City & Wallring | Thier-Galerie [realisiert 09/2011]

  • Ich bin immernoch der Auffasung, dass sich der Baukörper des EKZ nicht optimal in die Strukur der Umgebung einfügt. Gerade auf der Seite der Silberstraße hätte man mit einer offeneren Fassadengestaltung eine neue Fußgängerzone schaffen können. Dies hätte evtl. auch positive Auswirkungen auf den städtebaulichen Missstand ( mit 3 S, irgendwie komisch;)) nördlich der Silberstraße gehabt. Wenn aber eine ca. 25m hohe Wand den Abschluss des EKZ bildet ist dies nich sonderlich attraktiv. Außerdem könnte somit eine Verbindungsachse zum Markt geschaffen werden.


    Zu der Diskussion über den Einzelhandel:
    Ich als "Nicht-Ruhgebietler" finde Essen zum Einkaufen besser, Dortmund hat dagegen mehr "Charme".


    Grüße aus dem Bergischen:)

  • Ich denke mehr kann man von einem Investor nicht erwarten, die Gestaltung ist ansprechend und am Ende muss sich das ganze auch rechnen. Außerdem wäre eine andere Anbindung an den Westenhellweg schwierig, da die Leute mit 'Gepäck' nicht gerne 'bergauf' laufen. Es gibt da einfach ein Gefälle in der Innenstadt und mit einem geschlossenen Baukörper lässt sich das ganze mit Rolltreppen ausgleichen:D

  • Ich bin mit dem EKZ auch sehr zufrieden. Alles in Allem überwiegen eindeutig die positiven Effekte für den südwestlichen Innenstadtbereich.
    Die "Goldmeile" Westenhellweg beginnt an der Reinoldikirche und endet heute noch auf Höhe der Petrikirche.
    Mit Fertigstellung der Arkaden verlängert sich diese um etwa 100 Meter.
    Es kommt also zu einer Verlängerung und nicht zu einer Verlagerung:D.

  • Als vorige Woche der Amtsleiter des Dortmunder Stadplanungsamtes davon erfuhr, das es eine Stellungnahme der TU Dortmund zum Bebauungsplan 125n gibt, reagierte dieser mit Missverständnis. Er wolle in Erwägung ziehen, die Zusammenarbeit mit der Universität zu beenden und wertet dies als einen Vertrauensbruch. "Akademische Pamphlete" würden das Projekt nicht weter bringen, so sein Worte.:nono:
    Sehr merkwürdiges Verhalten seitens der Stadt. Entweder will man sich dort Arbeit ersparen oder man hat Angst, dass eine "Leiche im Keller" entdeckt wird...Zumal eine Stellungnahme von jedem mündigen Bürger verfasst werden kann.;)
    Die Fassadengestaltung insgesamt ist auf jedenfall überdurchscnittlich gut. Außerdem ist sie so auch im Städtebaulichen Vertrag festgehalten. Dort steht außerdem drin, dass sich die Innengestaltung an die von Häusern in Karlsruhe und Braunschweig halten soll.

  • Die Fassade am Westenhellweg, sowie die Fassade am Hohen-Wall bleiben ja beide erhalten (Bestandsgebäude), von daher kann sich zum jetzigen Erscheinungsbild nur etwas zum Positiven verändern. Eine Sanierung und die Gebäude werden im alten Glanz erstrahlen.


    Bei der Fassade an der Martinsstraße mache ich mir ebenfalls keine Sorgen:
    1. Ein Teil von ihr bildet das ehemalige "Berlet-Haus".
    2. Die letzten 2/3 werden optisch "aufgelockert" durch die verglaste Halle "auf" der Silberstraße.


    Der östliche Bereich an der Silberstraße, also der nach der Glashalle, ist auch akzeptabel.
    Dieser Abschnitt des EKZs ist relativ lang gezogen. Die Optik wird aber ebenfalls durch die Glashalle vor Kopf und durch ein bisschen Grün, vor dem Eingang "Silberstraße", aufgelockert.


    Also die Nordfassade, die Südfassade sowie die Westfassade sind TOP, bleibt die Ostfassade, Hövelstraße.
    Bei ihr sehe ich die Gefahr einer Monotonie.
    Dieser Bereich ist der längste, die Straße ist eng, die andere Straßeseite ist dicht und relativ hoch bebaut.
    Ich befürchte ein nicht besonders einladendes Erscheinungsbild, gerade Nachts und gerade für Frauen.


    Das EKZ selber wird sich sehr gut ins Stadtbild einfügen, es ist nicht übertrieben groß, wird deshalb zu keiner Gefahr für den Westenhellweg.
    Auch zu bedenken ist, dass 270 Mio. € in den Bau eines "nur" 28.000 m² großen EKZs fließen werden.
    In Punkto Qualität wird es daher wohl besser abschneiden als z.B. die "Volme-Galerie" in Hagen oder der "Limbecker Platz" in Essen, hoffentlich.

  • Noch 3 Monate

    Auf dem folgenden Bild sind die ehemaligen Lagerhallen der Thier-Brauerei zu erkennen, Nordseite des Areals.
    Die ehemaligen Parkplätze auf dem Innenhof gleichen einem "Archäologen-Camp".
    Die Ausgrabungen werden bis Juni/Juli andauern, dann erfolgt der Abriss.
    Beim nächsten Mal werde ich dann auch hier einen "Zwischenstopp" einlegen.



    Quelle: Mein Bild

  • ECE baut trotz Finanzkrise

    Aufgrund der Verschiebung des "Centro-Ausbaus" kam es auch in Dortmund zu Gerüchten bezüglich des Baustarts.
    ECE-Pressesprecher Christian Stamerjohanns versichert, dass an den Gerüchten "nichts dran ist".
    Im Übrigen wurde die Baugenehmigung noch nicht erteilt, sie wird aber in den nächsten Wochen erfolgen.


    Ruhrnachrichten.de

  • Städtebaulicher Vertrag

    Heute unterschrieben die Stadt Dortmund sowie "ECE" den "Städtebaulichen Vertrag" im Rathaus. Der Vertrag umfasst u.a.:


    -Erschließungs- und Umbaumaßnahmen im öffentlichen Raum (Hövel-, Silber-, Kolping- und Martinstraße)
    -Baustellenlogistik und Baustellenbetrieb
    -Center-Öffnungszeiten
    -ständige Querungsmöglichkeit im Bereich "Silberstraße"
    -Qualitäten des Einzelhandelsbesatzes
    -Gestaltungsqualität
    -Erschließungs- und Folgelasten
    -sonstige qualitätsoptimierenden Maßnahmen


    Zeitgleich mit der Verhandlung ist die Prüfung des im Dezember 2008 eingereichten Bauantrags angelaufen. Der Projektentwickler ECE plant auf dem Dortmunder Thier-Areal ein völlig neues Stadtgalerie-Konzept, auf einer Verkaufsfläche von insgesamt rund 33.000 m². Mit Beginn der Rückbauarbeiten ist nun endgültig im Sommer 2009 zu rechnen!!!:daumen:


    Ruhrnachrichten.de


    Folgend, weitere Infos an diesem schönen Tag. Diesmal von der "WR":


    - Dortmund werde innerhalb des Hauses "ECE" als "Premiumprojekt" betrachtet
    - 1/3 der Geschäfts-Neuansiedelungen dürfen weder am Osten- noch am Westenhellweg vertreten sein.
    - Auch am Sonntag wird die "Mall" von 11 bis 18 Uhr geöffnet haben.
    - 33.000 m² Verkaufsfläche, tatsächliche Größe: 70.000 m²
    - Die Erschließungs- und Umbauarbeiten an den Straßen, rund 2,8 Mio. €, bezahlt "ECE".


    WR
    WAZ


    Hier, ein Bild des "Thier-Areals" aus dem Sommer 2008 von "Virtual Earth". Auf den Parkplätzen zwischen dem Riegelbau am "Wall" und dem Gesundheitsamt erfolgen momentan die archäologischen Ausgrabungsarbeiten. Hellrot markiert: Die Umrisse des zukünftigen EKZs.

  • 08/04/2009

    Folgend, Bilder vom "Thier-Areal", aber vorher noch eine sehr gute Nachricht: Bei meinen Aufnahmen habe ich im Vorbeigehen ein Gespräch zweier Männer mitbekommen. Es ging um ein Fundament in 10 Metern Tiefe. Hab mich daraufhin eingeklingt. Es stellete sich heraus, dass einer der Herren ein Mitarbeiter von "ECE" ist, und im Gespräch ging es um das EKZ. Habe nach dieser Erkenntnis nach dem Zeitpunkt des Baustarts gefragt. O-Ton "ECE-Mann": "Wenn wir bis Sommer die Baugenehmigung haben, geht es los!" Zur Vorvermietung hat er mir leider keine Auskunft gegeben, nur dies: "Es sieht sehr gut aus!"



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild

  • Flächenübersicht


    Quelle: ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG



    Quelle: ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG



    Quelle: ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG



    Quelle: ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG

  • "ECE": Kreditbeschaffung

    Ich denke, dass die Beschaffung von Fremdkapital für "ECE" keine große Hürde darstellen wird. Die letzten Gfk-Zahlen sind recht ermutigend. Und gerade jetzt befindet sich "ECE" in der entscheidenden Phase. In den nächsten Tagen/Wochen wird es zu abschließenden Verhandlungen kommen, d.h. in einem sehr überschaubaren Zeitraum. Währenddessen wird es zu keinen dramatischen Veränderungen auf dem Binnenmarkt kommen. "ECE" hat des Öfteren betont, dass die "Thier-Arkaden" eine Sonderstellung unter ihren Einkaufzentren einnehmen wird. Dies wird deutlich durch die Tatsache, dass der Hamburger Projektentwickler bereit ist, bis zu 50 Prozent des Vorhabens aus eigenen Mitteln zu finanzieren, um die 5 Prozent sind es bei den "normalen" Projekten. Sehr beachtlich und sehr viel Vertrauen in "eins der interessantesten Grundstücke Deutschlands" (O-Ton "ECE"). Zudem war in dem bereits erwähnten "WAZ-Artikel", siehe #82 und #83, zu lesen, dass die veranschlagte Invest-Summe die "Schallmauer" von 300 Mio. € durchbrochen hat. Das hört sich doch sehr viel versprechend an, besonders unter dem Aspekt der geringen Verkaufsfläche (27.500 m²). Ich glaube, dass an Ort und Stelle etwas richtig Tolles entstehen wird!:daumen:

  • 27. Juni 2009: Die letzte große Party auf dem "Thier Areal"

    Zuerst einmal bin ich zu 100 Prozent für das Großprojekt. Dennoch sehe ich die Entwicklung mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Mietverträge der Clubs und Diskotheken auf dem Areal werden seit gut einem Jahr nur noch monatlich verlängert. Damit scheint ab Juli/August 2009 endgültig Schluss zu sein. d.h. Der Abriss der Bestandsbauten und der damit verbundene Startschuss zur Neubebauung ist wohl in trockenen Tüchern! Soweit so gut, nun zum weinenden Auge: Quer durch alle Bänke hat die Politik versagt. Dass die Familie Cremer das Areal nur zu gerne an "ECE" verkaufen wollte, war bereits lange vor dem Scheitern des "3do-Projekts" bekannt. Die Politiker hatten also Jahre Zeit, der sehr erfolgreichen Clubszene einen neuen Standort zu präsentieren/anzubieten. Dieses, ich nenne es mal Versäumnis, ist skandalös. Es werden einige Jahre ins Land ziehen, bevor das Dortmunder Nachtleben wieder so sein wird wie vor "ECE". Ich habe übrigens die Hoffnung, dass doch noch ein neuer Standort gefunden wird, nicht gänzlich aufgegeben.


    Ruhrnachrichten.de

  • Oberer Westenhellweg wird schöner

    Auch Dank den "Thier-Arkaden" bekommt der heute noch ein bisschen stiefmütterlich behandelte obere "Westenhellweg" ein neues Gesicht: Die Stadt will die unansehnlichen Betonräder durch Bänke ersetzen, die Beleuchtung verbessern, Spielgeräte installieren und das Pflaster säubern. Der Eingangsbereich der Arkaden (vom Wall aus) könnte mit einem Kunstobjekt als "Signet" versehen werden. Die Mietpreise werden hier, laut dem Geschäftsführer von "Engel & Völkers Commercial", um 10-15 Prozent steigen. Die Mittellagen des "Westenhellwegs" werden von dem Neubau nicht beeinflusst, d.h. die Mietpreise werden weder steigen noch fallen. Anders sieht es aber wohl beim kleinen Bruder des "Westenhellwegs" aus: Auf dem "Ostenhellweg" werden die Mietpreise um 20-25 Prozent absacken. - Diese Entwicklung ist aber meiner Meinung nach zu begrüßen. Endlich haben auch unabhängige Einzelhändler die Möglichkeit in der überteuerten Innenstadt ein Ladenlokal zu mieten. Für die Vielfalt der Einkaufsmöglichkeiten könnte diese Entwicklung positive Auswirkungen haben. -


    Ruhrnachrichten

  • Baugenehmigung wurde erteilt!

    Wie bereits angekündigt, wurde in der Woche vor Pfingsten die Baugenehmigung erteilt! Am morgigen Dienstag werden alle betroffenen Anlieger eine entsprechende Information per Post erhalten. Sie haben nun vier Wochen Zeit Stellung zu nehmen. Im Juli beginnen dann die Abrissarbeiten!:daumen::daumen:


    WAZ

  • Anbieter-Mix

    Dr. Wilm Schulte vom Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland hat keinen Zweifel, dass es für das "ECE-Center" mehr Mietinteressenten als Flächen gibt, siehe Ruhrnachrichten.de. Der Anbieter-Mix im "ECE-Center" soll wie folgt aussehen:

    • 32% bundesweite und
    • 25% internationale Filialisten,
    • 24% lokale und
    • 19% regionale Händler.
  • Die ersten 4 Händler

    Erfreuliche Neuigkeiten: Die ersten 4 der 150 Geschäfte der Thier Arkaden sind bekannt: StreetOne, Cecil, ecco Schuhe und REWE !


    StreetOne, Cecil und ecco Schuhe eröffnen im Shopping Center ihr erstes Geschäft in Dortmund - REWE breitet sich auf 1450 qm aus !


    Quelle: Ruhr Nachrichten