InO | Kronprinzenviertel [Planung & Bau]

  • Genau das dachte ich mir auch sofort.


    Die Kronprinzen von Dortmund bekommen jetzt ebenfalls ihre "Paläste"...


    Dass die gammeligsten Orte und Gebäude die dollsten Namen haben, kennt man nicht nur aus der DDR sondern auch aus Herne.
    Typisch Kommunismus.


    War die Architektur der DDR der 70er denn wirklich so schön, dass man irgendwie niemals davon weg kommt?


    Sämtliche Projekte haben so "klare Linien", dass es weh tut.

  • Kronprinzen-Viertel [Entwurf]

    Das neue Stadtquartier befindet sich auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs-Süd.
    Es erstreckt sich entlang der "Kronprinzenstraße" und dem "Heiligen Weg" in der Dortmunder Ost-Stadt und schließt an das renommierte "Gerichtsviertel".
    Projektentwickler ist die "aurelis Real Estate GmbH & Co. KG".


    Lageplan

    Quelle: aurelis Real Estate GmbH & Co. KG


    Bebauungsplan

    Quelle: aurelis Real Estate GmbH & Co. KG


    Flächenangaben:
    -Bruttobauland: 106.000 m²
    -Nettobauland: 73.000 m²
    -Wohnbebauung: 60.000 m²
    -Gewerbebebauung: 13.000 m²
    -Grünfläche: 7.000 m²


    Bruttogesamtflächen:
    -Büro/Dienstleistung/Versorgung: 30.000 m²
    -Seniorenwohnen: 9.000 m²
    -Geschosswohnungsbau: 6.000 m²
    -150 Einfamilienhäuser


    "Kronprinzenstraße"

    Quelle: Pesch und Partner Architekten-Stadtplaner GbR


    Der Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan wird für 2009 angestrebt.
    Parallel zum Beginn der Erschließung in Bauabschnitten startet die Vermarktung des Areals.

  • Schon wieder was neues aus Boom-City Dortmund? :D


    Wahnsinn, was für ein großes Areal das schon wieder ist. Man kann nur hoffen, dass die Chancen, die solche Areale bieten, auch vernünftig umgesetzt werden.
    Und nicht mit irgendwelcher 08/15 Einheitsbrei-Architektur versehen wird.

  • Landmarke

    Die Landmarke des Areals bildet ein ehemaliger Wasserturm der DB (42 m) an der Ecke "Heiliger Weg/Kronprinzenstraße", der zum Büro- und Geschäftshaus umfunktioniert wurde.
    Verantwortlich für den Umbau war das Architektenbüro "Architekten Schröder Schulte-Ladbeck", die die oberen Stockwerke selbst nutzen.


    Wasserturm



    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Smial


    Links neben dem "Turm" befindet sich die "Kronprinzenstraße".
    Dort entsteht der gewöhnungsbedürftige, vierteilige Bürokomplex der in Beitrag #1 visualisiert wurde.
    Wie dieser in Realität wirken wird, ist für mich noch schwer zu beurteilen, da zu wenig Details erkennbar sind.
    Eines kann man aber festhalten, zumindest bei diesen vier Gebäuden: Kein "Einheitsbreich".
    Bleibt zu hoffen, dass sich die zukünftigen Architekten frei entfalten können und nicht alles bis ins Kleinste reglementiert wird.
    Die Internetpräsenz von "Architekten Schröder Schulte-Ladbeck" wird momentan überarbeitet, daher nur der Wikipedia-Eintrag.
    Übrigens: Vorbote der bald beginnenden Erschließung und Neubebauung war die Demontage der zum Ostbahnhof hinführenden Brückenbauten, einige Meter weiter rechts vom "Turm", vor wenigen Wochen.
    Selbstredend, das verrostete, 60 Jahre alte Brücken nicht sonderlich gut für das Erscheinungsbild waren.

  • Der Startschuss

    Am 5. Mai 2008 wurde auf Höhe des "Kronprinzen-Viertels" mit dem Abbruch von vier und mit der Erneuerung einer Bahnbrücke,
    zu einer Rad- und Fußgängerbrücke, begonnen. Sie wurden im Jahre 1905 errichtet.
    Im Oktober 2008 wurden die Arbeiten beendet.
    Ziel war eine Aufwertung des zukünftigen "Kronprinzen-Viertels".


    Visualisierung der sanierten Brücke

    Quelle: Tiefbauamt Dortmund


    Längsschnitt

    Quelle: Tiefbauamt Dortmund


    Hier gibt es Bilder der nicht mehr existenten, nördlichen Brücke.

  • Angeblich soll der Abriss der alten Großmarktanlagen schon geplant sein und noch dieses Jahr beginnen.


    edit: Die Bahn ist bereits dabei die Gleisanlagen auf dem Südbahnhof zurückzubauen.


    Außerdem gab es am Freitag Morgen ein größeres Feuer auf dem Gelände.

  • Die Bahnanlagen auf dem Gelände des Südbahnhofes wurden weitestgehend von Bäumen und Gestrüpp befreit. Bis jetzt ist aber erst mal wieder Ruhe auf dem Areal.





    Quelle: alles meine Bilder

  • City & Wallring | Krämer-Höfe [in Bau]

    Auf dem sechs Hektar großen Areal der DEW21 soll ein neues städtisches Quartier entstehen. Im nördlichen Bereich (nahe dem Großmarkt) sind Bürogebäude vorgesehen, weiter südlich Baufelder mit Wohnnutzung. Das bestehende Verwaltungsgebäude der DSW21 bildet den Kopfbau der geplanten Büronutzung (Quelle).



    Quelle: Stadt Dortmund


    Ein Bebauungsplan wurde noch nicht aufgestellt, dies geschieht vermutlich in 2011. Nichtsdestotrotz steht der erste Investor bereits in den Startlöchern. Die Aachener SWG plant an der Deggingstraße die Errichtung eines Mehrfamilienhauses inkl. Tiefgarage (13 WE) und DHH/RHS an der Von-den-Berken-Straße. Die Bauten sollen 2012 bezugsfertig sein (Quelle).



    Quelle: Aachener SWG

  • Was genau ist eigentlich auf dem Kronprinzenviertel geworden? Hat Aurelis das Projekt aufgegeben? Auch auf der Dortmunder Immobilienförderungsseite ist darüber nichts mehr zu finden.


    Die Bahn hat das Gelände quasi komplett frei gemacht und nun passiert nichts mehr. :confused:

  • Kronprinzenviertel

    Wie in den letzten Wochen zu beobachten war, kommt auf dem ehem. Südbahnhof/Großmarkt wieder etwas Leben auf. Nun berichtet auch die WAZ, dass der Abbruch der Gebäude beginnt.


    Ärgerlich dabei: es gibt immer noch kein Planrecht. Zuvor muss geklärt werden, ob und in welcher Art Lärmschutz notwendig wird. Aber schon mal beruhigend, dass das Projekt noch nicht ganz tot ist und die Brache nicht weiter im Dornröschenschlaf liegt.

  • @Tino

    Ohne Zweifel ärgerlich für aurelis, für die Stadt nicht unbedingt. Soll doch erst einmal die Vermarktung, der mit Steuergeldern finanzierten Großprojekte, in die Zielgerade gehen. Danach kann die ehemalige Bahntochter loslegen. - Hier noch die Meldung aus den TD-Morning-News und hier aus dem Property Magazine.

  • Südbahnhof/Kronprinzenviertel

    Hier ein paar aktuelle Eindrücke vom Südbahnhof. Da hier in den letzten Wochen bis abends die Bagger rollten, habe ich während der Sonntagsradtour diesem geschichtsträchtigen Gelände einen Abstecher gegönnt. Bei der Fahrt über das Gelände merkte (meine Nase) man, dass hier noch einiges im Untergrund liegt...
    Entschuldigt teilweise die Bildqualität...aber mit dem Handy war heute nicht mehr machbar.



    Quelle: Mein Bild!



    Quelle: Mein Bild!



    Quelle: Mein Bild: Der "alte" Ringlokschuppen/Hintergrund Wasserturm



    Quelle: Mein Bild: Die Graffitis hätte man vorher verewigen sollen...Schnappschuss imDetail: Der leibhaftige Hunde links im Bild wird sehr kritisch vom Graffiti beäugt :-)



    Quelle: Mein Bild: Mit Blick auf das Landesoberbergamt



    Quelle: Mein Bild...mit Blick auf den Wasserturm

  • ^
    Danke für die Bilder, dort ist ja einiges Geschehen und nicht mehr mit dem Urzustand vergleichbar. Ich hab allerdings nicht wirklich mitbekommen, was dort gebaut werden soll... Kann mir jemand dazu eine Auskunft geben und in welchen Zeitplan dort neugebaut wird?

  • Auf dem Gelände soll das "Kronprinzenviertel" entstehen, ein neues Stadtquartier Es erstreckt sich entlang der Kronprinzenstraße und des Heiligen Weges und schließt an das Kaiserstraßenviertel an. Auf dem rund 100.000 qm großen Gelände wird vor allem neuer Wohnraum entstehen


    Guckst Du auch mal hier.

  • Probleme gibt es derzeit aber vor allem mit dem Lärmschutz/Großmarkt.
    Die Kühltransporter würden ohne weitere Maßnahmen das zukünftige Wohngebiet mit ordentlich Dezibel befeuern. Und das vor allem in der Nacht ;).
    Ohne jetzt weiter auf die Gerüche/Untergrundbelastungen eingehen zu wollen :)

  • Laut der Printausgabe der Ruhrnachrichten scheint wohl beim Lärmschutz eine Lösung gefunden worden zu sein, da nun ein Verwaltungsgericht entschieden hat, dass allg. auch ein passiver Lärmschutz ( schalldichte Fenster z.B.) möglich sein soll, anstatt ein aktiver mit einer Meter hohen Lärmschutzwand. Dieses Urteil gilt bezogen auf Wohnflächen, die direkt an Gewerbegebiete angrenzen. Das Gericht argumentiert damit, dass die Anwohner, die sich dort ansiedeln wollen wissen, was in ihrer Umgebung geschieht und worauf sie sich einlassen.
    Aurelis will dieses Urteil gründlich prüfen und sofern alles glatt läuft auch im nächsten Jahr an den Start gehen, da auch der Güterbahnhof Ost gut läuft. Es sollen 400 Wohnungen entstehen und an gegebener Stelle auch Mietobjekte für Gewerbende.
    Das wäre eine gute Entwicklung und ein weiterer Schub für die Innenstadt nahen Stadtteile, was sich auch insgesamt auf Dortmund positiv auswirken werden sollte.