Ich möchte mich doch noch einmal zu Wort melden in der Diskussion zum Lebensraum des Juchtenkäfers. Es beschäftigt mich wirklich sehr, dass dieser armen Spezies zwar großes mediales Interesse entgegen gebracht wird.
Aber ist Euch denn bewusst, mit welchen erbärmlichen Einschränkungen diese Tierchen leben müssen? Sie haben kaum eine Chance, sich aus dem Schlosspark in die Welt auszubreiten. Überall Beton und vielbefahrene Straßen rundherum. Ihnen ist einfach der Weg der Evolution abgeschnitten!
Ich fordere eine Juchtenkäferschneise und Juchtenkäferbrücken auf die Alb, damit sich Juchtenkäferpopulationen artgerecht vermischen können. Ein Juchtenkäfervolk, das sich nur in Inzucht vermehren kann, ist dem Untergang geweiht! Oder es wird eines Tages durch eine von außen hereingetragene Seuche gnadenlos ausgerottet.
Wollt Ihr dies verantworten? Rettet den Juchtenkäfer. Öffnet ihm die Welt!
Ich starte eine Initiative: jeder verantwortungsbewußte Juchtenkäfer-Schutz-Bürger sammelt mit einem Stück Totholz ein Juchtenkäferpärchen auf und trägt es in vollen Zügen aus K21-ist in die weite Welt. Die Bahn sponsort die Fahrt! Freie Fahrt für freie Juchtenkäfer!