Wenn man mal die Vorgeschichte beiseite lässt - ich war zunächst Neubaubefürworter, dann Ensemble-Bewahrer, aber verstehe den Ärger und das peinliche Bild, dass die kostenerhebungen für Köln wieder ergeben - ist es nun einmal so, dass es zur Sanierung kommt.
Die von Citysurfer (danke dafür) geschilderten Planungen klingen plausibel und vielversprechend.
Gehe ich recht in der Annahme, dass es hier aber nur um einen Anforderungskatalog eines in der Materie (Theater- und Opernbauten) bewanderten Gutachters ging, aber noch kein Architektenbüro involviert ist?
Opernquartier
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Lunke Ja, genau. Mit der Untersuchung der Sanierungsvarianten wurde die "Theapro - Theater Projekte Daberto + Kollegen Planungsgesellschaft mbH München" beauftragt, die bei dem 2. Runden Tisch vorgestellt wurden.
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Am 07. Oktober wird OB Roters eine Beschlussvorlage zur Sanierung des Opernquartiers in den Rat einbringen.
Empfohlen wird die Umsetzung der Sanierungsvariante V6 (Variante Bühnen), die einen Umbau der Opernterassen zur Studiobühne, den Bau einer Kinderoper und die Teilunterkellerung des Areals zwischen Opern- und Schauspielhaus beinhaltet. Die Kosten für diese variante sind mit 253 Mio. € errechnet.Alternativen wären ein Verzicht auf den Umbau der Opernterassen (240 Mio. €), Opernterassen und Kinderoper (233 Mio. €) oder Verzicht auf die genannten Elemente plus der Unterkellerung (210 Mio €).
Roters warnte davor, einzelne Elemente wegzunehmen, da dies zu einer reinen Bestandssaniewrung führe.
http://www.ksta.de/html/artikel/1284468504815.shtml
Ich kann nur hoffen - wenn es schon nicht zu einem Neubau kommt - dass die Sanierungsvariante OHNE Abstriche beschlossen wird.
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Weiß bei der SPD die rechte Hand, was die linke tut??? Kölns SPD-Chef Jochen Ott fordert lt. Express-Artikel einen Kostendeckel für die Opern-und Schauspiel-Sanierung von 200 Mio. Euro!
http://www.express.de/regional/koeln…18/-/index.html
Wie ich in meinem Beitrag (# 303) geschrieben habe - gibt es 3 Sanierungsvarianten, die dem Rat der Stadt zur Abstimmung vorgelegt werden. Die Variante, bei der die meisten Abstriche gemacht werden müssten verzichtet auf eine Sanierung der Opernterassen - und somit die Studiobühne -, die Kinderoper und auf die Unterkellerung des kleinen Platzes zwischen Oper, Schauspielhaus und Opernterassen - und damit auf die benötigten Lagerflächen.
Vor dieser Variante hat (SPD) OB Roters eindringlich gewarnt, da dies eine reine Bestandssanierung bedeuten würde!!!
Auch Baudezernent Streitberger mahnte, man könnte nicht beliebig Module aus dem Sanierungsdkonzept streichen - da alle Elemente Bestandteil eines Ganzen seien, die jeweils ohne das Andere nicht mehr funktionieren. Mit einer Sparsanierung bekomme man keine zukunftsfähigen Spielstätten. Dies werde sich mittelfristig rächen, da dann noch einmal sehr viel Geld in die hand genommen werden müsse.Herr Ott meint, der Kostendeckel sei sinnvoll, da die Bürgerbewegung von nur 180 Mio. € Sanierungskosten ausgegangen war. Welch' tolle "Logik"!
"Mut zur Kultur" hat auch behauptet, der Neubau bringe nicht den Mehrwert an Nutzen, wie einst versprochen und versprach, eine Sanierung werde nicht nur deutlich billiger, sondern schaffe auch zukunftsfähige Bühnen von hoher Qualität und Funktionalität.Welches Spiel wird hier gespielt??? Roters stellt sich vor den "Runden Tisch" und vor die Öffentlichkeit und wirbt für eine umfassende Sanierung und warnt im Gleichklang mit seinen Dezernenten Quander und Streitberger vehement vor Abstrichen - und SPD-Chef Ott interessiert das alles nicht und er gibt den Populisten der mal eben völlig unbeindruckt von deren Votum einen Kostendeckel fordert - der sogar noch unter der Minimalsanierungsvariante liegt?!!
Wird Kultur mal wieder gegen Soziales ausgespielt? Glaubt Herr Ott hier bei potentiellem SPD-Klientel Punklte sammeln zu müssen?
Es gab kürzlich eine Demo gegen Kürzungen im Sozialbereich. Von dort wurde verlautbart, dass man nicht wolle, dass die Bereiche Kultur und Soziales gegeneinander ausgespielt werden. Die Menschen sind wohl offenbar nicht so blöd und schwarrz-weiß denkend, wie Herr Ott dies scheinbar glaubt.
Kein Spar-Murks, Herr Ott - und kein billiger Popoulismus zu Lasten der Kultur!
Wir brauchen arbeitsfähige, funktionale, zukunftsfähige Bühnen - und kein kommunalpolitisches Schmierentheater!!!!!!!
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Jetzt nähern wir uns also so langsam den Punkt an ob sich die "Mut zur Kultur" Bewegung nicht doch deutlich verrechnet haben... nat. zu Ihren gunsten.
Das dies aber bereits jetzt so sein soll ist für mich erstaunlich... kommen ja doch langsam Kritische Stimmen auf...
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Auf der Sitzung des Stadtrates am 07.10. wurde erneut wieder kein konkreter Beschluss über die Art und Weise der Opern- und Schauspielhaussanierung gefasst. Zwar wurde beschlossen, die Planung generell zu beauftragen. Jedoch sollen erneut mehrere Varianten erabeitet werden.
SPD, Grüne und Linke stellten sich gegen die Empfehlung von OB Roters, die umfassende Sanierung ohne Verzicht auf Einzelkomponenten zu beschließen.Für SPD und Grüne besteht nach wie vor die Option, evtl. auf die Sanierung der Opernterassen und somit die Studiobühne oder die Kinderoper zu verzichten. Auch sollen genaue Zahlen für die Kosten des Interim vorgelegt werden. Dies dürfte m.M. nach allerdings schwer werden, da es unklarer ist als je zuvor, wie lange die Interimszeit dauern wird. Das heute erneut wieder kein konkreter Beschluss gefasst wurde, dürfte nicht eben dazu beitragen, diesen Zeitraum zu verkürzen.
Die Tatsache, dass SPD und Grüne der klaren Empfehlung des 'Runden Tisches zur Sanierung des Opernquartieres' - und damit auch denen des Bau - und des Kulturdezernenten - und der des Oberbürgermeisters nicht folgen, zeigt mir, dass hier weniger Sach- als eher Klientelpolitik eine Rolle spielen. Die SPD sieht scheinbar ihre Wählerschaft eher nicht der Hochkultur zugeneigt, die Grünen stärken offenbar lieber die freie Szene zu Lasten der städt. Bühnen.
Sollte es wirklich (was ich mittlerweile erwarte) zu Abstrichen am Sanierungs-Gesamtpaket kommen - so sehe ich spätestens hier die Aussage "eine Sanierung wird zu einer hochfunktionellen und zukunftsfähigen Lösung für die Bühnen führen, die der Neubauvariante eher noch überlegen sein wird" ad absurdum geführt.
http://www.ksta.de/html/artikel/1285337953987.shtml
Der Kommentar des KStA sagt es noch deutlicher: Das Drücken um eine klare Entscheidung ist ein Armutszeugnis! Oper und Schauspiel haben keinerlei Planungsgrundlage für die Arbeit der nächsten Jahre. Der Sinn sowohl des Neubaus, als auch der Sanierung, auf die man später umgeschenkt war, war: einen funktierenderen Betrieb der Städischen Bühnen für die nächsten Jahrzehnte am Offenbachplatz sicherzustellen. Und dazu gehören neben den großen Häusern eben auch Studiobühne und Offenbachplatz. Alles ist wieder in Frage gestellt. Ein klares Bekenntsnis zur Kulturstadt sieht anders aus.
http://www.ksta.de/html/artikel/1285337954265.shtml
Ein Trauerspiel!!

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Nach einer europaweiten Ausschreibung hat nun eine Arbeitsgemeinschaft aus HPP Architekten, Düsseldorf, und theapro, München, den Auftrag zur Generalsanierung der denkmalgeschützten Bühnen am Offenbachplatz erhalten. Dies berichtet die Immobilien-Zeitung.
Die Bühnentechnik soll komplett erneuert werden. Ziel der Sanierung ist die Behebung bauphysikalischer, akustischer und konstruktiver Schwachpunkte. Außerdem sollen eine Studiobühne und eine Kinderoper neu geschaffen werden. Ob die Sanierung weniger Kosten verursachen wird als der zunächst geplante Neubau steht freilich noch nicht fest.
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Schmittchen Es wurde, wie du schreibst, der Planungsauftrag vergeben. Dieser beeinhaltet jedoch eine erneute Prüfung, ob es für Kinderoper und Studiobühne geeignete Standortalternativen gebe.
Eine Realisierung des "Gesamtpaketes" mit unterirdisch angelegter Kinderoper und Studiobühne in den heutigen Opernterassen ist noch keineswegs sicher.http://www.koeln-nachrichten.de/kultur/kulturp…10_oktober.html
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Ich war für den Neubau!

Ich hoffe, dass die Sanierungskosten explodieren und in 15 Jahren die Wände mit Schimmel verziert werden.
(Jedes holländische Provinznest hat eindeutig schönere Theater)
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Ich setze mal einen Artikel der Frankfurter Rundschau zum Kölner Schauspielhaus hier rein. Der Artikel ist zugegebenermaßen ein wenig off topic, da er sich nur am Rande mit dem Neubau und dem Protest dagegen befasst.
Interessant ist er allerdings allemal - und auch wieder so richtig schön einseitig....Frau Beier ist toll, die Stadtverwaltung inklusive OB unfähig, Köln ohnehin korrupt und voller krimineller Energie. Frau B. beschweret sich, dass man (die Stadt) sie nicht lieb hat - der OB noch nie im Theater war, er immer noch eigentlich für einen Neubau wäre. Die Bürger stehen allen Bauprojekten der Stadt skeptisch gegenüber, erst recht nach dem Archiveinsturz ...
All dies wird in dem neuen im Schauspiel in einem extra für Köln von Frau Jelinek geschriebenen Stück thematisiert - das Schauspiel Köln zum wahren "Volks"theater hochstilisiert - das in Konfrontation zu Stadtspitze und Politik geht - und an der Seite des Volkes steht......
Mir ist das alles ein wenig zu dick aufgetragen und mehrere Spuren zu pathetisch.
Das Schauspiel Köln wurde zum Theater des Jahres in Deutschland gewählt. Für die FR ist es zudem noch "das erste Theater des neuen Bürgerprotestes."
http://www.fr-online.de/kultur/theater…28/-/index.html
Ich weiß es nicht - warum hab' ich so'nen schalen Geschmack im Mund? 

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Wie die "Lokalzeit des WDR" berichtet, fordert "Mut zur Kultur", dass bei der Sanierung von Oper und Schauspiel, Kinderoper und Studiobühne berücksichtigt werden sollen. MzK wende sich damit gegen die SPD, die Studiobühne und Kinderoper außerhalb des Opernquartiers unterbringen möchte.
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Vorhang auf für den nächsten Akt in der "Posse" (die ja eigentlich ein Trauerspiel ist) um die Sanierung des Kölner Opernquartiers! 
Die Kölner SPD möchte nun die Oper für die letzten 2-3 Jahre während der Sanierungsphase nach Bonn verlegen! Alternativ schwebt ihr die Halle vor, die Bausinger in Vogelsang bauen will (für die noch nichtmal der Grundstein gelegt ist).
http://www.ksta.de/html/artikel/1288741496049.shtml
Die SPD möchte die Kosten für die lange Interimszeit senken, die ja - man erinnere sich - oder lese die diversen Vorgängerbeiträge hier - durch eben jene erst deutlich verlängert wurde (aktuell durch die Nichtentscheidung zur Ansiedlung von Studiobühne und Kinderoper im Opernquartier), wie ja eigentlich in der beschlossenen Sanierungsvariante V6 beschlossen.
Nun folgt das Meisterstück im absurden Theater! Die Kölner Oper soll in das Bonner Opernhaus umziehen, das der Bonner OB Nimptsch am liebsten ja schließen möchte.
Die Bonner haben finanzielle Probleme - und deren Oper ja nur eine Auslastung von 74% sowie Luft im Spielplan (s. Artikel), könnte die Kölner Oper da ja 1 - 2 Produktionen machen - und die Bonner dafür 1 Produktion weniger ...

Das ist ja wirklich eine ganz, ganz tolle Idee! Vor allem eine wirklich durchdachte mit Hand und Fuß!

Das Bonner Haus ist kleiner als die Kölner Oper. Bonn bietet max. 1.037 Plätze. Vorausgesetzt der Zuspruch der Bonner bleibt konstant so schlecht - so würden durchschnittlich nur 765 Bonner die Vorstellungen besuchen - blieben 269 Plätze zur Verfügung.
Das größere Kölner Haus (1.346 Plätze) hat hingegen eine Auslastung von knapp 91% (Anfang 2010, Sielzeit 09/10). Das entspricht durchschnittlich 1.220 Zuschauern!
Nun muss man kein wirklich großer Rechenkünstler sein, um zu sehen ... dass hier bei Angebot und Nachfrage über 950 Kölner Opernfreunde pro Aufführung in die Röhre schauen würden!
Werden die zur Verfügung stehenden Karten dann in der "Kölner Opernlotterie" verlost - oder meistbietend bei Ebay verhökert??Diesen Verlust des eigenen Publikums über 2 oder mehr Jahre kann kein Opernhaus kompensieren.
Wenn die Kölner Oper, wie im Artikel geschrieben, nur 1 oder Aufführungen pro Spielzeit beisteuert ist das fast gleichzustellen mit einer Einstellung des Spielbetriebs!
Was macht das künsllerische Personal den Rest des Jahres? Wird es verliehen - für Betriebsfeste oder Familienfeiern oder tingelt durch Bierzelte??
Das nicht-künstlerische Personal hilft dann im Winter der AWD bei Streudienst oder räumt im Sommer die Parks auf???Ich habe wirklich selten einen so undurchdachten Blödsinn gelesen!
Ist das jetzt eine Komödie, ein Trauerspiel - oder Absurdes Theater?! Auf jeden Fall ist es aber eine ganz, ganz schlechte Aufführung der hier politisch Handelnden!!!


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Als Ausweichquartier für die Oper halte ich einen Theaterbau, wie es das permanent-temporäre Musicalzelt nunmal darstellt, die sauberste Lösung, baulich, technisch, räumlich in der Innenstadt verortet. Von Veranstaltungshallen als am Stadtrand Opernquartier halte ich nicht viel. Für eine Spielzeit haben diese Interimsspielstätten ja noch einen aufregend-neuen Charakter. Aber dauerhaft (nach kölscher Zeitrechnung mind. 5 Jahre+) habe ich keine Lust mir z.B. im Palladium eine "provisorisch" inszenierte Oper anzuschauen. Daher ist das Musicalzelt schon die beste Lösung. Andererseits braucht eine Stadt wie Köln aber auch ein Musicaltheater als Anziehungspunkt für das zahlenmäßig starke "Durschschnittpublikum", das die Oper bei weitem nicht anspricht. Daher plädiere ich ja auch dafür, dass am Standort des Zeltes ein dauerhaftes, und für den exponierten Standort architektonisch anspruchsvolles Musicaltheater gebaut wird. Eine Dauerbelegung des Standortes mit der Oper würde die wirtschaftlich inzwischen fragile Nutzung als Musicalstandort dauerhaft kaputt machen.
Je länger ich darüber nachdenke finde ich die "Doppelbelegung" der Bonner Oper mit der Kölner Oper gar nicht sooo dumm. Man erhält in Bonn ein pralles Opernprogramm durch Kölner und Bonner Inszenierungen. Jeder Tag könnte Spieltag sein und für die Interimszeit wird endlich mal GESPART!!!!!
Mein Gott, und den Kölnern ist des durchaus zuzumuten mal 25 km rheinaufwärts zu fahren. Fragt mal einen Ruhri. Der fährt auch quer durchs Ruhrgebiet, um sich in Dortmund, Gelsenkirchen oder Essen eine Aufführung anzuschauen.
Daher: durchaus überlegenswert die Idee!
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Benevolo Die Entfernung von 25 km ist wirklich nicht das Problem. Die Probleme liegen ganz woanders.
Wenn du den Artikel gelesen hast, hast du dem sicher auch entnommen, dass man daran denkt, hier ein oder zwei Kölner Inszenierungen zu spielen, während die Bonner dann weniger inszenieren!
Von "prallem Programm", wie du schreibst - kann keine Rede sein. Es ist theatertechnisch überhaupt nicht möglich, jeden Tag zu spielen - noch nicht einmal annähernd.
Es ist kein Aufführungsvolumen darzustellen, das der Gesamtnachfrage in Köln und Bonn samt Umland auch nur annähernd entspricht.Die Kölner Oper braucht eine Spielstätte, die sie alleine bespielen kann. Eine Inszenierung in Bonn - oder vielleicht zwei? Wie willst du damit das Personal beschäftigen? In Köln arbeiten weit über 400 Menschen, die unmittelbar und/oder kreativ an den Aufführungen beteiligt sind.
Nicht mitgerechnet ist hier der gesamte Verwaltungsapparat sowie das Gürzenich-Orchester, da dies kein reines Opernorchester ist!Ob nun Musical Zelt oder Bausinger-Halle - das ist mir persönlich Wurst. Es muss eine Spielstätte sein, die den Anforderungen über eine längere Zeit entspricht - und zwar so, dass die Oper arbeiten kann - ohne das ihr das Publikum laufen geht. Denn dann können wir den Betrieb nämlich gleich ganz einstellen!
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Am o2. Februar findet von 19:00 Uhr - 22:00 Uhr in der Piazetta des Historischen Rathauses der 3. Runde Tisch zum Kölner Opernquartier statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.
http://www.stadt-koeln.de/6/veranstaltungskalender/05389/
Schwerpunkte dürften u.a. der Sachstand zu den Prüfungen über evtl. alternative Spielorte für Kinderbühne und Studiobühne - sowie der Sachstand zu den Planungen zu den Interimsspielorten der Bühnen, hier wohl vor allem der Oper sein.
Da die angesprochenen Punkte zuletzt (vor allem durch die Vorschläge der SPD-Fraktion > ... Oper nach Bonn?, Zusammenlegung Studiobühne/Kinderoper?...<) sehr kontrovers diskutiert wurden - dürfte es hier zu einer lebhaften und spannenden Auseinandersetzung kommen.
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... und die "unendliche Geschichte" um das Opernquartier geht weiter...
http://www.ksta.de/html/artikel/1296481644791.shtml
...nachdem vor allem die Kölner SPD in Person von Herrn Börschel nahezu täglich eine neue (Theater)-Sau durchs kulturelle Dorf treibt (Schauspiel-Neubau ja - Schauspiel-Neubau - nein, Oper nach Bonn, Oper nach Vogelsang, Kinderoper auslagern, Streichung der Studiobühne, Zusammenlegung von Studiobühne und Kinderoper, Abstriche an der Sanierung, Kostendeckel, Verzögerungstaktik im Rat mit der Forderung nach Prüfung immer neuer Varianten...) - scheint sich nun (hoffentlich) eine Lösung mit 2 Bühnen (Studiobühne, Kinderoper) neben Oper und Schauspiel durchzusetzen. Zumindest wird die Verwaltung dies dem Rat zur Entscheidung vorschlagen.
- Priorität hat die Variante V6 (heißt jetzt 6.0), welche eine Studiobühne in den Opernterassen und eine unterirdisch angelegte Kinderoper beinhaltet.
- Erste Alternative wäre die Variante 6.4, die eine "Stapelung" beider kleiner Bühnen in den dann aufgestockten Opernterassen vorsieht.
- Die Varianten 6.1 - 6.3, die wohl eine Ansiedlung der Kinderoper an unterschiedlichen Orten vorsahen, wurden nicht nicht diskutiert.
- die Variante 6.5 (die sog. "Börschel-Variante") - die Zusammenlegung und gemeinsame Nutzung von Studiobühne und Kinderoper vorsieht, wurde von den Intendanten Beier und Laufenberg einhellig abgelehnt.Die Variante 6.0 ist nach den Berechnungen mit ca. 22 Mio € die kostengünstigste Variante, gefolgt von 6.4 mit ca. 22 Mio. €.
Für die künftige Gastronomie am Offenbachplatz wurden weitere Berechnungen angefordert, angeblich soll der Zeitplan, der im März eine endgültige Beschlussfassung vorsieht, aber eingehalten werden.

Schön wär's ja... nur leider glaube ich nicht daran. Allein die von der SPD forcierte Diskussion um einen Kostendeckel von 240 Mio. € für das Gesamtprojekt Opernquartier lässt mich hieran zweifeln...
http://www.report-k.de/content/view/37183/
Man erinnere sich. Das Projekt Opernqaurtier inkl. Neubnau Schauspielhaus sollte "einst" max. 295 Mio. € kosten - und drohte weit teurer zu werden - die jetzige Planung liegt bei deutlich über 250 Mio €... Da darf man gespannt sein, welche "Kürzungs"-Sau noch durch's Städtchen getrieben wird. Zumal die Sozialverbände aktuell mal wieder das bekannte Spielchen 'Kultur gegen Soziales' auftischen.
Naja, der Zeitplan einer endgültigen Beschlussfassung im März soll ja gehalten werden. Ich glaub's erst, wenn's soweit ist....

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Unter der Überschrift "Wir wollen das Haus glühen lassen" findet sich im KStA ein längeres Interview mit den Planern der Bühnensanierung. Das Interview wude geführt mit Remigiusz Otrzonsek von HPP (Hentrich, Petschnigg & Partner) die die Federführung der Bühnensanierung innehaben, Reinhold Daberto von der Fa. Theaoro, sowie Gereon Lindlar vom Büro für renovierungsberatung.
http://www.ksta.de/html/artikel/1298478947656.shtml
Nach all den negativen Berichten und Meldungen rund um das Thema, mal etwas Positives - wo die Beteiligten vom Spaß an ihrer Aufgabe und der Herausforderungen des Projektes berichten. Wie sind die Anforderungen an einen hochmodernen Bühnenbetrieb mit denen des Denkmalschutzes zu vereinbaren? Was wird neu gebaut? Wie befreit man die Gebäude von in fünf Jahrzehnten getätigten Um- und Einbauten und legt die klare Ästhetik der 50er Jahre wieder frei?
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Die WDR-Lokalzeit berichtet, dass der Rat der Stadt Köln heute die Sanierung von Oper und Schauspiel beschlossen hat. Die Sanierung erfogt nach der Variante 6.0, die eine 2. kleine Bühne für das Schauspielhaus und die unterirdisch angelegte Kinderoper vorsieht. Für die Interimszeit der Oper wird der Musical-Dome angemietet. Die Kosten hierfür sollen bei 253 Mio. € liegen. Die Beschlüsse fielen gegen die Stimme der SPD.
Ergänzung
Hier der Link zur Sendung
http://www.wdr.de/mediathek/html…lzeit_koeln.xml -
Wie in der Print-Ausgabe des KStA berichtet wird, sollen lt. Planfortschreibung - abweichend von der Machbarkeitsstudie - folgende Änderungen an der Planung vorgenommen werden.
- Die notwenigen Aufzüge für das Schauspielhaus sollen nicht, wie bisher geplant, in einem schmalen Anbau im sog. Kantinenhof gebaut werden, sondern innerhalb des Schauspielhauses
- Die Studiobühne soll innerhalb der Opernterassen so weit wie möglich Richtung Nord-Sü-Fahrt verschoben werden, um Platz für ein großzügiges Foyer zu schaffen.
- Die Flächen für die Außengastronomie sollen vergrößert werden.
- Die gesamte Lüftungstechnik soll nicht, wie bisher geplant, eine komplette Etage des Opernhauses ausfüllen, sondern stattdessen auf deren Dach untergebracht werden. Die maximal 2-stöckige Konstruktion soll die obere Kante der bestehenden Aufzugsschächte nicht überragen.In einem anderen Artikel war zu lesen, dass die akustischen Voruntersuchen zur Verbesserung der Akustik im Opernhaus abgeschlossen sind. Wie die Verbesserungen umzusetzen sind, wird derzeit mit der Denkmalpflege abgesprochen.
Der Kostenrahmen soll trotz der Änderungen eingehalten werden.
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In der nächsten Sitzung am 14. Juli entscheidet der Kölner Rat über den Zeitmaßnahmenplan zur Sanierung des Opernquartierts. Aus dem Rahmenterminplan geht hervor, dass der planmäßige Umbau nebst Umfeldgestaltung im Juni 2015 beendet und dann die Übergabe stattfinden soll. Mit dem eigentlichen Bau soll leider erst in 2013 begonnen werden. Bis dahin wird geplant und ausgeschrieben. Das ist schon eine immense Vorlaufzeit, aber sicher auch eine Mammutaufgabe so einen Komplex zu überplanen.
http://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__k…8&voselect=6132
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