MITTE - Westend quo vadis?

  • Businesspark Campus Trium

    ^^ Der westliche Rand am Westpark an der Wattenscheider Straße wurde in den vergangenen Monaten mit einem dreiteiligen Gebäudeensemble bebaut.

    Das japanische Unternehmen Daikin hat den Bezug im Gebäude C 'An der Jahrhunderthalle' des Campus aufgenommen. Es fehlen noch einige wenige Fassadenteile und Außenanlagen. Der japanische Großkonzern, an der heimatlichen Börse notiert, ist ein weltweit agierender Anbieter von Klimatechnik. So werden z.B. die die eigenen Wärmepumpen am neuen Gebäude verbaut.

    Bei den Gebäudeteilen A + B zur Wattenscheider Straße hin wird die Dämmung und Fassade angebracht. Der für Anfang des Jahres geplante Fertigstellungstermin dürfte sich auf die zweite Jahreshälfte verschieben.

    Der Business-Campus Trium bildet einen gern gesehenen Büro-Abschluss einer erfolgreichen Entwicklung der ehemals industriell genutzten Flächen für Arbeiten, Kultur und Freizeit.

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Antonius Quartier Bochum

    Eine entweihte Kirche wird seit geraumer Zeit zu einem Wohnblock umgebaut. Stehen blieben nur der Kirchturm und die Mauern des Kirchenschiffs. Baulich weit fortgeschritten geht das Projekt langsam dem Ende entgegen.

    Drei Webcams zeigen bereits schon die Dach- und Fassadenarbeiten an den neuen Wohnungen.

    Auf der Webseite des Bauherren kann man sich neben vielen Informationen auch an einem virtuellen Rundgang durch das Gebäude beteiligen.

  • Antonius Quartier Bochum I 20.05.2025

    Wie im Vorbeitrag erwähnt und auch zu sehen laufen hier die Gewerke Hand in Hand, Innen wie Außen.

    Auffällig die Dacharbeiten in der letzten Phase mit den neumodischen Kunststoff-? (PV-) Dachplatten. Darüber am lautesten die Bohrhämmer der Bediener am Turm. Interessant die farbliche rot-braune Abstimmung von Fassade Dach und Turm, was bereits die Visualisierung versprach.

    Drei Ansichten von unten:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Westtor-Center an der Alleestraße 38–40

    Am 14. November 2024 wurde ein neues Einkaufszentrum eröffnet: das Westtor-Center an der Alleestraße 38–40. Wo früher ausschließlich eine große Edeka-Filiale untergebracht war, finden Besucherinnen und Besucher nun eine Vielzahl namhafter Geschäfte unter einem Dach. Möglich wurde dies durch den Rückbau der 2009 eröffneten Edeka-Filiale – laut Unternehmensangaben einst eine der größten Deutschlands. Edeka behielt dabei zwar sein Sortiment bei, gab jedoch einen großen Teil der Verkaufsfläche an Aldi ab. So wurde Raum für weitere Anbieter geschaffen.

    Das neue Einkaufscenter richtet sich weniger an Shoppingtouristen, sondern vor allem an Menschen, die ihren täglichen Bedarf decken möchten. Neben Edeka und Aldi befinden sich auch Rossmann, Fressnapf, eine Bäckerei von Büsch, eine Feinkost-Theke und ein Asia-Restaurant im Gebäude. Auch ein Friseursalon namens „Babylon“, eine Lotto-Annahmestelle und ein Spieleparadies für Kinder gehören zum Angebot. Zusätzlich betreibt McFit ein rund um die Uhr geöffnetes Fitnessstudio im Center, und im Untergeschoss befindet sich ein separater Getränkemarkt von Edeka. Das Parken im angeschlossenen Parkhaus ist für die ersten 90 Minuten kostenlos.

    Quelle: Bochums neuer City-Einkaufstempel: „Westtor-Center“ bietet namhafte Ketten

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    Bild: Kemper, Steiner & Partner - weitere Bilder hier

  • „Zukunftsareal Innenstadt West“

    In Bochum soll ein neues, zukunftsorientiertes Gewerbegebiet entstehen – und zwar an einem ungewöhnlichen Ort: direkt hinter dem bekannten Rotlichtviertel an der Gußstahlstraße. Die Stadt plant dort das sogenannte „Zukunftsareal Innenstadt West“, ein rund 70.000 Quadratmeter großes Gelände, das gezielt für die Ansiedlung innovativer und technologiegetriebener Unternehmen entwickelt werden soll. Vergnügungsstätten, Beherbergungsbetriebe und Betriebe mit sexuellen Dienstleistungen sind dabei ausdrücklich ausgeschlossen. Schon im Aufstellungsbeschluss, also dem ersten Schritt hin zu einem späteren Bebauungsplan, wird deutlich gemacht, dass eine Erweiterung des bestehenden Rotlichtbereichs vermieden werden soll.

    Das Areal liegt auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Bochumer Verein Verkehrstechnik (BVV) GmbH, das durch einen Flächentausch und frühere Erwerbungen in den Besitz der Stadt überging. Es gehört zu insgesamt acht Industriebrachen, die Bochum reaktivieren möchte, um dem hohen Bedarf an Gewerbeflächen zu begegnen – nicht zuletzt, weil das frühere Opel-Gelände in Laer inzwischen nahezu vollständig vergeben ist.

    Die Lage des Geländes bringt jedoch einige Herausforderungen mit sich. Es ist umschlossen von der Bahnstrecke Bochum–Herne im Osten, Privatgrundstücken im Süden, dem BVV-Gelände im Westen und einer Güterverkehrsanlage im Norden. Die Erschließung ist bislang nur über die Alleestraße und die Gußstahlstraße möglich – beides auch Zufahrten, die der BVV nutzt. Um Anwohner zu entlasten, wird derzeit geprüft, ob die BVV zumindest einen Teil ihres Verkehrs über das Werkstor an der Alleestraße abwickeln kann. Außerdem ist der Bau eines Verladeterminals im Norden im Gespräch, das über vorhandene Gleise eine Anbindung an den Schienengüterverkehr ermöglichen soll.

    Parallel zur gewerblichen Nutzung plant die Stadt auch, die Anbindung an die Innenstadt und umliegende Grünflächen zu verbessern. Entlang eines Grünstreifens im Norden soll ein Rad- und Fußweg entstehen, der eine direkte Verbindung vom Stadtzentrum zum Westpark, zur Erzbahnbahntrasse und zur Jahrhunderthalle schafft. Dafür wäre allerdings eine Brücke über die Bahnlinie in Höhe der Malteserstraße notwendig. Sollte diese Lösung scheitern, ist ein alternativer Weg über die Gußstahlstraße vorgesehen.

    Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Im nördlichen Bereich des geplanten Gewerbeareals hat sich ein Industriewald entwickelt, der als klimatischer Ausgleichsraum für die Innenstadt fungiert. Durch die geplante Erschließung wird es unweigerlich zu einer Verschlechterung des lokalen Klimas kommen – auch wenn die Stadt versucht, dies durch neue Grünanlagen und angrenzende Grünflächen abzumildern.

    Quelle: WAZ - Mehr Gewerbe hinterm Rotlichtviertel – eine Einschränkung - hinter Paywall

  • Businesspark Campus Trium I Fertigstellung Herbst 2025

    29.11.2025. Die Rotterdam Baugruppe hatte für Herbst 2025 nach knapp dreijähriger Bauzeit die Fertigstellung vorab angekündigt. Der Termin steht, die Gebäude sind fertig, Es gibt einige kleinere Restarbeiten, einige Büros sind noch nicht bezogen. Moderne trifft hier auf Industriekultur.

    * Alte Leier, altes Lied! Warum die Moderne sich hier nicht bewusst stärker an der Industriekultur orientiert hat, bleibt wohl ein Geheimnis der Verantwortlichen. Den rot-brauen Klinker der umgebenden Fabrikgebäude mit schmalen Fensterblenden aufzunehmen zu wollen ist viel zu wenig. Ein Manko trotz der recht großen Investition. Schade!

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

  • Antonius Quartier Bochum I 29.11.2025

    Endspurt bei diesem herausragenden Projekt mit seinen exklusiven Eigentumswohnungen im ehemaligen Gotteshaus. Altes und neues ist sehr stimmig kombiniert worden.

    Die ersten Mieter in den beiden Gebäudeteilen zur Bessemerstraße sind bereits eingezogen obwohl weiterhin an den Wohnungen im Bereich des ehemaligen Kirchenschiffs gearbeitet wird. Der obere Teil des Kirchturms wurde ebenfalls abgerüstet, gibt den Blick auf die Sanierung frei, die Außenanlagen sind in Arbeit.

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

  • Businesspark Campus Trium

    Meine Haltung zu diesem Projekt ist von einer deutlichen Zwiegespaltenheit geprägt. Einerseits bin ich auch der Meinung, dass die Integration in die Umgebung behutsamer hätte erfolgen müssen; ich hätte mir eine stärkere architektonische Anpassung an die gegebenen Verhältnisse gewünscht.

    Andererseits darf nicht ignoriert werden, dass die Entwicklung des Projekts sehr lange gedauert hat und die Entwürfe über die Zeit hinweg kontinuierlich optimiert wurden. Das Ergebnis ist ein Ensemble von unbestreitbar hoher Qualität. Besonders hervorzuheben ist dabei die offene Fassadengestaltung, die mir besonders gefällt und das hohe Niveau des Bauwerks eindrucksvoll unterstreicht.

    Zu den Mietern im Gebäudekomplex, das spekulativ errichtet wurde:

    • DAIKIN Airconditioning Deutschland GmbH: Der weltweit führende Hersteller von Wärmepumpen, Lüftungs- und Klimatisierungssystemen hat eine große Fläche (ca. 4.400 m²) angemietet und wird dort seine Verwaltung sowie Schulungs- und Trainingsräume unterbringen. Der Einzug in Gebäude C erfolgte Anfang 2025.
    • Ende 2025 der Einzug von drei weiteren neuen Mietern in Gebäude A geplant ist. Darunter der Dienstleister KiKxxl, der dort ca. 1.850 m² Bürofläche belegt.
    • Außerdem kommt ein Rehazentrum ins TRIUM: Der Mietvertrag für das ZAR Bochum ist unterzeichnet. Das Zentrum wird auf rund 2.700 Quadratmetern Fläche ab Mitte 2026 einziehen.
  • Bessemerstraße 16 I Neubau Wohngebäude

    Gemäß Zaunplakat soll das kleine schmale Grundstück mit einem MFH / 7 WE bebaut werden. Alle weiteren Informationen sind dort ebenfalls abzulesen.

    Gemäß Google Maps dürfte es sich um die Adresse mit der Nr. 16 handeln, gleich neben einem Orthopädie-Fachbetrieb.

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    Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

  • „Zukunftsareal Innenstadt West“

    Bochum plant die Sanierung eines rund 7,1 Hektar großen, innenstadtnahen Industrieareals an der Gußstahlstraße, das über mehr als 100 Jahre von der Schwerindustrie genutzt wurde. Das Gelände, Teil des früheren Bochumer Vereins und später der Krupp-Werke, ist mit Schadstoffen belastet und gilt derzeit als ungenutzte Industriebrache. Voraussetzung für eine künftige Entwicklung ist die fachgerechte Beseitigung dieser Altlasten.

    Die städtische EGR Projekt GmbH hat deshalb die Erstellung eines Sanierungsplans ausgeschrieben. Grundlage ist ein Gutachten aus den Jahren 2013/14, das neben einer allgemeinen industriellen Hintergrundbelastung auch lokal erhöhte Schadstoffkonzentrationen mit Gefährdungspotenzial festgestellt hat. Neben der Auswertung der vorhandenen Daten sind weitere Untersuchungen von Boden und Bodenluft vorgesehen. Umfang und Art der Sanierungsmaßnahmen hängen von der späteren Nutzung ab, die sowohl gewerbliche und industrielle Zwecke als auch andere Nutzungen umfassen kann. Die damals auf etwa eine Million Euro geschätzten Kosten dürften inzwischen deutlich höher liegen.

    Langfristig soll das Areal als „Zukunftsareal Innenstadt West“ für innovative und zukunftsorientierte Unternehmen entwickelt werden. Darüber hinaus sieht die Stadt vor, eine bessere Anbindung zwischen Innenstadt und Westpark zu schaffen, unter anderem durch einen Rad- und Fußweg sowie perspektivisch durch eine neue Brücke über die Bahnstrecke Bochum–Herne. Das derzeit ungesicherte Gelände gilt als gefährlicher „Lost Place“ und war in der Vergangenheit Schauplatz eines tödlichen Unfalls.

    Quelle: WAZ - Bochum macht Ernst und bringt Sanierung einer Industriebrache auf den Weg - Paywall

  • Forschungs- und Depotgebäude für das Deutsche Bergbau-Museum Bochum

    Die Rohrbauarbeiten für das DBM-Forschungsgebäude sind inzwischen abgeschlossen. Aktuell wird der Sockel des Gebäudes mit einer dunklen Ziegelsteinverkleidung versehen, die dem Bau Schritt für Schritt sein endgültiges Erscheinungsbild gibt. Die Fenster sind noch nicht eingesetzt, dieser Bauabschnitt steht als Nächstes an. Insgesamt machen die Arbeiten einen guten und planmäßigen Fortschritt. Wenn alles weiterhin reibungslos verläuft, ist die Fertigstellung des Forschungsgebäudes für Ende 2026 vorgesehen.

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    Foto von mir

    2 Mal editiert, zuletzt von Kostik (9. Mai 2026 um 12:35)

  • Forschungs- und Depotgebäude am Westpark - 10/2026

    Noch stehen die Arbeitsgerüste für den Fassadenbau an den Gebäuden. So gibts auch noch nicht allzuviel an Details zu sehen. Die dunklen Klinkerriemchen sollten alle verbaut sein. Auf dem Baustellenschild erscheinen sie viel heller im vorderen Bereich. Damit wurden Depot- und Sockelgebäude verkleidet die mit wenigen Fenstern auskommen müssen. Das Forschungsgebäude müsste nun nach der Fenstermontage die Dämmung und den hellen Fassadenteil bekommen wie in Bild 1 zu sehen. Ein Teil sollte schon mit Schutzfolie angebracht sein.

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    Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei