Heute wurde in einer Pressekonferenz die Machbarkeitsstudie zum Neubau der Rheinstraßenbrücke vorgestellt (Pressemitteilung und Präsentation des Ergebnisses).
Die Machbarkeitsstudie wurde in sechs Monaten erstellt.
Aus meiner Sicht das wichtigste:
- Die ursprüngliche Planung für den dreifeldrigen Neubau kann aufgegeben werden;
- Der Neubau wird stützenfrei und 50 cm höher gebaut (kein Eingriff mehr in die Oberleitungen);
- als Stahlbogenkonstruktion in vier Bauwerken ausgeführt (möglicherweise als Stahlfachwerk) welche per (Längs-)Verschub über die Gleise positioniert werden.
- Die Vorgaben aus dem Planfeststellungsbeschluss werden eingehalten, lediglich ein Änderung ist notwendig.
- Die denkmalgeschützten Widerlager beidseits der Gleise bleiben erhalten und bedürfen der Ertüchtigung (vorhandenen Pfeiler im Gleisfeld werden zurückgebaut).
- Dank weniger Schnittstellen mit der 'DB' sind weniger und kürzere Sperrpausen möglich was die Bauzeit verkürzt;
- statt 2031 könnte nun also schon 2030 die Nutzungsfreigabe erfolgen.