Beiträge von jalex

    Besonders schockierend finde ich es, dass das absolut erhaltungswürdige Stadthausensemble an der Hoheluftchaussee platt gemacht werden soll. Diese Häuser entstanden bestimmt um 1880 als die Strasse noch klein und gemütlich war. Sie stellen somit einen entscheidenden Baustein in der Entwicklung des Stadtteils dar. Sie sind zwar durch häßliche Vorbauten zugestellt, aber mit wenig Aufwand freizustellen. Man denke nur an Pöseldorf mit den netten kleinen Läden in den Villen. Dieses Ensemble darf wirklich nicht fallen. Sie sind der einzige Anknüpfungspunkt in dieser Nachkriegs-Müll-Einöde.
    http://www.flickr.com/photos/christo…tream/lightbox/
    Das soll stattdessen kommen...
    http://www.eingrundmehr.de/cms-neu/upload…rassenseite.jpg

    Sicherlich werden noch einige Details ergänzt: So ist mir beispielsweise aufgefallen, dass bei GMP die Enden der Überdachung komplett offen sind und wegen Wind und Wetter bestimmt noch geschlossen/verkleinert werden müssen.

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    Schade, dass man keine Wünsche äußern darf!
    Das Palais entstand ab 1730. Jedoch scheint der Hang zu bestehen, Deutschland auf 12 Jahre Geschichte zu minimieren. Ich verstehe, dass diese 12 Jahre für das Palais entscheidend waren und man sie bei einer Rekonstruktion berücksichtigen muss. Aber gerade vor diesem Hintergrund bietet sich meiner Meinung nach kein besserer Ort eines Museums an. Gerade in Anbetracht dessen, dass es das erste Mal in der Geschichte war, dass Menschen einer gezielten Propaganda-Maschinerie ausgesetzt waren. Dies sollte im alten Palais aufgearbeitet werden und wäre sicherlich wichtig für unsere heutige mediale Gesellschaft! Also so abwegig finde ich das nicht.

    Es sieht vielleicht sogar natürlich gewachsen aus, wenn nicht alles einer Flucht folgt. Wenn im Altbau auch kassettierte Decken gemacht werden und dekorative Leuchten lädt das sicher zum Flanieren ein.
    Weiß jemand, ob an einer Rekonstruktion des krönenden Adlers auf dem Dach gedacht wird. Wäre ein schöner Abschluß!

    Es ist eben nur seltsam, dass überall in deutschen Städten und anderen Hamburger Stadtteilen Häuser hingeklotzt werden, da ja so viele auf das Betongold in Krisenzeiten setzen, aber in der HC still der See ruht. - Und nicht nur der See im südlichen Überseequartier;)! Ein Entwickler kann ja Finanzierungsprobleme haben, aber dass sich seit Monaten, fast Jahren nur noch so wenig tut, ist schon komisch. Wäre wirklich interessant zu wissen, warum sich die Entwickler hier so zurückhalten und in anderen Stadtteilen klotzen.

    Ich frage mich auch, ob in INNERSTÄDTISCHSTER Lage die Gebäude nur 5 Stockwerke haben sollen?! An die Nachkriegsbauten sollte man sich ja wohl nicht orientieren, sondern in diesem geschundenen Bereich den Gründerzeit-Blockrand propagieren: Also geschlossen und 7-8 Stockwerke hoch. Bei der Ausnutzung können dann auch soziale Einrichtungen gut mitfinanziert werden!

    Auch wenns sicher nicht alle gut finden, aber die Hochhäuser besitzen echte Qualität!
    Wenn ich mir Photos aus den 50ern ansehe: Glänzende, großformatige, weiße Kacheln, bündige Fenster mit schmalen Profilen und die akzentuierten Ecktürme.
    Rein von der ursprünglichen Fassade (die ja noch vorhanden sein soll) würde ich sagen, dass neue Entwürfe, wie die Fassade des neuen Bezirksamts da nicht mithalten können.
    Der jetzige Zustand ist mehr als schäbig und die Sockelsituation hat sich überlebt. Aber ich könnte mir eine Rekonstruktion der Ursprungsfassade unter Ergänzung einer neuen Sockelbebauung gut vorstellen.
    Ist nur die Frage, ob es die Innenräume zulassen...
    http://www.akademie-der-kuenste.de/bilder/schick03.jpg

    Sehr schöne Bilder! Was für eine Pracht!
    Eine Frage jedoch zum Naturstein: Die flankierenden Gebäude werden ja anscheinend nach und nach in den originalen Zustand gebracht, in dem der Stein beige gestrichen wird. Waren die Kolonnaden ursprünglich auch gestrichen und wenn ja, warum wird das jetzt nicht wie bei den Gebäuden wiederholt?! Danke schon mal für erhellende Erklärungen.

    Schöne Photos! Ich hoffe, dass beim guten Wetter jetzt noch mehr kommen;).
    Mich wundert es immer noch, dass beim "größten innerstädtischen Bauprojekt Europas" nur so wenige Baustellen momentan laufen. Außer Elbarkaden und HafenCityUni und paar Infrastrukturprojekten wird ja wohl nichts konkret gebaut, oder? Lasse mich gerne belehren!
    Bei den Elbarkaden ist mir aufgefallen, dass mein das Haus scheinbar teilweise verputzt und nicht verklinkert. Siehe Webcam:http://www.elbarkaden.de/?r=medien_webcam
    Wie das wohl aussieht?!

    Zwei Fragen:
    1) Wenn dort schon betoniert wird: Wurden die alten Fundamente des Hauptportals weggebaggert? Die hatten ja beachtliche Ausmaße und es wäre schade, wenn die nicht erhalten wurden!
    2) Auf vielen Visualisierungen der Fassade sieht man, dass einige Architekturen (Kapitelle, etc.) vergoldet sind. Ist das tatsächlich geplant? Würde der Fassade sicherlich noch zusätzlich Glanz bescheren.
    Ich wundere mich auch, dass an der Musterfassade anscheinend gar keine weiteren Farb-, Fenster-Abwandelungen vorgenommen werden.
    Danke!

    Ich hoffe aber stark, dass das vierstöckige Staffelgeschoß noch bündig an die Nachbarhäuser anschließt und der unschöne Vorsprung nur der schlechten Visualisierung geschuldet ist! Gefallen tuts mir aber immer noch nicht. Hoffentlich verwenden zumindest Naturstein und keinen gefärbten Sichtbeton. Ich traue denen alles zu...

    Danke für die Photos. Bilder sagen doch viel mehr;)!
    Eine Frage zur grundsätzlichen Anordnung der Bauten: Warum entsteht zwischen dem Kino und dem Neubau eine schmale Gasse, die links und rechts nur von Brandwänden umgeben sein wird. Hätte man nicht direkt ans Kino anbauen können?

    Naja, besser als die Ruine aber die Liebe zum Detail hat gefehlt: Die Dachgauben sind miserabel. So etwas man sonst nur bei billigen Fertighäusern. Die Fenster (ist das Kunststoff?) sehen auch nicht passend aus.
    Wenn ich zudem die Bilder mit dem folgenden Ruinenbild vergleiche, scheint man zudem das oberste Geschoß noch ein Stück eingerückt zu haben und die Pfeiler der Zaunanlagen hatten früher auch noch Steinapplikationen.
    http://korrespondenten.blog.sf.tv/Hellasembassy,…himastrasse.JPG
    Zusammenfassend kann man sagen, dass die Steinmetze sehr gute Arbeit geleistet haben, die andere Gewerke eher nicht.

    Ps: Wurde nicht mal behauptet im Inneren soll auch alles rekonstruiert werden? Da da einer aktuelle Infos?