Brackel | Hohenbuschei [Planung&Bau]

  • Brackel | Hohenbuschei [Planung&Bau]

    Geschichte:
    Am 27.April 1925 erfolgte die Inbetriebnahme des 1.Dortmunder Flughafens am Hohenbusch im Stadtteil Brackel, der wie viele Flugplätze zur damaligen Zeit kreisrund angelegt wurde.
    1939 wurde der zivile Luftverkehr eingestellt.
    Das Militär nutzte bis auf Weiteres das Gelände.
    Nach dem Ende des 2.Weltkrieges übernahmen die Briten das Areal und errichteten einen Kasernenkomplex, den sie Mitte der 90er Jahre aufgaben.
    Seitdem stand die Anlage, bis auf den Golfplatz, leer und verfiel.
    2005 erwarb die Hohenbuschei GmbH & Co. KG das Gelände. Fast das gesamte Areal, 160 Hektar, musste von Altlasten, z.B. Muditionsreste, befreit werden!
    2006 errichtete Borussia Dortmund ihr neues Trainingszentrum auf einer 18 Hektar großen Teilfläche! Trainingsplätze, das sportmedizinische Zentrum, der Krafttrainingsbereich, die entsprechenden Umkleiden, aber auch Räume für Pressekonferenzen entstanden.
    http://www.derwesten.de/nachri…news-89504415/detail.html
    2007 begann schließlich der Abriss der gesamten Kasernengebäude + Infrastruktur!
    2008 folgte die Grundstückserschließung und –vermarktung!



    Zum Konzept:
    Geplant von der afa, Aachen
    http://architektur-fabrik-aachen.de/
    http://www.competitionline.de/4007570/alias/beitraege


    Unterteilt wird das Gelände in „Wohnen“ und „Gewerbe“:


    Wohnen:
    Es sind 3 Areale geplant. Jedes dieser Areale besitzt seinen eigenen Charakter:


    Themenpark „Wohnen am Golfplatz“:
    Freistehende Einfamilienhäuser und in kleinen Gruppen gebaute Reiheneigenheime.


    Themenpark „Wohnen im Park“:
    Freistehende Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften.


    Themenpark „Wohnen im Village“:
    Kleinteilige Wohnanlagen im Geschosswohnungsbau.


    Ca. 1000 neue Wohneinheiten sollen ingesamt enstehen! Die Kompletterrichtung des "neuen Stadtteils im Stadtteil" ist für spätenstens 2020 geplant!


    Gewerbe:
    Der Gewerbepark liegt jenseits der Wohnbebauung und wird von ihr durch einen grünen Wall getrennt.
    Unternehmen aus den Bereichen Wellness und Freizeit aber auch Unternehmen aus anderen Branchen sollen sich neu ansiedeln.
    Der Gewerbebereich Hohenbuschei soll sich, wie das Wohngebiet, als erste Adresse positionieren.



    Nachbarschaft:
    Ein 18-Loch-Golfplatz grenzt an den nördlichen Teil des Wohngebiets Hohenbuschei.
    Das neue BVB-Trainingszentrum. Die Wohnbebauung wird mit Abstand zum Trainingszentrum errichtet.
    Das Hohenbuschei liegt mitten in der Natur in einem historischen Baumbestand.


    http://www.ruhrnachrichten.de/…Nord-Osten;art2576,408050
    http://www.derwesten.de/nachri…news-86507621/detail.html
    http://www.derwesten.de/nachri…news-34879677/detail.html
    http://www.publik.de/ocx2.exe?GP=24&aid=987
    http://www.derwesten.de/nachri…1/news-660979/detail.html
    http://www.wirtschaftsfoerderu…tandorte/hohenbuschei.jsp
    http://www.hohenbuschei.de/ueber-hohenbuschei.html
    Downloads:
    http://www.hohenbuschei.de/service-plaene.html

  • Visualisierung

    Visualisierungen zu Beitrag #2:


    "Hohenbuschei-Areal":



    Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG

    Quelle: STREIF GmbH


    "Wohnen im Village":



    Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG


    "Wohnen im Park":



    Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG


    "Wohnen am Golfplatz:"



    Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG


    Gewerbe:



    Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG

    Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG

  • Mich würde ja nur der Trainingsplatz von Borussia stören. Die Idee der drei Wohntypen ist super und auch mal was schönes, nur fände ich es schöner wenn es einen fließenden Übergang zwischen den Arealen geben würde. Auch sehr gut gefällt mir die Gestaltung der Straßen.

  • Obwohl die Vermarktung des Baugebiets Hohenbuschei erst im Januar 2009 begonnen hat, wurden bereits 30, der insgesamt 680, Grundstücke reserviert.
    Alle 90 Kasernengebäude sind abgerissen, etwa 70.000 m³ Erde mussten ausgehoben und umgeschichtet worden.
    Der Anschluss an die Schnellstraße OWIIIA soll durch die noch zu bauende Hohenbuschei-Allee geschaffen werden, Ausschreibung erfolgt wohl im Frühjahr. Bis Mai werden zwei Kilometer Kanalrohre verlegt.
    WR

  • Trainingszentrum

    Seit Anfang 2006 befindet sich auf dem Areal das Trainigszentrum des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, konzipiert von SHA Scheffler Helbich Architekten, die für den Entwurf die "Auszeichnung guter Bauten 2006 BDA" erhielten.



    Quelle: SHA Scheffler Helbich Architekten GmbH


    Bilder

  • 18/03/2009


    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild

  • Vermarktung und Aktuelles

    Das Areal bietet Platz für 680 (660?) Grundstücke, 330 für frei stehende Einfamilienhäuser und rund 350 für MFH. Bis heute haben sich 65 Bauherren, davon 20 Prozent aus einem Umkreis von rund 50 Kilometern, verbindlich Grundstücke reservieren lassen. Nachdem der Stadtrat den Satzungsbeschluss innerhalb des Bebauungsplanverfahrens gefasst hat, werden in drei Wochen die ersten Kaufverträge perfekt gemacht. Allerdings wurden bis jetzt noch keine Bauträger/Betreiber für die MFH (Wohnen im Village) und für die Einzelhandelsflächen gefunden. Beim letzteren sind bisher 700 m² vorgesehen, natürlich viel zu wenig für einen Vollsortimenter, hier muss nachgebessert werden. Aktuelles:


    • Die Aufbereitung des Geländes ist weitgehend abgeschlossen.
    • Die erste Erschließungsstraße im Westen, die Adi-Preißler-Allee, wurde bereits eingeweiht.
    • Die Hohenbuschei-Allee (große Ost-/West-Achse) folgt in den nächsten Monaten.
    • Weitere Straßen zu den Quartieren im Nord-Osten entstehen ebenfalls in Kürze.
    • Aktuell wächst ein Lärmschutzwall zur Brackeler Straße.
    • Außerdem werden starke "Auskofferungen" (Unterschiede im Höhenniveau) verfüllt.
    • Bis Ende 2009 entsteht die Anbindung zur Brackeler Straße.
    • Das Gelände bekommt bis 2013 eine Kindertagesstätte.
    • WR


    Fazit: Bisher verläuft alles zufrieden stellend. Die Bebauung des Areals beginnt nämlich erst Ende2010/Anfang2011!

  • BVB Jugendakademie

    Borussia Dortmund erweitert sein Trainingsgelände auf dem Gelände der Hohenbuschei. Der BVB richtet eine Jugendakademie ein und zusätzliche Plätze. Ein Hauptgrund ist die Förderung der Jugendarbeit, die jungen Spieler sollen nicht nur Fußballspielen lernen, sondern auch die Haushaltsführung. Als Effekt wird sich erhofft durch die Bündelung aller Mannschaften an einem Ort, die Aufstickschancen zwischen den Mannschaften zu verbessern. 3 Mio. € sind für diese Maßnahmen eingeplant.


    Quellen:
    Ausschnitte aus der Pressekonferenz vom 14.07.2009
    Der Westen - In Zukunft Dortmunder Diplom-Fußballer

  • Man hat bereits festgestellt, dass solche entfernt liegende Siedlungen mit Einfamilienhäusern mehr Erschließungskosten und Folgekosten verursachen als die eventuell gewonnenen Neubürger der Stadt an Steuern bringen. Warum kann man nicht einfach manche Gebiete mit Grünzeug wachsen lassen? (Zumindest auf dem Kreisrund des Flughafens und östlich von ihm, südlich davon sind die Flächen bereits für die Kaserne erschlossen) Unter den Bürgermeistern des Ruhrgebiets hat sich bereits der Trend zum innenstädtischen Wohnen rumgesprochen - also sie könnten statt der grün gelassenen Fläche eine zentrumsnahe dichtere Wohnsiedlung anstießen.

  • Die Hohenbuschei liegt relativ nahe zur Innenstadt.


    Eine Schnellstraße (OW III/a ; Brackeler Str.; K17) ist in der Nähe, die zweite Abfahrt wäre eigentlich unnötig. Dazu liegt eine Straßenbahnlinie (U43 - 5min. Takt) und ein Bahnhof (Dortmund-Scharnhorst) ziemlich nahe. In ca. 15min könnte man in der Innenstadt sein.

  • Ungefähr 5-6 Km Luftlinie bis zum Ostwall. Der Bahnhof Dortmund-Scharnhorst ist vom Osten des Plangebiets fast 2 Km entfernt, die U43 liegt noch weiter (im Süden) - halbe Stunde Fußmarsch ist nichts, was praktiziert wird. Wenn ich in dem dazugehörigen Gewerbegebiet arbeiten müsste, müsste ich stundenlang mit dem ÖV und zu Fuß unterwegs sein - oder in den Staus des Ruhr"schnell"wegs stehen. Diesen Aspekt hat man bei der Planung offensichtlich nicht durchdacht - sämtlichen Ruhrstadt-Diskussionen zum Trotz.


    Es ist nicht das einzige zur Zersiedlung beitragende Projekt im Ruhrgebiet, aber die Anzahl der Planungssünden macht diese nicht gleich zu Tugenden.

  • Die 15min waren natürlich auf das Auto bezogen.
    Ich muss sagen 15-30min Fußweg finde ich nicht so schlimm, bei guten Wetter gehe ich gerne auch noch längere Strecken anstatt auf den Bus zu warten.
    Außerdem wird dieser Stadtteil sicherlich auch mit Bussen erschlossen werden, es gibt heute schon eine Busverbindung die vor der Einfahrt her führt. Die DSW21 haben auch in dieses Projekt investiert, somit sollte dort eine Optimierung nicht sehr unwahrscheinlich sein.
    Die Entfernung zum Bf Scharnhorst beträgt Luftlinie 1.5km vom äußersten Ende bis zum Bahnsteig, 2km wären es bis zum Bahnhof Kurl. Eine Fußweg Abkürzung nach Scharnhorst wird sicherlich realisiert. Beide sind P&R Bahnhöfe für die ganz faulen.


    In Dortmund gibt es ja nicht nur dieses Projekt, Innenstadt näher ist das Kronprinzenviertel (0,5 km -2 km zum Wall) oder das Kronen-Areal (1-2km) . Ein Grundstück in diesen Projekten wird aber sicherlich deutlich teurer sein als hier in der Natur.


    PS: Was hat der Ruhrschnellweg mit diesem Projekt zutun? Wobei B1 als Nadelöhr im Dortmunder Stadtgebiet vielleicht bald Geschichte ist.

  • Was hat der Ruhrschnellweg mit diesem Projekt zutun? Wobei B1 als Nadelöhr im Dortmunder Stadtgebiet vielleicht bald Geschichte ist.


    Den täglichen Arbeitsweg der Menschen, die im Gewerbegebiet dort arbeiten, aber im Westen der vermeintlichen Ruhrstadt wohnen würden und weder halbe Stunde im Regen laufen noch ähnlich lange auf den Bus von der S-Bahn-Haltestelle warten möchten. (Mehrere Stellen in Essen oder Bochum kann man physikalisch nicht breiter machen).


    In Dortmund gibt es ja nicht nur dieses Projekt, Innenstadt näher ist das Kronprinzenviertel (0,5 km -2 km zum Wall) oder das Kronen-Areal (1-2km) . Ein Grundstück in diesen Projekten wird aber sicherlich deutlich teurer sein als hier in der Natur.


    "Natur", die durch zahlreiche Stadtautobahnen zerschnitten ist und somit zu keiner wird. Vor mehreren Monaten las ich in Der Spiegel einen Artikel, in dem solche Siedlungen als Wildschweingebiete oder Einwegsiedlungen bezeichnet wurden - was unter den Stadtplanern geläufig sein sollte. Dort wurden auch die Folgekosten erwähnt, die die Gemeinden dafür bezahlen, dass sie mit "billigen Einfamilienhäusern" sich gegenseitig Einwohner abzujagen versuchen.


    Ein Zitat aus einem anderen Thread: "Wirklich schön, dass man in Dortmund einsieht, dass Verdichtung sehr wichtig ist" - dieses Beispiel zeigt, dass man es damit nicht konsequent genug meint.

  • Wenn ich Oberbürgermeister dieser Stadt wäre, würde ich die angestoßenen Projekte zu Ende bringen . Dann würde ich als oberste Priorität Lücken in der Innenstadt aussuchen, die zur Wohnbebauung freigegeben werden sollen (obwohl ich auch Flächen wie Phoenix-See und Hohenbuschei wichtig finde, aber dort meiner Meinung nach überkapazitäten vorhanden sein könnten). Ich finde es absolut Sinnlos, die ganzen Freiflächen außerhalb der City zu zupflastern, wenn die Innenstadt so viele Möglichkeiten bieten könnte. Dabei ist doch gerade das Wohnen im innerstädtischen Berreich sehr im kommen. Und wenn viel gebaut wird, werden die Mieten auch nicht ins unermessliche steigen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Die Infrastruktur ist vorhanden, das ÖPNV wird besser ausgenutzt, und Einzelhandesflächen werden stärker frequentiert. Dabei wird auch noch die Umwelt geschont, da die Freiflächen außerhalb nicht mit Asphalt versiegelt werden. Ich könnte mir sogar dadurch verschiedene Ausweitungen der Naturschutzflächen vorstellen. Die einzige Außnahme würde ich bei Baulücken in den umliegenden Ortskernen der Stadtteilen machen, sowie bei Altenheimen. Sollten dann keine Flächen in der Innenstadt zur Verfügung stellen, könnten unter umständen alte, baufällige Wohn oder Geschäftshäuser abgerissen werden, um neuen Wohnraum zu schaffen. Eventuell könnte man auch den Bebauungsplan der Stadt punktuell verändern, um z.B statt 4 dann 5 Etagen hoch bauen zu können.

  • Le-Wel


    "Natur", die durch zahlreiche Stadtautobahnen zerschnitten ist und somit zu keiner wird. Vor mehreren Monaten las ich in Der Spiegel einen Artikel, in dem solche Siedlungen als Wildschweingebiete oder Einwegsiedlungen bezeichnet wurden - was unter den Stadtplanern geläufig sein sollte.


    Ich bin in Dortmund Kurl aufgewachsen. Die östlichen Außenbezirke sind landwirtschaftlich geprägt, zudem gibt es Wälder, Wiesen und Seen. Glaube mir: Wenn wir vom Dortmunder Osten sprechen, sprechen wir von "richtiger" Natur.


    Ein Zitat aus einem anderen Thread: "Wirklich schön, dass man in Dortmund einsieht, dass Verdichtung sehr wichtig ist" - dieses Beispiel zeigt, dass man es damit nicht konsequent genug meint.


    Ganz im Gegenteil. Der Dortmunder Innenstadtbereich ist schon heute sehr dicht bebaut. Wenn die dir bekannten Wohnbau-Projekte beendet sind, gibt es keine nennenswerten Brachflächen mehr. Außerdem kommt es auf die Mischung an. Viele junge Familien, die es sonst in die östlichen Nachbarstädte gezogen hätte, bleiben nun in Dortmund. Denn es gibt sehr wohl Menschen deren Traum ein Haus im Grünen mit einem Garten und einer Garage vor der Türe ist. Und da bietet sich das Hohenbuschei gerade zu an: Zentral, weil nicht weit weg von der Innenstadt und dem Brackeler Zentrum, aber dennoch in der Natur. Zitat von Michael Meinders (Pressesprecher): "Dortmund hat eine offensive Baulandpolitik betrieben, um Familien einzuladen, in Dortmund zu wohnen. So ist es im Gegensatz zu vielen Städten im Ruhrgebiet gelungen, die Einwohnerzahl relativ konstant zu halten." P.S. Bevor man für diese "offensive Baulandpolitik" die Natur zerstört, sollte man doch wohl lieber Brachflächen, wie z.B. einen ehemaligen Flughafen revitalisieren. Fazit: Ein tolles Projekt!

  • ^ Da das Problem allgemeiner Art ist, habe ich dazu etwas im allgemeineren Thread geschrieben. Spätestens nach dem Bau der Straßen, Häuser und Lärmschutzwände wird man nicht mehr von "richtiger" Natur sprechen können. Man hätte dieser den Flugplatz genauso zurückgeben sollen, wie man die einstigen Braunkohletagebauwerke rekultiviert und zurückgibt. Dojul hat kurz davor richtig erfasst, was städtebaulich zu tun ist.

  • Bei meinen Recherchen zum Dortmunder Flughafen bin ich auf eine Webseite gestoßen die sich mit dem alten Flughafen in Brackel beschäftigt, auf dessen Gelände das Hohenbuschei Projekt entsteht.


    http://de.geocities.com/fliegerhorste/dortmund.htm


    Ich habe diese nicht nach "Dortmund: Damals und Heute" zuordnet, weil der Thread eher die gute Arbeit vom fleißigen Nicks ist und mir das Material für eine ähnliche "Gegenüberstellung" fehlt.

  • Kurzes Update

    Bisher wurden 80 Grundstücks-Reservierungen verzeichnet. Nächster Punkt auf der Agenda ist die Errichtung der Hohenbuschei-Allee. Zudem sind die zwei 2,50m hohen und zwölf Tonnen schweren Löwen-Plastiken, die einst vor dem Offizierskasino ihr "zu Hause" hatten, wieder zurück auf dem Areal, genauer in Mitten des Kreisverkehrs an der Adi-Preißler-Allee. Sie sollen die Vergangenheit des Areals symbolisieren.


    Ruhrnachrichten.de

  • Realisierungsphasen bis 2012 + Vermarktung

    Die Hohenbuschei GmbH & Co. KG hat eine Übersicht der verschiedenen Bauabschnitte (nur Wohnbebauung) bis 2012 veröffentlicht. Danach wird das Areal praktisch von Außen nach Innen errichtet.



    Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG


    In Sachen Vermarktung tut sich natürlich auch etwas: Um die 130 Baugrundstücke wurden mittlerweile reserviert bzw. erworben, siehe diese pdf. Bei den Käufern handelt es sich ausschließlich um private Häusslebauer. In Sachen Bauträger sieht es nämlich, anders als am PhoenixSee, wohl eher bescheiden aus. Denn: Die ersten beiden Bauabschnitte bilden alleinstehende EFH und Reihenhäuser, dazu ein sechs Monate alter Artikel der WR, siehe hier - Bauträger sollen unter anderem das Village, der für mich interessanteste Bauabschnitt und im südwestlichen Bereich des Areals, errichten, siehe folgende Visualisierung. Baustart hier, leider wohl frühestens ab 2013. -



    Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG

  • Update

    Die Hohenbuschei GmbH & Co. KG scheint sich in Sachen Vermarktung, die PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft zum Vorbild zu nehmen. So gibt ab es jetzt unter http://www.Hohenbuschei.de ebenfalls regelmäßige Videobeiträge zum Planungs- und Entwicklungsstand auf dem ehemaligen Flughafen-Areal. Hier, noch der direkte Link zum "Talk vom Turm". - Meiner Meinung nach alles recht aufwendig. Der Grund, der zusätzlichen PR-Maßnahme, liegt aber wohl nicht am geringen Interesse. Denn nach diesem Reservierungsplan (pdf), gestaltet sich die Vermarktung der ersten beiden Bauabschnitte, wohl doch besser als vermutet. - Außerdem: Ich war gestern beim 3:0 des BVB gegen Bayer Leverkusen im Stadion. In der Stadionzeitschrift wurde eine Visualisierung des Profizentrums (zweiter Bauabschnitt) veröffentlicht. Wie beim ersten, zeichnet sich auch hier SHA Architekten verantwortlich. Äußerlich gleicht der Neubau, dem preisgekrönten Altbau von 2006. Der drei Mio. € teure, zweite Bauabschnitt dürfte allerdings ein wenig kleiner ausfallen.