Baugeschehen: Bernsdorf

  • Auf der nächsten Stadtratssitzung wird folgende Hochbaumaßnahme beschlossen (Beschlussvorlage):


    - Sanierung Bahnradkopf in der Radrennbahn im Sportforum. Gesamtkosten 936.272 Euro, davon 540.000 Euro Fördermittel. Die Bauausführung findet jetzt erst vom 04.01.16 bis zum 24.06.16 statt. Die Maßnahme war im Grundsatz bereits bekannt (Link). In einem gesondert zu beschließenden Abschnitt sol anschließend aber gleich die Fahrfläche saniert werden.

  • Ein Update der Zschopauer Straße 103-105.


    Was ich genauer erfahren habe ist, das die Villa leider wohl nicht zum Ersteigerten Objekt gehörte.


    Es zählt der Plattenbau und das zu sehende, Sanierte.




    Zuletzt im Beitrag hier <


    Auf dem Grundstück, was hier nicht zu sehen ist, wird auch einiges wieder hergerichtet.


    Die Villa hat zwar nach der Ersteigerung einen Bauzaun bekommen, Hoffnung habe ich aber erst einmal keine.



    September 2015

  • Fertig ist nun das Mehrfamilienhaus, Grenzgraben 62 <


    Zuletzt im Beitrag hier <


    Das erste Bild kommt von der Augsburger Straße.
    Hier entstand in der letzten Zeit ein Neubau, mal wieder in einfachster Bauweise.



    Blick direkt/Grenzgraben:



    Und aus der ferne mit Belichtungsmast des Sportforums im Bild:


    Bilder: September 2015

  • Update der Ulbrichtstraße 8.


    Seit dem letzten update im März 2015, < hat sich nahezu nichts bewegt.


    Der einzige Unterschied zu März, es steht nicht mehr leer.



    Im März hatte man gerade damit begonnen, aufzuhören.




    Hoffentlich geht's hier weiter.
    An der Rückseite sind bereits neue Fenster dran, auch für die Balkontür wurde vorgesorgt.


    Bilder: September 2015

  • Die große Baumaßnahme der CSG an der Eislebener Straße 11 (zuletzt hier gezeigt) ist mittlerweile abgeschlossen und wird von der Freien Presse ausführlich vorgestellt (Link). Die Wohnungen seien "überaus schnell" vermietet gewesen.

  • Laut dem Stadtbild Chemnitz, tut sich auch etwas an der Villa, Zschopauer Straße 101.


    Sicherlich eine Sanierung.
    Fürs Forum werde ich da mal am Wochenende auch ein paar Bilder festhalten.


    Auf dem ersten Blick sieht das ganze nach Abriss aus, aber ich habe vor Ort den Bauherren sprechen können.


    Die Villa wird demnach Saniert.
    Ab 2016 soll das nach der Entkernung geschehen.


    Hauptsächlich solle es ein Bürohaus werden.


    Zum Glück gibt es ausreichend Bilder vom Zustand, bevor man sich daran wagte.
    Und Natürlich habe ich auch welche fürs Forum gemacht.


    Mal ein paar gute Grüße zum Stadtbild.

  • Auf dem ersten Blick sieht das ganze nach Abriss aus, aber ich habe vor Ort den Bauherren sprechen können.


    Die Villa wird demnach Saniert.
    Ab 2016 soll das nach der Entkernung geschehen.



    Man entfernte das Dach.
    Prozentual gesehen, würden einige sagen, warum nicht gleich Neu bauen?


    Aber so wie man sich hier entschieden hat, ist es doch der bessere Weg.


    Das Gebäude wird gesamt, entkernt.
    Wie schon gesagt, soll dann in 2016 die Sanierung Starten.


    Das Areal dahinter verändert sich auch.


    Vor etwas über ein Jahr war hier eine Tote Brache, nun entwickelt sich alles zum guten.


    Ein paar aktuelle Bilder vom Freitag:


    Zuletzt im Beitrag hier <


    Noch einmal eine Seite zu der Auktion in 2013 <
    Eventuell hat man die Villa dazugekauft.







    Oktober 2015

  • Unter einer behutsamen Entfernung des Daches stelle ich mir aber etwas anderes vor. Deine Bilder sehen tatsächlich nur nach Abriss aus, auch wenn der Besitzer etwas anderes gesagt hat. Das Dach war übrigens gar nicht offensichtlich undicht. Schwer vorstellbar, dass ein solch brachiales Vorgehen irgendwann in einem denkmalgerechten Ergebnis mündet. Denn es handelt sich bei der Zschopauer Straße 101 um ein Denkmal, laut Beschreibung war besonders die weitgehend originalgetreue Erhaltung besonders, die jetzt schon Geschichte ist. Ob der Denkmalschutz hier überhaupt involviert ist?

  • So wie ich es sagte, soll es umgesetzt werden.
    Der Eingriff in das Gebäude ist schon arg, aber scheinbar doch notwendig.


    Am ende müsste das Haus in seiner Grundform der entsprechen, wie es davor bereits sich ursprünglich zeigte.
    Das wird natürlich schwierig umzusetzen sein.
    Am ende könnte die Villa wie so manche von der Denkmalliste gestrichen werden, wegen Sanierung.


    Da man den Zustand nicht wirklich beurteilen kann, kann man auch nicht sagen, wie der Bauherr das anpacken sollte.
    Die Bauleute sollten ja schließlich wissen wie was gemacht werden muss.


    Das Ergebnis werden wir ja mit der Zeit sehen.

  • Auf dem Areal des Frauengefängnis an der Reichenhainer Straße kommt ein Neubau für den offenen Vollzug mit 100 Plätzen dazu. Das schreibt heute die Freie Presse. <<


    Am Frauengefängnis soll noch in diesem Herbst mit Vorbereitungen auf den Neubau einer Einrichtung für den sogenannten offenen Strafvollzug
    begonnen werden. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen - je nach Wetterlage - im Februar oder März 2016 beginnen.
    Spätestens Anfang 2017, so der Plan, werde der Komplex fertiggestellt sein.


    In den Zweigeschossigen Bau solle Platz für 40 Männliche, 35 für Frauen, 15 für den Jugendarrest und 5 für die Unterbringung von Mutter-Kind Bereichen Platz bieten.


    Im Bestehenden Frauengefängnis sitzen derzeit um die 300 Frauen, von 17-65 Jahre.
    So wie es sich heraus liest, mit steigender Tendenz.


    Hier das Modell des zweistöckigen Neubaus:



    Und hier ein Blick auf das Baustellenareal:


    Quelle: Freie Presse.de

  • Vor zwei Jahren waren hier mal Arbeiten an der Theodor-Neubauer-Schule in der Vettersstraße 34 (Luftbild) erwähnt worden, jetzt gibt es Aufklärung darüber - die allerdings gleichzeitig wohl das Ende des Projektes verkünden. Eine studentische Gruppe hatte dort ein Kulturzentrum namens Subbotnik geplant und ein günstiges Mietverhältnis mit der Stadt abgeschlossen (Freie Presse). Die Cafeteria, die das Projekt finanziell über Wasser halten sollte, kann aber wegen fehlender Brandschutztüren nicht eröffnet werden. Gleichzeitig hat auch die Zahl der Mitstreiter deutlich abgenommen. Die Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung kann ich aber nicht ganz nachvollziehen, für mich hört sich das eher nach einer naiven Fehlkalkulation an.

  • In der letzten Sitzung hat der Stadrat folgende Hochbaumaßnahmen mit Planungsbeginn 2016 beschlossen (Beschlussvorlage):


    - Erweiterung Große Kunstturnhalle Sportforum. Kosten 5.073.000. Fertigstellung Ende 2018.
    - Sanierung der Fahrbahnfläche Radrennbahn. Kosten 500.000 €, davon 300.000 € Fördermittel. Ob Ludwig hat wegen der Olympiavorbereitung der Bahnradfahrer aber bereits zugesagt, dass die Arbeiten wie auch die Sanierung des Bahnkopfes (zuletzt hier) erst im Juni 2016 starten (Freie Presse). Zusammen werden dort also fast 1,5 Mio. Euro in eine dann immer noch sehr eingeschränkte Freiluftbahn investiert. Schade, dass man nicht gleich eine - wesentlich teurere - Radsporthalle realisieren kann, die Leistungen der Sportler und auch das Interesse der Chemnitzer würden das rechtfertigen.

  • Auf der Stadtratsitzung wird folgender Baubeschluss für Hochbaumaßnahmen mit Baubeginn ab dem Jahr 2015 getroffen (Beschlussvorlage):


    - Komplettsanierung Internat am Sportgymnasium mit Errichtung eines Ergänzungsneubaus (Luftbild) für 7.126.605,36 €, davon 2.850.644 € Fördermittel. Die Fassade und das Dach werden gemäß den Anforderungen der EnEV gedämmt. Die Fenster werden ebenfalls zu großen Teilen ausgetauscht und den aktuellen EnEV-Vorgaben angepasst. Die Haustechnik wird komplett erneuert. Darüber hinaus erfolgen ein barrierefreier Ausbau, der Einbau eines barrierefreien Aufzuges und in den Außenanlagen die Einordnung von Rollstuhlrampen. Bauzeit 24.11.2015 bis 13.10.2017.

  • Während Bund und Land Fördermittel für die Radrennbahn in Höhe 834.000 Euro bewilligt haben, wurde ein ähnlicher Antrag für das Hauptstadion abgelehnt (Freie Presse). Ein bisschen Hoffnung für den Befehlsturm besteht also noch.

  • Das Landesamt für Denkmalpflege lehnt den geplanten Abriss des Befehlsturms im Sportforum ab und kündigt an, diesen keinesfalls zu genehmigen (Freie Presse). Das ist besonders deshalb ein starkes Signal, weil noch nicht einmal ein Abrissantrag der Stadt vorlag. Die Antwort der Oberbürgermeisterin ist bezeichnend für das nicht vorhandene Verständnis von Denkmalschutz in der Stadtverwaltung: Sie spricht von einem "Führerturm", für den auf keinen Fall städtisches Geld ausgegeben werde. Bei einer solchen Argumentation glaube ich auch keine Sekunde an die angegebenen Sanierungskosten von zwei Millionen Euro. Die Stadt wird sicherlich Mittel und Wege finden, den Abriss möglich zu machen, und sei es durch die bei der GGG perfektionierte Verwahrlosungsstrategie.