Beiträge von RianMa

    Quartier am Alten Markt

    Es ist schon beeindruckend, wie sich das Areal am alten Markt in den letzten Monaten gewandelt hat. Bei der Anzahl an Kranen und der Größe der Baufelder steckt hier eine ausgeklügelte Logistik und Arbeitsvorbereitung dahinter. Nächstes Jahr sollen die Rohbauten bereits vollständig hergestellt sein.

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    An der Friedrich-Ebert-Straße wurden zwei Bauschilder aufgestellt. Das erste Schild zeigt das Eckgebäude an der zukünftigen Ecke Alter Markt/Erika-Wolf-Straße direkt gegenüber der Nikolaikirche. Das zweite Bauschild zeigt einen geplanten, modernen Vertreter der vier Acht-Ecken-Häuser an der Friedrich-Ebert-Straße.

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    Ein Blick auf die aufgehenden Wände der zukünftigen Untergeschosse:

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    Der Rohbau des wiederaufzubauenden Plögerschen Gasthofs ist am weitesten fortgeschritten und markiert damit bereits die südwestliche Ecke des gesamten Stadtquartiers.

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    Für den Plögerschen Gasthof und die Nachbarbebauung hat man in direkter Nähe ebenfalls ein Bauschild aufgestellt, das die beeindruckende Fassade zeigt.

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    Abschließend der Blick von der Treppe der Nikolaikirche auf das Baufeld Süd:

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubau Synagogenzentrum

    Der lange geplante Neubau des Synagogenzentrums Potsdam in der Schlossstraße ist gestartet.

    Grundstück und Baustellenbereich wurden abgesperrt, erste Erdbauarbeiten finden bereits statt.

    Im Jahr 2024 möchte man die Eröffnung der 13,7 Millionen Euro teuren Synagoge feiern.

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    Das Bauschild gibt Auskunft über das Planungsteam:

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubau 'Haus Einsiedel' Friedrich-Ebert-Straße 124/125

    Direkt südlich angrenzend an das Musikerhaus macht der Neubau 'Haus Einsiedel' gute Fortschritte (zuletzt hier).

    Die Unterkonstruktion der Dacheindeckung wird aktuell aufgebracht. Bau inklusive Dachform fügen sich sehr gut in die Umgebungsbebauung ein.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Wiederaufbau Musikerhaus Schwertfegerstraße 9

    Mittlerweile konnte am Musikerhaus auch die Fassade zur Schwertfegerstraße abgerüstet werden (zuletzt durch Architektenkind gezeigt in #889). Das Ergebnis des Neubaus kann sich wirklich sehen lassen. Da auch die Erdgeschossfassade zur Friedrich-Ebert-Straße äußerlich soweit fertiggestellt ist, wird es hier mit der Abrüstung auch nicht mehr lange dauern.

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    Überrascht war ich von der Hofseite des Gebäudes, welche zeitgenössisch und sehr offen gestaltet worden ist.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Zunächst vielen Dank, Backstein, für die Aufnahmen von diesem Projekt.

    Der Begriff 'Alboinfestung' passt hierbei sehr gut, aber im durchaus positiven Sinne. Städtebaulich wie auch architektonisch greift der Gebäudekomplex ganz bewusst monumentale Großstrukturen des Roten Wiens auf. Die strikte Orientierung an den Wiener Wohnungsbauten der 20er Jahre passt auch deswegen sehr gut, da das Bauvorhaben stadträumlich den südlich angrenzenden Wohnkomplex aus der gleichen Zeit nach Norden hin ergänzt. Der Städtebau wird damit zu einem in sich schlüssigen Abschluss gebracht. Perfekt gelöst, würde ich sagen. Zum Verständnis füge ich noch ein schematisches 3D-Modell ein, welches auch zeigt, wie groß die drei Höfe ausfallen.

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    Quelle: GeWoSüd

    Während die Schauseiten nach Norden, typisch für die damaligen Bauten, deutlich repräsentativer ausfallen, werden die Fassaden zu den Gärten auf der Südseite schlicht und in Weiß gehalten. Die aufgegriffenen Details (Riemchensockel sowie vertikale Betonungen, Kastenfenster, starke Vor- und Rücksprünge) sind aus meiner Sicht sehr gelungen. Die einheitliche Farbgebung des gewählten Riemchens sorgt zudem dafür, dass das ganze Quartier optisch zu einer Einheit zusammenwächst. Meines Erachtens ist hier ein sehr schönes, helles und zur Straße abwechslungsreiches Quartier entstanden.


    Da in verschiedenen Strängen regelmäßig Kritik an Fallleitungen aufkommt, möchte ich hierzu gerne noch folgendes loswerden:

    Entscheidet sich der Bauherr in Abstimmung mit Architekt und Haustechnik gegen eine innenliegende Entwässerung, bleibt in der Konsequenz nur die Ableitung des Regenwassers über außenliegende Fallrohre. An Regenwasserfallleitungen von Dachentwässerungen dürfen gemäß der normativen Anforderungen zur Vermeidung von Überflutungen auf den darunterliegenden Etagen keine Abläufe von Balkonen oder Loggien mit geschlossener Brüstung angeschlossen werden. Dies gilt auch für Terrassenabläufe. Nur wenn Balkone oder Loggien keine geschlossene Brüstung haben, kann auf getrennte Fallleitungen für die Dach- und Balkonentwässerung verzichtet werden.

    Im Ergebnis müssen damit in vielen Fällen, wie ganz offensichtlich auch hier, mehrere Fallleitungen zur Ableitung des anfallenden Regenwassers geplant werden, um unter Wahrung der anerkannten Regeln der Technik Schäden an der Bausubstanz verhindern zu können. Eine Einbindung von Fallleitungen in die Dämmebene stellt darüberhinaus aus verschiedenen Gründen ein Risiko für den Bauherrn dar, welches verständlicherweise oftmals nicht eingegangen wird.

    Wer sich eine miserable Objektplanung in Bezug auf Fallleitungen anschauen möchte, dem empfehle ich das Bauvorhaben Dora-Benjamin-Park auf der Stralauer Halbinsel. Das oben gezeigte Objekt hat dagegen das Thema durchweg pragmatisch gelöst.

    Wiederaufbau der Garnisonkirche - Bauupdate

    Der Turmbau samt Baugerüst der im Wiederaufbau befindlichen Garnisonkirche hat die 50m-Marke geknackt. Im Vergleich mit den August-Bildern von Beggi lässt sich sehr gut erkennen, dass mittlerweile bereits an der letzten massiven Etage unterhalb der eigentlichen Turmlaterne gearbeitet wird. Die sich schrittweise nach oben hin verjüngenden Turmsegmente sind sehr gut am Baugerüst ablesbar.

    Bis zum Ende des Jahres soll der Kirchenturm eine Höhe von 57 m erreicht haben, was etwa der Oberkante der obersten, massiven Etage entspricht. Mit geplanter Fertigstellung des Bauvorhabens im vierten Quartal 2022 wird der Turm schließlich mit insgesamt 88 m die Potsdamer Stadtsilhouette prägen.

    Die Turmlaterne, die die letzten 30 m umfasst, soll vor Ort auf Bodenniveau zusammengesetzt und anschließend mithilfe eines Krans auf den Rumpf des Turms aufgesetzt werden. Hier liegt man aktuell noch im Zeitplan, auch wenn gestiegene Materialkosten für eine Verzögerung bei der Ausschreibung der Haube geführt hatten.

    Städtebaulich kommt der Neubau mehr und mehr zur Geltung und ist weithin sichtbar. Der Blick aus der Breiten Straße:

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    Die Situation beeindruckt insbesondere bei dem Gedanken, dass der Turmbau noch über 30-35 m an Höhe hinzugewinnen wird.

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    Um zu zeigen, dass die Garnisonkirche auch im Stadtraum bereits ihre Wirkung entfaltet, möchte ich noch zwei weitere Aufnahmen aus einiger Entfernung beisteuern. Das erste Foto zeigt den Blick von Norden über die neu gestaltete Plantage hinweg zum Turmbau. Links angeschnitten ist der Wohnbau auf dem Areal des ehemaligen Langen Stalls.

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    Das zweite Bild zeigt den Blick von der Langen Brücke. Im Hintergrund sticht die Garnisonkirche deutlich hervor.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Mit dem Beginn der Gründungsarbeiten auf dem Grundstück Karl-Liebknecht-Straße 14 ist nun wohl offiziell der Startschuss für das geplante, neue Bürogebäude in direkter Nähe zum Fernsehturm gefallen. Vom Bahnsteig des S-Bahnhofs am Alexanderplatz lässt sich das Baufeld sehr gut überblicken.

    Am benachbarten Panoramahaus steht an der Nordostfassade aktuell ein Baugerüst, wobei nicht erkennbar war, welche Arbeiten hier durchgeführt werden.

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    Die abgebildete Fotografie ist durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Einen Monat nach dem Bauupdate von KaBa1 ist mittlerweile erkennbar, dass sich so langsam das 13-geschossige Hochhaus der neuen DGB-Zentrale herausbildet. Zur Zeit beginnt man mit den Bewehrungs- und Betonagearbeiten im neunten Obergeschoss. Vier Etagen und ein zurückgesetztes Staffelgeschoss fehlen also noch bis zur geplanten Endhöhe

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    In dem siebengeschossigen Anbau an der Kleiststraße wurden bereits die Fenster in den Obergeschossen eingesetzt.

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    Gleiches gilt für den Anbau in der Keithstraße. Was optisch noch wirkt wie zwei separate Baukörper, wird zeitnah durch den gläsernen Verbindungsbau, der den Hauptzugang in den Gebäudekomplex bildet, geschlossen.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 01.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubauvorhaben Krautstraße 30

    Während der Vorstellung im Baukollegium wurde auch eine Frage zum benachbarten Grundstück Krautstraße 30 gestellt und wie der Entwurf mit dem geplanten Nachbarn umgeht. Eine konkrete Antwort hat es jedoch nicht gegeben. Beide Vorhaben werden jedenfalls, da stimme ich Architektenkind zu, für eine hohe städtebauliche Dichte in diesem Bereich sorgen, die dann auch auf der östlich gelegenen und noch zu bebauenden Freiflächen übernommen werden könnte.

    In der Krautstraße 30 hat man jedenfalls mit den Erdaushubarbeiten begonnen. Es geht allmählich in die Tiefe.

    Neue Informationen zum geplanten Bau konnte ich jedoch nicht ausfindig machen.

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    Im südlichen Bereich zur Holzmarktstraße wurde (wohl durch den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg) kürzlich eine Sportanlage mit Basketballfeldern errichtet. DIese Anlage scheint dauerhaft zu sein und ist ebenfalls in den Lageplänen von Eller & Eller zu erkennen.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 29.09.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubauvorhaben Holzmarktstraße 51

    ^Vielen Dank für die Verlinkung.

    Die Präsentation und der nachfolgende Austausch haben an vielen Stellen Licht ins Dunkel bringen können. In der Vorstellung wurden seitens Eller + Eller Architekten auch neue, aussagekräftige Visualisierungen gezeigt, die ein besseres Verständnis für die Einordnung des Bauvorhabens am Standort ermöglichen.

    Laut des Architekturbüros ist man mit der Entwurfsplanung relativ weit vorangeschritten, sodass hier mittelfristig der Bauantrag bei der Bauaufsicht eingereicht werden könnte. Im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens muss der Bebauungsplan jedoch noch angepasst und eine Umwidmung der bisher für reine Sportanlagen vorgesehenen Fläche vorgenommen werden.

    Der zehngeschossige Gebäudekomplex wird durch die landeseigene Immobiliengesellschaft Berlinovo projektiert. Diese baut die Schwimmhalle im Auftrag der Berliner Bäderbetriebe (BBB). Zur FInanzierung verkauft BBB das dazugehörige Grundstück an die Berlinovo, wobei sie selbst Eigentümer und späterer Betreiber der Halle sein wird (Quelle).

    Über der Halle entstehen 388 Studentenappartments sowie Büros, im Erdgeschoss kommt noch Einzelhandel dazu.

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    Quelle: Eller + Eller Architekten

    Neubau Hochhaus an der Kurfürstenstraße 72-74 - Update

    RianMa, ich habe mir erlaubt, den Straßennamen im Titel zu korrigieren. 😉

    Der Abriss des ehemaligen Constanze Pressehauses an der Ecke Kurfürstenstraße / Schillstraße hat sichtbar an Fahrt aufgenommen. Nachdem bereits sämtliche Verkleidungen von den Fassaden entfernt worden sind, startete kürzlich der Abriss des Baukörpers an der Kurfürstenstraße. Man arbeitet sich also wohl zur Kreuzung vor und dann die Schillstraße entlang.

    Die Grundbesitz GmbH & Co. KG entwickelt an dieser Stelle, wie in den Vorposts berichtet, ein 17-geschossiges Bürohochhaus mit angrenzender Wohnbebauung sowie Tiefgarage mit 70 Stellplätzen. Für die Büronutzung werden im zukünftigen Komplex knapp 17.000 m² Bruttogrundfläche vorgehalten. In der öffentlichen Erdgeschosszone sind Handel und Gastronomie vorgesehen. Im Wohnbauteil werden 40 Wohnungen unterkommen.

    Der zirka 90 - 95 Millionen Euro teure Neubau soll nach aktuellem Stand im Jahr 2025 fertiggestellt werden.

    Bevor der Bestandsbau in Gänze verschwunden ist, lohnt sich noch ein Blick auf das Gebäude und die aktuelle städtebauliche Situation (Vorzustand).

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    Westlich in der Kurfürstenstraße sind die oberen Etagen bereits abgetragen worden.

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    Vom äußerst trostlosen Innenhof erkennt man sehr gut den Abrissfortschritt. Ich gehe davon aus, dass der aktuell komplett versiegelte Hofbereich des Grundstücks begrünt und für die späteren Nutzer und Bewohner nutzbar gemacht wird. Das Nachbargrundstück (Vordergrund im Bild) könnte eine ähnliche Aufwertung gut vertragen.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 24.09.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Vielen Dank an dieser Stelle noch für die Einbindung der Projektseite von Hamburg Team durch Camondo, auf welcher alle relevanten Informationen zum geplanten Neubauvorhaben zusammengefasst sind (Link). Auch mit Visualisierungen wird hier eher geklotzt als gekleckert. Insbesondere die offen gestaltete Erdgeschosszone wird an der Kreuzung für ganz neue Eindrücke sorgen.

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    Quelle: Barkow Leibinger Architekten / Hamburg Team

    Neubau der Hyp Zentrale - Bauupdate

    Der Abriss der bisherigen Firmenzentrale des Immobilienfinanzierers Hyp Berlin ist an der Budapester Straße 1 mittlerweile abgeschlossen worden. Der Gebäudeteil an der benachbarten Keithstraße wird in den kommenden Wochen fallen und ebenfalls Platz machen für den geplanten elfgeschossigen Neubau.

    In dem sich terrassenartig zur historischen Villa abgestaffelnden Gebäude werden zukünftig knapp 600 Mitarbeiter arbeiten können. Bis 2023 will man das Bauvorhaben mit dem offiziellen Namen 'B-One' zu einem Abschluss bringen.

    Beim Abriss des Bestands legt der Investor nach eigener Aussage viel Wert auf eine umweltschonende Entsorgung und Recycling der Materialien (Vorzustand). Das Bewusstsein für Kreislaufwirtschaft und Cradle2Cradle wird auch eine Rolle bei der Konzeption des Neubaus gespielt haben, da für diesen ein Nachhaltigkeitszertifikat der DGNB angestrebt wird.

    Ein aktueller Blick auf das Grundstück:

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    Noch stehen die Gebäudereste an der Keithstraße, aber nicht mehr lange.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 24.09.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Der Siegerentwurf des Architekturbüros C.F. Møller wurde bisher noch nicht direkt in den Projektstrang eingebunden, was ich gerne nachhole.

    Meines Erachtens schafft es der Baukörper, adäquat auf die umgebunde Bestandsbebauung zu reagieren und gleichzeitig einen angenehmen, baulichen Akzent an dieser Quartiersecke zu setzen. Die Qualität der Fassaden wird man, wie so oft, erst mit Fertigstellung des Komplexes beurteilen können.

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    Quelle: C.F. Møller Danmark A/S

    Beim Bauvorhaben Elements an der Michaelkirchstraße gehen die Verbau- und Gründungsarbeiten langsam, aber stetig voran.

    Ein Berliner Verbau ist eingebracht worden, wobei im rückwärtigen Bereich zur Zeit die Gründungspfähle gesetzt werden.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 16.09.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubau Parkplatz an der Bleiche

    Obwohl ich bislang in diesem Strang sehr selten über Straßenbaumaßnahmen berichtet habe, möchte ich zum Abschluss meines Rundgangs nochmals den Blick auf den östlichen Grüngürtel der Altstadt lenken. Zwischen der Gleviner Mauer und der wichtigen Liebnitstraße im Osten als wichtigste Nord-Süd-Verbindung der Stadt liegen ausgedehnte Grünflächen als Teil des genannten Grüngürtels. Ein Nebenarm der Nebel (Fluss durch Güstrow) durchzieht das Gelände in der nördlichen Hälfte.

    Eine Teilfläche wird seit Jahrzehnten als Park- und Festplatz An der Bleiche genutzt, um Stellflächen für die Bewohner der Altstadt und einen Platz für Veranstaltung vorweisen zu können. Der Park- und Festplatz war in all den Jahren eher wenig attraktiv, da dieser unbefestigt war und wildes Parken an der Tagesordnung stand. Bei schlechtem Wetter konnte man den Platz kaum passieren.

    Die Stadt Güstrow lässt die gesamte Fläche mit einer Größe von 5.000 m² seit Ende April 2021 von Grund auf neugestalten. Der Parkplatz wird neuerrichtet und soll nach Fertigstellung 150 Stellplätze und zehn Stellplätze für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen aufweisen. Mit diesem vergrößerten Angebot (50 Stellplätze mehr als bisher) trage man auch der wachsenden Einwohnerzahl in der Innenstadt Rechnung.

    Für die zu befestigenden Flächen sind Rasengitterplatten aus Kunststein genutzt worden, die einen teilweisen Bewuchs zulassen. Damit möchte man sich trotz der Stellplatznutzung besser in den Grüngürtel einfügen. Für den Neubau mussten sechs Pappeln gefällt werden, wobei mit Abschluss der Baumaßnahmen Ende August / Anfang September 30 neue Bäume als Ausgleichmaßnahme in direkter Umgebung gepflanzt werden sollen.

    Auch an eine langfristige und nachhaltige Weiternutzung des Festplatzes für Zirkusse und andere Veranstaltungen wurde gedacht. Die Flächen werden beleuchtet und Anschlussmöglichkeiten für Strom und Wasser geschaffen. Die Baumaßnahme kosten insgesamt etwas mehr als 1 Million Euro, von welcher 600.000 Euro durch die Stadt und die restlichen Finanzmittel durch Städtebaufördermittel bezahlt werden.

    Meines Erachtens ist es korrekte, das Parkplatzangebot in diesen Bereichen sicherzustellen und ggf. auszubauen, um die Innenstadt von Fahrzeugen und Verkehr freizuhalten. Positiv an dieser Maßnahme ist insbesondere die komplette Neuordnung und zukünftige Regelung des Parkens in diesem Bereich.

    Da man bereits im April begonnen hat, sind die Arbeiten bereits sehr weit fortgeschritten. Man bekommt bereits einen sehr guten Eindruck vom endgültigen Ergebnis, welches in knapp 4 Wochen übergeben werden soll.

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    Das Bauschild zeigt die Planung des Park- und Festplatzes an der Bleiche. Auch die umgebenden Wegebeziehungen sind in die Maßnahme inbegriffen.

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    Um für die Parkplatzsuchenden während der Baumaßnahme ein Angebot bieten zu können, wurde vorab eine provisorische Fläche nördlich des Bauareals hergerichtet, die seitdem rege genutzt wird. Zusammen mit weiteren Stellplätzen nahe der Skaterbahn stehen damit rund 100 Stellplätze zur Verfügung.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Bauarbeiten Schlossstraße 7

    In der Schlossstraße 7, direkt neben dem historischen Ernst-Barlach-Theater, klafft seit zwölf Jahren eine unschöne Baulücke. Nun zeigen sich dort Aktivitäten im Erdbereich und Bauzäune wurden aufgestellt. Aufgrund der Nähe zu den bedeutenden, kulturell genutzten Bauten hatte man das Grundstück vor Jahren mit einem individuell gestalteten Lattenzaun eingefriedet, welcher nun teilweise geöffnet worden ist. Ob es sich bei den Maßnahmen um bauvorbereitende Schritte handelt, kann ich jedoch zum aktuellen Zeitpunkt nicht sagen.

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    Da ich entsprechende Fotos vorweisen kann, möchte ich einen kurzen Abriss über die Entwicklung dieses Grundstücks und der Bebauung geben. Das ursprünglich hier vorhandene Gebäude war ein barockes Fachwerkhaus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Auffällig an diesem eher schlichten Objekt war insbesondere die barocke Eingangstür, welche auf dem nachfolgenden Foto von 2006 erkennbar ist. Zu diesem Zeitpunkt war der rückwärtige Kemladen bereits nahezu vollständig eingestürzt und das Gebäude dem Verfall preisgegeben.

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    Das etwas schlechte Foto von Oktober 2009 zeigt den Zustand kurz nach dem Abriss des denkmalgeschützten Wohnhauses. Hierbei handelt es sich um einen großen Verlust an historischer Bausubstanz. Bei dem Abriss ist letztlich auch die Barocktür verloren gegangen. Eine dem Ort angemessene Neubebauung wäre sehr zu begrüßen.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubauvorhaben Burgstraße 16

    Eine interessante Entwicklung ist aktuell auf dem Grundstück Burgstraße 16 zu verfolgen. Die seit über 20 Jahren bestehende Baulücke zwischen dem noch unsanierten Feierabendhaus und dem herausgeputzten Fachwerkhaus Burgstraße 17 wird seit diesem Jahr mit einem neuen Gebäude geschlossen. Der Rohbau lässt bisher erahnen, dass im Erdgeschoss neben dem Zugang eine große Nebenfläche Platz findet, die wohl für Stellplätze genutzt werden soll. Ab dem ersten Obergeschoss befindet sich eine kleinteilige Fensteraufteilung für die wohl angedachte Wohnnutzung.

    Ich bin gespannt, wie sich der zukünftige Neubau in die bestehende Häuserzeile einfügen wird.

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    Der Blick aus leichter Entfernung in Richtung Osten:

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Sanierungsvorhaben Schulstraße 4

    In der Schulstraße 4 sind im Vergleich zu meinem letzten Rundgang keine sichtbaren Fortschritte erkennbar (zuletzt in Post #317). Das kleine Wohnhaus scheint leergezogen, wobei sich die Baustelleneinrichtung weiterhin an Ort und Stelle befindet. Der Blick von der Pfarrkirche (erkennbar auf der letzten Aufnahme) zeigt, dass das Haus einen rückwärtigen Gebäudeflügel besitzt, welcher größer ausfällt als das Vorderhaus selbst.

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    Der hofseitige Gebäudeteil ist durch ein Baugerüst verdeckt. Konkrete Arbeiten sind jedoch nicht zu erkennen.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Sanierungsvorhaben Grüner Winkel 37

    Über das historische Gebäude, um welches es in diesem Beitrag gehen soll, hatte ich bereits im August 2019 berichtet (in Post #265). Damals hatte man an dem Haus im Grünen Winkel 37 eine recht farbenfrohe, neue Fassadengestaltung vornehmen lassen, nachdem diese jahrelang in grauem Putz sehr schäbig ihr Dasein fristete. Eine Baustelleneinrichtung sowie ein informatives Bauplakat verkünden, dass eine Sanierung und Modernisierung begonnen hat. Durch die Bauherren wurde die Schelfbauhütte Schwerin für die Planung beauftragt, was für das Sanierungsergebnis bereits als sehr gutes Zeichen verstanden werden kann.

    Da die Fassade bereits überarbeitet worden ist, bin ich sehr gespannt, ob die Sanierungsmaßnahmen auch von außen sichtbar sein werden. Von der Pfarrkirche aus war erkennbar, dass sämtliche, rückwärtige Fassaden sowie die Dächer vom Haupt- und Hofflügel einer Modernisierung bedürfen.

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    Es folgt noch das Luftbild mit dem mittig erkennbaren, grauen Satteldach, welches zum Grünen Winkel 37 gehört.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Sanierungsvorhaben Hageböcker Straße 9

    Eine weitere, äußerst erfreuliche Sanierung wurde in diesem Jahr in der Hageböcker Straße begonnen. Das historische Gebäude Hageböcker Straße 9 zeigt sich straßenzugewandt aktuell komplett eingerüstet. Hinter den Bauplanen ist bereits eine rundum sanierte Fassade mit heller Farbgebung zu erkennen. Mich erfreut diese Sanierung umso mehr, da in den letzten Jahren die beiden westlich benachbarten Altbauten sukzessive saniert worden sind. Hierbei handelt es sich um die Hageböcker Straße 10 (Sanierungsergebnis gezeigt in Post #283 im Januar 2020) und die Hageböcker Straße 12 (Sanierungsergebnis in Post #193 im Februar 2017). Nun ist also das nächste Objekt in der Reihe dran.

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    Bei meinem kommenden Rundgang sollten die Arbeiten sogar bereits abgeschlossen sein, sodass ich passende Vorher-Nachher-Aufnahmen zeigen kann. Das nachfolgende Foto zeigt den bereits sehr guten Sanierungsstand der südlichen Bauten in der Hageböcker Straße.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Fassadensanierung Markt 26

    Das kleine Wohn- und Geschäftshaus am Markt 26 hat in diesem Frühjahr nun auch endlich einen passenden Sockelputz mit brauner Fargebung erhalten (zuletzt in Post #313). Damit sind rein äußerlich alle Gebäude auf der Südseite des Güstrower Marktes voll- oder zumindest teilsaniert. Die nächste, deutliche Aufwertung wird die Sanierung des öffentlichen Straßenraumes bringen. Für den Bereich vor den nachfolgend gezeigten Gebäuden und damit auch vor Markt 26 ist ein wesentlich breiterer Gehweg vorgesehen. Die Bushaltestelle wird ausgebaut und sich zukünftig teilweise vor dem frisch sanierten Gebäude befinden.

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    Für einen passenden Vergleich habe ich ein sehr altes Foto aus dem Dezember 2012 ausgewählt. Ein Teil der gezeigten Bauten wurde seitdem saniert (Markt 27/28) oder zumindest die Fassaden aufgearbeitet (Markt 24, 25, 26).

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    Und weil ich dank der gestrigen Turmbesteigung auch ein Foto aus luftiger Höhe vorzeigen kann, gibt es dieses zum Abschluss mit dem Hinweis, dass auf der Hofseite noch Sanierungsarbeiten stattfinden. Darauf lassen die Baugerüsten schließen.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.