Bahnhofstraße / Münsterplatz / Große Langgasse

  • Strassenbahn-Bau in der Binger Strasse - so langsam wird man fertig.

    Ursprünglich sollte es ja im Mai 2026 fertig sein - nach einer Baustellenübersicht in der Druck-AZ will man die Binger Strasse jetzt in Ende Juni für den PKW-Verkehr in beide Richtungen freigeben. Die Strassenbahn soll ab 10.August dort Testfahrten unternehmen.

    Stand der Dinge - vom Münsterplatz aus:

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    Vom Alicenplatz aus:

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    PS.: Alle Bilder von mir.

  • Neubau der Wohnbau in der Grossen Langgasse

    zuletzt #58

    Da baut man im Vergleich zu anderen Baustellen der Wohnbau relativ langsam - man betoniert gerade noch am Erdgeschoss, das dann später Gastronomie / Handel aufnehmen soll.

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    Hinter dem benachbarten Haus der Welschnonnengasse 7 ( inzwischen fertig und bezogen ) ist ein kleiner, hübscher Steingarten entstanden. Zwar etwas durch den Anbau versteckt, aber bisher öffentlich zugänglich .

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    PS.: aller Bilder von mir.

  • Tele-Haus am Münsterplatz

    ( zuletzt #57 )

    Mainzer AZ ( in der Druckausgabe) und Merkurist ( Link: merkurist.de/mainz/neuer-standort-mainzer-polizei-zieht-ins-telehaus-am-muensterplatz ) berichten, dass das Land Rheinland-Pfalz das Gebäude von dem Freiburger Projektentwickler Unmüssig gekauft hat ( Sondervermögen macht's möglich ) und dorthin das Mainzer Polizeipräsidium umziehen will. Das sitzt derzeit in einem ziemlich renovierungsbedürftigem Gebäude am Valencia-Platz in der Neustadt.

    Immerhin soll es zum Münsterplatz hin eine auch öffentlich zugängliche Kantine geben. Nicht die ganz grosse Aufwertung der Gegend, aber gut: Beamte geben auch Geld aus. Aber wird wohl dauern - die Pläne werden wohl neu gezeichnet werden.

  • Zu dem Neubau der Wohnbau in der Großen Langgasse:

    Die Wohnbau hat auf dieser Seite https://www.wohnbau-mainz.de/bauvorhaben/al…gasse-altstadt/ eine Visualisierung und unten ein paar weitere Bilder.

    Ich finde: Creme statt weiß ist ok, aber nicht besonders. Die Fenster scheinen bronzefarben zu sein, das ist ok. Das Gebäude hat durch die Rundung wenigstens an einer Stelle eine Abweichung vom rechten Winkel, das ist ok. Das EG weicht ein bisschen von der Putzfassade ab.

    summa summarum: Besser als vorher. Besser als ein weiß verputzter Kasten, aber keine wirklich besondere Architektur. Positiv ist ja der geöffnete Platz.


    Zum Münsterplatz: Da scheint sich wohl - wie auch in der Großen Bleiche beim Hotel-Komplex - ein Investor verkalkuliert zu haben. Dass das Telehaus wenigstens genutzt wird, ist erfreulich, bedeutet aber durch die öffentliche Nutzung, dass dort eben nicht investiert, sondern nur genutzt wird.

    Um die Ecke in der Großen Bleiche zieht sich ja die Situation mit dem Hotel-Komplex schon seit Jahren hin. Diese Stelle ist übelst vergammelt und die Stadt will es zumindest ein bisschen tarnen/aufhübschen. Die Details - auch die Übernahme durch die Stadt vom Investor - müsste ich noch einmal recherchieren und dann mit Links unterfüttern. Da wäre es extrem wichtig, dass etwas passiert, da so ein Schandfleck ein Quartier herunterziehen kann. Mit Fotos kann ich nicht aufwarten, da ich so etwas ungern fotografiere.

  • ^

    Naja, dass es mit den Neubau-Plänen an diesem ehemaligen Cityhotel nicht funktioniert, ist eher ein Symtom. Gefühlt geht es mit der Grossen Bleiche zwischen Münsterplatz und Klarastrasse seit mindestens 15 Jahren bergab. Zwischen Münsterplatz und Kreuzung Umbach / Gärtnergasse eine Ansammlung wechselnder Fastfood-Läden. Weiter Richtung Rhein eine Ansammlung von überwiegend Billigläden, Fastfood und Spielhallen. Die Erinnerung an die 'Sucht'-Buchhandlung von Dr.Kohl ist noch da. Vermutlich wird auch eine Commerzbank in den nächsten Jahren ihre Filialdirektion schlachten.

    Das Elend der B-Lagen in der Großstadt.

    Allzu attraktiv ist es auch nicht, dort durchzugehen. Einmal eine stauträchtige Straßenschlucht. Zum zweiten die Radwege, die man halt von den Bürgersteigen abgeknapst hat. Als auf das Auto angewiesener Umlandbewohner stehe ich zwar den Mainzer Verkehrsberuhigungs-Massnahmen skeptisch gegenüber. Aber bei der Grossen Bleiche würde ich auf eine Sperrung etwa in Höhe Neubrunnen-Platz für den Durchgangsverkehr plädieren. Nur Busse dürfen durchfahren, die Radfahrer bekommen die Fahrbahn zurück. Stattdessen hat man ja jetzt Richtung Rhein den 'Modalsplit' erfunden - wo der Autoverkehr eigentlich ja niemanden stört.

  • Die B-Lagen der Großstädte sind wirklich schwierig. An dieser Stelle ist durch die Schließung des Kinderladens ein wichtiger Pfeiler weggebrochen. Das ist schlecht für die ganze Straße. Vom Neubrunnenplatz runter Richtung Rhein wandelt sich aber nach einem Block das Bild. Um die Ecke sind schon ein paar hippe/stylishe Läden und mit der Commerzbank, dem Seniorenheim, dem Stadthaus und dem Landesmuseum auch attraktive oder mindestens solide Institutionen angesiedelt. Mit den vielen Büros und Ministerien in der Nähe ist das erst mal keine komplett abgestürzte Gegend. Was aber nichts daran ändert, dass vom Neubrunnenplatz aus Richtung Münsterplatz die Architektur verranzt und und unattraktiv sowie der Geschäftsmix katastrophal ist. Aber auch hier eine große Ausnahme: the pier ist da doch sehr attraktiv und um die Ecke in die Große Langgasse hinein wurde auch schon die Aufenthaltsqualität verbessert.

    Hier fehlen aber wirklich:

    • schönere Architektur/attraktive Neubauten (am Münsterplatz konnte leider das tolle Projekt an der Ecke nicht verwirklicht werden)
    • Pflege der vorhandenen Gebäude
    • Aufwertung der Aufenthaltsqualität
    • attraktive Geschäfte

    Das zu beheben, ist eine große Herausforderung. Sehr groß. Aber was nicht zu vernachlässigen ist: Durch die oben genannten in der Nähe vorhandenen soliden Institutionen ist Potential da, dass rund um den Neubrunnenplatz die Gegend attraktiver gestaltet werden kann. Öffentliche Institutionen brauchen Räume (bspw. die Polizei am Münsterplatz), Wohnungen sind in Mainz Mangelware... Warum nicht den Versuch starten, diesen zentralen Bereich (man ist ja genau in der Mitte von Altstadt/Neustadt und hat viele Arbeitgeber vor der Tür) durch den Neubau moderner Wohnungen zu gentrifizieren? Wenn die Mieten für Billigläden leistbar sind, kann sich dann nicht auch eine Szene kleiner Läden etc. wie in der Neustadt dort ansiedeln? Das wäre Aufgabe der Stadt, sich mit ansässigen Geschäftsleuten, Unternehmen, Anwohnern/innen, Investoren, Kreativen ... auf den Weg zu einer groß angelegten Sanierung des Bleichenviertels zu machen. Ich lese aus diversen Artikeln aber immer wieder heraus, dass sich insbesondere Geschäftsleute dort mit ihren Wünschen, Forderungen und Ideen ignoriert fühlen.

  • Tele-Haus am Münsterplatz

    Zu den Umzugsplänen des Mainzer Polizeipräsidiums gab es in der Samstags-Druck-Ausgabe der AZ noch ein Interview mit dem Mainzer Polizeipräsidenten Reiner Hamm.

    Danach wird es einen Erweiterungsbau im Innenhof des Tele-Hauses geben - der soll auf Stelzen stehen, um keine Parkplätze zu verlieren. Dieser Erweiterungsbau wird nicht gerade klein. Auf der Webseite der Unmüssig Gmbh ist noch das alte Multi-Use-Konzept mit 8.500 qm Fläche dargestellt - in den News auf dem LinkedIn-Account des Projektentwicklers ist von 12.500 qm Fläche die Rede, die man verkauft habe.

    Man hofft, die Bebauungsplan-Änderung und dann die Baugenehmigung bis Ende 2027 zu haben ( optimistisch ?) - danach hätte der Projektentwickler drei Jahre Bauzeit. Der Umzug wäre danach dann 2031.

    Am alten Standort ( Valencia-Platz in der Neustadt ) verbleiben sollen die Polizeiwache 2 ( zuständig für die Neustadt, Hartenberg-Münchfeld, Mombach und Gonsenheim), die KFZ-Werkstatt und die Tankstelle. Wenn das Polizeipräsidium umgezogen ist, soll das Gebäude ( stammt wohl von 1982 ) renoviert werden. Danach sollen dann die Kollegen vom Landeskriminalamt dort einziehen - deren Gebäude liegt ja genau daneben und ist kaum jünger. Wenn dieses Gebäude dann auch noch renoviert ist, soll dort das LKA zusammengefasst werden. Dürfte dann in den späten 30iger Jahren sein.

  • Strassenbahn-Bau in der Binger Strasse

    (zuletzt #61)

    Bis auf einzelne Baustellenschilder und Warnbaken ist man fertig - so sieht es jetzt aus:

    Optisch dominieren die Radwege:

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    Hier mal mit Betrieb:

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    Auch eine hübsche Idee - Radfahrer bitte rechts warten, um nach links zu fahren ( kenn ich als Autofahrer eher aus mediteranen Gegenden) . Ob es funktionieren wird ?

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    Beifang:

    Das Stellwerks-Gebäude der Bahn von der Alicenbrücke aus ( zuletzt #60) - da sieht der Rohbau fast fertig aus:

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    PS: alle Bilder von mir.

  • Ich habe mal in diesem Thread weiter vorne geschaut, weil ich das Bild nicht mehr genau vor Augen hatte, aber meine Erinnerung hat nicht getäuscht: Vorher gab es doch noch einige Bäume in dem Abschnitt der Binger Straße. Jetzt ist es eine reine Wüste. Ich sehe jetzt nicht, ob da noch Bäumchen nachgepflanzt werden, aber bis sie so groß sind wie die gefällten Bäume, wird es noch sehr sehr lange dauern :(

  • ^

    Im Gestaltungsplan zum Planfeststellungsbeschluss ( Link: lbm.rlp.de/../mainz-strassenbahnausbau-binger-strasse-teilprojekt-1) sind auf der Nordseite der Binger Strasse auf dem Streifen zwischen Fahrbahn und Radweg acht Bäume vorgesehen. Vermutlich einer dort, wo auf der ersten Bild in #68 das Baustellenschild steht - da ist eine Aussparung im Pflaster.

    Aber allzu hoch oder breit dürfen die Bäume nicht werden - die Oberleitung für die Strassenbahn ist ziemlich nah. Eine Allee wird das nicht.

    Eine andere interessante Frage in dem Eck wird werden, was mit dem mäßig hübschen Klotz des Sparkassen-Gebäudes passieren wird. Das nimmt ja so etwa zwei Drittel des Karrees ein und wird ab 2028 (mindestens zu großen Teilen) leer stehen - die Sparkasse baut ja am Heiligkreuz-Areal neu.