Beiträge von Jai-C

    Ich finde das sind gute Nachrichten - endlich investiert die Stadt wieder in Infrastruktur. Das Projekt muss man langfristig sehen. Ich schätze, dass wir erst in den 2040er Jahren eine Fertigstellung erwarten können.


    Aber: Bis dahin ist der Verkehrskollaps in München längst eingetreten (das ist er eigentlich heute schon). Die U9 würde helfen die heutigen Verkehrsströme zu bewältigen und dem Netz Stabilität geben. Wenn die Strecke fertig ist, kratzt München womöglich an der 2 Mio. Einwohner-Marke. Dafür wird eine U9 nicht genügen.

    Aber wer jetzt die Diskussion eröffnet wird dafür sorgen, dass das Vorhaben totgeredet wird.


    Es wird zu jedem Projekt dieser Größenordnung kontroverse Diskussionen geben. Man kann bei einem solchen Thema keinen Konsens erreichen, sondern nur Entscheidungen fällen. Für mich ist die Diskussion genau deshalb so spannend - denn sie ist richtungsweisend.


    Wenn in München erstmal ein solches Projekt gebaut wurde, dann wird die Diskussion eine andere Qualität bekommen. Niemand könnte sich mehr ernsthaft darüber aufregen ob ein Hochhaus 110m oder 100m hoch wird. Wenn es soweit ist, werden sich die Geister vielleicht daran scheiden, ob man in München auch 200 oder 300m hoch bauen darf. Projekte in der Größenordnung des Uptown oder der Highlight Towers würden dagegen zu einem akzeptierten Standard werden, zumindest an dafür geeigneten Standorten.

    Ich finde dass es durchaus positive Beispiele für 50er Jahre Architektur gibt. Der Münchner Hauptbahnhof gehört meines Erachtens nicht dazu. Der ist viel zu sehr Zweckbau und gefällt mir auch nicht auf Bildern, die direkt nach der Fertigstellung gemacht wurden. Für mich wäre es mit einer Sanierung also auch nicht besser geworden.


    Bei der Maxburg ist es anders, die ist wirklich ein schönes Beispiel für Architektur aus dieser Epoche. Störend finde ich nur dass sie sich in einem historischen Umfeld befindet und somit nicht so recht ins Bild passt. An anderer Stelle fände ich den Bau toll, da wo er steht wird er aber immer umstritten sein. Das gilt in abgeschwächter Form auch für den Kaufhof am Stachus und einige andere Bauten.


    Einige Nachkriegs-Totalkatastrophen wurden eh schon abgerissen und die größten vorhandenen Bausünden stammen aus späteren Jahrzehnten.

    Ich denke diese beiden Faktoren haben nur begrenzt etwas miteinander zu tun. Eine Blase hat vor allem mit der Entwicklung von Grundstückspreisen zu tun, weniger mit den darauf stehenden Gebäuden. In München sehe ich Wohnhochhäuser als nur bedingt attraktiv, weil:
    1. Diese Wohnform eine eher geringe Akzeptanz hat, im Vergleich zum Ausland
    2. München lässt Wohnhochhäuser in Innenstadtlagen kaum zu
    3. Die höheren Baukosten eines Hochhauses addieren sich mit den überzogenen Grundstückpreisen.


    Fazit: echte Wohnhochhäuser hätten in München nur eine Chance innerhalb des Mittleren Rings.

    Ich würde auch keinen linearen Zusammenhang zwischen der Attraktivität eines Fortbewegungsmittels und der Häufigkeit seiner Nutzung unterstellen.


    Der Zusammenhang ist sicherlich nicht linear, das stimmt. Aber eine Korrelation gibt es auf jeden Fall! Und die Alternativen zum Auto haben noch verdammt viel aufzuholen...


    Denn man sollte nicht vergessen welche Vorteile ein Auto so bietet:
    1. Es ist mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, es ist privater Raum, Rückzugsort und Komfortzone. Ich werde darin z.B. nicht mit Sitznachbarn konfrontiert die rücksichtslos sind, pöbeln oder es mit der Körperpflege nicht so genau nehmen.
    2. Im Auto bin ich vor Wind und Wetter geschützt - ich selbst kann zum Beispiel von meiner privaten Tiefgarage direkt in die Firmengarage fahren. Da kann es mir praktisch egal sein ob draußen die Sonne scheint oder es aus wie aus Eimern regnet.
    3. Man kann problemlos Einkäufe transportieren und sie bequem nach Hause bringen. In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das sehr beschwerlich, mit dem Fahrrad ebenso.


    All diese Vorteile des Autos können die Alternativen praktisch nur ausgleichen indem sie deutlich günstiger sind, bequem und sicher. Und selbst das wird nicht genügen, Autofahren muss einfach DEUTLICH teurer werden.

    Woher haste das denn? Kommt auf das Carsharing-Modell an. Carsharing-Nutzer lassen sich grob in zwei Gruppen teilen, salopp gesagt, die Faulen und Sparkrüstchen. Die Faulen wollen die Autos möglichst vor der Tür, einfachen Zugang, keine Parkplatzsuche, Stationen möglichst mit Fahrradstellplätzen in der Nähe oder im Umfeld von ÖPNV-Haltestellen, wollen sich nicht um die Autos kümmern (TÜV, Werkstatt, Winterreifen aufziehen usw.) und schauen weniger auf den Preis...


    Dazu gibt's doch mittlerweile reihenweise Studien. Der ökologische Nutzen ist sehr fraglich, solange die Menschen parallel ein eigenes Auto besitzen und beides stark nutzen. Auch die Anzahl der PKW in den Städten nimmt nicht ab, im Gegenteil gibt es so viele PKWs wie nie zuvor. Die Bürger schaffen sich also nicht weniger, sondern noch mehr Autos an (siehe "Rebound Effekt").


    Fazit: Car Sharing könnte positive Effekte haben, wenn im Gegenzug der Besitz eines privaten PKW deutlich zurückgehen würden und auch insgesamt ein stärkerer ÖPNV als Alternative zur Verfügung stehen würde. Solange unsere Politik aber den privaten PKW weiterhin günstig hält (z.B. durch niedrige Kfz-Steuer, sehr niedrige Parkgebühren usw.), wird Carsharing nicht dazu führen dass wir weniger Autos haben und der Verkehr entlastet wird.

    Natürlich haben wir Bürger es in der Hand und sind auch verantwortlich. Mir geht es allein darum dass unsere Politik vermeintliche Alternativen zulässt, die attraktiv sind aber weder verkehrsseitig noch umweltseitig zu einer Verbesserung führen. Für diese übergeordnete Strategie braucht es ein sinnvolles und nachhaltiges Konzept der Entscheider. Ich kann nicht dem Bürger Anreize schaffen und dann verlangen, dass er die unattraktivere Alternative vorzieht, weil er selbst ständig reflektiert was gerade auf der Makroebene (Verkehr, Umwelt...) am sinnvollsten ist.


    Die Politik muss mit ihren Vorgaben lenken, nicht Schiefstellungen schaffen, die auf individueller Ebene ausgeglichen werden müssen - so funktioniert das nicht. Wir Menschen sind ein Stück weit eben auch Herdentiere und brauchen Leitplanken/Anreize.

    Daraus kann ich nur schließen, dass die Mobilitätswende in München bzw. in diesem Fall von dem für die S-Bahn zuständigen Freistaat Bayern entweder nicht gewollt wird oder fachlich aufgrund fehlender Kompetenz oder Ressourcen nicht umgesetzt werden kann.


    Richtig, das Geschwafel von der Mobilitätswende ist nichts als heiße Luft. Carsharing-Modelle haben dazu geführt dass noch mehr Autos unterwegs sind, weil das Modell vor allem von Menschen genutzt wird, die a) sowieso ein Auto haben und b) dadurch noch weniger ÖPNV nutzen. Das autonome Fahren ist weit weg und mittlerweile wird bezweifelt ob es überhaupt in absehbarer Zeit realisiert werden kann. Das einzige was wir bekommen haben sind E-Scooter mit einer katastrophalen Ökobilanz, die zu einem großen Teil von Besoffenen genutzt werden um nachts nach Hause zu kommen.


    Wir Bürger müssen wohl erst auf die Barrikaden gehen und die Politik zum handeln zwingen. Gerade die Münchner Politik ist sich derart uneins, selbst den Bau eines blöden S-Bahn Halts bekommt man nicht auf die Reihe... es ist zum heulen.

    Ich hoffe du hast damit recht. Ohne eine Leitfigur wie den damaligen Ex-OB Kronawitter dürfte es schwer werden im großen Stil Bürger zu mobilisieren. Ich bezweifle dass ein 85-jähriger Querulant da etwas bewegen wird. Es kommt mir fast so vor als ob man seitens der Presse gezielt nach so einer Person gesucht hat um das Hochhausthema erneut theatralisch zu inszenieren.


    Um Chancen auf Erfolg zu haben, muss so eine Initiative deutlich mehr auf die Beine stellen als eine amateurhafte Internetseite. Es braucht eine gute Portion Vermarktung, PR und nicht zuletzt seeehr viele Unterschriften. Mal sehen ob das nochmal klappt...

    Aber wo ist denn eine aktuelle Wohnungsbauumsetzung im Norden?


    Es ging doch um die Frage ob man den Euro Industriepark abreißt und dort Wohnungen baut. Das wäre für München durchaus ein sehr großes Wohnbauprojekt.


    Aber Du hast Recht - ein Großteil des Verkehrs kommt von BMW und anderen Unternehmen. Genau deshalb muss die Infrastruktur dringend ausgebaut werden, denn auch ohne Wohnbauprojekte wird es immer schlimmer.


    Meine Meinung: Die Stadt sollte sich genau ansehen welche potentiellen Neubaugebiete/Verdichtungsgebiete eine noch aufnahmefähige Infrastruktur haben und welche nicht. Darüber sollte gesteuert werden wo und in welcher Dichte gebaut wird.
    Gebiete, bei denen der Verkehrskollaps bereits eingetreten ist, sollten erstmal in Bezug auf die Infrastruktur ausgebaut werden. Vorher würde ich keine weiteren Bauprojekte dort zulassen (sofern es sich nicht um Ersatz von Bestand mit vergleichbarer Nutzung handelt).

    Diese Projekte wurden nach langer Planungszeit abgeschlossen. Es kommt aber praktisch nichts nach. Der Verkehrskollaps ist dagegen heute schon Realität und tagsüber an manchen Stellen fast Dauerzustand.


    Ich bin absolut für eine parallele bauliche Umsetzung :daumen:. Ein privater Bauträger hat dabei eine planerische Vorlaufzeit (je nach Projektgröße) von unter 1 Jahr bis vielleicht 3 Jahre. Der Planungsvorlauf für Infrastrukturprojekte bei der Stadt München beträgt dagegen so etwa 20 Jahre (für etwas simples wie eine Tramstrecke) und schätzungsweise 30 Jahre für eine U-Bahn (im best case). Von daher müssten wir für eine parallele bauliche Umsetzung jetzt erstmal ein ganzes Weilchen Planungszeit verstreichen lassen...

    Es ist kein entweder oder und auch kein striktes vorher nachher. Die Verkehrswende muss jetzt mit voller Kraft umgesetzt werden, weg vom unpraktischen Auto hin zu effizienten öffentlichen Transportmitteln.


    Du hast grundsätzlich recht. Bislang läuft es aber so, dass jährlich tausende Wohnungen dazukommen und die Infrastruktur tritt auf der Stelle. Im Münchner Norden ist verkehrsseitig in den letzten 10 Jahren gar nichts passiert.


    Ich will den Bau von Wohnungen überhaupt nicht schlechtreden oder gar verhindern. Der parallele Ausbau von Infrastruktur muss aber endlich auch mal passieren und nicht nur endlos diskutiert werden. Solange es hier nicht endlich weitergeht, mit einem schlüssigen Konzept und echten Maßnahmen, finde ich es nicht sinnvoll weiter nachzuverdichten.

    Also mittlerweile finde ich es nicht mehr so gut wenn immer mehr Wohnraum geschaffen wird, denn: Die Infrastruktur (gerade im Norden) ist jetzt schon jenseits ihres Limits. Zu bestimmten Tageszeiten kollabiert der Verkehr regelmäßig. Bevor man also hier Wohnraum für eine fünfstellige Bewohnerzahl schafft - bitte erstmal die Infrastruktur ausbauen. S-Bahn Nordring, Seilbahn Frankfurter Ring, Autobahnanschluss Schleißheimer Straße... all das sollte VORHER realisiert sein.

    Das Beispiel mit Bratislava zeigt für mich vor allem eines: Auch kleinere Städte können eine Hochhausverdichtung realisieren, nicht nur Megametropolen.


    Der Münchner Markt gibt das also auch her und zwar spielend. Im Bereich Wohnen werden in München bereits die höchsten Preise in Deutschland erzielt. Wohn-Hochhäuser wie in Frankfurt (bzw. noch höher!) wären in München nachfrageseitig also problemlos drin. Auch bei den Büroflächen sieht es gut aus, der Münchner Markt erreicht hier zwar nicht ganz das Niveau Frankfurts, sondern ist „nur“ zweitstärkster Markt. Damit schlägt München aber zum Beispiel Wien, sowohl in der Spitzenmiete als auch in der Durchschnittsmiete. Auch der Leerstand ist niedriger. Auch hier passen also viele Rahmenbedingungen für höhere Gebäude.


    Das heißt: Ob in München eine Skyline entsteht, das ist vor allem eine politische Frage und keine wirtschaftliche. Würde man die bestehenden Widerstände beseitigen, stünde einer zügigen Hochhausverdichtung nichts im Wege. Ein Cluster - mit sagen wir mal 20-30 Türmen bis etwa 200m - ließe sich also durchaus zügig realisieren. Es ist keine Frage des Könnens sondern des Wollens.

    Soweit ich das in Erinnerung habe, ging die Initiative des Masterplans jedoch allein von Büschl aus, Frau Merk kann das Unternehmen freilich nicht an der Ausarbeitung als privaten Auftrag hindern. Entweder Merk hätte sich frühzeitig an HdM / Büschl wenden sollen, mit der Bitte keine HH zu planen, sollte sie zu diesem Zeitpunkt schon über die Standorte aus der Studie informiert gewesen sein, oder Büschl hätte umgekehrt seine Absichten klarer kommunizieren müssen, damit Merk im Zweifel intervenieren kann. Dritte Möglichkeit: Büschl interessiert sich wenig für die Studie und preschte einfach mal vor.


    Du hast Recht, Büschl hat hier womöglich voll auf eigenes Risiko gehandelt. Allerdings kann ich mir das aus einem anderen Grund nur bedingt vorstellen: Der Kaufpreis des Grundstücks war sehr hoch. Bei einem solchen Betrag muss es Abstimmungen mit der Stadt gegeben haben. Und bei dem Volumen muss das Chefsache (Fr. Merk) gewesen sein. Wer finanziert denn einen dreistelligen Mio.-Betrag für ein Grundstück ohne dass klar ist, ob man darauf 155m hohe Türme wird bauen können oder nur Einfamilienhäuser? Genau aus dem Grund finde ich es so skandalös dass es scheinbar kaum Abstimmung mit der Hochhausstudie gab.


    Ein mögliches Bürgerbegehren finde ich aber dennoch sinnvoll. Denn dadurch könnte das Projekt entweder grünes Licht bekommen (und somit viele weitere, zukünftige Projekte). Ist der Entscheid gegen das Projekt, so wäre es aber auch kein Weltuntergang. Büschl wird umplanen und es geht wie gehabt weiter in unserer schönen Stadt.

    Puuh, jetzt könnte es wirklich brenzlig werden. Ich frage mich, ob Frau Merk da noch in logischen Kausal-Zusammenhängen denkt. Sie lässt ein Büro diese Studie erstellen, die alle möglichen Orte für Hochhäuser ausweisen wird, aber wahrscheinlich nicht DIESEN Standort. Bei Terminen war sie dabei, wusste also in welche Richtung es geht.


    Parallel lässt sie einen Investor viel Geld für Pläne ausgeben, um Hochhäuser an einer Stelle zu planen, die nach demnächst zu veröffentlichter Studie dafür gar nicht vorgesehen/geeignet ist.


    Herr Hoffmann kann sich freuen, besser hätte man ihm für ein mögliches Bürgerbegehren nicht zuarbeiten können.

    Das war auf Jai-C´s Aussage in Beitrag #97 gemeint: "Bitte bedenke auch: Viele Menschen sind nach München gekommen, weil sie die Stadt so lieben wie sie ist bzw. war." – ich vermute aber er hat nicht Touristen sondern Zugezogene gemeint, auf die ich in meinen folgenden Beiträgen dann auch eingegangen bin.


    Richtig, die meinte ich. Ich kenne genug Menschen, die aus freien Stücken nach München gekommen sind, es zu ihrer Wahlheimat gemacht haben. Dies geschah weil ihnen der Charakter eines "großen Dorfs" und die bodenständige Lebensart zusagen - nicht weil sie es aus wirtschaftlichen Zwängen gemusst hätten. München hat als Stadt durchaus eine gewisse Attraktivität, eben weil es eine ganz eigene Identität hat - die muss natürlich nicht jedem gefallen.
    Darum verstehe ich dass jemand, der genau deshalb nach München gekommen ist, diesen Charakter auch gerne erhalten möchte.


    Achja, habe gerade mit 03 telefoniert. Die HH Studie kommt nicht in den Sommerferien. Sie verschiebt sich auf Herbst (vorraussichtlich Oktober). Dr. Merk war 2mal bei Meetings mit 03 dabei. Und zu meinem erstaunen, ist Hirschgarten nicht in der Studie aufgenommen. War ein Alleingang von Büschl. 03 nennen den Entwurf allerdings sensationell für München.


    Zunächst mal möchte ich Dir herzlich für dein Engagement danken, das ist wirklich toll und bemerkenswert. Allerdings finde ich nicht, dass es Dir das Recht gibt, über andere, die auch nur ihre Meinung zum besten geben, so herablassend zu schreiben. Bitte Emotionen im Griff behalten und fair bleiben.


    Davon abgesehen - wenn sich deine Information als wahr herausstellt - ist (mal wieder) ein grober taktischer Fehler passiert. Ich kann als Stadt nicht einen Investor die beiden höchsten Gebäude der Stadt planen lassen um dann kurz darauf eine Studie vorzulegen, die den Ort nichtmal für Hochhausbebauung empfiehlt. Einem möglichen Widerstand gegen diese beiden Türme würde damit perfekt zugearbeitet werden.


    Ich kann hier nur beide Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Das wäre an Dilettantismus kaum noch zu überbieten. Wenn die Studie so veröffentlicht wird, dann hätte die Büschl-Gruppe ein echtes Problem. Frau Merk wäre gut beraten auf die Studie noch Einfluss zu nehmen um die Gegend am Hirschgarten ganz schnell integrieren zu lassen. Alles andere wäre grob fahrlässig.

    Ist ja nur die Realität!


    Bitte bedenke auch: Viele Menschen sind nach München gekommen, weil sie die Stadt so lieben wie sie ist bzw. war. Ich finde das sollte man auch respektieren und behutsam mit dem Stadtbild umgehen.


    Umgekehrt muss man fairerweise doch auch zugeben, dass es mittlerweile viele (austauschbare) Städte mit einer sonstwie gearteten Skyline gibt. Macht das allein eine Stadt lebenswert? Ich finde nicht...
    Warum muss man also unbedingt München zu einer Art Frankfurt umbauen? Es könnten auch diejenigen, denen Frankfurt besser gefällt, dorthin umziehen - Thema abgehakt.


    Von daher finde ich die Diskussion insgesamt gut. Ist doch nicht schlimm wenn viel und lange um den richtigen Weg gerungen wird. Noch ist alles möglich. Wenn die Stadt aber erstmal kreuz und quer mit Hochhäusern vollgepflastert wurde, ist es zu spät.