Sonstige Bauvorhaben

  • Wo im Norden? Emsstraße ? oder An den Gärtnerhöfen?


    Naja entweder warten sie bis alle raus sind um dann zu sprengen oder die haben noch was vor damit?

  • Auf dem Baustellenschild ist auch nicht viel mehr zu erkennen. Der Neubau ist zweigeschossig und passt sich im äußeren Erscheinungsbild weitestgehend der vorhandenen, zweigeschossigen Bebauung an. Die durch den Abriss entstandene Lücke wird also genauso wiederbebaut wie es vorher auch war : unspektakulär.


    Das Altgebäude ist mittlerweile abgerissen und der Schutt weitgehend abtransportiert. Mein Urteil bezüglich Entwurf und Nutzung der Lage / des Grundstückes : Enttäuschend.

  • Ich find es an dem Ort auch relativ schwierig... Du hast auf der einen Seite die Häuserzeile am Ritterbrunnen an dem sich das Gebäude anpassen muss...
    und dann noch die Anwohner die bestimmt nicht noch ein 10 Meter hohes Gebäude vor sich haben wollen :/

  • Vor allem müsste das Gebäude vermitteln zwischen der Ecke des ECE-Centers "Am Schlossgarten" und der weiterführenden Bebauung am "Ritterbrunnen", die eben zweigeschossig ist - im Gegensatz zum ECE-CEnter.


    Die Traufhöhe auf der gegenüberliegenden Strassenseite war schon immer deutlich höher, so dass eine Höhendifferenz hier fast schon historisch begründet wäre.


    Jedoch etwas nach Abriss genauso wieder dahinzubauen, nur weil die baulichen Anforderungen einer Bank an den Bestand nicht genügen, ist besonders schade ! Da wird eine Chance vertan. Zumal ja schon im städtebaulichen Gutachten von Prof. Ackers dringend empfohlen wird die blockartige Bebauung quer zu Steinweg und AmtSchlossgarten um einen weiteren Riegel am Ritterbunnen zu ergänzen und die Stirnseiten der Gebäude bis an den Steinweg, quasi über die bestehende, zweigeschossige Bebauung, heranzuziehen, um eine Aufnahme der Höhe der gegenüberliegenden Strukturen zu ermöglichen.


    Wird nun leider nichts!!!!

  • Tja Willkommen in den 60er Jahren ;) es geht weiter mit den Bausünden, die nächste ist das Möchtegernluxushotel im Bürgerpark. Dermaßen hässlich.

  • Soweit ich weiss existieren dort noch gar keine baureifen Entwürfe. Woher weisst du denn wie die Ausführungsplanung aussieht? Bzw. wo kann man die ggf. aufrufen oder einsehen ?

  • Hallo Tandu und Tarsis,


    Das Luxus-Hotel hat seinen eigenen Thread mit Fotos.


    Guckt man bei Bildindex unter Orte>Deutschland>B>Braunschweig>grfische Ansichten,Pläne...>Bid Nr. 49 kann man die urspünglichen Pläne für die Umgebung des Schlossparks erkennen. Da ist auch der zusätzliche Wohnriegel eingezeichnet, der direkt hinter der zweigeschossigen Bebauung anschließt. Prinzipiell kann man den immernoch bauen, an der Wohnlage kann man kaum etwas aussetzen, wenn man ein gut schallgedämmtes Gebäude baut, die anderen Allianz-Häuser (wenn man die noch so nennen darf) sind doch auch ganz beliebt.
    Ich hoffe, dass man die übrigen Läden im "Gebäudesockel" nach dem selben Schema saniert, damit die Einheitlichkeit nicht verloren geht, das bereitet mir nämlich am meisten Sorgen. Deshalb finde Ich auch nicht, dass man den Neubau hätte höher machen sollen, da die Wohnzeile eigentlich hinter die Ladenzeile gehört.
    Auf der Seite Am Schlossgarten sollte man auch eine rein optische Trennung zur Strasse hin bauen, z.B. eine Art Kollonade in der gleichen Höhe wie die Läden. So bekämen die Wohnzeilen einen Kompletten Sockel und richtige Wohnhöfe, die durch die Trennung auch etwas wohnlicher werden.

  • Das wäre mal mein Vorschlag für den Steinweg gewesen ! Sanierung der zweigeschossigen Ladenzeile und damit einhergehende Wiederherstellung des einheitlichen Äußeren. Wenn man das wirklich wieder korrekt im Stile der 50er aussehen lassen könnte wäre es mittlerweile fast schon sehenswert ! Man vergleiche das C&A-Gebäude an der Münzstrasse, welches auch aus den 50ern stammt und auf jeden Fall etwas Besonderes ist. Auch wenn dafür leider die alte Feuerwehr abgerissen wurde.


    Leider wird man am Steinweg augrund der vielen verschiedenen Besitzer niemals in diese Richtung voran kommen, so dass dort eher der Charme "Nichts Halbes und nichts Ganzes" vorherrscht, was durch die Farbgebung noch unterstützt wird.


    *Seufz*


    Keine Rettung in Sicht !

  • @ Tandu


    Sprengen? Wieso willst du die 3 sprengen?! Ich würde abwarten. Die Einwohnerzahlen steigen ja endlich langsam wieder. Lieber Wolfsburg sprengen:lach:

  • In China hätte man die Probleme nicht... Widerstand wird einfach plattgemacht. Naja alles hat zwei Seiten.
    Aber ich glaub wäre sowas in Deutschland erlaubt, hätte sich ECE(oder auch anderer Investor) auch den Abschnitt Bohlweg unter den Nagel gerissen.
    WÄRE NICHT DAS SCHLECHTESTE. Dieses Spiel könnte man an so einigen Stellen weiterspielen. Rund um den Hagenmarkt, die Straße zum Theather etc.




    Eine Frage ich hatte mal gehört das die "Wohnqualität" in der Weststadt Ecke Emsstraße durch Gewerbeflächen verbessert werden soll, also was ich damit mein das so zb Erdgeschosswohnungen zu Gewerbeflächen umgebaut werden sollen. Wird da eigentlich was draus?

  • Ja natürlich ! *lol*Großflächig Privateigentum enteignen und einem Investor überlassen, der dann natürlich alles besser und schöner macht und nichts dafür haben will ! Lol*


    Darum sieht das ECE-Center ja auch so super geil aus von allen Sieten und fügt sich u.a. an der Georg-Eckert-Strassesuper ins Stadtbild ein mit seiner eleganten Fassade und der Leuchtreklame !


    Sicher war ECE eine große Chance das Schloss ohne as die Stadt dadurch zu sehr finfnaziell belastet wird. Alleine hätte sie es nie und immer stemmen können ! Aber man dafür ja auch einiges an Kröten schlucken müssen. Und man darf eben nicht vergessen : Das wiederaufgebaute Schloss ist Eigentum von ECE !! Die Stadt ist nur Mieter in den Räumen und hat sonst kaum Rechte.


    Weiter zum Steinweg - ich nehme an ihn meinst du wenn du von der Strasse sprichst, die zum Theater führt. Der Steinweg hat großes Potential und die Nordseite entwickelt sich ja auch zusehends ! So sind einige Häuser sehr ansprechend saniert und es gibt weiss Gott sehr viel schlimmere Ecken in der Innenstadt. Sie Südseite mit ihere zweigeschossigen Seite ist ein Experiment der ausgehenden 50er Jahre und hat sich nicht wirklich als großer Wurd erwiesen. Dennoch könnte man hier viel gewinnen wenn auf ganzer Länge die einheitliche, ursprüngliche Fassade wieerhergestellt würde und man damit ein einmaliges Denkmal wiederherstellen würde.


    So "rekonstruiert" hat der Steinweg einen sehr eigenen und durch aus attraktiven Charme, der seinesgleichen suchen würde. Leider ist diese Umsetzung alles andere als einfach bzw. reell durchsetzbar.


    Aber wenn man es mal ins Rollen bringen würde - dann wäre das schon was ! Da bin ich mir sehr sehr sicher !!!

  • Hehe, es muss ja nicht ECE sein, mhmm ist es nicht auch die Schuld der Stadt, dass auch so hässliche Seiten existieren? Apropo Reklame ich dachte es wurde der Beschluss gefasst, dass alle Reklame runter müssen, zumindest an der Front? Es hängen noch immer Saturn und C&A dran... . Ganz oder garnicht... wobei mit Reklame sah die Fassade aus wie ein Prospekt.:Nieder:


    Ja alles hat seinen Charm, letzendlich liegt es auch im Auge des betrachters :)
    Ich mag z.B. keine quadratischen Fenter. Braunschweig ist voll davon weil vieles aus dieser Zeit stammt. Naja wie auch immer :)



    Vielleicht mal was anderes: Was macht die NordLB eigentlich mit ihrem Bahnhofsgebäude? Das sieht ja ganz schön nach Entkernung aus ... da sitzen sie auch schon ziehmlich lange dran. Weis jemand was davon?

  • Die Landessparkasse mit dem Gebäude am Friedrich-Wilhelm-Platz ? Keine Ahnung. Aber entkernt wird das Gebäude sicherlich nicht. Vom alten Bahnhof steht ja sowieso seit 1966 nur noch die Stirnseite des Kopfgebäudes und einige wenige Meter der Seitenfassaden. Alles andere wurde abgerissen beim Umbau des Gebäudes durch die damalige Braunschweigische Staatsbank.


    Ich wusste gar nicht, dass dort etwas geschieht. Es kann sich ja demnach nur um eine Sanierung handeln.


    Wer ein Bild des alten Bahnhofsgebäudes sehen möchte :


    http://de.wikipedia.org/wiki/Braunschweiger_Bahnhof


    Es vermittelt ganz gut die Dimensionierung der alen Wartehalle und man erkennt den vorderen Kopfbau, welcher heute noch steht.

  • Die "Allianz-Häuser" sind echt ein Thema für sich. Auf der einen Seite fände Ich es auch schön, wenn man die Einheitlichkeit der 50er wieder herstellen könnte, auf der anderen Seite finde Ich es elementar wichtig, dass man eben nicht nur einen Besitzer hat, sondern viele. Erst dadurch, dass die Ladeninhaber auch die Besitzer der Läden sind (wenn auch nicht immer) kann man davon ausgehen, dass diese sich auch um das Erscheinungsbild ihrer Läden und ihres Viertels kümmern. Viertel mit sehr hohem Anteil an Mietern und wenig Eigenanteil können viel schneller verkommen, weil die Menschen dort kaum an die Immobilien gebunden sind, und bei aufkommenden Problemen einfach wegziehen.


    Das "Friedrich-Wilhelm-Viertel" hat sich ja auch durch private Initiative gebildet, weil die Menschen dort mitbekommen haben, das sie was tun müssen um "gegen den ertarkenden Osten der Stadt anzukommen". Erst dadurch ist ja der Umbau des Bankplatzes ins Gespräch gekommen z.B.

  • Borek/Giesler Pläne gescheitert

    Interessante Wendung im inoffiziellen Zusammenspiel von Borek, Hoffmann und Braunschweiger Lokalredaktion:


    Zitat

    Borek gibt Pläne auf – Kein Café am Kreuzteich
    Das Projekt Café und Ausstellungsraum am Kreuzteich ist geplatzt. Wie unsere Zeitung erfuhr, habe Investor Richard Borek die Stadt aufgrund einer neuen Sachlage gebeten, ihn von der Bebauungspflicht zu entbinden...
    http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/10132789


    Was steckt dahinter?
    Borek schaltet und waltet in Riddagshausen mit seinem "Bürgerverein Riddagshausen" nach Gutsherrenart.
    Seit Übernahme des Rathauses durch eine CDU Mehrheit und mit einem politisch umstrittenen Oberbürgermeister Hoffmann an der Spitze wurde dieses Regiment eher noch verstärkt und sogar auf die ganze Stadt ausgedehnt (siehe Vorgänge um Schlossfassaden, Quadriga u.ä.).


    So wundert es wenig, dass auch im Falle des oben genannten Teichgrundstücks Borek eigene Pläne durchsetzen konnte.
    Eine willfährige Verwaltung parierte gehorsamst, wie ich bereits am 26.2.2008 im Architektenforum schrieb:


    Die Lokalredaktion mit ihrem Redakteur Zauner sondierte da noch vorsichtig die Stimmungslagen, immerhin war das Fällen fast aller Pappeln journalistisch vorzubereiten. Redakteur Zauner am 19.2.2008:

    Zitat


    In Riddagshausen wächst Kanadischer Artbastard
    ... Das Haus auf dem Dreiecksgrundstück wird abgerissen. Auf dem Areal, für dessen Bebauung ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben worden war, ist nach Informationen unserer Zeitung der Bau eines Cafés geplant. An dem Projekt soll die Braunschweiger Unternehmerfamilie Borek beteiligt sein...
    http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/8013015


    Daraus wurde dann wegen breiter Protestmassnahmen nichts.
    Da halfen auch nicht die Beisprünge des Querumer Ortsbürgermeisters Wendt, der die Baumschützer wegen gelber angehefteter Plakate an den gefährdeten Bäumen anzeigte.


    An das Obsiegen der Art-Bastarde möchten wohl weder Borek noch die Lokalredaktion heute so gerne erinnert werden:


    Herr Borek, so heisst es abschliessend im heutigen BZ Artikel, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.


    ________
    * die Namen kommen einem irgendwie bekannt vor? Kein Wunder, die sind auch wieder am Zuge am Bohlweg und rund um die Frage "Rathaus-Abriss" ... siehe: Assmann und Giesler arbeiten wohl auf eigene Faust...

  • Wettbewerbsteilnehmer sind zu entschädigen

    Die jetzt für das Grundstück vorgesehene Freihaltung von jeglicher Bebauung dürfte Entschädigungsforderungen der Wettbewerbsteilnehmer zur Folge haben.


    Das sieht auch die Verwaltung so:


    Zitat

    Der nunmehr vorgeschlagene Verkauf an die Richard Borek Stiftung verbunden mit der Auflage, das Grundstück von einer Bebauung freizuhalten, beinhaltet zugleich ein Absehen von der Realisierung des Wettbewerbsergebnisses. Die Abkehr von der ursprünglichen Veräußerungsabsicht zum Zwecke der Bebauung liegt darin begründet, dass der mit der Umsetzung der Bebauungsvorschläge einhergehende Eingriff einen wichtigen Grund darstellt, der einer Veräußerung an einen der Preisträger zur Realisierung des Wettbewerbsergebnisses entgegensteht.
    [...]
    Wenn daher der Verwaltungsausschuss entscheidet, dass die Ergebnisse des Wettbewerbs nicht umgesetzt werden und er dem Verkauf des Grundstücks unter Ausschluss seiner Bebaubarkeit an die Richard Borek-Stiftung zustimmt, dann wird die Stadt anschließend den nachrangigen Preisträgern ihre Aufwendungen unter Abzug der erhaltenen Preisgelder ersetzen, wenn diese entsprechende berechtigte Ansprüche geltend machen.
    Drucksache 12392/09 vom 20.4.2009


    Darüberhinaus wird verwaltungsintern bereits spekuliert, dass auch die anderen Teilnehmer des Wettbewerbs, die nicht Preisträger sind, ihre Aufwendungen geltend machen können.