmen

  • Pressemitteilung der BNP Paribas Real Estate:

    At a Glance | Dortmund | Q1 2025

    STARKER JAHRESAUFTAKT MIT BISLANG HÖCHSTEM UMSATZ

    Der Flächenumsatz in Dortmund liegt mit 43.000 m² rund 27 % über dem Wert des Vorjahresquartals. Die starke Nachfrage beschert dem Büromarkt trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen den bislang besten je registrierten Jahresauftakt der Historie. So wurde nicht nur das Vorjahresergebnis, sondern auch der langjährige Durchschnitt um stolze 79 % übertroffen. Insbesondere die City verbucht mit über 33.000 m² Umsatz eine hohe Marktaktivität.

    Zurückzuführen ist das aktuelle Ergebnis maßgeblich auf die rege Anmietungstätigkeit der öffentlichen Verwaltung, welche für rund 68 % des Flächenumsatzes verantwortlich zeichnet. Gut 21.000 m² hiervon entfallen dabei allein auf die Stadt Dortmund. Darunter auch der bis dato größte Vertrag, die Anmietung von rund 15.000 m² im Teilmarkt City.

    Ebenfalls bemerkenswert ist der deutlich überdurchschnittliche Anteil von knapp 86 % der Vertragsabschlüsse mit jeweils einer Mietfläche von mehr als 5.000 m². Üblicherweise entfällt nur etwa ein Drittel des Umsatzes auf diese großvolumigen Flächenkategorien. Während sich das Anmietungsgeschehen im Segment unter 500 m² auf Vorjahresniveau bewegt, präsentiert sich die Dynamik im mittleren Segment enttäuschend.

    Aufgrund der ungebrochen hohen Nachfrage nach Premiumflächen bei gleichzeitig rückläufigem Angebot in diesem Segment sind die Mietpreise weiter gestiegen. Die Spitzenmiete lag Ende März 2025 bei 20,00 €/m², was einem Plus von knapp 18 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

    LEICHTER LEERSTANDSANSTIEG - LEERSTANDSRATE BEI 4,4 %

    Trotz des hohen Flächenumsatzes ist der Leerstand in den letzten drei Monaten um knapp 4 % auf nun 142.000 m² gestiegen. Die Leerstandsrate liegt dennoch weiter unter der Fluktuationsreserve von 5 % und notiert aktuell nur bei 4,4 %, was auch im bundesweiten Vergleich einer niedrigen Quote entspricht. Der moderne Leerstand verzeichnet indes einen Rückgang von rund 46 % zum Vorjahr und beläuft sich nur noch auf rund 14.000 m². Somit weisen lediglich 10 % des Gesamtleerstandsvolumens eine moderne Ausstattungsqualität auf. Im Citykern liegt dieser Anteil mit 5 % bzw. 3.300 m² sogar noch niedriger.

    Auch das Bauvolumen notiert aktuell eher auf einem geringen Niveau. Ende des ersten Quartals 2025 befinden sich nur noch 37.000 m² Bürofläche im Bau. Die Vorvermietungsquote liegt bei niedrigen 6 %, sodass noch gut 35.000 m² dem Vermietungsmarkt zur Verfügung stehen und etwas Entlastung bringen.

    PERSPEKTIVEN

    Der Dortmunder Büromarkt hat trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einen sehr soliden Jahresstart hingelegt. Mit 43.000 m² steht der beste je registrierte Jahresauftakt zu Buche. Maßgeblich hierzu beigetragen haben großvolumige Mietabschlüsse durch die Stadt Dortmund. Die bereits sichtbare Erholung bei größeren Abschlüssen dürfte sich im weiteren Jahresverlauf auch im kleinen und mittleren Flächensegment abzeichnen, sodass sich der Flächenumsatz zum Jahresende 2025 über dem langjährigen Durchschnitt von etwa 100.000 m² bewegen könnte.

    Durch geänderte Mietansprüche und den starken Nachfragefokus auf moderne und ESG-konforme Büroflächen in gut angebundenen City-Lagen ist insbesondere in den Nebenlagen und bei qualitativ schlechteren Bestandsflächen ein weiterer Anstieg des Leerstands nicht auszuschließen. Die Nachfrage nach hochwertigen Flächen dürfte hingegen ungebrochen hoch bleiben und aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem weiteren Leerstandsrückgang in diesem Segment führen.

    Die wirtschaftliche Erholung fußt angesichts eines möglicherweise eskalierenden Zollstreits mit den USA und der weiteren geopolitischen Unsicherheitsfaktoren auf einer eher wackeligen Basis. Dennoch könnten die kürzlich beschlossenen finanzpolitischen Maßnahmen – wie das Infrastruktur- und Rüstungspaket – der deutschen Wirtschaft ab kommendem Jahr neuen Schwung verleihen. Erste positive Effekte könnten sich bereits im weiteren Jahresverlauf zeigen. Vor diesem Hintergrund ist zu erwarten, dass auch der Flächenumsatz auf dem Dortmunder Bürovermietungsmarkt konstant hoch bleibt und zum Jahresende ein Ergebnis auf bzw. leicht über Vorjahresniveau erzielt werden kann.

  • Einkaufszentrum Minister Stein

    In Eving wird der ehemalige und derzeit leerstehende Real auf dem ehemaligen Zechengelände Minister Stein von TenBrinke zu einem Einkaufszentrum weiterentwickelt.

    Die Entkernungsarbeiten haben bereits begonnen.

    Die Umnutzung des ortsbildprägenden Gebäudes hat hoffentlich Einfluss auf die positive Entwicklung der umgebenden Flächen, wie Grüner Platz und Evinger Platz.

    Mieter werden nach Fertigstellung im Frühjahr 2027 Rewe, Aldi, Rossmann, Apotheke, Woolworth, Ernstings, FitX, sowie 3 weitere Mieter und in zwei Pavillons zwei Gastrobetriebe und Büroflächen.

  • Ex-Kaufhof

    Aktuell gibt es in den RN mal wieder einige Infos zum Ex-Kaufhof Gebäude.

    Die Situation bleibt weiter kompliziert. Die Stadt ist schon lange in Verhandlungen, weil sie die Immobilie + Grundstück gerne übernehmen möchte.

    Das Problem ist. Das Grundstück (13 Flurstücke) gehört nur zum Teil Signa, der Rest gehört einer Erbengemeinschaft aus 4 Parteien. Vor allem die Teile am Westenhellweg.

    Diese haben Erbpachtverträge Verträge mit Signa und Metro ( als Besitzer der Saturn Immobilie), die u.a. auch eine Rückbau Verpflichtung für 2030 beinhalten.

    Die Verhandlungen sind sehr schwierig, Signa steht unter Insolvenzverwaltung, unklar ob die zurückbauen könnten, die Eigentümergemeinschaft ist sich uneins über das Vorgehen, die Metro liegt mit dieser im Rechtsstreit, da sie die Verträge anzweifelt.

    Man kann nur hoffen dass die Stadt es schafft alle Grundstücke und die Immobilie zu übernehmen und von Grund auf neu zu entwickeln.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Die Sparkasse Dortmund gönnt sich wohl einen neuen Stammsitz - zumindest lassen OBs Westphals Ausführungen zur Neugestaltung des Bahnhofsumfeld diesen Schluss zu, siehe dieses Video ab Minute 2:11.

    Die Sparkasse plant keinen Umzug. Stattdessen soll der Komplex umfassend saniert und umgestaltet werden. In den Ruhr Nachrichten ist bereits die Rede von einer künftigen Großbaustelle. Die Planungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen und müssen wohl auch vom Stadtrat abgesegnet werden. Ich bin gespannt.

  • Pressemitteilung der BNP Paribas Real Estate:

    At a Glance | Dortmund | Q2 2025

    FLÄCHENUMSÄTZE ÜBER VORJAHR SOWIE ÜBER DEM LANGJÄHRIGEN DURCHSCHNITT

    Der Dortmunder Büromarkt hebt sich einmal mehr zur Jahresmitte 2025 von den meisten großen deutschen Märkten positiv ab. Mit einem Flächenumsatz von 65.000 m² liegt Dortmund nicht nur knapp 28 % über dem vergleichbaren Vorjahreswert, sondern übertrifft auch den Zehnjahresdurchschnitt um satte 41 %. Neben Frankfurt und Dortmund konnte kein anderer Top-Standort ein ähnlich starkes Umsatzplus aufweisen. Historisch betrachtet stellt das aktuelle Resultat zugleich das zweitbeste Halbjahresergebnis seit Beginn der Datenerfassung dar.

    Dennoch ist die Halbjahresbilanz auf dem Dortmunder Büromarkt differenziert zu betrachten: Trotz einiger größerer Abschlüsse – unter anderem durch die Stadt Dortmund – und einem beeindruckenden Jahresstart mit rund 43.000 m² Umsatz, hat sich die Dynamik im zweiten Quartal wieder etwas verlangsamt. Insgesamt wurde in den letzten drei Monaten ein Flächenumsatz von rund 22.000 m² registriert, wobei die City mit gut 14.000 m² (H1 2025: 47.500 m²) die höchste Marktaktivität verbucht.

    Das dynamische Marktgeschehen wird durch eine insgesamt stabile Nachfragebasis bestätigt: Besonders deutlich zeigt sich dies in der Nachfrage nach Büroflächen in der Größenklasse zwischen 5.000 m² und 10.000 m², die mit etwa 31.000 m² rund 47 % des Gesamtumsatzes ausmacht – ein deutlich überdurchschnittlicher Wert. Auch die rege Anmietungstätigkeit der traditionell starken öffentlichen Verwaltung, welche für rund 66 % des Flächenumsatzes verantwortlich zeichnet, trägt maßgeblich zum sehr guten Ergebnis bei.

    Die Spitzenmiete notiert seit Jahresbeginn bei 20,00 €/m², was einem Plus von knapp 18 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

    LEERSTANDSANSTIEG SETZT SICH FORT; QUOTE BEI 4,6 %

    Trotz des hohen Flächenumsatzes ist das Leerstandvolumen in den vergangenen drei Monaten um gut 4 % gestiegen und notiert bei rund 148.000 m². Die Leerstandsrate liegt mit aktuell 4,6 % weiter unterhalb der Fluktuationsreserve von 5 % und bleibt damit auch im bundesweiten Vergleich auf einem niedrigen Niveau. Der Anteil moderner Leerstandsflächen präsentiert sich indes weiterhin rückläufig (-44 % ggü. Vorjahr). Aktuell stehen nur etwa 15.000 m² hochwertige Bürofläche zur Verfügung. Somit weisen lediglich 10 % des Leerstands eine moderne Ausstattungsqualität auf. Besonders in stark nachgefragten Lagen wie dem Citykern ist das Angebot an modernen Büroflächen knapp.

    Auch die Bauaktivität notiert derzeit auf einem eher niedrigen Niveau. Zum Halbjahr befanden sich rund 41.000 m² Bürofläche im Bau, was einem Rückgang von gut 67 % zum Vorjahr entspricht.

    PERSPEKTIVEN

    Der Büromarkt in Dortmund blickt auf ein außergewöhnlich starkes erstes Halbjahr zurück. Zwar ist der Flächenumsatz im zweiten Quartal temporär leicht rückläufig, doch das sehr erfolgreiche erste Quartal führte insgesamt zu einem deutlich überdurchschnittlichen Halbjahresresultat. Damit hebt sich der Dortmunder Markt im bundesweiten Vergleich positiv hervor. Trotz dieses guten Ergebnisses bleibt auch Dortmund nicht völlig unbeeinflusst von der weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Lage. Die relativ hohe Zahl an Vertragsabschlüssen – vor allem durch die öffentliche Verwaltung – hat jedoch einen erfreulichen Sondereffekt und den Flächenumsatz entsprechend gestützt.

    In den kommenden Monaten sollte die Anmietungsdynamik auch in der Breite konstant hoch bleiben. Durch eine sich voraussichtlich weiter stabilisierende deutsche Wirtschaft könnten so zusätzliche Wachstums- und Nachfrageimpulse entstehen. In Konsequenz ist ein Flächenumsatz über dem langjährigen Durchschnitt und über Vorjahresniveau sehr wahrscheinlich. Durch geänderte Mietansprüche ist insbesondere bei qualitativ schlechteren Bestandsflächen ein weiterer leichter Anstieg des Leerstands nicht auszuschließen, während die Nachfrage nach hochwertigen Ausstattungsstandards ungebrochen hoch bleiben dürfte. Bereits jetzt zeigt sich, dass moderne Büroflächen, insbesondere solche mit ESG-Standards, in gefragten Innenstadtlagen weiterhin knapp bleiben werden.

    Der Aufwärtsdruck bei den Spitzenmieten sollte unverändert hoch bleiben und bereits jetzt zeichnet sich ein Anstieg in der zweiten Jahreshälfte ab.

  • Büroflächenumsatz von 88.000 Quadratmetern in den ersten drei Quartalen, Spitzenmiete liegt mittlerweile bei 22,50 EUR/Quadratmeter. Die Pressemitteilung der BNP Paribas Real Estate in Gänze:

    At a Glance | Dortmund | Q3 2025

    NEBEN FRANKFURT EINZIGER STANDORT MIT ÜBERDURCHSCHNITTLICHEM ERGEBNIS

    Der Dortmunder Büromarkt verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2025 einen Flächenumsatz von 88.000 m². Damit wurde das bereits solide Vorjahresergebnis um 24 % und der zehnjährige Durchschnitt (Ø10 Jahre: 71.400 m²) um 23 % übertroffen. Dies unterstreicht die aktuelle hohe Marktdynamik. So sticht der Dortmunder Markt für Büroimmobilien positiv unter den Top-Standorten heraus – als einziger Standort neben Frankfurt konnte er ein überdurchschnittliches Ergebnis verbuchen.

    Die Bilanz nach den ersten neun Monaten ist im Verlauf dennoch differenziert zu betrachten: Nach einem sehr starken Jahresauftakt (43.000 m²) ist die Dynamik in den letzten beiden Quartalen (Q2: 22.000 m² und Q3: 23.000 m²) moderat rückläufig. Dies macht sich auch in der Betrachtung der größten Vertragsabschlüsse bemerkbar: So konnten im ersten Halbjahr fünf Deals (vier davon in Q1) über 5.000 m² registriert werden, eine für Dortmund ungewöhnlich hohe Zahl an Großabschlüssen, für die allen voran die öffentliche Verwaltung verantwortlich zeichnet. Im dritten Quartal gehören hingegen die Anmietung der DHL Group (2.500 m²) in der Büromarktzone Phoenix-West sowie der von BNP Paribas Real Estate begleitete Abschluss eines Beratungsunternehmens (2.200 m²) in der City zu den größten Abschlüssen. Das dynamische Marktgeschehen und die hohe Nachfrage finden ihre Entsprechung in einem starken Anstieg der Spitzenmiete um 32 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese notiert aktuell bei 22,50 €/m².

    Die Umsatzverteilung nach Branchen wird mit Abstand durch die öffentliche Verwaltung angeführt. Sie ist in Dortmund traditionell stark, durch die vorgenannten Großabschlüsse liegt ihr Marktanteil im laufenden Jahr bei überdurchschnittlichen 50 %.

    Spiegelbildlich zur hohen Nachfrage ist das Leerstandsvolumen seit Jahresanfang moderat um 2 % gesunken und notiert nun bei 134.000 m². Hiervon weisen nur etwa 12 % (16.000 m²) eine moderne Ausstattungsqualität auf. Die Leerstandsquote fällt auf 4,2 % und bewegt sich damit weiter weg von der Fluktuationsreserve (5 %). Insbesondere in den nachgefragten Innenstadtlagen besteht nur eine begrenzte Verfügbarkeit moderner Büroflächen. Aktuell befinden sich nur 41.000 m² Fläche im Bau, was einem deutlichen Rückgang von 68 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

    PERSPEKTIVEN

    Der Dortmunder Büromarkt verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2025 eine außergewöhnlich positive Entwicklung. Trotz eines leichten Rückgangs des Flächenumsatzes im zweiten und dritten Quartal führte das sehr erfolgreiche erste Quartal insgesamt zu einem deutlich über dem Durchschnitt liegenden Ergebnis. Dortmund schneidet damit bundesweit besonders gut ab. Angesichts des anhaltend schwierigen konjunkturellen Umfelds ist das Resultat sehr positiv einzuordnen. Die wenig konjunktursensible öffentliche Verwaltung sorgt hier für eine hohe Nachfragestabilität und eine gewisse Sonderkonjunktur.

    Angebotsseitig könnten veränderte Mieteransprüche zu einem weiteren moderaten Anstieg des Leerstands bei Bestandsflächen mit niedrigerer Qualität führen, während die Nachfrage nach Flächen mit höherem Ausstattungsstandard voraussichtlich weiterhin hoch bleibt. Es ist bereits erkennbar, dass moderne Büroflächen, insbesondere solche mit ESG-Standards, in zentralen Innenstadtlagen weiterhin begrenzt verfügbar sind.

    Die von der Bundesregierung verabschiedeten konjunkturstimulierenden Maßnahmen dürften sich in den kommenden Monaten nach und nach in einem beschleunigten Wirtschaftswachstum entfalten. Neben der bereits verbesserten Unternehmensstimmung dürften neue Investitionsanreize gesetzt und Nachfrageimpulse ausgelöst werden. Dies sollte in der Konsequenz zu einer weiter anziehenden Flächennachfrage in den kommenden Monaten führen. Daher ist aus aktueller Perspektive zum Jahresende ein Flächenumsatz über dem langjährigen Durchschnitt (gut 100.000 m²) und über Vorjahresniveau sehr wahrscheinlich.

  • Westenhellweg 45

    Das Gebäude, in dem zuletzt Jack&Jones und VeroModa beheimatet waren, wurde verkauft und wird komplett umgebaut. Und zwar von Rüschenbeck. Deren Stammhaus an Hausnummer 43 soll modernisiert und erweitert werden. Dazu sollen Eventflächen und eine Filiale des Uhrenherstellers Philippe Patek kommen.

    RN+

  • Ehemaliges C&A

    Am Freitag (24.10.) öffnet C&A neu in der ehemaligen Mayerschen Filiale.

    Für das alte C&A Gebäude gibt es vereinzelt Gerüchte. Dort soll wohl das Dortmunder Schauspiel ab 2027 unterkommen, aufgrund des Umbaus des Schauspielhauses, für etwa 5 Jahre und das komplette Untergeschoss belegen. Offizielle Bestätigung gibt es bisher nicht, aber das scheint sicher.

    Weitere Gerüchte sind wie bisher bekannt möglicherweise Saturn, zusätzliche Gastronomie und Wohnungen.

    RN+

  • Dortmund ist in 2025 einmal mehr der mit Abstand größte Büromarkt im Ruhrgebiet. Insgesamt wurden in der Westfalenmetropole 150.000 Quadratmeter Bürofläche umgesetzt, davon entfielen 125.000 Quadratmeter auf Vermietungen - soviel wie wohl nie zuvor. Die Pressemitteilung der CUBION Immobilien AG in Gänze:

    Rekordjahr für den Dortmunder Büromarkt

    Der Dortmunder Büromarkt blickt auf ein außergewöhnlich starkes Jahr 2025 zurück. Insgesamt wurden rund 150.000 m² Bürofläche umgesetzt. Nach Analysen der CUBION Immobilien AG entfielen davon etwa 125.000 m² auf Vermietungen – so viel wie nie zuvor – sowie weitere 25.000 m² auf Eigennutzer. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung des Vermietungsvolumens um rund 31 % (2024: 105.000 m²).

    Auch die Eigennutzeraktivität legte deutlich zu und lag mit 163 % über dem Vorjahreswert (2024: 9.500 m²). Maßgeblich geprägt wurde diese Entwicklung durch zwei größere Ankäufe der Stadt Dortmund zur Selbstnutzung: die rund 15.000 m² große Immobilie Rheinische Straße 1 am Dortmunder U sowie das Objekt Heiliger Weg 74–80 mit etwa 8.600 m² Bürofläche.

    Starkes Ergebnis in herausforderndem Umfeld

    „Der Büromarkt Dortmund erzielt ein außergewöhnlich gutes Jahresergebnis mit dem höchsten Büroflächenumsatz seit dem Rekordjahr 2021 und einem Allzeithoch bei der Vermietungsleistung“, erklärt Markus Büchte, Vorstand der CUBION Immobilien AG. „Rekordhohe Vermietungsumsätze, eine niedrige Leerstandsquote und weiter steigende Mieten zeigen eindrucksvoll, wie stabil sich der Dortmunder Büromarkt selbst in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld präsentiert.“

    Öffentliche Hand als prägender Akteur

    Insgesamt wurden 127 Mietverträge registriert. Auffällig: Drei der fünf größten Abschlüsse entfallen auf die öffentliche Hand. Den größten Mietvertrag schloss die Sparkasse Dortmund mit einer Interimsanmietung über rund 21.000 m² in der Florianstraße 11 ab. Der zweitgrößte Abschluss wurde von CUBION im „Gotic-Haus“ am Westfalendamm vermittelt, wo der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW etwa 14.600 m² für die Oberfinanzdirektion angemietet hat. Ebenfalls über CUBION erfolgte die Anmietung von rund 6.600 m² durch die Kirchliche Zusatzversorgungskasse Rheinland-Westfalen in der Voßkuhle 38.

    Zu den weiteren Großabschlüssen zählt der künftige Umzug der Thalia Bücher GmbH auf rund 9.000 m² in das ehemalige Bundesbankgebäude am Hiltropwall 16, das dafür bis Mitte 2028 vollständig saniert wird. Komplettiert werden die Top-Fünf durch eine Flächenerweiterung der Stadt Dortmund um etwa 6.300 m² im Freistuhl 7.

    Leerstand weiter rückläufig

    Nachdem der mehrjährige Anstieg des Leerstands bereits im Vorjahr gestoppt wurde, setzte sich die positive Entwicklung 2025 fort. Die Leerstandsquote sank innerhalb eines Jahres von 4,7 % auf 4,2 %. Aktuell stehen rund 137.500 m² Bürofläche zur Verfügung, darunter etwa 10.500 m² Untermietflächen. Der Leerstand bewegt sich damit weiterhin auf einem marktgesunden Niveau.

    Gleichzeitig blieb die Neubautätigkeit überschaubar: 2025 kamen lediglich 14.500 m² neue Büroflächen auf den Markt, nachdem im Vorjahr noch ein Fertigstellungsrekord von rund 122.000 m² erreicht worden war. Von den neuen Flächen sind derzeit nur noch etwa 1.300 m² verfügbar.

    Branchen und Lagen: B1 an der Spitze

    Mit einem Flächenanteil von rund 31 % war die öffentliche Hand auch 2025 der prägende Nachfrager. Auf Platz zwei folgen die Finanzdienstleister mit etwa 19 %, maßgeblich beeinflusst durch die Anmietung der Sparkasse Dortmund. Das traditionell starke Cluster der Gewerbe-, Handels- und Verkehrsunternehmen erreicht mit rund 14 % Rang drei, gefolgt von den sonstigen Dienstleistungen mit etwa 11 %. Bei den Lagen setzte sich der Büroboulevard B1 mit einem Marktanteil von rund 38 % an die Spitze – vor dem Citykern mit etwa 23 %. Es folgen Phoenix West (8 %), der Technologiepark (7 %), die Ausfallstraßen Süd (rund 6 %) sowie Stadtkrone Ost und Phoenixsee mit jeweils etwa 3 %.

    Mieten steigen weiter

    Die gewichtete Durchschnittsmiete im Bestandssegment erhöhte sich moderat auf 12,37 EUR/m² (2024: 12,29 EUR/m²). Unter Einbeziehung von Neubauten zeigt sich allerdings ein deutlicherer Anstieg: Die Durchschnittsmiete inklusive Neubau kletterte um über einen Euro auf 13,67 EUR/m² nach 12,55 EUR/m² im Vorjahr.

    „Der deutliche Anstieg von rund 9 % ist unter anderem auf einen großvolumigen Mietvertrag zu einem sehr hohen Neubaumietzins deutlich oberhalb von 20 EUR/m² zurückzuführen“, erläutern die Immobilienexperten von CUBION. Hinzu kommt der Einfluss der öffentlichen Hand, deren Anmietungen regelmäßig höhere Mieten auslösen, da Vermieter entstehende umsatzsteuerliche Nachteile kompensieren müssen. Dieser Effekt wird in der gif-Richtlinie zur Berechnung von Durchschnittsmieten nicht berücksichtigt und kann insbesondere in kleineren Märkten bei vielen Anmietungen durch die öffentliche Hand zu Verzerrungen führen.

    Auch die Spitzenmiete entwickelte sich ausgesprochen dynamisch und erreichte 2025 einen Medianwert von 19,65 EUR/m² (2024: 16,50 EUR/m²). Für hochwertige Neubauflächen in besten Lagen Dortmunds liegen die erzielbaren Höchstmieten inzwischen deutlich oberhalb von 20,00 EUR/m² – eine Entwicklung, die CUBION seit Längerem prognostiziert und in diesem Jahr durch einen entsprechenden Großabschluss bestätigt sieht.

    Positiver Ausblick

    Die erneute Bestätigung von Stabilität und Leistungsfähigkeit des Dortmunder Büromarktes erlaubt einen optimistischen Blick nach vorn. Entscheidend wird sein, ob die hohe Nachfrage der öffentlichen Hand auch künftig anhält oder durch eine stärkere Aktivität der Privatwirtschaft ergänzt werden kann, die in den letzten Jahren zurückhaltender agiert hat. Steigende Mieten – insbesondere im hochwertigen Segment – sind weiterhin zu erwarten. Die Leerstandsquote dürfte vorerst auf dem aktuellen, niedrigen Niveau verbleiben Die Leerstandsquote dürfte vorläufig auf dem aktuellen, relativ niedrigen Niveau verbleiben, zumal sich für 2026 wieder ein ähnlich niedriges Fertigstellungsvolumen an Neubauten ankündigt, wie es 2025 der Fall war.

  • ^ Die BNP Paribas Real Estate hat nun ebenfalls ihren Dortmunder Büromarktbericht für das zurückliegende Jahr veröffentlicht. Große Abweichungen zum bereits gestern geteilten Bericht der Cubion gibt es nicht. Erwähnenswert ist allerdings, dass die Spitzenmiete innerhalb eines Jahres um satte 28 Prozent (!) angestiegen ist. Mit nun 23 Euro pro Quadratmeter rangiert Dortmund somit auch in dieser Kategorie mehr oder weniger unangefochten auf Platz 1 in Westfalen und im Ruhrgebiet.

  • ^ Es handelt sich um ein Schulungs- und Semiargebäude der IHK Dortmund. Viel Waschbeton und nun zum Glück Vergangenheit. Die IHK hat vor ein paar Jahren die ehemalige Wihoga am Rombergpark erworben und umgebaut. Schulungen und Seminare finden mittlerweile dort statt.

  • Märkisches Quartier

    Die Stadt ist weiter dabei ihre Immobilien zu konsolidieren und will laut RN die Gebäude Märkisches Quartier kaufen. Dazu zählt das 11-geschossige ehemalige Siemens-Gebäude, das Stadtarchiv und das Märkische Tor.

    Die Hälfte der Fläche wird sowieso schon von der Stadt Dortmund genutzt und der Kauf ist auf Dauer günstiger, weil Mietverträge sowieso auslaufen.

  • Büromarktbericht Q1 2026 - moderater Jahresstart

    Nachdem das Jahr 2025 mit einen Büroflächenumsatz von 150.000 Quadratmetern positiv abgeschlossen wurde, startet der Büromarkt gemächlich ins neue Jahr. So wurde laut BNP Paribas Real Estate ein Flächenumsatz von lediglich 21.000 Quadratmetern erzielt - etwa 15% unter dem zehnjährigen Durchschnitt. Die Spitzenmiete verharrt bei 23 Euro. Die dazugehörige Pressemitteilung in Gänze:

    Nach zwei überdurchschnittlichen Auftaktquartalen zu Beginn der letzten beiden Jahre erreicht der Dortmunder Büromarkt in den ersten drei Monaten 2026 mit einem Flächenumsatz von 21.000 m² bisher nur ein moderates Resultat. Allerdings relativiert sich das Ergebnis vor dem Hintergrund, dass der zehnjährige Durchschnitt mit knapp 24.000 m² nur leicht höher liegt und Quartalsergebnisse rund um die 20.000 m² im langjährigen Vergleich kein Novum darstellten.

    Erfreulich ist sowohl die lebhafte Nachfrage im kleinen Marktsegment bis 1.000 m² (~30 %) als auch die im Bereich der mittelgroßen Flächen zwischen 5.000 und 10.000 m². Insgesamt entfallen rund 58 % des Umsatzes auf letzteres Segment, das damit einen deutlich überdurchschnittlichen Anteil (Ø 10 Jahre: 31 %) beisteuert. Hinsichtlich der Verteilung des Volumens auf die Teilmärkte liegt erneut der Citykern mit etwa 8.300 m² an der Spitze. Ausschlaggebend hierfür ist nicht zuletzt der bislang größte Vertragsabschluss im laufenden Jahr. Das Jobcenter Dortmund mietet über 6.000 m² Bürofläche in begehrter, zentraler Citylage. Dieser Abschluss konnte aufgrund der zu Beginn des Jahres verhängten Haushaltssperre, die bis Mitte März Gültigkeit hatte, erst Ende des ersten Quartals erfolgreich unterzeichnet werden.

    Bei der Spitzenmiete ist aktuell auf einem hohen Niveau von 23,00 €/m² eine Seitwärtsbewegung gegenüber dem Jahresende 2025 zu beobachten. Auch die generell volatilere Durchschnittsmiete notiert Ende März 2026 weiterhin konstant bei 14,60 €/m².

    ÖFFENTLICHE VERWALTUNG UND HANDEL IM RANKING VORNE

    Die Verteilung des Flächenumsatzes nach Branchen wird maßgeblich von den bisher größten Abschlüssen das laufenden Jahres bestimmt. Die öffentliche Verwaltung führt durch den bereits erwähnten Vertrag des Jobcenters Dortmund das Ranking mit rund 48 % deutlich an, gefolgt von Handelsunternehmen, die mit gut 32 % einen ebenfalls überproportionalen Anteil beisteuerten. Verantwortlich zeichnet hier in erster Linie der Abschluss von Amazon. Das Unternehmen bezieht im Zuge einer großflächigen Logistikanmietung etwa 5.500 m² Bürofläche im Teilmarkt „übriges Stadtgebiet“.

    Das Leerstandsvolumen ist in den letzten zwölf Monaten leicht auf nun 159.000 m² gestiegen. Die Leerstandsrate liegt mit 4,9 % dennoch weiter knapp unter der Fluktuationsreserve von 5 %, was auch im bundesweiten Vergleich einer niedrigen Quote entspricht. Nur etwa 18 % bzw. rund 28.000 m² des Leerstands weisen eine moderne und von Mietern präferierte Ausstattungsqualität auf. Im Citykern liegt dieser Anteil mit 5 % bzw. 4.500 m² sogar noch wesentlich niedriger. Des Weiteren bleiben auch Neubau-Erstbezugsflächen Mangelware am Dortmunder Büromarkt.

    Auf einem geringen Niveau notiert ebenfalls das Bauvolumen: Ende des ersten Quartals 2026 befinden sich nur 28.000 m² Bürofläche im Bau. Dies entspricht einem Rückgang von gut 24 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Vorvermietungsquote liegt bei hohen 54 %, sodass dem Vermietungsmarkt nur etwa 13.000 m² zur Verfügung stehen.

    PERSPEKTIVEN

    Der Dortmunder Bürovermietungsmarkt ist moderat in das Jahr 2026 gestartet. Aktuell fehlen die großen Vertragsabschlüsse über 10.000 m², die in kleineren Märkten häufig maßgeblich zur Umsatzsteigerung beitragen. Auch die zu Beginn des Jahres verhängte und bis Mitte März in Kraft gebliebene haushaltswirtschaftliche Sperre ist im Ergebnis zum Ausdruck gekommen. Denn üblicherweise ist es die öffentliche Hand, die in Dortmund für großvolumige Abschlüsse verantwortlich zeichnet.

    Zusätzlich gebremst wird die Vermietungsdynamik durch die nur schleppende Konjunkturerholung sowie die unsichere geopolitische Lage. Sollte sich die wirtschaftliche Situation jedoch verbessern, dann sollte auch in Dortmund eine steigende Nachfrage nach Büroflächen einsetzen, sodass ein insgesamt gutes Jahresergebnis möglich erscheint. Die derzeit im Markt vorhandenen Gesuche und das Ende der Haushaltssperre lassen zudem einen positiven Ausblick auf die kommenden Monate zu. Ein Ergebnis im Bereich des langjährigen Durchschnitts (~100.000 m²) ist als realistisch zu erachten.

    Für die kommenden Quartale ist auf der Angebotsseite mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen. Gleichzeit dürfte das Angebot an hochwertigen Büroflächen begrenzt bleiben, da kurzfristig keine spürbare Entlastung durch Neubauprojekte zu erwarten ist.

  • Laut einer Pressemitteilung von BNP Paribas Real Estate zum Dortmunder Büromarkt verzeichnete das erste Halbjahr 2026 einen Büroflächenumsatz von 44.000 Quadratmetern. Damit handelt es sich um das zweitschwächste erste Halbjahr der vergangenen sechs Jahre.

    DURCHSCHNITTLICHES UMSATZERGEBNIS ZUM HALBJAHR 2026

    Mit einem Flächenumsatz von 44.000 m² erreicht der Dortmunder Büromarkt zur Jahresmitte 2026 ein solides Ergebnis im Bereich des langjährigen Durchschnitts (~45.000 m²). Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresresultat entspricht dies allerdings einem Rückgang von rund 32 %. Dies muss als Hinweis darauf gewertet werden, dass sich die weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch im Vermietungs-geschehen der Westfalenmetropole widerspiegeln.

    Bisher wurde über die Hälfte des Flächenumsatzes durch kleine Verträge zwischen 200 und 2.000 m² generiert, was generell für ein lebhaftes Marktgeschehen spricht. Erfreulich entwickelt sich zudem die Nachfrage nach mittelgroßen Flächen zwischen 5.000 und 10.000 m². Insgesamt entfallen 27 % des Umsatzes auf dieses Segment, was einem überdurchschnittlichen Anteil entspricht. Besonders umsatzstark zeigte sich zum Halbjahr die Büromarktzone Citykern, auf die etwa 29 % des Ergebnisses entfallen, sowie das übrige Stadtgebiet (~30 %). Verantwortlich hierfür sind die bislang größten Vertragsabschlüsse des laufenden Jahres. So mietet das Jobcenter Dortmund über 6.000 m² Bürofläche in zentraler Citylage und Amazon bezieht etwa 5.500 m² auf dem Gelände des ehemaligen Steinkohlekraftwerks im Segro Park Dortmund.

    In den sehr guten Lagen des Citykerns wird aktuell eine Spitzenmiete von 23 €/m² erzielt. Damit notiert sie bereits seit Jahresbeginn auf Rekordniveau. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine Mietpreissteigerung von rund 15 %. Die Durchschnittsmiete liegt derzeit bei 14,60 €/m².

    GRÖSSERE ABSCHLÜSSE DOMINIEREN BRANCHENVERTEILUNG

    Die größeren Abschlüsse im laufenden Jahr beeinflussen die Verteilung des Flächenumsatzes nach Branchen deutlich. Den größten Anteil nimmt die öffentliche Verwaltung ein, die durch den bereits erwähnten Mietvertrag des Jobcenters Dortmund rund 34 % des Gesamtumsatzes ausmacht. Auf Rang zwei folgen Handelsunternehmen mit etwa 23 %. Ausschlaggebend hierfür ist die Anmietung von Amazon. Auch die Sammelkategorie Sonstige trägt mit gut 15 % spürbar zum Flächenumsatz bei, was für eine insgesamt diversifizierte Nachfrage spricht.

    Das Leerstandsvolumen ist innerhalb der vergangenen zwölf Monate leicht auf 155.000 m² gestiegen. Mit einer Leerstandsrate von 4,8 % liegt der Wert weiterhin knapp unter der Fluktuationsreserve (5 %) und bewegt sich auch im bundesweiten Vergleich auf einem niedrigen Niveau. Lediglich 17 % des Leerstands entfallen auf moderne, von Mietern bevorzugte Flächenqualitäten. Noch geringer fällt dieser Anteil mit lediglich 4 % im Citykern aus, wo damit kurzfristig nur 3.600 m² verfügbar sind.

    Auch das Bauvolumen befindet sich auf einem niedrigen Niveau. Zum Halbjahr sind lediglich 31.000 m² Bürofläche im Bau. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von 24 %. Gleichzeitig liegt die Vorvermietungsquote bei hohen 48 %, entsprechend stehen dem Markt nur noch 16.000 m² zur Verfügung.

    PERSPEKTIVEN

    Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen zeigt sich der Dortmunder Büromarkt zur Jahresmitte 2026 vergleichsweise robust. Zwar bewegt sich der Flächenumsatz im Bereich des langjährigen Durchschnitts, jedoch fehlen bislang großvolumige Mietvertragsabschlüsse jenseits der 10.000-m²-Marke, die üblicherweise einen wesentlichen Beitrag zum Ergebnis leisten.

    Darüber hinaus wird die Entwicklung des Vermietungsmarktes durch die weiterhin schwache konjunkturelle Lage sowie geopolitische Unsicherheiten gebremst. Sollte sich das wirtschaftliche Umfeld jedoch im Jahresverlauf bessern, ist mit einer zunehmenden Nachfrage nach Büroflächen zu rechnen. In diesem Fall erscheint ein positives Jahresergebnis durchaus realistisch. Die aktuellen Flächengesuche sprechen ebenfalls für eine Belebung des Marktes in den kommenden Monaten. Ein Flächenumsatz auf dem Niveau des Langzeitdurchschnitts von etwa 100.000 m² gilt als realistische Zielgröße.

    Auf der Angebotsseite ist für das zweite Halbjahr voraussichtlich keine wesentliche Veränderung zu erwarten. Gleichzeitig dürfte das Angebot an modernen und hochwertigen Büroflächen weiterhin begrenzt bleiben, sodass mittel- bis kurzfristig auch die Mietpreise weiter anziehen sollten. Dabei ist ein Überschreiten der 25-€-Marke nicht auszuschließen.

  • Umbau Westenhellweg 102-106

    Die Stadtparfümerie Pieper war in insolvent und wurde nun gerettet durch einen Investor, der aus der Filiale am Westenhellweg einen Flagshipstore machen möchte. Eher nebenbei erwähnt aber interessant ist, dass sie vorher erstmal umziehen müssen von ihrem Standort, da das Gebäude kernsaniert wird.

    Dabei handelt es sich bekanntlich um den Eigentümer Deilmann, der ein Stück weiter das Ex-Conradhaus aktuell umbaut. Es dürfte also auch nicht mehr solange mit Infos zu dem neuen Projekt dauern.

  • ^ Beachtlich ist auch das vermeintliche Investitionsvolumen von 70 Millionen Euro (vermutlich Kaufpreis inklusive Umbaukosten). Das Investitionsvolumen des ebenfalls von Deilmann entwickelten und mittlerweile fast fertiggestellten Wohn- und Geschäftshauses Westenhellweg 95-101, siehe zum Beispiel hier und dort, betrug nämlich "nur" 45 Millionen Euro. Man darf also gespannt sein wie der sprichwörtliche Flitzebogen.