Ruhrgebiet: Wirtschaftsentwicklung

  • Dortmund-Dorstfeld: Prologis entwickelt mit DC4 Ward Logistik- und Gewerbepark

    Prologis entwickelt in Dortmund-Dorstfeld mit DC4 Ward einen nachhaltigen, urbanen Logistik- und Gewerbepark. Unweit westlich der Innenstadt sollen auf einem Brownfield mit einer Fläche von 278.000 Quadratmeter 4 Logistikhallen und 3 Gewerbe- und Leichtindustriegebäude ab Ende 2025 errichtet werden. Ein zentraler Park mit Grünflächen, Sitzgelegenheiten und Bereichen für körperliche Aktivitäten und informellen Austausch soll ausserdem entstehen.

    Für die neue Last Mile Logistic mussten auf alter Bergbaufläche und des Schwermaschinenbaus im Lauf der Zeit Einrichtungen von ThyssenKrupp, Orenstein & Koppel und Caterpillar (die Großbagger-Produktion wurde 2022 eingestellt) abgerissen werden.

    DC4 Ward - Hallen- und Lageplan

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    © Foto: Prologis

    Business-Mix

    Das Gelände ist so konzipiert, dass es nicht nur moderne Logistikzentren beherbergen kann, sondern auch lokale Unternehmen, die auf den 26.069 Quadratmetern Platz finden werden, die für leichte Industrie- und Gewerbenutzung vorgesehen sind. Der Gewerbepark bietet wichtige Betriebs- und Büroflächen, fördert das Wachstum lokaler und internationaler Unternehmen und unterstützt die langfristige Entwicklung der Region.

    Business Parks

    © Foto: Prologis

    Grüne Baustandards

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    © Foto: Prologis

    Zentraler Park für Entspannung und Austausch

    2025-06-PROLOGIS-DORTMUND-Park-02.png© Foto: Prologis

    Von der Vision zur Struktur – in drei Phasen

    Die Entwicklung des Prologis Park Dortmund DC4 erfolgt in drei Bauphasen zwischen Dezember 2025 und August 2028 und umfasst insgesamt 129.853 Quadratmeter moderne Logistik-, Light-Industrial- und Gewerbefläche.

    • Phase I (Dez. 2025 – Dez. 2026) - Umfasst die Logistikhallen DC4A und DC4B mit insgesamt 62.594 m² Fläche.
    • Phase II (Juni 2026 – Mai 2027) - Beinhaltet DC4C und DC4C Light mit insgesamt 37.440 m².
    • Phase III (Juni 2027 – Aug. 2028) - Schließt die Entwicklung mit DC4D, DC4E Light und dem DC4 Businesspark ab und ergänzt weitere 29.819 m².

    2025-06-PROLOGIS-DORTMUND-Bauphasen.jpg© Foto: Prologis

    Quelle: https://www.prologisgermany.de/dortmund-dc4ward

  • Zusammenschluss IHK Essen und Bochum

    Die Industrie- und Handelskammern (IHK) Essen und Bochum planen einen historischen Zusammenschluss: Ab 2027 soll aus beiden Organisationen eine neue, gemeinsame IHK entstehen – mit rund 95.000 Mitgliedsunternehmen und 200 Mitarbeitenden die größte im Ruhrgebiet und fünftgrößte in NRW. Ziel ist es, durch die Bündelung von Kompetenzen effizienter zu arbeiten, Synergien zu schaffen und möglicherweise die Mitgliedsbeiträge zu senken. Ein Personalabbau ist dabei nicht vorgesehen; vielmehr wird mit einer natürlichen Verringerung der Belegschaft durch altersbedingte Abgänge gerechnet.

    Der Zusammenschluss ist bislang nicht beschlossen – die Vollversammlungen beider Kammern werden am 1. Juli erstmals darüber beraten. Die endgültige Entscheidung ist für 2026 geplant. Fragen nach dem künftigen Hauptsitz, dem Gebäude oder der Führung sind noch offen. Auch eine neue Zentrale könnte notwendig werden, da die aktuellen Standorte sanierungsbedürftig sind.

    Die Kammern betonen, dass es sich nicht um eine Fusion aus wirtschaftlicher Not handelt, sondern um eine strategische Vereinigung auf Augenhöhe. Ziel ist eine stärkere Vertretung der regionalen Wirtschaft, ohne den Anspruch, eine zentrale Ruhrgebietskammer zu schaffen. Unterstützung erhalten sie dabei von der NRW-Landesregierung.

    In Duisburg und Dortmund wird der Prozess mit Interesse beobachtet, eigene Zusammenschlüsse sind dort jedoch aktuell nicht geplant. Die Verantwortlichen betonen die Bedeutung regionaler Nähe und effizienter Zusammenarbeit. Die mögliche neue IHK soll trotz Zentralisierung weiterhin kurze Wege für Mitglieder und Prüflinge sicherstellen.

    Quelle: WAZ - IHK Essen und Bochum gehen zusammen: Sinken Beiträge für Firmen? - hinter Paywall

    Geplanter Zusammenschluss:

    IHK Essen (mit Oberhausen und Mülheim) und IHK Mittleres Ruhrgebiet (mit Bochum, Herne, Witten, Hattingen) wollen ab 2027 eine neue gemeinsame IHK bilden.

    Größenordnung:

    ➤ Rund 95.000 Mitgliedsunternehmen

    ➤ 200 Beschäftigte (ca. 120 in Essen, 80 in Bochum)

    ➤ Wäre größte IHK im Ruhrgebiet, Nr. 5 in NRW

    Zielsetzung:

    ➤ Effizienzsteigerung

    ➤ Bessere Services für Mitglieder

    ➤ Beitragssenkung möglich durch Skaleneffekte

    ➤ Keine IHK für das gesamte Ruhrgebiet geplant

    Zeitleiste:

    ➤ Erste Beratung der Vollversammlungen am 1. Juli 2025

    ➤ Entscheidungsphase: 11 Monate

    ➤ Start der neuen IHK: Anfang 2027

    Arbeitsplätze:

    ➤ Kein Stellenabbau geplant

    ➤ Natürlicher Personalrückgang durch Verrentung (ca. 25 % in 10 Jahren)

    Ungeklärte Punkte:

    ➤ Hauptsitz der neuen IHK (Essen oder Bochum)

    ➤ Leitung (Präsident/in, Hauptgeschäftsführung)

    ➤ Neues Gebäude oder dezentrale Zweigstellen?

  • GE: Modernisierung des Bahnwerks Bismarck gestartet

    In Gelsenkirchen hat der spanische Schienenfahrzeughersteller CAF (Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles, S.A.) offiziell den Umbau und die Reaktivierung des historischen Bahnwerks Bismarck gestartet. Bei einem feierlichen Spatenstich waren rund 100 Gäste anwesend.

    CAF will auf dem Gelände künftig batterie-elektrische Züge produzieren und warten. Dafür entstehen neue Werkshallen. Die Fahrzeuge sollen den Nahverkehr am Niederrhein und im Münsterland verstärken. Geplant sind zunächst 63 Züge bis 2028. Die Stadt rechnet mit der Schaffung von 30 bis 40 langfristigen Arbeitsplätzen.

    Der Standort wurde 1925 errichtet und war bis 1981 für den Dampfbetrieb der Bahn im Ruhrgebiet aktiv. Seit 1991 stehen Teile des Areals unter Denkmalschutz. Markante Elemente wie der Ringlokschuppen und die Drehscheibe bleiben erhalten. Vor dem Umbau war das Gelände von Eisenbahnvereinen genutzt worden, darunter die „Bahnfreunde Bismarck“. Nach einem Rechtsstreit mussten diese 2022 das Gelände räumen, teils im Rahmen einer Zwangsversteigerung.

    Quelle: WAZ - Bahnwerk Bismarck: Startschuss für den Umbau ist gefallen

  • thyssenkrupp Steel startet nach Großinvestitionen neue Hightech-Anlagen am Standort Duisburg


    04.07.2025 / PM ThyssenKrupp: thyssenkrupp Steel Europe hat nach rund zwei Jahren Bau- und Montagezeit wesentliche strategische Großinvestitionen am Standort Duisburg umgesetzt. Mit den nun fertiggestellten Kernaggregaten hat Deutschlands größter Stahlhersteller sein Produktionsnetzwerk an entscheidenden Schnittstellen modernisiert und optimiert. Im Zent- rum des Großprojekts stehen die neue Stranggießanlage 4, das umfassend modernisierte Warmbandwerk 4 mit zwei neuen Hubbalkenöfen und eine vollautomatisierte Brammenlogistik. Damit verfügt thyssenkrupp Steel über einen der modernsten Anlagenverbünde der europäischen Stahlindustrie. Die Aggregate ersetzen die über 20 Jahre alte Gießwalzanlage, um die steigenden Kundenanforderungen und höchsten Materialanforderungen auch zukünftig optimal bedienen zu können. Mit rund 800 Millionen Euro ist dieses Investitionsprojekt eines der größten in der Geschichte von thyssenkrupp Steel.

    • Neue Stranggießanlage 4, umfassend modernisiertes Warmbandwerk 4 und neue, vollautomatisierte Brammenlogistik gehen in den Hochlauf
    • Fokus auf festere und dünnere Premiumstähle, zum Beispiel für E-Mobilität und Energiewende
    • Hightech-Anlagen für mehr Effizienz, Qualität, Flexibilität und Versorgungssicherheit
    • Gesamtinvestitionsvolumen von rund 800 Millionen Euro

    Technische Eckdaten der neuen Anlagen

    Warmbandwerk 4


    · Länge: 360 m

    · Nenn-Kapazität p. a.: 3,1 Mio jato

    · Bandbreiten: 900mm bis 1600 mm

    · Banddicken: 1,2 mm bis 9,0 mm

    Hubbalkenöfen 1 und 2


    · Temperaturbereich: bis zu 1300 °C

    · Länge: ca. 62 m

    · Breite: ca. 11 m

    · Max. Leistung pro Ofen: 380 t/h bei Kalt- und 560 t/h bei Direkteinsatz

    · Max. Brammenlänge: 10 m

    · Max. Geschwindigkeit: 25 m/h

    · Mischgasbefeuerung

    Stranggießanlage 4


    · Metallurgische Länge: 35,5 m

    · Norm-Kapazität p. a.: 2,3 Mio. jato

    · Brammenbreite: 900-1800 mm

    · Brammendicke: 257 mm

    Brammenlager


    · Vollautomatisiert mit intelligenter Logistiksteuerung

    · Echtzeit-Synchronisation von ca. 1,7 Mio. Tonnen Brammen/Jahr

    · Deutlich erhöhte Betriebssicherheit, minimaler Personaleinsatz

    Ein über zweiminütiges einzigartiges Drohnen-Video durch die modernisierten und neuen Anlagen des Stahlwerks zeigt dem Laien sehr aufschlussreich, woher seine Stahlteile des täglichen Lebens herkommen bzw. wie aufwendig der technische Betrieb in einem Stahlwerk vonstatten geht.


    Die modernisierte Warmbandwalzstraße ermöglicht thyssenkrupp Steel eine erhöhte Ausbringung und die Erweiterung des Produktportfolios:

    20250622-thyssenkrupp-hot-strip-mill-Primetals.jpgBildrechte: Primetals Technologies

    Die neue Stranggießanlage Nr. 4 von thyssenkrupp Steel, geliefert von Primetals Technologies, verfügt über fortschrittliche mechanische Komponenten und Automatisierungslösungen:

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    Bildrechte: Primetals Technologies

    Quellen: https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pr…duisburg-299504 + https://www.primetals.com/de/presse-medi…werk-in-betrieb

  • Wirtschaftsbericht Ruhr 2024: Stabilität und selektives Wachstum trotz multipler Krisen

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    Logo der Business Metropole Ruhr GmbH


    Trotz vielfältiger wirtschaftlicher Herausforderungen – insbesondere infolge des Ukraine-Kriegs, der Energiepreiskrise und pandemiebedingter Nachwirkungen – zeigt sich die Wirtschaft im Ruhrgebiet im Jahr 2024 insgesamt robust.

    Wirtschaftsbericht Ruhr 2024

    Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg gegenüber dem Vorjahr um 9.543 Personen auf 1.866.914 (+0,5 %, Stichtag: 30. Juni). Damit liegt das Ruhrgebiet leicht über dem NRW-Durchschnitt (+0,4 %) und nur knapp unter dem Bundeswert (+0,6 %). Eine ähnliche Tendenz zeigt sich in der Entwicklung der Leitmärkte der Region. Insgesamt stieg die Zahl der Unternehmen in allen Leitmärkten leicht um 1,0 % auf 123.989 Betriebe. Die Umsätze kletterten um 3,8 % auf 428,3 Milliarden Euro – ein positives Signal für die wirtschaftliche Resilienz und die sektorale Vielfalt der Region.

    Die Leitmärkte im Überblick

    Die Gesamtbeschäftigungszahl in der Metropole Ruhr entwickelte sich zwischen 2023 und 2024 leicht positiv (+9.543 Beschäftigte; +0,5 %). Diese Entwicklung liegt knapp unter dem Landeswert (+0,6 %) und knapp über dem Bundeswert (+0,4 %).

    Ähnlich entwickelten sich auch die Leitmärkte (+7.010 Beschäftigte; +0,4 %) und liegen damit wieder knapp unter dem Landes- bzw. knapp über dem Bundeswert (+0,6 % und +0,2 %). Dabei zeigen sich zwischen den Leitmärkten starke Unterschiede in der Dynamik. Bis auf die Leitmärkte Industrieller Kern & Unternehmerische Dienste, Urbanes Bauen & Wohnen und Mobilität konnten alle Leitmärkte ein Beschäftigungswachstum verzeichnen. Wobei die Negativentwicklung der drei genannten Leitmärkte nur sehr gering ausfällt und der Rückgang beim Leitmarkt Industrieller Kern & Unternehmerische Dienste geringer ausfällt als auf Landes- und Bundesebene.

    Weitere Daten, Fakten und Details auf der Webseite https://www.business.ruhr/projekte/wirts…ebiet-2024.html


  • Wirtschaftskonferenz Ruhr: Ruhrgebiet bereit, als Modellregion zu fungieren

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    Logo der Business Metropole Ruhr GmbH


    ESSEN. 18.06.2025. Ganz Deutschland spricht über Entbürokratisierung, das Ruhrgebiet möchte dabei vorangehen: Auf der ersten Wirtschaftskonferenz Ruhr befürworteten die Teilnehmenden eine Modellregion Ruhrgebiet, um verschiedene Beschleunigungsansätze zu kombinieren.

    Rund 300 geladene Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik kamen am Dienstag im Luftschiffhangar in Mülheim an der Ruhr zusammen, um Entbürokratisierung als Standortvorteil des Ruhrgebiets zu diskutieren. Die regionale Wirtschaftsförderung Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) hatte zur ersten Wirtschaftskonferenz Ruhr geladen. Schwerpunkte waren die Beschleunigungs– und Entbürokratisierungsmöglichkeiten in den Themenfeldern Bau & Immobilien sowie Energie & Infrastruktur. „Beides sind entscheidende Felder für das Ruhrgebiet“, sagte Jörg Kemna, Geschäftsführer der BMR: „Wir als Energieregion wollen mit dem Wasserstoffmarkthochlauf die industrielle Transformation meistern. Und wir müssen schneller bauen, auch schneller umbauen. Für die Menschen in der Region und die Unternehmen. Das Ruhrgebiet ist die Region mit der höchsten Verwaltungsdichte - wenn Prozesse hier besser abgestimmt werden, hätte das deshalb die größte Hebelwirkung.“ Durch den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sei nun ein gutes Zeitfenster, konkret voranzugehen.

    Das unterstrichen viele der Teilnehmenden:

    „Wir sind bereit, als Modellregion zu fungieren“, sagte Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr: „Wenn wir mit dem Initiativkreis Ruhr, mit den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern und den Unternehmerinnen und Unternehmern ein gefühltes Bündnis für die Region schmieden, dann ist das ein ganz starkes Zeichen, an dem eine Landesregierung, eine Bundesregierung und sogar eine Europäische Kommission nicht vorbeikommen.“ Eine Modellregion könne wirtschaftliche Dynamik entfalten, dafür brauche es nicht jede Vorschrift, um zu funktionieren und um rechtstreu zu sein.

    „Das Ruhrgebiet kann natürlich vorangehen“, sagte auch Bodo Klimpel, Landrat des Kreises Recklinghausen: „Wir müssen uns vor keiner Region in diesem Land verstecken. Speziell mit dem Thema regionale Zusammenarbeit haben wir in der Region Erfahrungen.“

    Auch aus bundespolitischer Sicht gibt es Rückhalt für schlanke, digitale Prozesse, die alle mitnehmen – vom Start-up bis zum Großprojekt, betonte Felix Banaszak, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und Duisburger: „Das Ruhrgebiet geht hier voran. Als Modellregion für nachhaltige Modernisierung zeigen wir, wie Verwaltung im 21. Jahrhundert funktioniert: klimakompatibel, digital, effizient – und der Herausforderung gewachsen.“ Bürokratieabbau bedeute, richtig gemacht, keinen Verzicht auf Kontrolle, sondern sei eine Investition in die Zukunft.

    Aus Sicht der Wirtschaft erhielt die Idee ebenfalls Zuspruch: „Unsere Transformationskultur ist unser Pfund hier im Ruhrgebiet. Bei uns ist nie etwas fertig! Veränderung ist gelebte Normalität“, sagte Guido Kerkhoff, Vorsitzender des Vorstands Klöckner & Co SE und Moderator des Initiativkreises Ruhr. Gerade für den Energiesektor sei man als Modellregion prädestiniert: „Wir haben nicht nur die Konzerne hier, wir haben auch eine einmalige geografische Lage im Herzen Europas mit Anbindung per Schiene, Bahn, Autobahn, Flugzeug und insbesondere auch über die Wasserwege."

    Bürokratie binde wertvolle Ressourcen, die besser in die Ausbildung, Innovation und Kundenbetreuung investiert wären, erklärte Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer Dortmund: „Wir können - und müssen sogar – zur Modellregion werden: Mit schlanken, digitalen Verwaltungs- und Genehmigungsprozessen, klaren Zuständigkeiten und regionaler Zusammenarbeit der wesentlichen Akteure. Nur durch diese Verzahnung können wir lokale Stärken bündeln, Synergien nutzen und neue Technologien in die Umsetzung bekommen. Das Handwerk steht bereit, diesen Wandel aktiv mitzugestalten und regionale Maßstäbe zu setzen.“

    Die Ergebnisse der Wirtschaftskonferenz Ruhr fließen in zwei Positionspapiere mit konkreten Vorschlägen für eine Entbürokratisierung ein. „In vier Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen, Verwaltung und Verbänden haben wir im Vorfeld konkrete Herausforderungen gesammelt, und konkrete Verbesserungsvorschläge entwickelt. Aber auch geschaut, was bei uns in der Region schon gut läuft und von dem andere schon lernen können“, so Jörg Kemna.

    Die BMR veranstaltete die Wirtschaftskonferenz Ruhr zum ersten Mal im Auftrag der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr. Partner waren der Initiativkreis Ruhr, die Industrie- und Handelskammern Ruhr sowie die FUNKE Mediengruppe und Drees & Sommer, ein international tätiges Beratungsunternehmen für den Bau & Immobiliensektor.

    Mehr zur Wirtschaftskonferenz auf der Webpräsenz https://www.business.ruhr/presse-downloa…-ruhr-2025.html


  • Mülheim - Erster Mieter für das ehemalige Vallourec-Gelände

    Die Westenergie AG wird erster Mieter im geplanten Industrie- und Gewerbepark „CTPark“ auf dem 33,5 Hektar großen ehemaligen Vallourec-Areal in Mülheim. Investor CTP errichtet für das Unternehmen eine rund 12.000 Quadratmeter große Build-to-Suit-Immobilie, die ab dem dritten Quartal 2027 bezogen werden soll.

    Westenergie wird zwei Metering-Geschäftseinheiten aus Essen-Kettwig und Mülheim-Broich an den neuen Standort verlagern. Geplant sind moderne Büro- und Sozialräume, ein Logistikzentrum für Messtechnik sowie eine staatlich anerkannte Prüfstelle. Insgesamt arbeiten rund 200 Mitarbeitende in den betroffenen Einheiten.

    CTP hatte das Gelände Ende 2023 vom französischen Konzern Vallourec übernommen. Ziel ist die Entwicklung eines modernen Gewerbeparks mit 160.000 Quadratmetern Fläche für technologieorientierte Unternehmen aus Bereichen wie Biowissenschaften und IT-Fertigung.

    Die Stadt Mülheim und CTP bewerten die Ansiedlung als bedeutendes Signal für die Attraktivität des Standorts.

    Projekt & Fläche

    • Ort: Ehemaliges Vallourec-Gelände, Mülheim an der Ruhr (33,5 Hektar)

    • Investor: CTP (tschechischer Entwickler von Industrie- und Logistikimmobilien)

    • Ziel: Entwicklung eines modernen Hightech-Gewerbeparks (CTPark) ab 2027

    • Flächenangebot: 160.000 m² für Forschung, Labore, Co-Working, Industrie & Logistik

    Erster Mieter: Westenergie AG

    • Unternehmen: Tochtergesellschaft von Eon

    • Fläche: 12.000 m² (davon ca. 6.500 m² Lager/Logistik, 1.700 m² Prüfstelle)

    • Geplanter Einzug: Ab Q3 2027

    • Bauweise: Build-to-Suit – maßgeschneiderter Neubau nach Westenergie-Vorgaben

    Verlagerung von Standorten

    • Von Mülheim-Broich und Essen-Kettwig nach CTPark

      • Broich: Verwaltung und 66 Mitarbeitende der Westenergie Metering GmbH

      • Kettwig: 135 Mitarbeitende (Messstellenbetrieb, Logistik, Prüfstelle)

    Arbeitsumfeld & Ausstattung

    • Moderne Büroflächen mit offenen Arbeitsplätzen und Rückzugsräumen

    • Sozialbereiche, flexible Kommunikationszonen, moderne Küche

    • Über 100 Parkplätze

    • Prüfstelle für Messgeräte, Logistikzentrum

    Quelle: WAZ - Das ging schnell: Erster Mieter für Vallourec-Areal ist fix - hinter Paywall

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    Bild: CTP

  • Duisburg-Neumühl: Neuer Gewerbepark auf ehemaliger Zoo-Zajac-Fläche


    Der Gewerbepark Duisburg-Neumühl entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Zoo-Zajac, früher das größte Zoofachgeschäft der Welt. Das Projekt umfasst eine Gesamtfläche von 17.000 m² und bietet lichtdurchflutete, moderne Gewerbeflächen, die flexibel in Einheiten von 3.000 bis 14.500 m² unterteilt werden können. Die Immobilie wird auf einem Brownfield-Areal entwickelt und strebt eine DGNB-Gold-Zertifizierung in der Version 2023 an. Zur ökologischen Aufwertung sind Gründächer vorgesehen. Die Umsetzung erfolgt zwischen dem vierten Quartal 2025 und dem dritten Quartal 2026.

    Quelle: https://harden-industriebau.de/gemeinsam-star…rojekte-in-nrw/

  • Gelsenkirchen: MLP Business Park Schalke

    Knapp 6 Monate wurde für die Errichtung der Riesenhalle aus Fertigbauteilen an Stelle des alten Schalker Drahtwerks benötigt; zuletzt hier, Infos hier. Neben dem langestreckten Bau schließt sich rechts daneben demnächst ein ähnlich großes Gebäude an. Die stehengelassene alte Backsteinfabrikhalle dürfte in den neuen Businesspark saniert übernommen werden.

    Der Call-Center-Dienstleister Amevida hatte schon vorher 2016 einen denkmalgeschützten Industrie-Bau aus den 50ern am Gelände in einen modernen, luftigen und großzügigen Dienstleistungsbetrieb im Herzen von Schalke, direkt an der Schalker Meile, umgebaut.

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Mülheim an der Ruhr: CTP errichtet 20.000 m² große Anlage für Siemens Energy bei deutschem Brownfield-Sanierungsprojekt

    Nachdem mit der EON SE-Tochtergesellschaft Westenergie AG vor kurzem ein erster Mietvertrag über 12.000 m² für den neuen CT-Hightech-Logistikpark abgeschlossen wurde (s. #107), folgte nun der zweite Abschluss über 20.000 m² mit Siemens Energy. CTP hat darüber eine Pressemeldung Anfang September herausgegeben.


    PM / 04.09.2025: CTP, Europas größter börsennotierter Entwickler, Eigentümer und Betreiber von Industrie- und Logistikimmobilien nach Bruttomietfläche (GLA), hat mit der Siemens Energy Global GmbH & Co. KG einen Mietvertrag über 20.000 m² für den im Bau befindlichen Industrie- und Logistikpark CTPark Mülheim in Nordrhein-Westfalen abgeschlossen.

    Nachdem der CTPark Mülheim kürzlich einen Mietvertrag für eine 12.000 m² große Anlage mit der Westenergie AG, der größten Tochtergesellschaft der E.ON SE, unterzeichnet hat, zeigt dieser jüngste Deal, dass er sich schnell zu einem großen neuen High-Tech-Gewerbepark entwickelt, der bereits führende Unternehmen anzieht, nachdem CTP Ende 2023 das 335.000 m² große Brownfield-Gelände des französischen multinationalen Produktionsunternehmens Vallourec erworben hat.

    CTP verwandelt den Standort, auf dem sich einst ein industrielles Walzwerk befand, in einen innovativen, neuen, modernen Gewerbepark, der über 160.000 m² F&E-, Labor-, Co-Working-, Industrie- und Logistikflächen für Unternehmen in wachstumsstarken, technologieorientierten Sektoren wie Biowissenschaften und IT-Fertigung bieten wird.

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    Bild: ctp.eu

    Siemens Energy mietet insgesamt rund 20.000 m² Nutzfläche in dem High-Tech-Gewerbepark, davon ca. 17.400 m² Lagerfläche und 2.450 m² Büro-/Technik-/Sozialflächen sowie 2.500 m² Außenflächen. Der Spatenstich für den Standort Siemens Energy erfolgt im Sommer 2026, die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 geplant.

    Siemens Energy wird den Standort nutzen, um Standard- und Spezialwerkzeuge für die Wartung und den Bau von Kraftwerken zu lagern, zu warten und für den weltweiten Einsatz vorzubereiten. Um einen nachhaltigen Betrieb zu gewährleisten, stattet CTP die Immobilie mit Photovoltaik-Paneelen und elektrischen Ladestationen für Pkw und Lkw aus. Der Bauherr strebt eine DGNB-Zertifizierung in Gold für die Gebäude sowie für den gesamten Park an.

    Das Objekt befindet sich im Herzen der Metropolregion Rhein-Ruhr, einem der größten Ballungsräume Europas. Es verfügt über eine hervorragende Anbindung an die Autobahnen A2, A3, A42, A52 und A59 und bietet einen schnellen Zugang zu den Wirtschaftszentren Düsseldorf, Duisburg, Dortmund und Essen. Auch die Mieter profitieren von der Nähe zu Belgien und den Niederlanden sowie deren Häfen Antwerpen, Amsterdam und Rotterdam.


    Quelle: https://ctp.eu/news/ctp-to-cr…ration-project/

  • VGP erwirbt Gelände einer ehemaligen Papierfabrik in Hagen zur Entwicklung eines Gewerbeparks

    Der digitale Wandel und die sinkende Nachfrage nach Printprodukten setzen den Herstellern massiv zu – so auch der Hagener KPPP Gmbh Papierfabrik, einem Unternehmen mit 129 Jahren auf dem Buckel. Das Traditionsunternehmen, das für die Herstellung hochwertiger Papiere für den Buchdruck bekannt ist hatte im März Insolvenz angemeldet. Im Juni dann die Schließung. (Standort)


    Das belgische Unternehmen VGP hat jetzt das riesige Werksgelände vom Insolvenzverwalter erworben.

    • Das Unternehmen erwirbt das rund 280.000 m² große Gelände der ehemaligen Kabel Premium Pulp & Paper GmbH
    • Erster Grundstückserwerb von VGP in Nordrhein-Westfalen, 20 Minuten vom Zentrum Dortmunds entfernt
    • VGP plant die Entwicklung eines modernen Gewerbe- und Industrieparks
    Dekoratives Anführungszeichen

    13. Oktober 2025: VGP, ein europaweit tätiger Entwickler, Verwalter und Eigentümer hochwertiger Logistik- und halbindustrieller Immobilien sowie Anbieter von Lösungen für erneuerbare Energien, hat das ehemalige Werksgelände der Kabel Premium Pulp & Paper GmbH in Hagen erworben. Die Immobilie umfasst eine Fläche von rund 280.000 Quadratmetern und wurde am 9. Oktober 2025 vom Insolvenzverwalter im Rahmen des im Juni 2025 eröffneten Insolvenzverfahrens an VGP veräußert.

    Fast 130 Jahre lang war die traditionsreiche Papierfabrik am Standort Hagen beheimatet. Die Stadt Hagen mit rund 195.000 Einwohnern liegt am Rande des Ruhrgebiets, in Nordrhein-Westfalen. Der Standort liegt nur 20 Minuten vom Zentrum Dortmunds entfernt und bietet eine hervorragende Anbindung an das weitere Ruhrgebiet

    VGP plant, das Gelände schrittweise in einen modernen Gewerbe- und Industriepark umzuwandeln. Das Unternehmen beabsichtigt, Unternehmen aus den Bereichen Produktion, Leichtindustrie und Logistik anzuziehen. Für die zu entwickelnden Gebäude strebt VGP mindestens eine DGNB-Zertifizierung in Gold an, die besonders nachhaltige Gebäude auszeichnet. VGP folgt den Anforderungen der EU-Taxonomie und legt einen besonderen Fokus auf die Reduzierung von CO₂-Emissionen bereits während der Bauphase (Embodied Carbon).

    VGP arbeitet eng mit der Stadt Hagen und der örtlichen Wirtschaftsförderung zusammen. Vor Baubeginn ist ein umfassender Rückbau der bestehenden Gebäude und Anlagen erforderlich, da auf dem Gelände noch Maschinen und Produktionsanlagen vorhanden sind.

    Der Standort befindet sich in der Schwerter Straße 263 in 58099 Hagen, im Stadtteil Kabel. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A1 (Ausfahrt Hagen-Nord) und ist hervorragend an das regionale Industrie- und Logistiknetz angebunden. Gelegen in einem etablierten Industriegebiet mit bestehender Infrastruktur bietet das Areal ideale Voraussetzungen für die geplante Gewerbe- und Industriesanierung. (Quelle: VGP-PM)


  • Der Bau des VAHLE Campus schreitet voran. Die Köster Gruppe übernimmt dabei ganzheitlich als Generalübernehmer das Projekt.


    Das größte Investitionsprojekt der Paul Vahle GmbH & Co KG nimmt zunehmend Gestalt an. Mit der Vergabe zentraler Bau- und Logistikgewerke an renommierte Partner – die Köster GmbH als Generalunternehmer, die Fehr Lagerlogistik AG für das automatische Wabenlager, die Stöcklin Logistik GmbH für Kleinteile- und Palettenlager sowie das Architekturbüro Dälken – geht der Neubau am Stammsitz in Kamen in die nächste Phase.

    „Die Vergabe dieser zentralen Gewerke ist ein entscheidender Meilenstein für den Bau unseres VAHLE Campus“, sagt Achim Dries, Geschäftsführer der Paul Vahle GmbH & Co. KG und führt aus: „Wir freuen uns, dass wir mit erfahrenen und renommierten Partnern zusammenarbeiten, die unser Projekt von Anfang an verstanden und mit großer Expertise weiterentwickelt haben.“ (Quelle: Köster Bau)


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    Foto Vahle

  • Bochum: Erweiterung Opel-Ersatzteillogistikstandort

    Der Stellantis-Konzern investiert zweistellige Millionenbeträge in den Opel-Ersatzteillogistikstandort Bochum. Die geplanten Maßnahmen umfassen den Bau einer neuen Sprinkleranlage, die Einführung eines Autostore-Systems zur automatisierten Lagerung sowie die Anschaffung von 100 neuen Flurförderfahrzeugen. Zudem ist eine 2,5-MW-Solaranlage auf dem Gelände geplant.

    Der Standort soll zudem perspektivisch Lithium-Ionen-Zellen für die elektrische Fahrzeugflotte lagern; eine Entscheidung zur Erweiterung steht noch aus. Laut Betriebsrat erfolgen die Modernisierungen nicht zulasten von Arbeitsplätzen.

    Arbeitgeber und IG Metall haben einen Zukunftstarifvertrag vereinbart, der betriebsbedingte Kündigungen bis 2029 ausschließt. Der Standort Bochum bleibt damit für die rund 750 Opel-Beschäftigten und rund 250 Leiharbeitskräfte vorerst gesichert.

    Die Opel Group Warehousing GmbH betreibt in Bochum zwei große Logistikareale, darunter eine moderne Halle aus dem Jahr 2017 sowie das traditionelle Lager im ehemaligen Werk 3, das seit den 1960er-Jahren besteht. Stellantis nutzt weitere Flächen als Parkplatz für bis zu 3000 Leasing-Rückläufer.

    Quelle: WAZ - Opel kündigt Millionen-Investitionen an seinem Standort in Bochum an - Paywall

  • Bochum: Modernisierung Doncasters

    Der internationale Hersteller Doncasters investiert rund 44 Millionen Euro (51 Millionen US-Dollar) in die umfassende Modernisierung seines Werks in Bochum. Die Investition zählt zu den größten Modernisierungsprogrammen des Unternehmens.

    In den kommenden drei Jahren werden laufend Umbauten vorgenommen, um Platz für neue Maschinen zu schaffen, die im laufenden Betrieb installiert werden. Ab Frühjahr 2026 entsteht eine neue Produktionshalle, die Ende 2026 fertiggestellt sein soll. Ab 2027 folgen zusätzliche automatisierte Anlagen. Die vollständige Umsetzung ist bis 2028 geplant.

    Mit den Maßnahmen will Doncasters den Standort technologisch weiterentwickeln und seine globale Wettbewerbsfähigkeit stärken. Zudem sollen neue Arbeitsplätze in Bereichen wie Engineering, Produktion und Finishing entstehen. Laut Unternehmensführung wird Bochum dadurch eine noch wichtigere Rolle im internationalen Netzwerk des Konzerns einnehmen.

    Quelle: https://www.radiobochum.de/artikel/45-mil…n-bochum-250761

  • Salzgitter AG startet nach Übernahme von HKM in Duisburg Transformation am alten Stahlstandort mit neuem Elektrolichtbogenofen

    Rund 1 Milliarde Euro werden im Duisburger Süden bei HKM/Salzgitter AG demnächst für einen neuen Elektrolichtbogenofen und Nebenanlagen für die emissionsarme Stahlerzeugung verbaut. Fertigstellung bereits 2029. (WAZ+)

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    Luftbild Blossey / Salzgitter AG

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    09.07.2026 | Salzgitter AG


    • Gesellschafter Salzgitter, thyssenkrupp Steel und Vallourec erzielen finale Einigung
    • Hüttenwerke Krupp Mannesmann werden zu einer 100-prozentigen Tochter der Salzgitter AG
    • Stahlproduktion am Traditionsstandort geht weiter – mit klarer Ausrichtung auf die grüne Transformation und reduzierter Mitarbeiterzahl

    Die Stahlproduktion am Traditionsstandort im Duisburger Süden geht weiter. Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann werden künftig eine 100-prozentige Tochter der Salzgitter AG, nachdem die beiden Mitgesellschafter thyssenkrupp Steel Europe und Vallourec angekündigt hatten, sich aus dem gemeinsamen Joint Venture zurückziehen zu wollen. Der Salzgitter-Konzern übernimmt damit die volle Verantwortung bei der HKM und möchte das integrierte Hüttenwerk mit einem klaren Plan und voller Ausrichtung auf die grüne Transformation fit für die bevorstehenden Herausforderungen machen. (Q: PM Salzgitter AG)

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    29.07.2026 | Salzgitter AG


    • Salzgitter-Tochter HKM schließt Vertrag mit Tenova über Engineering, Lieferung und Errichtung eines Elektrolichtbogenofens in Duisburg
    • Größter Elektrolichtbogenofen Deutschlands mit bis zu 2,5 Mio. t Kapazität
    • Wichtiger Schritt zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion im Rahmen der Transformationsstrategie des Salzgitter-Konzerns
    • Umsetzungsphase startet bereits im August 2026 – Fertigstellung in 2029 geplant

    Die Salzgitter AG hat mit der Vergabe einer zentralen Anlage für die zukünftige CO2-arme Stahlerzeugung die Transformation am Standort Duisburg in Gang gesetzt. Die erst kürzlich vollständig übernommene Konzern-Tochter Hüttenwerke Krupp-Mannesmann GmbH (HKM) und Tenova haben am 28.07.2026 einen Vertrag über Lieferung, Errichtung und gemeinsame Inbetriebnahme eines Elektrolichtbogenofens sowie wesentlicher technischer Nebenanlagen geschlossen.

    Mit einem Abstichgewicht von 285 t und einer Kapazität von bis zu 2,5 Mio. t wird die Anlage der größte Elektrolichtbogenofen Deutschlands und der zweitgrößte innerhalb der Europäischen Union. Der geplante Arbeitspunkt liegt bei rund 2 Mio. t. Das Vorhaben wird mit 200 Mio. € im Rahmen des Förderprogramms „Bundesförderung Industrie und Klimaschutz“ durch den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Förderung unterstreicht die industrie- und klimapolitische Bedeutung des Projekts für die Transformation der Stahlproduktion in Deutschland und Nordrhein-Westfalen. Unmittelbar nach der Vergabe startet das Projekt noch im August 2026 in die Umsetzungsphase. Die Fertigstellung des Elektrolichtbogenofens ist für 2029 vorgesehen. (Q: PM Salzgitter AG)

  • Das Ruhrgebiet Zwischen Stabilität, Transformation und neuer Spezialisierung

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    Die aktuelle Beschäftigungsentwicklung im Ruhrgebiet zeigt sich robust bei zugleich differenzierter Unternehmens- und Umsatzentwicklung. Die Gesamtwirtschaft gewann zwischen 2024 und 2025 11.374 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte hinzu. Die Leitmärkte insgesamt – wirtschaftliche Schwerpunktfelder, die für die regionale Entwicklung besonders wichtig sind – wuchsen um 8.913 Beschäftigte.

    Die Zahl der Unternehmen in den Leitmärkten stieg 2024 leicht, während die Umsätze gegenüber 2023 insgesamt zurückgingen. Hinter diesem scheinbar widersprüchlichen Befund steht kein einheitlicher Konjunkturverlauf, sondern eine Mischung aus Stabilität, Transformationsdruck, neuer Spezialisierung und zeitlich versetzten Anpassungsprozessen. Gerade das ist für die Metropole Ruhr charakteristisch: Beschäftigung wächst vor allem dort, wo langfristige Nachfrage, institutionelle Verankerung oder Zukunftsinvestitionen tragen, während umsatzseitig einzelne große Märkte stärker auf Energiepreise, Investitionszurückhaltung und Konsolidierung reagieren. (Q: BMR - Wirtschaftsbericht Ruhrgebiet)

  • RUHR Logistikpark in Castrop-Rauxel bezugsbereit


    Auf einem rund 18.300 m² großen, ehemals industriell genutzten Grundstück ist eine energieeffiziente Unternehmer-Immobilie mit rund 7.575 m² Hallenfläche, ca. 580 m² Büro- und Sozialfläche sowie rund 350 m² Mezzaninfläche entstanden. Mit einer Hallenhöhe von 9,50 m UKB, neun Rampentoren sowie einem ebenerdigen Tor ist der Hallenneubau auf Logistik-, Lager- und Light-Industrial-Nutzungen ausgelegt. Für Mitarbeitende und Kunden stehen bis zu 90 Pkw-Stellplätze sowie eine E-Ladeinfrastruktur zur Verfügung.

    Der Standort liegt in verkehrsgünstiger Lage: Das Autobahnkreuz Castrop-Rauxel Ost mit Anschluss an die A2 und A45 ist nur wenige Autominuten entfernt. Über die umliegenden Verkehrsachsen A40, A42 und A43 sind zudem die wichtigsten Wirtschafts- und Ballungsräume in Nordrhein-Westfalen schnell erreichbar. Damit bietet der Standort sehr gute Voraussetzungen für effiziente regionale und überregionale Logistikprozesse. (Q: Prodac Industrial Real Estate)


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    Bild: Prodac Industriel Real Estate

  • Thalia eröffnet neuen Omni-Channel-Hub in Marl


    Die Thalia Bücher GmbH hat heute ihren neuen Omni-Channel-Hub im Gewerbegebiet gate.ruhr in Marl offiziell eröffnet. Mit dem rund 56.000 Quadratmeter großen Standort hat das Buchhandelsunternehmen einen Innovationsstandort mit integrierten Logistik- und Fulfillment Leistungen realisiert und schafft damit die Basis, um die Leistungsfähigkeit des Unternehmens weiter auszubauen. Rund 100 Millionen Euro wurden investiert. In der vollen Ausbaustufe werden hier bis zu 1.000 Menschen arbeiten. (Q: Stadt Marl)

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    Bild: Stadt Marl aus Februar 26'