Haus des Wissens + Markthalle [Sanierung&Bau]

  • ^ Auch auf der Vorderseite ist nun Bewegung, die Entkernung läuft im üblichen Rahmen nicht ganz staubfrei. Auch hat man sich bereits der Stromversorgung angenommen, dazu wurden zwei neue Stromverteilerkästen installiert.

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Bauwebcam

    Die Stadt Bochum hat auf ihrer Internetseite eine Bauwebcam online gestellt. Darüber hinaus sollen dort regelmäßige Fotoupdates zum aktuellen Bau geschehen bereitgestellt werden.

  • polis Award für das Haus des Wissens

    Der 1. Preis in der Kategorie „Reaktivierte Zentren“ geht nach Bochum für das Haus des Wissens. „Ist es nicht großartig, wenn eine Kommune als Eigentümer:in einer Liegenschaft die Zukunft ihrer Innenstadt selbst in die Hand nimmt und dabei auch noch beispiellos kreativ vorangeht?“ Mit diesen Worten übergab Cornelia Zuschke, Beigeordnete und Planungsdezernentin der Stadt Düsseldorf am 26. April den polis Award an das Team des Haus des Wissens.

    Die Projektpartner sind CROSS Architecture, Stadt Bochum, GEEENBOX Landschaftsarchitektur, KINZO Interieur, Wissensverbund UniverCity Bochum, Volkshochschule Bochum und Stadtbücherei Bochum.

    Quelle: https://www.polis-award.com/teilnehmer/hau…ssens-34075cee/

    Außerdem fördert der Bund das Haus des Wissens mit 7,85 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“. Am Freitag, 10. März übergibt Bundesbauministerin Klara Geywitz den Förderbescheid an Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Gleichzeitig findet die feierliche Eröffnung des neuen HdW-Infobüros statt. Die Räumlichkeiten am Willy-Brandt-Platz 8 bieten ab jetzt eine Anlaufstelle für alle Bochumerinnen und Bochumer, die sich über die bauliche und inhaltliche Entwicklung des Hauses informieren möchten. Ein besonderes Highlight ist ein webbasiertes 3D-Modell des Gebäudes. Neugierige können das HdW per Controller begehen und die einzelnen Etagen bis zum Dachgarten erkunden. Öffnungszeiten: dienstags 10-13 Uhr und donnerstags 14-17 Uhr.

    Quelle: https://stadtgold-bochum.de/

  • Nachdem nun die Bauwebcam (in #63), hervorragend platziert, eine gute Übersicht zum zukünftigen Erweiterungsbau im Innenhof gewährt, werden auch die Schnappschüsse baustellenbedingt von unten demnächst immer aus der gleichen Richtung, wie unten gezeigt, kommen. Es sei den, jemand aus den gegenüberliegenden Büros 'spendiert' mal ein Gratisfoto aus exponierter Lage.

    Die von der Stadt angekündigte Entfernung des Bunkers im März ist weitestgehend erledigt. Auch der Baugrubenverbau hat schon stattgefunden, Tiefenbohrungen sind ebenfalls zu erkennen.

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    Foto hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Die Entkernung ist in vollem Gang, das Dach des Traktes zur Rathausseite bereits geöffnet.

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    Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Die Stadt Bochum hatte einige neue Fotos von der Baustelle veröffentlicht. Zur Zeit wird die Dachkonstruktion abgetragen und das Innere entkernt. Außerdem wird aktuell ein Kran im Innenhof aufgestellt, wo die Markthalle errichtet wird.

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    Fotos: Stadt Bochum/Lutz Leitmann

  • Innere Gestaltung

    Das Innere im zukünftigen Haus des Wissens wird vom Berliner Architekturbüro Kinzo entworfen. Kinzo wurde mit der Gestaltung der öffentlich zugänglichen Bereiche in dem fast 22.000 Quadratmeter großen Gebäude beauftragt. Das Büro hat Veranstaltungs- und Lehrbereiche, Ausstellungsbereiche, eine Bibliothek, offene Werkstätten sowie die Büroflächen für die Verwaltung entworfen. Dazu gehören auch die ganze Möblierung und feste Einbauten.

    Quelle: https://www.waz.de/staedte/bochum…n-aussehen.html | Paywall

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    Bild: rendertaxi

  • Das Stahlkorsett an der Viktoriastraße ist üblicherweise an der Außenseite aufgebaut um die Fassade zu stützen die erhalten bleiben soll. Damit kann innerhalb im ersten Rückbauschritt alles ausgeräumt werden.

    Um die Ecke des alten winkligen Gebäudes steht das Stahlgerüst zur Rathausseite hingegen Innen. Vermutlich aus Platzgründen?! Anscheinend kann der Rohbau dort innerhalb ungehindert hochgezogen werden und die Stützträger später je nach Baufortschritt entfernt werden.

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  • Die Grundsteinlegung zu diesem überragenden Projekt erfolgte vor ein paar Tagen, nachdem bis jetzt nur zurückgebaut wurde. Entsprechend geht es auf der Innenhofseite zur Sache.

    Kran Nr. 3 wurde zwischenzeitlich aufgestellt, die Baumaschinen bereiten den Neu- und Hochbau der bis auf die Grundmauern zurückgebauten Straßenfront zum Willy-Brandt-Platz vor. Gleichzeitig wird weiterhin der langestreckte Riegel an der Viktoriastraße entkernt. Dafür werden reichlich Materialcontainer an- und abgefahren, auch für die hinzukommenden Rückbauarbeiten am Satteldach und Dachausschnitte. Erstellte Gerüste ermöglichen den Zugang und die Abfuhr von Materialien in diesen Bereichen.

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    Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Bau-Update

    Anfang Oktober war Grundsteinlegung für das Projekt. Erste Neubaumaßnahmen mit der Erstellung von Fundamenten sind nur von der Webcam aus auf der Hofseite zu sehen.

    Eine kleine Dokumentation des komplett ausgeräumten großen und langen Eckgebäudes, das nur noch aus Außenwänden bestehend mit viel Eisen abgefangen wird. Das letzte Bild zeigt die Innenhofseite, wo der An- bzw. Neubau entstehen soll.

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  • Bau-Update 11/2025

    Es sind einige Monate vergangen und die stehengebliebene Fassade des vollständig ausgeräumten Winkelgebäudes füllt sich von ausserhalb fast unbemerkt und daher gefühlt langsam. Innerhalb ist zu sehen, dass der Rohbau das Straßenniveau erreicht hat.

    Aussagekräftiger ist da der Blick von der Webcam.

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

  • Aktueller Stand der Bauarbeiten / 12-2025

    Das "Haus des Wissens" in Bochum, ein 150 Millionen Euro teures und derzeit größtes Bauprojekt der Innenstadt, soll zukünftig die Volkshochschule, die Bücherei, eine neue Markthalle und eine Dachterrasse beherbergen und als Anker des innerstädtischen Lebens dienen. Obwohl die Baustelle von außen durch die historische Ziegelfassade mit leeren Fenstern noch unverändert erscheint, wurden laut Projektleiter Christoph Sobotta im Inneren erhebliche Fortschritte erzielt.

    Für die Errichtung der Markthalle wurden bereits 3300 Kubikmeter Stahlbeton für die 1,20 Meter dicke Betonsohle sowie insgesamt 770 Tonnen Bewehrungsstahl in allen Bereichen verbaut. Aktuell (Dezember 2025) wird der 2000 Quadratmeter große Boden der künftigen Markthalle in Abschnitten gegossen und soll Ende des Jahres fertiggestellt werden. Anfang 2026 ist die Montage der bis zu 16 Meter hohen, neun Tonnen schweren Schleuderbetonstützen für die Markthalle geplant.

    Im Februar 2026 soll die Nordwand am Willy-Brandt-Platz geöffnet werden, um den Eingangsbereich freizugeben und den Blick ins Innere zu ermöglichen. Zuvor muss die Wand zur Abfangung zukünftiger Lasten durch den Einbau von massiven Stahlträgern verstärkt werden. Die derzeitige, 220 Tonnen schwere Stahlstützen-Hilfskonstruktion, welche die Fassade hält, wird schrittweise zurückgebaut, sobald die Decken bis zum dritten Obergeschoss eingezogen sind und das Gebäude seine Steifigkeit zurückerlangt hat.

    Im Inneren entstehen im Kellergeschoss Technik- und Sanitärräume, das Archiv der Bücherei sowie der Fahrradkeller. An der Außenfassade werden die historischen Ziegelsteine vorsichtig gesäubert und neu verfugt, um die schützende rote Sinterschicht zu erhalten.

    Quelle: WAZ - Haus des Wissens in Bochum – Ein exklusiver Blick hinter die Fassade - Paywall

  • Sanierung Bürogebäude an der Junggesellenstraße 6/8 + Schlegelturm

    Seit dem Jahr 2023 ist die Bochumer Innenstadt gegenüber dem Rathaus von einer der anspruchsvollsten Baustellen der Stadt geprägt. Der frühere Telekomblock wird dort zum sogenannten Haus des Wissens umgebaut. Nun erhält die ohnehin spektakuläre Baustelle ein weiteres „i-Tüpfelchen“: Unmittelbar angrenzend beginnt die Kernsanierung des Bürogebäudes an der Junggesellenstraße 6/8, einschließlich des früheren Sudhauses der Schlegel-Brauerei sowie des denkmalgeschützten Schlegelturms. Gemeinsam mit dem Haus des Wissens und dem Gebäude der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft bilden diese Immobilien einen geschlossenen Block mitten in der City. Genau diese räumliche Enge erschwert die Bauarbeiten erheblich. Verkehrsflächen, Stellplätze für Kräne, Container und Baumaterial sind begrenzt, weshalb eine präzise Abstimmung aller beteiligten Baustellen zwingend notwendig ist.

    Um Platz für die nächste Bauphase zu schaffen, werden die bislang im Innenhof gestapelten Baucontainer verlagert. Dort sollen künftig die Markthalle entstehen sowie weitere Sanierungsarbeiten an den westlichen und südlichen Gebäudeseiten durchgeführt werden. Nach aktuellem Stand sollen alle Projekte spätestens Ende 2027 abgeschlossen sein – ein ambitionierter Zeitplan angesichts der Vielzahl an Maßnahmen.

    Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Schlegelturm, der bereits seit einiger Zeit saniert wird. Das 39 Meter hohe Bauwerk wurde 1927 als Malzsilo für die traditionsreiche Schlegel-Brauerei errichtet und steht seit 1999 unter Denkmalschutz. Einst weithin sichtbares Aushängeschild der Brauerei, soll der Turm nun nicht nur aus architekturhistorischen Gründen gesichert werden. Nach Abschluss der rund acht Millionen Euro teuren Sanierung eröffnen sich laut Stadt mehrere mögliche Nutzungen. Damit wird der Turm zu einem symbolischen und städtebaulichen Höhepunkt des gesamten Areals.

    Weniger historisch, aber funktional umso bedeutsamer ist das L-förmige Bürogebäude an der Junggesellenstraße 6/8. In der rund 40 Jahre alten Immobilie sollen künftig etwa 200 Arbeitsplätze entstehen. Zu den vorgesehenen Nutzern zählen unter anderem das Gesundheitsamt sowie Servicebereiche der Stadtverwaltung, wobei die endgültige Verteilung noch nicht feststeht. Die Sanierung ist umfassend: Dach und Fenster werden erneuert, ein moderner Sonnenschutz eingebaut, Schadstoffe im Inneren entfernt und neue Anlagen für EDV, Elektrik und Brandschutz installiert. Zudem entsteht ein Stahltreppenhaus als zweiter Rettungsweg. Die Kosten hierfür belaufen sich auf etwa zehn Millionen Euro. All diese Maßnahmen sind Teil einer groß angelegten Neuordnung der städtischen Verwaltungsstandorte.

    Quelle: WAZ - Bochums spektakulärste Baustelle bekommt jetzt noch ein i-Tüpfelchen - Paywall

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Sanierung Bürogebäude an der Junggesellenstraße 6/8 + Schlegelturm

    Seit dem Jahr 2023 ist die Bochumer Innenstadt gegenüber dem Rathaus von einer der anspruchsvollsten Baustellen der Stadt geprägt. Der frühere Telekomblock wird dort zum sogenannten Haus des Wissens umgebaut. Nun erhält die ohnehin spektakuläre Baustelle ein weiteres „i-Tüpfelchen“: Unmittelbar angrenzend beginnt die Kernsanierung des Bürogebäudes an der Junggesellenstraße 6/8, einschließlich des früheren Sudhauses der Schlegel-Brauerei sowie des denkmalgeschützten Schlegelturms. Gemeinsam mit dem Haus des Wissens und dem Gebäude der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft bilden diese Immobilien einen geschlossenen Block mitten in der City. Genau diese räumliche Enge erschwert die Bauarbeiten erheblich. Verkehrsflächen, Stellplätze für Kräne, Container und Baumaterial sind begrenzt, weshalb eine präzise Abstimmung aller beteiligten Baustellen zwingend notwendig ist...


    Zum Vorbeitrag die Ansichten. Das Karree um den alten Telekomblock baulich im Volleinsatz mit dem Haus des Wissens zusammen:

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    Innenhof:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

  • Für den Erweiterungsbau des Haus des Wissens wurden im Innenhof schwere Gerüste aufgestellt. Hier kommt das Dach auf die filigranen sehr hohen Betonstützen. Durch die Enge schwer einzufangen.

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    Fassadenschnitt. Die hohen tragenden Säulen ziehen sich durch das ganze Gebäude und schaffen eine sehr große Räumlichkeit:

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    Bild: Stadt Bochum

    Der später begehbare Dachbereich zum Verweilen:

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    Visualisierung: Cross Architecture / Rendertaxi