Beiträge von Cephalopod

    Kleine Ergänzung dazu:

    Der Industriepark Hoechst, bzw. die dortige Infraserv betreibt schon seit einiger Zeit eine ganze Flotte von wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenbussen im Werksverkehr.

    Knowhow über diese Technologie ist daher genügend vorhanden.


    Diese Busse haben übrigens eine interessante Geräuschentwicklung, von Gluckern, Zischen und Summen, auch wenn sie geparkt sind ;)



    Weitere Informationen zu den Zügen finden sich auf der IPH-Webseite:


    Wasserstoffversorgung für Brennstoffzellenzüge - Infraserv


    Eckdaten:

    • Länge über Kupplung: 54,27 m
    • Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
    • Sitzplätze: ca. 160
    • Wasserstofftanksysteme pro Fahrzeug: 2
    • Kapatzität pro Tankystem: je ca. 130 kg
    • Nenndruck Wasserstofftank: 350 bar
    • Reichweite Triebfahrzeug: 1.000 km

    Mit dem Bau der beiden noch fehlenden Pfeiler der Südbrücke wurde komischerweise noch nicht begonnen.

    Es fehlt nur noch ein Pfeiler an der Südbrücke.


    Beide Brücken sollen je drei Pfeiler bekommen, sodass die Brücken vier Felder haben werden. Die Nordbrücke wird 324 m lang sein und eine maximale Spannweite von 90 m aufweisen. Die Südbrücke wiederum wird nach der Fertigstellung eine Länge von 314 Metern und maximale Spannweite von 85 Metern haben.

    Als ehemaliger Mitarbeiter bei einer Standortfirma kann ich nur spekulieren, dass nicht eines der neuen Gebäude einen Keller haben wird.

    Die älteren hier im Forum werden sich bestimmt noch an das Drama bei der Sanierung der Stroofstraße erinnern, die am Industriepark vorbei führt.


    Was das Thema Brücke angeht, liegt die Staustufe Griesheim in unmittelbarer Nähe und ist als Mainquerung für Fußgänger und Radfahrer eigentlich ausreichend.

    Eine Besonderheit an diesem Projekt, die in Zukunft hoffentlich überall Standard wird: Die verfügbare Abwärmemenge von ca. 9 Megawatt wird in das Fernwärmenetz eingespeist und soll mehr als 1200 Drei-Personen-Haushalte versorgen.

    Was sich in der Presse immer so toll liest, ist leider technisch nicht ganz trivial umzusetzen:


    Das Temperaturniveau der Abwärme in Rechenzentren ist mit 25-30 °C viel zu niedrig, um direkt in Fernwärmeleitungen eingespeist zu werden.

    Darüber hinaus wird für so eine Investition als Heizenergie eine garantierte Wärmeversorgung von 30-50 Jahren angestrebt.

    Rechenzentren sind bei weitem nicht auf so eine lange Nutzungsdauer ausgelegt.


    Mehr dazu, auch über das Frankfurter Gallus:

    Rechenzentren-Abwärme: Heizen mit dem Internet | tagesschau.de

    Mod: Verschoben, Frage zur geplanten Umgestaltung der Hauptwache.




    Ein Highlight wäre natürlich, wenn das dortige (hoffentlich bald eröffnende) "Museum of Modern electronic Musik" MOMEM die Veranstaltungsfläche bespielen könnte.

    Wohn-Anwohner gibt es IMHO dort nicht so viele, oder?

    Das Basis-Problem bleibt aber, dass die bisherige Lösung neben klaren Verlierern (siehe Hattersheim-Beispiel) eben auch klare Gewinner (siehe Sindlingen-Beispiel) hat

    Nein, das Basis-Problem ist, dass Frankfurt zwar groß dabei ist, Straßen für den motorisierten Individualverkehr zu "entwidmen", aber tatsächlich nichts an Alternativen anbietet.


    Um beim Pendler aus dem MTK in die Frankfurter Innenstadt zu bleiben:

    Die Monatskarte für die Strecke beträgt flockige 142,50 €.

    Das bewegt sich durchaus in etwa im Rahmen eines Dauerparkplatzes in einem der Innenstadtparkhäuser.


    Wenn man die sonstigen Kosten für das sowieso vorhandene Auto nicht berücksichtigt, überlegen sich viele zweimal, den Weg mit dem bequemeren Auto zurückzulegen.

    Und der Traum von der Autofreien Innenstadt ist ausgeträumt :/


    Und kommt jetzt bitte nicht mit flächendeckenden Jobtickets. Ja, von diesem Märchen werde ich noch meinen Enkeln erzählen :cursing:

    Wenn man vom offiziellen Mietspiegel ausgeht und alle Ausstattungs- und Lage-"Register" zieht, kommt man bei Mietpreisen von ca. 20€/m² kalt raus (für 80 m²).

    Ich denke alles, was darüber hinausgeht, läuft schon recht sicher unter "Luxus".

    Wobei es bestimmt sehr viele Vermieter gibt, die weit weniger gut gelegene und ausgestattete Wohnungen für mehr als 20€ vermieten ...


    PS:

    Die Europaallee läuft im Mietspiegel übrigens nur unter "mittlere Wohnlage"

    Müssen denn die Stützen so zahlreich, so dicht hintereinander und so massiv gebaut werden?

    Das ist doch Brutalismus pur!

    Das Gewicht der Bähnchen ist doch recht überschaubar, das wäre doch bestimmt auch filigraner gegangen.

    Angesichts der dichten Bebauung in dem Bereich wirkt es sehr unharmonisch.

    Eine Handpumpe ist übrigens vorhanden, über einer hölzernen Ablaufrinne.

    Dann ist ja gut, die hatte ich auf den Fotos nicht gesehen.


    Die absehbaren familiären Kindershuttledienste werden vor den Pollern auch hier in der schmalen Strasse den Verkehr stilllegen.

    Das ist leider eine Unsitte, der zum Glück immer mehr Riegel (bzw. Poller) vorgeschoben werden.

    Tatsächlich werden Eltern bei uns inzwischen persönlich von Erziehern und Stadtpolizisten angesprochen, ob es wirklich nötig ist, die Kinder bis in die Spielgruppe zu fahren.


    Und das Bundesimmissionsschutzgesetz stellt neuerdings fest, dass Kinderlärm keine schädliche Umwelteinwirkung mehr darstellt. Der Gesetzgeber hat damit bewusst Klagen gegen Kinderlärm erschwert, egal ob dieser aus einer Nachbarwohnung heraus, vom Spielplatz hinter dem Haus oder von einem Kindergarten stammt. Maßgebend ist, dass Kinder die Ursache sind.