Beiträge von RianMa

    Fassadensanierung Bleicherstraße 9

    Die Bleicherstraße entstand im 19. Jahrhundert als nördliche, städtebauliche Kante der Güstrower Altstadt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden dort elegante Wohnhäuser mit teilweisem Villencharakter, direkt gegenüber des freiläufigen Rosengartens. Die Bebauung entlang der Straße ist noch immer fast vollständig erhalten (Ausnahme bildet die Wachsbleichenstraße 7, gezeigt in Post #239), leidet jedoch unter der hohen Verkehrslast dieser wichtigen Verbindungsstraße. Viele Fassaden sind im Laufe der Jahre ergraut und wurden daraufhin überwiegend überarbeitet. Ein ganz aktuelles Beispiel zeige ich nachfolgend mit der Bleicherstraße 9.

    Das Wohnhaus mit dem markanten Turm bildet zusammen mit seinem baugleichen Pendant mit der Hausnummer 8 den Zugang vom Rosengarten in die Turmstraße und damit in das enge Stadtgefüge. Städtebaulich und architektonisch ist dies sehr elegant herausgearbeitet worden. Beide Bauten orientieren sich zueinander und besitzen mit Massivpfeilern eingefasste Vorgärten. Die Bleicherstraße 9 wurde kürzlich komplett überarbeitet und hat dabei wieder ein strahlendes Weiß erhalten.

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    Der Blick auf das frisch aussehende Wohnhaus mit Standpunkt vorm Eingangsbereich des Zwillingsgebäudes:

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    Die Pfeiler des Vorgartens wurden bislang nicht saniert. Ich vermute auch, dass sich dort ursprüngliche schmiedeeiserne Zaunelemente befanden.

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    Die zwei nachfolgenden Bilder zeigen den Zustand im Jahr 2020, als die Auswirkungen durch Abgase und Rußpartikel des Verkehrs noch deutlich erkennbar waren. Mittlerweile sieht auch hier wieder alles picobello aus.

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    Das Zwillingshaus auf der anderen Seite der Turmstraße wartet weiterhin auf eine Überarbeitung der Fassade. Ganz offensichtlich muss hier bei hohem NIederschlag eine Pfütze auf der Straße dafür sorgen, dass ein Teilbereich der Fassade und die Pfeiler so dermaßen verdreckt sind.

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    Ich schließe diesen Beitrag ab mit zwei Aufnahmen der sich östlich und westlich anschließenden Bebauung. Es handelt sich um tolle Bauten an einer etwas überdimensionierten Straße. Hier wird langfristig darüber nachgedacht werden müssen, ob es wirklich drei Fahrbahnen sein müssen oder ob man mittels einer Verschmälerung eine Distanz zu den Gebäude plus Begrünung erreichen könnte.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Sanierungsvorhaben Mühlenstraße 58

    Über das denkmalgeschützte Wohn- und Geschäftshaus in der Mühlenstraße 58, welches ich zuletzt vor einem Jahr in Post #323 gezeigt hatte, ist zu berichten, dass die Modernisierungsarbeiten im Erdgeschoss anscheinend zu einem Abschluss gebracht werden konnten. Die Allianz hat die erneuerte Mieteinheit bezogen und Ihre Fassadenwerbung angebracht.

    Weitere Sanierungstätigkeiten sind, wie zu erwarten war, nicht zu erkennen, wobei ich hoffe, dass die EG-Modernierung und die Dachsanierung am rückwärtigen Gebäudeflügel nur der erste Schritt einer umfassenden Sanierung darstellten.

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    Auf der Hofseite hat man Fassadenbereiche des kleineren Fachwerkanbaus mit Folie verkleidet, wohl zum Schutz der dahinter befindlichen Baustruktur.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Schicksal der Gleviner Straße 6

    In diesem Sommer hat sich die Stadt Güstrow etwas einfallen lassen und wichtige Straßenzüge in der Altstadt mit insgesamt 180 Regenschirmen und 38 Blumenkugeln schmücken lassen. Die bunte Dekoration hängt in regelmäßigen Abständen über den Straßen und ist ganz nett anzuschauen. Auch die Gleviner Straße hat im Bereich der bestehenden Beleuchtungsleitungen Regenschirme erhalten.

    Am denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftshaus in der Gleviner Straße 6, um welches dieser Beitrag handelt, wurden wie zunächst gehofft keine Sanierungsmaßnahmen begonnen (zuletzt in Post #335). Bei meinem letzten Rundgang war vor dem Haus eine Baustelleneinrichtung aufgestellt worden, die nun jedoch nicht mehr vorhanden ist. Es scheinen zuletzt lediglich Sicherungsmaßnahmen im Bereich kaputter Fenster gegeben zu haben.

    Ich hoffe sehr, dass man sich in naher Zukunft um einen Erhalt dieses Bauwerks kümmert, in welchem bereits Zar Peter I. zur Zeit des Nordischen Krieges im 18. Jahrhundert nächtigte. Eine Tafel rechts der Eingangstür erinnert an dieses Ereignis.

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    Die Obergeschosse des Gebäudes stehen seit Jahren leer, wobei die Geschäftseinheiten offensichtlich noch genutzt werden.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Sanierung Güstrower Renaissance-Schloss

    Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen, sodass ein erneuter Abstecher in die historische Altstadt von Güstrow gerade recht kam. Die erste und in der Regel letzte Station der halbjährlichen Rundgänge führt mich ins und um das Güstrower Schloss, bei welchem die unfangreichen Bautätigkeiten stadtweit wahrgenommen werden können (zuletzt gezeigt in #334).

    Der Schwerpunkt der Bauarbeiten liegt seit einigen Monaten auf der Putz- und Fenstersanierung am Schlossgebäude. Aber auch die Dachbereiche mitsamt seiner Turmaufbauten spielen eine wesentliche Rolle. Die Kupferdächer der Türme sollten zunächst erhalten bleiben, mussten bzw. müssen aufgrund der festen Stehfalzverbindungen jedoch komplett auseinandergerissen und abgenommen werden. Damit kommen nach der Sanierung neue Kupferbleche zum Vorschein. Diese geben dem Schloss ein komplett neuen Ausdruck, da die einstige, grüne Patina nicht mehr sichtbar sein wird.

    Im Zuge der Entfernung der Dachziegel wird die Holzunterkonstruktion, wo nötig, ausgetauscht, ergänzt oder verstärkt. Bei anfangs geplanten 145 Kubikmeter Holz sollen es am Ende etwa doppelt so viel werden. Grund ist ein großflächiger Befall mit Holzschwamm. Bei noch erhaltenswürdigen Balken wird dagegen eine Emulsion gespritzt, um die Pilzausbreitung zu stoppen.

    Wie oben erwähnt, ist auch die Restaurierung der Putzfassaden in vollem Gange. 40 bis 50 Prozent des Putzes konnten, zur positiven Überraschung der Beteiligten, erhalten bleiben. Bei den großflächigen Ergänzungen ist es im Zuge der Arbeiten wichtig, die Übergänge zwischen Altem und Neuem gut zu verblenden. Spannend geht es auch bei der laufenden Sanierung der Fenster weiter. Von den 290 Fenstern können leider nur 15 Stück restauriert werden. Die anderen 275 Fenster müssen damit ersetzt werden. Dies stellt ein enormes Unterfangen dar, da 80 verschiedene Fenstertypen existieren und jedes Element als ein Einzelstück angefertigt werden muss.

    Die Baustelle hat nicht mit Lieferengpässen zu kämpfen. Aufgrund der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen wurde der Fertigstellungstermin des Gesamtvorhabens jedoch von ursprünglich Ende 2023 nun auf Mitte 2024 verschoben.

    Der Anblick vom Schlossberg zeigt weiterhin ein komplett eingerüstetes und in bedruckten Planen verhülltes Schloss.

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    Zur Südterrasse sind weiter unten noch Informationen ergänzt.

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    Die westliche Begrenzungsmauer, welche nach denkmalpflegerischen Gesichtpunkten komplett neu errichtet worden ist, hatte ich im letzten Beitrag bereits in dieser Form gezeigt. Laut Pressemeldung soll in absehbarer Zeit auch die Eindeckung mit Bieberschwänzen erfolgen, um diesen Teilbereich des 3. Bauabschnitts abschließen zu können.

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    Die Altanmauer, Bestandteil der alten Befestigungsmauer, wurde mit alten und neuen Steinen wieder hergerichtet. Diese war aufgrund des stetigen Erddrucks im Laufe der Jahrhunderte um einen Meter aus dem Lot geraten. Ein teilweiser Abtrag und die erneute Aufmauerung waren damit unumgänglich. Das Ergebnis wird zeitnah erlebbar sein, sobald die Gerüste und Planen verschwunden sind.

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    Der Blick zum Westflügel zeigt, dass mittlerweile sämtliche Dachziegel für die Sanierung der Holzunterkonstruktion entfernt worden ist.

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    Auf dem Uhrenturm wurde im Frühsommer die vorhandene Kupferkugel geöffnet. Zum Vorschein kamen Fotos vom Zeitpunkt der letzten Sanierung in den 1960er Jahren sowie DDR-Sondermünzen. Es ist geplant, im Zuge der aktuell laufenden Sanierung weitere Zeugnisse der jetzigen Zeit beizulegen.

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    Das verhüllte Altanfragment von der östlichen Seite aus gesehen:

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    Es lohnt sich aktuell, auch die Freiräume zwischen den einzelnen Baubereichen zu erkunden. Hier und dort lagern findet man interessante Baumaterialien, wie etwas vorgefertige Fassadenelemente südlich des Altans.

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    Vor dem Westflügel wurde im Bodenbereich eine Turmspitze zur Sanierung abgelegt.

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    Im Bereich des Eingangsportals zeigen sich ebenfalls erste überarbeitete Stelle in der Putzrustika.

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    Andernorts ist jedoch weiterhin eine Mischung aus altem Putz und abgeschlagenen Putzflächen sichtbar. Aufgrund des Umfangs der noch wiederherzustellenden Bereiche ist die angekündigte Verschiebung des Fertigstellungstermins nachvollziehbar.

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    Die Stützmauer an der Ostseite des Schlosshofs hat in Zwischenzeit ihre Abdeckung mit Bieberschwänzen erhalten. Dies scheint vermutlich das Stilmittel zu sein, welches bei allen Stützmauern Verwendung finden wird. Auf diese Weise erreicht man trotz der Weitläufigkeit des Schlossareals eine einheitliche, verbindende Gestaltung.

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    Durch das enge Gewirr aus Gerüsten und Planen kann man auf dem Hof kaum etwas erkennen.

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    Einzelne Fassadenbereiche sind auch hier bereits überarbeitet worden. Auf dem nachfolgenden Bild erkennt man auch den Unterschied zwischen dem alten Fenster links und dem neuen Fenster rechts. Interessant wird auch sein, welche Farbgebung Putz und Fenster haben werden.

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    Die nördliche Seitenfront der Schlossbrücke hatte ich bis dato noch gar nicht gezeigt. Diese präsentiert sich aktuell komplett nackt ohne Putz.

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    Am Wirtschaftsgebäude wird alsbald mit einer neuen Dacheindeckung aus Zinkblech ein Schlussstrich unter die langwierige Dachsanierung gesetzt. Das Dachgeschoss, dessen Dachkonstruktion größtenteils erhalten bleiben konnte, soll zukünftig multifunktional und barrierefrei genutzt werden können. Hierfür wird im Treppenhaus ein Aufzug eingebaut. Im Keller des Baus soll eine Catering-Küche eingebaut werden.

    Was im Zuge der monatelangen Arbeiten von außen nicht eingesehen werden konnte, waren die umfangreiche Schadstoffsanierung, der Austausch von Holzbalken aufgrund eines früheren Brandschadens und die Verstärkung des Gewölbekellers mittels Litzenankern.

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    Einen tollen Eindruck geben die vollständig sanierten Stützmauern östlich des Südflügels ab. Diese wurden komplett überarbeitet. Die oben aufgesetzte Brüstung scheint zudem komplett neu aufgemauert worden zu sein. Die turmartige Ecksituation wird später vermutlich als Aussichtspunkt genutzt werden können.

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    Am Südflügel selbst laufen die Arbeiten natürlich unvermindert weiter.

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    Nachfolgend nochmals der Gesamteindruck von Osten auf das Schloss und die angrenzenden Stützmauern.

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    Die Arbeiten an der Mauer, die die Südterrasse vom prachtvollen Renaissance-Garten abtrennt, sind überwiegend abgeschlossen. Die Sandstein-Verkleidung ist unter Verwendung der alten Steine neu hergestellt worden. Ebenso verfügen die drei Treppenabgänge wieder über verkleidete, seitliche Brüstung, die ergänzend noch ein Geländer erhalten werden. Der Belag der Treppenstufen wird passend zur bestehenden Materialität auch aus Sandstein ausgeführt.

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    Die neu hergestellten Treppenbrüstungen heben sich aktuell durch ihre Helligkeit stark von den alten Sandstein-Platten der Mauer ab.

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    Wie jedes Jahr blüht es in den Sommermonaten herrlich im restaurierten Renaissance-Garten, von dem man einen guten Blick auf den Südflügel hat. Das nachfolgende Bild zeigt die Mauer der Südterrasse und die drei neu errichteten Freitreppen.

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    Zu Ostern wurde die östliche Begrenzungsmauer freigegeben. Hier wurde mit viel Können die alte Backstein-Mauer teilweise abgetragen und neu aufgemauert. Die Torpfeiler sowie ein Abschnitt in Richtung Wassergraben mussten dabei komplett neu errichtet werden. Der Zugangsbereich wurde neu gestaltet und ist nun wieder für Interessierte geöffnet.

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    Es folgt der obligatorische, abschließende Blick vom Neuwieder Weg.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Nach einem Samstagsspaziergang durch das Winsviertel schließe ich mich der Meinung von mr_ilaischa an. Das Projekt ist eine angenehme Bereicherung für den Stadtteil und liefert aufgrund der starken Variation in Gestaltung und Materialität ein vielschichtiges Ergebnis. Positiv hervorzuheben ist hierbei auch die hohe Erdgeschoss-Zone, die sich letztlich wohl durch die Gewerbeeinheit ergeben hat.

    In der Zwischenzeit sind nun auch sämtliche Geländer an den Balkonen und Loggien vervollständigt worden.

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    Der Edeka, der einst in dem abgerissenen Flachbau auf dem Grundstück Mieter war, soll Mitte September in den neuen Räumlichkeiten in der Marienburger Straße wiedereröffnet werden. Die Fassadenplatten wurden am Samstag noch weiter fleißig geklebt, um die Bauarbeiten rechtzeitig abschließen zu können.

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    Die Gehwege sind ebenfalls recht weit fortgeschritten und werden wohl im Laufe des Monats vollständig freigegeben.

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    Durch das am östlichen Ende gelegene Wohngebäude in der Marienburger Straße gelangt man ins Quartiersinnere zu den dort vorhandenen Gewerbebauten.

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    Abschließend lohnt sich noch ein kurzer Blick in den östlichen Hof. Der zentrale Hof ist nur über das Gebäude selbst erreichbar.

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    Im östlichen Hof befinden sich einige, wenige Stellplätze, die womöglich für den Edeka gedacht sind. Sehr angenehm ist auch, dass das Riemchen der Straßenfassade gestalterisch im Hof übernommen wurde und hier für eine weitere, deutliche Aufwertung der Fassaden sorgt.

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    Alle Fotografien sind durch mich am 03.09.2022 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Die Sockelzone des Hochhauses, bestehend aus dem EG und dem 1. Obergeschoss, erhält dieser Tage seine zukünftige Fassade aus einer hellen Riemchenverkleidung. In den darüberliegenden Obergeschossen müssen nach wie vor die letzten Fassadenelemente ergänzt werden, damit sich ein stimmiges Bild ergibt.

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    Alle Fotografien sind durch mich am 11.07.2022 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Abrissarbeiten am Auswärtigen Amt

    Allmählich zeigt sich für den interessierten Betrachter, dass mit dem Umbau des Erweiterungsgebäudes des Auswärtigen Amts begonnen worden ist. In der Kleinen Kurstraße werden zur Zeit sämtliche An- und Vorbauten abgetragen. Die kleine Wendeltreppe hat es bereits erwischt.

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    Ein Blick in den Hof des Komplexes verrät, dass auch hier die bauvorbereitenden Maßnahmen für die geplante Verdichtung bereits in vollem Gange sind.

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    Alle Fotografien sind durch mich am 04.07.2022 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Parkstadt Karlshorst - Bauupdate

    Kürzlich konnte ich der in Bau befindlichen Parkstadt Karlshorst einen Besuch abstatten. Die weiträumigen Bautätigkeiten sind aufgrund der zahlreichen Krane bereits von Weitem sichtbar. Der bebilderte Rundgang beginnt am Hönower Wiesenweg und führt einmal entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn um das Entwicklungsgebiet.

    Der Hönower Wiesenweg wurde mittlerweile von einem schmalen Weg zu einer asphaltierten Erschließungsstraße ausgebaut, die den Besucher ans westliche Ende des Quartiers heranführt. Die Vergleiche zu den Aufnahmen in #8 und #25 sind dabei sehr interessant und aufschlussreich.

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    Der Blick öffnet sich dabei zunächst auf die Stadtvillen im Baufeld WA2, die zurzeit schrittweise errichtet werden. Daran schließt sich südlich der erste komplett fertiggestellte Quartiersblock WA4 an, welcher insbesondere durch die Architektursprache des Büros Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur geprägt wird.

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    Der Blick nach Osten in die neugeschaffene Georg-Klingenberg-Straße:

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    Die Fassaden von Klaus Theo Brenner können mich nicht so ganz überzeugen. Aufgrund der regelmäßig auftretenden Verzahnung zwischen Riemchen-Verkleidung und gelber Putzfläche sowie der überwiegend flachen Fassadenausbildung wirkt die Riemchenfassade wie eine Tapete, ohne den Block sichtlich aufzuwerten zu können. Die Vorteile des Materials sind hierbei nicht wirklich genutzt worden. Das unruhige Bild zieht sich über drei Seiten des Blocks.

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    Die Südseite des Quartiers wird durch die Bauten des Büros Eingartner Khorrami gestaltet. Das Büro setzt die Riemchen zur Betonung des Erdgeschosses sowie als horizontale Fassadenbänder ein. Die Fassadenabfolge wirkt dadurch wesentlich unaufgeregter und gefälliger. Die Eingänge werden dabei zusätzlich durch unterschiedlich stark hervortretende Riemchenschichten betont.

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    Nebenan laufen die Bauarbeiten an den Untergeschossen des Quartiers WA6, bei welchem ebenfalls mehrere der vier involvierten Architekturbüros Entwürfe abgeliefert haben. Die Gebäude am Hönower Wiesenweg wurden dabei durch das Büro Stephan Höhne Architekten konzipiert.

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    Anhand der bereits gesetzten KS-Plansteine sind die zukünftigen Grundrisse im Untergeschoss gut zu erkennen.

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    Auch beim WA8 sind die Erdarbeiten soweit vollzogen, dass mit den eigentlichen Rohbauarbeiten bereits begonnen worden ist.

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    Westlich der Hauptmagistrale durch das Quartier, welche den Namen Adolf-Wermuth-Allee tragen wird, türmen sich bereits die fertigen Wohnquartiere WA7 und WA9 auf. Beide Quartiere vermitteln aufgrund des dunkleren Riemchens sowie der strengen Architektursprachen ein deutlich wuchtigeres Bild. Einheitlich ist dabei, dass die Fassaden vom EG bis 2. OG hauptsächlich verklinkert sind und sich darüber Putzflächen anschließen. Dieses Grundkonzept werden auch alle anderen Bauten an der Adolf-Wermuth-Allee tragen, um der Straße einen einheitlichen Charakter zu geben.

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    Aufgrund der umlaufenden Absperrungen konnte man leider noch nicht näher an die Blöcke heran.

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    Der Blick nach Norden mit dem im Bau befindlichen Quartier WA5 auf der rechten Seite und einer Stadtvilla im Hintergrund:

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    Von Osten kommt man über einen Durchgang ins Quartier WA4. Hier sind die Außenanlagen erst kürzlich fertiggestellt worden. Insbesondere die massiven Lüftungsbauwerke der unterirdischen Tiefgarage stören den Gesamteindruck etwas (vorrangig aus Sicht der Bewohner der Erdgeschosswohnungen). Die sukzessive Begrünung des Hofs wird hierbei sicherlich ausreichend Abhilfe schaffen.

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    Zurück an der Georg-Klingenberg-Straße öffnet sich wieder der Blick auf die nördlichen Stadtvillen, die dann als nächstes fertiggestellt und im kommenden Jahr übergeben werden.

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    Noch ein Blick auf die Nordseite des WA4 mit den Fassaden von Klaus Theo Brenner:

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    Wir bewegen uns zu den westlichen Bauten des WA8 am Hönower Wiesenweg. Hier hat man die Arbeiten am Untergeschoss bereits abgeschlossen. Das Erdgeschoss wird dabei deutlich über dem Geländeniveau liegen. Sehr gut zu sehen sind bereits das entstehende Foyer mit Aufzugsrohbau, die angebrachten Lichtschachtkörper sowie die Kontrollschächte der Gebäudedrainage auf der Nordseite.

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    Umrundet man das Areal von Süden, kann man aktuell noch sehr gut die südlichen Bauten des WA9 erkennen.

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    Von nachfolgendem Standpunkt aus kann man in Zukunft die gesamte Adolf-Wermuth-Allee nach Norden in Richtung Blockdammweg schauen:

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    Südlich des WA9 wird, sozusagen als städtebaulicher Höhepunkt, das Quartier WA10 errichtet, welches durch das Büro Stephan Höhne Architekten geplant worden ist. Bei diesem Baufeld laufen bereits die Erdarbeiten, sodass möglicherweise noch in diesem Jahr mit den Tiefbauarbeiten begonnen wird.

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    Von der Trautenauer Straße fällt der Blick wieder auf die Quartiere WA7 und WA9. Hier hat man die östlichen Blockränder städtebaulich erhöht und in die Quartiere zurückversetzt. Dies bewirkt aus meiner Sicht eine beeindruckende Raumkante, die zukünftig noch erweitert werden wird durch das Quartier WA5. Die Bauten stammen von Eingartner Khorrami und Eckert Negwer Suselbeek.

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    Es folgt ein Eindruck von der aktuellen Kranlandschaft. Rechts werden weitere Stadtvillen entstehen, links erhebt sich das WA5 aus der Baugrube.

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    Zum Abschluss des Rundgangs gibt es noch zwei Eindrücke von der Ehrlichstraße bzw. vom Blockdammweg. In diesem Areal WA1 entstehen zukünftigt die schulischen Einrichtungen sowie das geplante Wohngebietszentrum, welches in diesem Projektstrang bereits gezeigt worden ist.

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    Alle Fotografien sind durch mich am 22.05.2022 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Ein wichtiger Meilenstein ist geschafft: An der Friedrichstraße sind die Hüllen des Tacheles-Quartiers gefallen.

    Noch fehlen die wichtigen, ebenfalls in Vollstein ausgeführten Eckbetonungen, die erst vom Erdgeschoss bis zum 2. Obergeschoss errichtet worden sind.

    In Anlehnung an die sich nach oben verjüngenden Passagen-Fassaden wird hier die optische, geschossweise Verjüngung im Querschnitt abgebildet, was den Gesamteindruck nochmals deutlich verändern wird. Mit einer Beurteilung möchte ich mich daher noch zurückhalten.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 04.03.2022 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Am 03. Oktober 2022, am Tag der deutschen Einheit, soll es endlich soweit sein und das Berliner Freiheits- und Einheitsdenkmal eröffnet werden. In der zweiten Septemberhälfte soll bereits die Übergabe des Objekts vollzogen sein. Weit fortgeschritten sind die Arbeiten an der komplex gekrümmten Unterkonstruktion. Dieser vom Sockel entkoppelte Tragtisch wird durch das Unternehmen Yamato Living Ramps hergestellt, die auch eine Projektseite mit spannenden Aufnahmen der Bauarbeiten eingerichtet haben.

    Das Bauunternehmen Heinrich Rohlfing aus NRW (Link) hat in den letzten Monaten das 50 m x 18 m große Wippen-Konstrukt aus Stahl erbaut. In diesem Frühjahr werden die Einzelteile das erste Mal im Werk zur Prüfung zusammengesetzt und anschließend wiederum als Einzelteile mittels Spezialtransportern nach Berlin verfrachtet.

    Ergänzend zeige ich ein Bild des Sockels. Weitere Einzelheiten sind hier jedoch nicht zu erkennen.

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    Die abgebildete Fotografie ist durch mich am 04.03.2022 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Bauupdate zur Freiraumgestaltung des Humboldforums

    Die landschaftsgestaltenden Bauarbeiten an den Freiflächen westlich des Berliner Schlosses sind in den letzten Wochen sichtbar vorangekommen. Man arbeitet sich im Prinzip von der bereits fertiggestellten Fläche vor den Schlossportalen 4 und 5 in Richtung des südlichen Spreearms vor. Und dank länger werdender Tage schafft man es mittlerweile auch wieder, bei Helligkeit vorbeizuschauen und Fotos zu machen.

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    Von der Straße am Schlossplatz wird zukünftig eine Vorfahrt vor das Hauptportal des Humboldtforums möglich sein, dann jedoch ausschließlich für Feuerwehr und andere Sondernutzungen. Die ersten Bordsteine für diese Zuwegung sind bereits gesetzt und auf dem nächsten Bild zu sehen.

    Sehr schön wirken auch die gesetzten Laternen, welche aber bereits im Herbst ihren endgültigen Platz eingenommen haben.

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    An der zukünftigen Freitreppe, sofern diese denn überhaupt realisiert wird (Stichwort: immense Kostensteigerungen), ruht still der See.

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    Große Bereiche sind bereits vorbereitet für die abschließende Pflasterung, die schrittweise vorankommt. In diesem Zuge werden dann wohl auch endlich die letzten straßenbegleitenden Gehwegplatten bis zum Anschluss Schlossbrücke gesetzt.

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    Das nächste Foto zeigt die laufenden Pflasterarbeiten, aber auch die fertiggestellten Schlossterrassen. Hier liegt der Fokus zur Zeit auf der Bepflanzung der Grünflächen. Das Ganze scheint, analog zur bereits fertigen Schlossterrasse gegenüber, wirklich sehr einladend und hochwertig zu werden.

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    Sobald die Gehwege an der Straße angelegt sind und genutzt werden, können die Fahrbahnen in voller Breite freigegeben werden.

    Im Anschluss wird der Verkehrsraum im Zuge der Umgestaltung Unter den Linden ebenfalls neu geordnet. Zeit wird's.

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    Die Bodendecker und andere Pflanzen liegen bereit für die kurzfristige Pflanzung auf den Schlossterrassen.

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    Ein Großteil der Flächen ist bereits fertig gepflastert, sodass hier womöglich mittelfristig ein weiterer Bereich für die Öffentlichkeit freigegeben werden kann.

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    Die Bäume wurden ebenfalls geliefert und geben aktuell ein interessantes Bild ab.

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    Zum Abschluss gibt es noch ein Bild von den bereits übergebenen Freiflächen in Richtung Südwest.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 04.03.2022 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Sanierung Filmhaus des WDR - Bauupdate

    Für die umfangreiche Sanierung des 1974 erbauten Filmhauses des WDR zwischen Tunisstraße und Appelhofplatz möchte ich an dieser Stelle gerne Aufnahmen vom Wochenende zeigen. Zuletzt hatte tieko im Juli 2020 Fotos dieses Bauvorhabens gezeigt (Link).

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    Der Blick von der Burgmauer in Richtung Appelhofplatz:

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    Abschließend der Blick aus westlicher Richtung auf das umfangreiche Vorhaben:

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 26.02.2022 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Dom-Hotel am Roncalliplatz - Bauupdate

    Nachdem ich nun auch den korrekten Strang entdeckt habe, wurde der Beitrag nochmals von mir angepasst und hierhin verschoben.

    Vielen Dank zunächst für die letzten Posts zu diesem spannenden Bauvorhaben.

    Die von tieko gezeigten Visualisierungen zeigen sehr eindrücklich, wo die bauliche Reise hingehen soll. Trotz der erfolgten Abrüstung der historischen Schaufassade müssen die umfangreichen Sanierungsarbeiten erst noch stattfinden. Dies lässt der aktuelle Eindruck zumindest schließen. Auch der Rohbau des Hotels hinter den erhaltenen Fassaden ist bislang noch nicht abgeschlossen worden. Bis zur endgültigen Fertigstellung im kommenden Jahr ist bei diesem Bauvorhaben also noch viel zu tun.

    ich zeige gerne weitere Fotos meines kurzen Rundgangs um das Objekt, die die Bilder von tieko ganz gut ergänzen:

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    Der Nachkriegsbau neben dem Domhotel in Richtung Domplette hat eine wirklich schöne Fassade.

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    Zum Abschluss gibt es noch eine Extraaufnahme von Anfang Januar mit Blick vom Kölner Dom:

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 26.02.2022 (letzteres am 02.01.2022) aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Ich möchte den Blick sehr gerne wieder direkt auf das spannende Bauvorhaben MYND lenken und ein Foto vom Sonntag nachreichen.

    Mit gutem Tempo ist das Abrissunternehmen dabei, den für das Hochhaus im Weg stehenden Bestand Schritt für Schritt abzubrechen (zuletzt gezeigt in Post #224 von Betonkopf). Dies betrifft pro Etage etwa 740 m² Fläche, die für den Neubau abgetragen werden muss. Mitte Mai möchte man bereits an der Bestandsbodenplatte angekommen sein, sodass sich der Eindruck in den kommenden Wochen deutlich verändern wird. Ab Ende dieses Jahres soll der Rohbau dann in die Höhe wachsen.

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    Die abgebildeten Fotografie ist durch mich am 13.02.2022 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Forum an der Museumsinsel - Bauupdate

    Bei dem guten Wetter des heutigen Tages habe ich mir das Forum an der Museumsinsel angesehen. Trotz des sehr behäbigen Baufortschritts konnten am Haupttelegraphenamt weitere vereinzelte Fassadenbereiche abgerüstet werden (im Vergleich zum letzten Update von Theseus532). Die anderen Bauten des Quartiers sind bereits seit Längerem in neuer bzw. sanierter Optik zu sehen, werden nachfolgend jedoch auch nochmals gezeigt.

    Die angrenzenden Straßen Oranienburger Straße, Monbijoustraße und Ziegelstraße sind weiterhin durch Baustellenabsperrungen geprägt, da neben dem laufenden Innenausbau und den letzten Fassadenarbeiten auch sämtliche Außenanlagen inkl. hofseitigem Forum sowie der Gehwege noch fertiggestellt werden müssen. Bei dem Tempo vor Ort wird es sich hier wohl noch um Monate handeln.

    Das prachtvolle, neobarocke Haupttelegraphenamt wurde in den Jahren 1910 bis 1916 erbaut und wird zukünftig unterschiedliche Nutzungen beherbergen. An der Oranienburger Straße sollen großzügige Loftbüros Platz finden. Das Hauptgebäude und der Südflügel soll durch ein LifeStyle-Hotel genutzt werden. Ergänzt wird das Angebot durch mehrere Wohnungen sowie Gewerbe im Erdgeschoss.

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    Der äußerlich fertigsanierte Seitenflügel an der Oranienburger Straße (Vorzustand bei GoogleStreetView):

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    Im Eingangsbereich finden noch immer Fassadenarbeiten statt.

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    Das benachbarte Logenhaus stellt das älteste Gebäude des gesamten Quartiers dar. Es wurde bereits Ende des 18. Jahrhunderts erbaut und war einst

    Sitz der „Großen Landesloge der Freimaurerei Deutschlands“. In Zukunft sollen hier analog zu den Nachbargebäuden Büros und Geschäfte untergebracht werden.

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    Der Büroneubau von Chipperfield wird nach Fertigstellung des Gesamtkomplexes einen hochwertigen und adäquaten Zugang zum rückwärtigen Forum bilden. Das Gebäude scheint auch bereits komplett in Nutzung zu sein.

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    Ein Blick in die Oranienburger Straße nach Osten:

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    Das expressionistische Fernsprechamt an der Tucholskystraße (1927-27) stellt aus meiner Sicht ein architektonisches Highlight dar. Leider befindet sich die Tucholskystraße selbst (inklusive Ebertsbrücke) in einem qualitativ mangelhaften Zustand ohne jegliche Aufenthaltsqualität, die auch der Wahrnehmung des Gebäudes zugute kommen könnte.

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    Der rückwärtige Giebel des Haupttelegraphenamts ist nun auch abgerüstet worden. Die ein- bis zweigeschossigen Vorbauten zur Ziegelstraße sowie der Rundbau sind weiterhin eingerüstet. Der offene Hofbereich wird bis dato noch fast komplett als Baustellenfläche genutzt. Auf die endgültige Fertigstellung und die spätere Raumwirkung bin ich sehr gespannt.

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    Der Blick auf den Südflügel des Haupttelegraphenamts an der Ecke Monbijoustraße/Ziegelstraße:

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    Der Vorplatz des Gebäudes soll nach den Plänen von Patzschke mit einer Vorfahrt, einem Brunnen und eingefassten Beeten gestaltet werden. Ob es am Ende wirklich so kommt, werden wir in einigen Monaten wissen.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 11.02.2022 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    An der Nordseite des Berliner Doms hat man im Zuge der Sanierung der Hohenzollerngruft begonnen, Wände im Untergeschoss hochzuziehen. ElleDeBe hatte im Dezember 2020 zuletzt ein Foto des Bereichs gezeigt (Link). Diese Maßnahmen im Außenraum bilden die Grundlage für den neuen barrierefreien Besucherzugang (Quelle), der über einen Aufzug hergestellt wird. In den neu geschaffenen Räumen werden dann wohl Nebennutzungen unterkommen. Ende des nächsten Jahres sollen die Arbeiten, so der Plan, zu einem Abschluss gebracht werden.

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    Abschließend der Blick auf den Dom aus östlicher Richtung:

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 05.02.2022 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubau Parkplatz an der Bleiche

    Am 8. September 2021 konnte der komplett neugestaltete Park- und Festplatz An der Bleiche übergeben werden (zuletzt in Post #333). Dieser wird nun wiederum der letzte Beitrag des diesmaligen Rundgangs durch die Güstrower Innenstadt sein. Für etwas mehr als 1,0 Millionen Euro hat die Stadt im östlichen Grüngürtel der Altstadt den alten Parkplatz zu einer ordentlichen Anlage umgestaltet und damit Platz für 150 Parkplätze sowie 10 Parkplätze für Fahrzeuge bis 7,5 t geschaffen. Dank entsprechender Anschlusstechnik kann der Platz wie bislang auch für Veranstaltungen genutzt werden. Oftmals schlagen Zirkusse ihre Zelte hier auf oder die Fläche wird für Rummel genutzt.

    Damit eine gute Versickerung und leichte Begrünung möglich ist, wurden Rasengittersteine aus Kunststoff verlegt. In Richtung der höher gelegenen Gleviner Mauer sind mehrere Bäume als Ersatzpflanzungen gesetzt worden. In Erinnerung an den schmuddeligen und wilden Zustand bis April des letzten Jahres kann man sich hier nun über einen deutlichen ansehnlicheren Eindruck erfreuen. Die nachfolgenden Bilder machen deutlich, dass der Parkplatz rege genutzt wird und ein Hauptanlaufpunkt für Besucher und Erwerbstätige in der Altstadt Güstrow darstellt.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubauvorhaben Burgstraße 16

    Die Rohbauarbeiten am Neubau eines Mehrfamilienhauses in der Burgstraße 16 konnten zuletzt beendet werden (zuletzt in Post #331). Hierdurch ist mittlerweile die Kubatur erkennbar und wie sich das Gebäude zukünftig in die Häuserzeile einfügen wird. Während der Neubau zum dreigeschossigen, benachbarten Feierabendhaus ebenfalls drei Geschosse ausbildet, staffelt sich das Haus zum östlichen Fachwerkbau ab.

    Damit ist aus meiner Sicht eine gute Einbindung gelungen, wobei natürlich die Gestaltung der zukünftigen Fassaden abgewartet werden muss. Die Baulückenschließung ist jedenfalls sehr zu begrüßen.

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    Abschließend ein Blick von Osten in die Burgstraße und in Richtung des Neubauvorhabens:

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Sanierungsvorhaben Grüner Winkel 37

    Und noch eine Sanierung konnte in den letzten Monaten mit tollem Resultat abgeschlossen werden. Das historische Wohnhaus im Grünen Winkel 37 wurde umfangreich saniert und modernisiert (zuletzt gezeigt in Post #329). Die Maßnahmen betrafen das gesamte Gebäude inklusive Dach. Die Straßenfassade war bereits 2019 saniert worden. Seitdem zeigt sich das Gebäude in kräftigen Rot- und Gelbtönen. Als deutliche Veränderung sind jedoch die neuen Sprossenfenster wahrnehmbar, sodass ich auch hier nochmals ein altes Foto als abschließenden Vergleich bringen möchte.

    Der Grüne Winkel sieht im östlichen Abschnitt mittlerweile sehr gut aus. Nahezu sämtliche Gebäude sind durchsaniert oder zumindest äußerlich in einem guten Zustand. Das sanierte Gebäude Nummer 37 sieht nun hervorragend aus.

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    Vor Beginn der Fassadensanierung, die den ersten Bauabschnitt darstellte, sah das Gebäude wie folgt aus:

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    Neben den Sprossenfenstern hat man auch das runde, fein gestaltete Giebelfenster wieder aufgearbeitet.

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    Damit sollte dieser Beitrag für dieses toll sanierte Objekt auch der letzte sein.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Sanierungsvorhaben Hageböcker Straße 9

    Mit einem zufriedenstellenden Ergebnis konnten die Sanierungstätigkeiten in der Hageböcker Straße 9 zu einem Abschluss gebracht werden (zuletzt in Post #328). Da lohnt sich an dieser Stelle ein schöner Vorher-Nachher-Vergleich mit passenden Aufnahmen. Mit der Sanierung dieses Wohn- und Geschäftshauses verschwindet damit nun die letzte, graue Fassade auf der Südseite der Hageböcker Straße. Eine Modernisierung ist damit noch beim östlichen Nachbarn mit seiner gelben Fassade erforderlich.

    Der sanierte Altbau hat eine weiße Farbgebung erhalten. Die Fensterfaschen, Gesimse und Putzquader sind in Grau optisch hervorgehoben. Von den Putzquadern fehlten vor der Sanierung bereits einige, sodass diese nun wieder vollständig vorhanden sind. Sämtliche Fenster in den beiden Obergeschossen wurden ausgetauscht. Die Erdgeschosszone wurde ebenfalls aufgearbeitet. Hier sind die Schaufenster und Türen aufgrund ihres guten Zustands jedoch unverändert geblieben. Es ist ein sehr passabler, gediegener Eindruck, den das Haus nun abgibt.

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    Es folgt der Blick auf das unsanierte Gebäude mit einem Foto aus dem Jahr 2012. Der Zustand hatte sich in den Jahren danach weiter verschlechtert.

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    Noch scheinen die Wohnungen in den oberen Geschossen nicht bezogen zu sein. Leider besteht auf der Hofseite nicht viel Grün, da das Quartier eng bebaut ist und die vielen Hofbauten eine Begrünung nicht wirklich ermöglichen.

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    Die Hageböcker Straße macht mittlerweile, sieht man von den vielen Baulücken einmal ab, einen sehr guten Eindruck ab.

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    Aus dem Jahr 2012 habe ich auch ein Foto aus fast gleicher Perspektive. Bei diesem Vergleich ist auch die beeindruckende Wiederbestuckung der benachbarten Hageböcker Straße 10 zu sehen. Damals waren die Fassaden in diesem Straßenabschnitt noch sehr trist und grau, was sich zehn Jahre später endlich gewandelt hat.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.