Sonstige Bauprojekte

  • Neues Führungs- und Lagezentrum

    Das Finanzministerium hat den Bau des Lagezentrums über dem Polizeipräsidium genehmigt. Die Bauarbeiten beginnen Ende 2018 und sollen Mitte 2020 abgeschlossen sein. Nur leider ist die neueste Visualisierung der Dachkonstruktion gar nicht die, die ich im Kopf hatte. Den Gewinnerentwurf des Wettbewerbs fand ich großartig, den jetzigen dagegen eine bloße Entäuschung :nono:.

    (Quelle: https://www.rnf.de/storage/thu…c/r:1536235399/185430.jpg)

    Einmal editiert, zuletzt von Twal98 () aus folgendem Grund: Quellenangabe

  • Twal98, hast du das Rendering aus dem MaMo, falls ja die Quelle immer angeben sonst kannst Ärger wegen dem Copyright bekommen. Beim MaMo wäre ich was Informationen über Neubauten (und so manch anderes auch) betrifft auch sonst vorsichtig, das ist nicht immer glaubhaft und öfters mal sehr schlecht recherchiert um es mal vorsichtig auszudrücken, da wird mal ganz schnell wie beim Moxy Hotel in Lu ein 7 Stöckiges Gebäude auf 3 gekappt. Was aber dein Einschätzung zu Optik hier anbelangt hast du zweifelsohne recht. Grauenvoll!!!

  • Recht hast du Eiskorn, was die Bomben nicht geschafft haben schaffen nun sogenannte Architekten!!! Wer andere Meinung ist, ich bin offen für Diskussionen, sagt mir ein Gebäude von Architektonischem Wert das in den letzten Jahren in Mannheim gebaut wurde!

  • Joy am Ufer, Luzenberg


    Vorweg, entschuldigt diese nicht vorhandene Bildqualität.
    Ich bin heute in Luzenberg gewesen und hab unterwegs noch ein Bild von dem Projekt Joy am Ufer gemacht. Aus manch einem Blickwinkel wirken die 10 Häuser wie ne Mauer, eine ehrlich gesagt sehr langweilige Mauer. Die Häuser sind von außen so weit fertig, weshalb jetzt auch die angrenzende Straße neugemacht wird. Architektonisch gesehen ist es Stangenware, aber den Stadtteil wird es sicherlich weiterbringen. An der Hauptstraße, die Sandhofenerstraße, wurde ein Haus abgerissen und wird jetzt neugebaut und auch die Musikinsel (im Bild: das weiße Gebäude ganz rechts) ist eingezäunt. Ich denk mal das wird auch abgerissen. Das Projekt bringt also ein bisschen Schwung in den Teil der Stadt, was auf jeden Fall begrüßenswert ist.

  • Danke Twal98.
    Die Pro Concept AG will das ganze Areal dort bebauen. Visualisierungen gibt es auf deren Seite. Meines Erachtens sind das gute Ansätze für die Bedeutung des Arbeiten und Wohnens am Wasser in Mannheim. Es würde mich sehr freuen, wenn die Hafengesellschaft Flächen freimachen würde, damit Mannheim den Anschluss findet. Jede Stadt durch die selbst eine Pissrinne fließt, nutzt die Chance.

  • Das gefällt mir richtig gut. Ich dachte bisher, dass würde bei den 10 Häusern bleiben, aber die Erweiterung vollendet das recht gut. Architektonisch zwar wieder nur meh, aber aufwerten tut es das jetzige Gelände gewaltig. Vor allem wen auch das Projekt auf der Musikinsel/ Stadtinsel fertig ist, kann sich Luzenberg bald richtig sehen lassen.


    Gerade das Hafengebiet von der Neckarstadt hoch bis Luzenberg wäre perfekt geeignet für modernes wohnen am Wasser. Wenn ich mich recht erinnere soll das Gebiet laut Masterplanung der Stadt, sich langfristig in Richtung Büro und Wohnen entwickeln, gerade auch weil sich dort mehr und mehr Unternehmen niederlassen die einen Hafenanschluss überhaupt nicht benötigen. Als Beispiel zu nennen wären da auf jeden Fall das Modelabel Dorothee Schumacher, aber auch der Hafenpark.
    Da müssen die Stadtoffiziellen nur mal den Mut haben und damit beginnen dort verstärkt Büros bauen zu lassen und vielleicht irgendwann auch mal Wohnungen.
    Das das aber noch ferne Zukunft ist, ist mir klar, aber ich träume mal schon von einer kleinen Skyline, die sich dort auf jeden Fall gut machen würde :lach:.

  • Neubau des SWRs an der Ecke Friedrich-Ebert-Straße und Schafweide

    Der Wettbewerb für den Neubau des SWRs wurde entschieden. Der Siegerentwurf ist ok, wobei mir für den Rahmen der gesetzt worden ist, der drittplatzierte besser gefallen hätte.
    (https://www.swr.de/-/id=224738…art%20%C2%A9%20%20SWR.jpg)
    Der obere ist der Siegerentwurf und das wäre mein Favorit gewesen:
    (http://www.struhk.de/projekt/swr-mannheim/bilder/05.jpg)
    Das Problem das ich aber insgesamt habe, ist der gesetzte Rahmen. Warum baut man an so einen Ort kein Hochhaus hin? Es hätten auch 50
    Meter gereicht und das Gebäude würde an der Kreuzung nicht so untergehen wie das, was stattdessen gebaut werden soll. Ich glaub sogar die Höhe hätte dem Gewinnerentwurf gut getan und er würde mir dadurch sehr wahrscheinlich besser gefallen.
    Naja, gebaut wird ab 2020 und 2022 soll es fertig sein.

  • @ Twal98 Mit dem Hochhaus hast du absolut recht! Das war an der Ecke sogar ursprünglich mal geplant gewesen oder zumindest im Gespräch. Der Standort ist davon abgesehen völlig falsch für ein Medien Betrieb. Jungbusch als kreative Entwicklungsachse der Stadt wäre cool gewesen. Der Sieger Entwurf sieht aus als hätte ein Kleinkind mit Legos gespielt und die Mitte nicht gefunden, das ist völlig daneben und passt so überhaupt nicht zu all den anderen Gebäuden darum. Ein totaler Griff ins Architektur Klo. Der andere Entwurf ist OK, ein stimmiger Kubus mit interessanten Einblicken. Ob das ganze aber überhaupt gebaut wird entscheidet sich aber eh ganz wo anders, nämlich an der Wahlurne. Man darf nicht vergessen das der SWR ein Teil vom GEZ Kartell ist und das wird sich samt deren Zwangsgebühren für Nichtnutzer hoffentlich bald erledigen.

  • Die GAG Ludwigshafen hat nun 3 schon länger geplante größere Bauprojekte gestrichen oder vorerst gestoppt, unter andrem das neue Tor zum Bürgerhof. Begründung, es ist zu teuer, die Angebote lagen wohl ca. 10 - 20 % über dem selbst kalkulierten und man will wohl warten bis es wieder billiger wird zu bauen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu Letzt aber allen ernstes zu glauben das Bauen irgendwann in absehbarer Zeit wieder günstiger werden solle ist schon ziemlich Realitätsfremd. Wer aber etwas genauer hinschaut bei der GAG dem wird folgendes auffallen, mit Ernst Merkel hatte die GAG einen ausgewiesenen Fachmann an der Spitze, der war bekanntlich von der CDU und hat einige famose Projekte für die GAG umgesetzt. Dann begann das Posten Schachern und die SPD musste mit Wolfgang von Vliet mal wieder einen ihrer Genossen voll versorgen. Das dieser weder vom Fach ist noch irgendwelche Berufserfahrung zum Thema bauen hat spielte da natürlich keine Rolle. Es wurde zwar von Schwarz bis Grün eindringlich davor gewarnt den schon als Sozialdezernenten eher unglücklich agierenden Parteisoldat auf diesen Posten zu hieven aber bei er SPD war man wie bei so vielen anderen aktuellen Themen hier völlig beratungs-resistent. Den Schaden hat nun die Stadt den gerade das Bürgerhof Projekt wäre extrem wichtig für die Innenstadtentwicklung. Zum schmunzeln dabei ist allerdings die Tatsache das Herr von Vliet mit diesen Entscheidungen ausgerechnet seiner Parteikollegien OB Jutta Steinrück gewaltig gegen das Schienbein getreten hat, ist diese doch mit der Aussage angetreten X Tausende von Wohnung in Ludwigshafen bauen zu wollen. Ein Ziel von dem sie sich wohl mit augenscheinlich völlig überfordertem Personal an der entscheidenden Schnittstellen nun leider wohl verabschieden kann.

  • Verkauf des Technischen Rathauses

    Laut Mannheimer Morgens soll bis zum März 2019 nach einem Investor gesucht werden, der den kleinen Turm des Collini-Centers kauft. Das ist erstmal eigentlich keine bedeutende Nachricht, was ich aber nicht wusste, ist das der Bebauungsplan dort noch heute ein Hochhaus mit 50 Etagen zulassen würde :lach: .
    Zwar gibt es bauliche Schwierigkeiten an der Stelle so hoch zu bauen, aber stellt euch einfach mal da ein 180 Meter Wolkenkratzer vor... verrückt wäre das.
    Zwar liegt die Wahrscheinlichkeit das da so nen Hochhaus hingestellt wird, bei ungefähr der Wahrscheinlichkeit das ich Lotto gewinne und ich spiele es nicht mal, aber ich fange schon mal an zu träumen ;).
    Quelle: https://www.morgenweb.de/mannh…erkauf-_arid,1339502.html

  • Na auf den Investor der 30 Prozent der dort entstehenden Wohnung als „bezahlbarer Wohnraum“ für einen Mietpreis von maximal 7,50 Euro pro Quadratmeter finanzieren wird bin ich mal richtig gespannt. Und das ganze dann noch als Hochhaus!!!! Von 150m in Mannheim und in der Lage träumt dann nur der Osterhase,


    Aber es darf ja geträumt werden, die Grünen träumen ja auch von Öko Autos die dann mit Französischem Atomstrom geladen werden weil gerade der Wind nicht weht.


    Und so rein optisch, ein super moderner Glaskasten neben der Brutalismus Ikone Colini Center, das kommt sicher richtig gut, auf der anderen Neckar Seite die 3 mal Neue Heimat in Beton nicht vergessen...


    Twal98 alles was recht ist, aber die architektonisch gesehen wird das ganz schwer hier einen einigermaßen vernünftigen, finanzierbaren und optisch ansprechenden Baukörper in dieses 70er Jahre Ensemble zu pflanzen und renovieren wird den Altbau ganz sicher keiner.


    Ich tippe auf 12 Stockwerke billig Neubau....


    Mannheim 2030

  • Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Mal davon abgesehen davon soll der Investor, soweit ich weiß, das ganze Areal umgestalten. Also entweder kleistert er/sie das ganze Gelände mit Praxen und Wohnungen zu, was für Brutalismus 2.0 steht, oder es wird eben enorm an der Qualität gespart.
    Es wird ein Drahtseilakt hier ein vernünftiges Objekt hingestellt zu bekommen. Ich rechne höhentechnisch sowieso nur mit maximal 7 oder 8 Stockwerken. Alles andere würde zu sehr zu einem gigantischen Klops mit dem Collinihochhaus verschmelzen. Eine Symbiose aus alt und hässlich und neu und auch hässlich.
    Wenn ich mir vorstelle, wie es aussehen könnte, wenn man damals alles ausgereizt hätte was ginge, dann hätten wir da jetzt ein Collinihochhaus mit 180 Metern Höhe und 4 Türme statt 3 als NUB. Die alte Feuerwache wäre heute nicht mehr vorhanden.
    Wir Monnemer sind noch echt gut bedient damit. Ich gehe davon aus, dass man eines Tages 4 Ruinen da stehen hat, an die sich kein Investor mehr rantrauen wird. Milliardengräber.

  • Apropo Collinihochhaus, der Verkauf des alten Technischen Rathauses wird ja jetzt für Anfang 2019 forciert und der MM berichtet, dass theoretisch an der Stelle immer noch der Bau eines 50 Stockwerke hohen Gebäudes durch den Bebauungsplan erlaubt wäre. Vielleicht kommt das 180m Haus ja doch noch ;)

  • Das alte Bürogebäude der Mannheimer Versicherungen soll abgerissen werden. (Baujahr 60)
    Laut dem Mannheimer Morgen sind knapp 30 Architekten an dem Wettbewerbsverfahren eingeladen worden. Firma Argon GmbH.


    Da es nicht die Stadt ausschreibt, besteht die Chance das D&S dort nicht baut. Das Preisgericht soll im April 2019 entscheiden, hoffen wir auf etwas Spannendes. Immerhin ist das der Eingang zur Augustaanlage.

  • Danke digger. Ich kann den Artikel leider nicht lesen. Steht dort, wie hoch das neue Gebäude werden könnte?
    Kannst du den Artikel hier zur Verfügung stellen?

  • Von einer Höhe steht dort nichts, nur etwas von Neues „Stadttor“! Ich würde das mal so auslegen das man wohl an die Höhe des Baues von Helmut Jahn auf der anderen Straßenseite anknüpfen will. Zitat: zum markanten Helmut-Jahn-Gebäude gegenüber einen weiteren architektonischen Akzent hinzuzufügen". Das alte Hochhaus hat 45m, das von Helmut Jahn 65m. Sehr viel höher wird es dann auch nicht werden da sonst aus Neuostheim direkt die ROTE Karte kommt, da kann man bei manchem Landeanflug nun heute schon den Mitarbeitern in den oberen Stockwerken zuwinken.


    Ich finde das übrigens sehr schade das dieses Gebäude weichen soll, gerade mit dem M das es über Jahrzehnte schmückte war es doch immer ein coming Home Symbol. Außerdem finde ich so eine "Scheibe" bis heute recht elegant. Schade das man nicht nur den braunen Komplex dahinter abreisen kann und dort noch ein Hochhaus samt Blockrandbebauung dazu errichten könnte, aber das wird wohl nicht wirtschaftlich sein.



    Und digger das D&S dort nicht baut... ein frommer Wunsch bei dem ich Schmunzeln musste, wobei ich gegen das bauen nicht mal was hätte solange sie sich nicht in den Architekten Wettbewerb reinhängen, bzw hier die Vorgaben machen. Wie ich gelesen habe sind die Chance da aber gut da die Finanzen der Argon GmbH (Ferdinand Piëch) wohl mehr als einen reinen Zweckbau wie D&S dies gerne realisiert, zulassen könnte.

  • Das "M" ist ja glaube ich seit den 90gern nicht mehr, daher kenne ich das so nicht.
    Ich habe ja nichts gegen D&S, aber ich finde es doch sehr, nennen wir es, interessant das D&S jede Ausschreibung der Stadt gewinnt, und diese "sorry" einfallslosen Schmucker Bauten, die über die ganze Stadt verteilt sind, naja.