Ruhrgebiet: Landschaftstuning

  • Gelsenkirchen: Update Stadtteilpark Hassel


    Quelle: http://www.rag-montan-immobilien.de/news/neste/1/

    PM: "Insgesamt ist die Gestaltung des 36 Hektar großen Stadtteilparks Hassel im Zeitplan. 2019 werden im Wesentlichen noch die letzten Kurzumtriebsplantagen-Flächen hergerichtet sowie Wege und Begrünung angelegt. Zur Gestaltung des Parks, der Olympe und der Kurzumtriebsplantage wurden rund 950.000 Tonnen Erdmassen bewegt. Voraussichtlich im Herbst 2019 beginnt die Vermarktung des etwa fünf Hektar großen Gebietes „Wohnen am Stadtteilpark“ mit 170 bis 190 Wohneinheiten.


    Aktuell wird zudem das ehemalige Stellwerk zum neuen Artenschutzgebäude umgebaut. RAG Montan Immobilien übergab Ende Oktober das Gebäude an die Stiftung Haus Vogelsang, die hier in enger Kooperation mit dem NABU NRW die Maßnahmen realisiert.


    Der Stadtteilpark Hassel wird nach Planungen der Stadt Gelsenkirchen, der BP Gelsenkirchen sowie der RAG Montan Immobilien als Bürgerpark und einem landwirtschaftlichen Bereich für die Biomasseerzeugung realisiert. Für Frühjahr 2020 ist die Eröffnung des Stadtteilparks geplant."


    Quelle: https://www.rag-montan-immobil…wird-artenschutzgebaeude/

  • Ruhrparlament gibt Startschuss für die IGA Metropole Ruhr 2027

    PM: "Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in ihrer heutigen Sitzung (14. Dezember) beschlossen, die Internationale Gartenausstellung 2027 in der Metropole Ruhr zu realisieren. Im Anschluss unterzeichneten Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und Geschäftsführer Jochen Sandner den Durchführungsvertrag zwischen dem RVR und der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG). Auf der Basis des Vertrages bereitet der RVR im nächsten Schritt die Gründung einer Gesellschaft vor. Der Gesellschaftsvertrag soll Ende März 2019 beschlossen werden.


    Im Vorfeld der Sitzung der Verbandsversammlung hatten die Mitgliedsstädte und -kreise im RVR sowie zahlreiche kreisangehörige Kommunen bereits ihr Votum für die finanzielle Beteiligung an der IGA Metropole Ruhr abgegeben.
    Der Durchführungshaushalt beläuft sich auf rund 85 Millionen Euro. Etwa 48 Millionen davon sollen aus Einnahmen der verkauften Eintrittskarten finanziert werden. Konservativ gerechnete Besucherprognosen gehen von etwa 2,6 Millionen Besuchern aus, laut Machbarkeitsstudie könnte die Internationale Gartenschau sogar bis zu fünf Millionen Besucher anlocken. Den verbleibenden Zuschussbedarf teilen sich RVR, Mitgliedsstädte und –kreise im Rahmen eines "Ansparmodells" über den Zeitraum von zehn Jahren.


    Getragen wird die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr vom RVR, von den Kommunen und Kreisen der Metropole Ruhr, der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH, der Ruhr Tourismus GmbH sowie zahlreichen weiteren Partnern."


    Quelle: idr
    Infos: www.iga2027.rvr.ruhr

  • Emscherkunst wird zum Emscherkunstweg

    PM: "Das internationale Ausstellungsprojekt Emscherkunst, das im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 ins Leben gerufen wurde und den Umbau der Emscher bis 2016 begleitete, wird ab 2019 zum Emscherkunstweg weiterentwickelt. Das haben die Projektpartner Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr am heutigen Donnerstag im Beisein von Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, im Rahmen einer Pressekonferenz verkündet. Ursprünglich als Triennale angelegt, mit jeweils anderen Themenschwerpunkten und in verschiedenen Bereichen der Emscher-Region durchgeführt, wird die temporär angelegte Emscherkunst künftig als permanenter Skulpturenweg verstetigt. [...]


    In den nächsten Jahren sollen fünf bis sieben neue Arbeiten für den Emscherkunstweg entstehen, mit dem Ziel, in der Emscher-Region eine Sammlung herausragender künstlerischer Arbeiten im öffentlichen Raum aufzubauen. Die Kunst kann dabei den Strukturwandel des Ruhrgebiets und die damit einhergehenden gesellschaftlichen sowie ökologischen Entwicklungen reflektieren und lädt dazu ein, die Landschaften und Städte der Emscher-Region zu erkunden. [...]"


    Quelle: https://www.bottrop.de/funcity…elles/emscherkunstweg.php

  • Grüne Infrastruktur in der Metropole Ruhr

    Im Rahmen der Ruhrkonferenz tagten 200 Experten in der Stadthalle Hamm zum Thema „Grüne Infrastruktur in der Metropole Ruhr“.


    Es war bereits die 2-te Veranstaltung zu diesem Themenkomplex, die von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und den Ko-Moderatoren Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft und Lippeverband sowie vom bisherigen Vorsitzenden des NABU NRW, Josef Tumbrinck, moderiert wurde.


    Die Umsetzung der Projekte soll bereits im Jahre 2020 erfolgen.


    Die Schaffung einer klimaresilienten Region mit internationaler Strahlkraft wurde mit rund 50 % in einem Ranking auf Platz 1 priorisiert.


    Quelle>>https://www.kamen-web.de/index…en-in-der-stadthalle.html

  • RAG will große Flächenareale verkaufen

    Rund 2.100 ha ihres 8.750 ha Flächenbestandes will die RAG möglichst noch in diesem Jahr verkaufen.


    Bei diesen zu veräußernden Flächen handele es sich überwiegend um Wald und insgesamt 23 Halden.


    Als potenzielle Käufer kommen für die RAG das Land NRW und der Regionalverband Ruhr in Betracht.


    Die 23 Halden sollen an den Regionalverband Ruhr gehen und für die Internationale Gartenbauausstellung 2027 ertüchtigt und aufgehübscht werden.,


    Quelle Radio Essen>> https://www.radioessen.de/esse…/article/-2f87f711fd.html


    Quelle N-TV>> https://www.n-tv.de/regionales…lden-article20957699.html

  • Hellbach abwasserfrei

    Wie „halloherne“ heute online berichtet, sind der Hellbach und damit die Emscher in Recklinghausen nun abwasserfrei.


    Nach 10 Jahren Bauzeit und 100 Mio. Euro Invest können nun die Renaturierungsarbeiten am Hellbach beginnen.


    Die Emschergenossenschaft rechnet damit, dass der komplette Hellbach-Umbau in der Mitte des Jahres abgeschlossen sein wird.


    Nahe der Käthe-Kollwitz-Schule entsteht mit dem Blauen Klassenzimmer dann noch ein Lernstandort direkt am Gewässer.


    Abschließend will die Emschergenossenschaft im Spätsommer die Hellbach-Renaturierung mit einem Bürgerfest dann noch groß feiern.


    Quelle >>https://www.halloherne.de/arti…-in-der-emscher-36079.htm

  • Oberhausen: Letzter Abschnitt des Abwasserkanals Emscher

    Der letzter Abschnitt des Abwasserkanals der Emscher nähert sich in großen Schritten seiner Fertigstellung.
    Das teilte die Emschergenossenschaft in einer Pressemitteilung vom 10. April mit.


    Etwas mehr als 2.000 von insgesamt 3.200 Metern Kanal sind bereits verlegt. 1.200 Elemente mit einem stolzen Einzelgewicht von 46 Tonnen sind positioniert. Aus Platzgründen werden viereckige und keine runden Elemente verbaut. Jedes dieser Elemente hat die Innenmaße von 2,45 m x 2,25 m.


    Insgesamt investiert die Emschergenossenschaft rund 36 Mio. Euro in den Bau dieses letzten AKE-Abschittes. Er soll Ende 2020 fertiggestellt sein und am Jahresbeginn 2021 in Betrieb genommen werden.


    Quelle >> https://www.eglv.de/medien/ems…-ist-nun-2000-meter-lang/

  • Datteln: Lippe-Renaturierung

    PM: "Landkarten, die den Bereich Datteln-Ahsen und Olfen abbilden, sind nicht länger aktuell. Der Flussverlauf der Lippe wurde dort auf sechs Kilometern Länge naturnah umgestaltet. [...]


    Durch das Programm „Lebendige Lippe“, das der Lippeverband im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen umsetzt, ist der Fluss in Datteln und Olfen jetzt um ganze 450 Meter länger.


    Rund 13,7 Millionen Euro investierte das Land in die ökologische Entwicklung von Fluss und Aue an Haus Vogelsang. Wie bei allen Gewässerentwicklungsmaßnahmen am Landesgewässer Lippe trägt das Land Nordrhein-Westfalen die Kosten zu 100 Prozent. [...]


    Öffnung der Schleife war letzter Baustein: Im vergangenen Jahr wurde der letzte und größte Baustein des zweiten Projektabschnitts Haus Vogelsang abgeschlossen: Zwischen Haus Rauschenburg und dem so genannten „Hälschen“, wo die Lippe bislang recht gerade verlief, verlängerte das Projektteam den Fluss und gestaltete eine neue Schleife – eine Laufverlängerung, die es bislang in diesem Ausmaß noch nicht an der Lippe gegeben hat. Den alten Streckenverlauf der Lippe verfüllten Bagger abschließend mit rund 50.000 Kubikmeter Bodenmaterial. So gestalteten Land und Lippeverband den Fluss nach dem Leitbild eines Tieflandflusses naturnah um."


    Quelle: https://www.eglv.de/medien/die-lippe-veraendert-ihr-gesicht/

  • RVR erwirbt Wald- und Freiflächen von der RAG

    PM: "Der Verbandsausschuss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in seiner Sitzung am 17. Juni 2019 grünes Licht für den Erwerb von Forstgrundstücken in einem Umfang von mehr als 1.000 Hektar gegeben. Ein Großteil der Grundstücke liegt in den Kreisen Recklinghausen und Unna. Die Ruhrkohle Aktiengesellschaft (RAG AG) veräußert die für Bergbauzwecke nicht mehr benötigten Wald- und Freiflächen zum Preis von insgesamt rund zwölf Millionen Euro. Die neuen Flächen arrondieren und ergänzen ideal das Bewirtschaftungsportfolio des verbandseigenen Forstbetriebes RVR Ruhr Grün. So entstehen größere zusammenhängende Areale, die einheitlich und nachhaltig entwickelt werden können. Hierbei steht die Sicherung der Lebens- und Erholungsqualität in der Metropole Ruhr gleichrangig neben dem Ziel der absatzmarktnahen und nachhaltigen Holzproduktion. Zudem werden geeignete Teilflächen zu Naturschutzzwecken und für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen bereitgestellt."


    Quelle: idr

  • Durchführungsgesellschaft IGA Metropole Ruhr vor der Gründung

    ^^
    Hier noch die passende PM dazu: "Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in ihrer heutigen Sitzung die Gründung einer Durchführungsgesellschaft "Internationale Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 gGmbH“ beschlossen. Nina Frense, Beigeordnete Umwelt beim RVR, soll Geschäftsführerin werden. Sie wird das Projekt vom RVR in die Gesellschaft überleiten und die strategischen Ziele des Verbandes und der Kommunen mit der IGA Metropole Ruhr 2027 sicherstellen.


    Die Gesellschaft wird die Internationale Gartenausstellung im Ruhrgebiet vorbereiten, durchführen und abwickeln. Zudem soll sie Vorschläge entwickeln, wie die von ihr bewirtschafteten Flächen nach Beendigung der IGA genutzt werden. Gesellschafter sind neben dem RVR (54,6 Prozent) die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (13 Prozent), die Städte der Zukunftsstandorte Dortmund (14,4 Prozent), Duisburg (11,6 Prozent) und Gelsenkirchen (6,4 Prozent). Bis zur Sommerpause werden die kommunalen Beschlüsse gefasst. Danach wird der Gesellschaftsvertrag unterzeichnet.


    Der Durchführungshaushalt beläuft sich auf rund 84 Millionen Euro. Etwa 35 Millionen davon sollen aus Einnahmen der verkauften Eintrittskarten finanziert werden. Konservativ gerechnete Besucherprognosen gehen von etwa 2,6 Millionen Besuchern aus. Laut Machbarkeitsstudie könnte die Internationale Gartenschau sogar bis zu fünf Millionen Besucher anlocken. Weitere Einnahmen ergeben sich aus Mieten, Pachten und Sponsoring. Den Zuschussbedarf von rund 36 Millionen Euro teilen sich RVR, Mitgliedsstädte und –kreise.


    Getragen wird die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr vom Regionalverband Ruhr, von den Kommunen und Kreisen der Metropole Ruhr, der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH, der Ruhr Tourismus GmbH sowie zahlreichen weiteren beteiligten und interessierten Institutionen wie Emschergenossenschaft, LWL und LVR, Gartenbauverbänden, Landwirtschaftskammer oder Kleingartenverbänden."


    Infos: [FONT=&quot]www.presse.rvr.ruhr[/FONT]
    Quelle: idr

  • Haldenlandschaft der Metropole Ruhr weiter ausbauen

    Der Regionalverband Ruhr (RVR) steht zurzeit in Verhandlungen mit der RAG AG, 23 weitere Halden mit einer Gesamtfläche von über 1.300 Hektar zu erwerben. Vorab hat der Verband durch externe Planungsbüros prüfen lassen, ob und wie die Landschaftsbauwerke für Tourismus, Freizeit und Erholung genutzt werden können.


    Dazu Nina Frense, Beigeordnete des RVR: "Mit dem Erwerb wollen wir die Bergehalden in die grüne Infrastruktur der Metropole Ruhr einbetten und für die Menschen im Ruhrgebiet und Touristen öffnen. Sie sind dabei nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern gleichzeitig wichtiger Baustein zur Gestaltung einer klimaschonenden Region."


    Ergebnis des Nutzungskonzeptes ist, dass neun Bergehalden mit einer Gesamtfläche von 742 Hektar wegen ihrer Standortqualitäten für den Ausbau touristischer Angebote geeignet sind. Zu den neun touristisch bedeutsamen Halden zählen "Kohlenhuck" in Moers, "Lohberg Nord" in Dinslaken, "Haniel" in Bottrop, "Mottbruch" in Gladbeck, "Scholven" und "Rungenberg" in Gelsenkirchen, "Brinkfortsheide" in Marl, "Haus Aden 2" in Bergkamen sowie "Humbert" in Hamm.


    "Haus Aden 2", "Lohberg Nord", "Mottbruch" und "Brinkfortsheide" kommen zudem als Standorte der Internationalen Gartenausstellung (IGA Metropole Ruhr 2027) in Betracht.


    Die anderen 14 Halden werden die grüne Freizeit- und Erholungsinfrastruktur der Metropole Ruhr erweitern und ökologisch aufwerten. Dazu gehören "Wehofen-Ost" und "Lohberg Nord Erweiterung" in Dinslaken, "Im Hürfeld" in Dorsten, "Groppenbruch" in Dortmund und Lünen, "Lohmannsheide" in Duisburg, "Scholver Feld" in Gelsenkirchen, "Graf Moltke 1" und "Graf Moltke 2" in Gladbeck, "Radbod Ost" und "Sundern" in Hamm, "Rossenray" in Kamp-Lintfort, "Elsa-Brandström-Straße" in Lünen, "Brinkfortsheide Erweiterung" in Marl und "General Blumenthal 8" in Oer-Erkenschwick.


    Auf sechs Halden wurden bereits Anlagen zur Energieerzeugung installiert, weitere kommen potenziell als zusätzliche Standorte für Windkraft- oder Solaranlagen in Betracht. Drei Halden ("Im Hürfeld", "Lohmannsheide", "Brinkfortsheide Erweiterung") verfügen noch über Schüttkapazitäten. Es wird zurzeit diskutiert, ob sie als mögliche Deponiestandorte in Frage kommen. Sofern dort Deponienutzungen genehmigt werden sollten, wird der RVR erst nach Abschluss der Schüttungen die Halden übernehmen, um sie als grüne Infrastruktur zu entwickeln und zu sichern.


    Die Gutachter empfehlen zur besseren Wiedererkennung und Orientierung, für alle Landschaftsbauwerke eine einheitliche Grundausstattung mit Informationsstelen zu Standort und Eigentümer, ansprechenden Rastplätzen und pflanzlichen Gestaltungselementen zu schaffen. Die Eingangsbereiche der touristisch bedeutsamen Halden sollen zusätzlich mit einem überdachten Aufenthaltsbereich und Ladestationen für E-Bikes ausgestattet werden. Der Gesamtaufwand wird auf über drei Millionen Euro geschätzt.


    Bei den beiden bereits heute touristisch bedeutsamen Halden "Haniel" in Bottrop und "Rungenberg" in Gelsenkirchen sind Nacharbeiten bzw. Instandsetzungen erforderlich, bei den anderen sieben Halden bedarf es noch erheblicher, grundsätzlicher Investitionen. Dafür müssen Fördermittel akquiriert werden.


    Der Bewirtschaftungssaufwand für Pflege von Landschaft und Wegesystemen wird für die voraussichtlich zu übernehmenden Halden einen Mindestaufwand von rund 1,8 Millionen Euro jährlich verursachen. Der RVR verhandelt mit der RAG AG aktuell darüber, in welcher Höhe sich das Unternehmen an diesen Kosten beteiligen wird.


    Nur wenige der neuen Halden sind bereits öffentlich zugänglich, da sie noch unter Bergaufsicht stehen. Nach gegenwärtigem Stand sollen die Abschlussbetriebsplanverfahren zur Beendigung der Bergaufsicht schrittweise bis 2028 abgeschlossen sein. Die Entwicklung der Halden zu attraktiven Freizeit- und Erholungsräumen ist insofern ein Dekadenprojekt.


    Der RVR ist Eigentümer von bislang 37 Bergehalden. Viele von ihnen wurden gezielt als weithin sichtbare Landmarken in Szene gesetzt. Kunstobjekte haben sie zu Wahrzeichen für das neue Ruhrgebiet gemacht. Gleichzeitig wurden sie zu attraktiven Arealen für Erholung, Freizeit und Sport.


    PM: idr

  • Abwasserkanal Emscher: letztes Kanalrohr verlegt

    PM: "Mit der Verlegung des letzten Kanalrohrs in Oberhausen hat die Emschergenossenschaft einen weiteren wichtigen Meilenstein im Rahmen des Emscher-Umbaus gesetzt. Damit liegen auf der Gesamtlänge von 51 Kilometer alle Rohrelemente zwischen dem Dortmunder Nordwesten und Dinslaken. Der Abwasserkanal Emscher (AKE) ist die Voraussetzung für die Abwasserfreiheit in der Emscher und für den naturnahen Umbau der Gewässer.
    Der erste Spatenstich für den Abwasserkanal Emscher wurde vor fast zehn Jahren am 11. September 2009 gesetzt. Der AKE ist 51 Kilometer lang und reicht von Dortmund-Deusen bis Dinslaken. Aufgrund seines Gefälles von 1,5 Promille benötigt er auf dem Weg in Richtung Westen drei Pumpwerke (Gelsenkirchen, Bottrop und Oberhausen), damit das Abwasser in Dinslaken nicht in 75 Metern Tiefe ankommt – was zu tief zum Pumpen wäre.


    Baufortschritt: So erreicht der AKE nun maximale Tiefenlagen von rund 40 Metern. Die unterirdischen Vortriebsarbeiten – immerhin auf einer Länge von 48 Kilometern – konnte die Emschergenossenschaft bereits im Juni 2017 fertigstellen. Den 35 Kilometer langen Abschnitt des Kanals von Dortmund über Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne, Herten, Gelsenkirchen und Essen bis Bottrop nahm die Emschergenossenschaft ab September 2018 schrittweise bereits in Betrieb – inklusive der ebenfalls fertigen Pumpwerke Gelsenkirchen und Bottrop.


    Der AKE westlich der Kläranlage Bottrop kann dagegen erst später in Betrieb genommen werden, da die Emschergenossenschaft aktuell noch mit Hochdruck am dritten Pumpwerk in Oberhausen arbeitet. Diese Anlage ist der finale Baustein des AKE-Systems. An dessen letzten 3,2 Kilometern hat die Emschergenossenschaft ebenfalls mit Hochdruck gearbeitet. Anders als der Abschnitt zwischen Dortmund und Oberhausen-Biefang, der im unterirdischen Verfahren verlegt wurde, setzten die Flussmanager die 3200 Meter Kanal zwischen der Baustelle des Pumpwerks Oberhausen und der Kläranlage Emscher-Mündung in Dinslaken in offener Bauweise ein.


    Wie es nun weitergeht: Die Einleitstelle des Abwassers in den AKE entsteht nun im Rahmen des Baus des Pumpwerks Oberhausen. Das Pumpwerk selbst soll Mitte 2021 fertig sein. Die Inbetriebnahme des Gesamtsystems plant die Emschergenossenschaft aktuell für Ende 2021.


    Der zuletzt verlegte AKE-Kanalabschnitt wird bis dahin bereits längst unter dem neu entstehenden Emscher-Deich „verschwunden“ sein. Dieser wird deutlich südwestlicher liegen als der aktuelle Deich und künftig die neue Begrenzung der ebenfalls neu entstehenden Emscher-Auenlandschaft im Holtener Bruch bilden. Das Areal wird damit zu einem echten ökologischen Schwerpunkt im Rahmen des Emscher-Umbaus – denn hier hat die Emschergenossenschaft den Platz, um die Emscher aus ihrem schnurgeraden Bett herauszuholen und in eine neue kurvenreichere und naturnähere Trasse zu legen."


    Quelle: https://news.oberhausen.de/new…aa8f4ec9a47e099084ced89f2
    Infos: www.eglv.de