Beiträge von mamamia

    Aus städtebaulicher Sicht, wie auch auf Grund des Baudenkmals und seiner Außenwirkung, ist für mich alleine schon der massive Baukörper vor der Schaufassade unvorstellbar; ganz unabhängig von der Architektur oder der Freitreppe.

    Auch der neben das Atelierhaus gequetschte Erweiterungsbau ist nur gruselig.

    Von der Architekturklasse hätte ich mehr Feingefühl für den Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz erwartet!


    Dem Denkmal angemessen wäre ein Flachbau, der nicht höher als das Sockelgeschoß ist und dafür in die Tiefe geht.

    Der Standort ist sicherlich interessant; unweit stand bis zum Krieg das Schauspielhaus. Schwierig ist sicherlich das deutliche Ausgreifen des Baukörpers über die Fluchtlinie der Bahnstraße in den GAP. Sicherlich ist der Vorschlag neben der Schadowstraße/Wehrhahn der beste Alternativstandort.


    Das ehemalige Telekom Gebäude, das meines Wissens nach früher vor allem die die Ortsvermittlung beinhaltete, dürfte durch den technischen Fortschritt obsolet sein; viele derartige, früher mit Technik vollgestopfte Gebäude der Telekom stehen heute überwiegend leer.


    Wobei ich den aktuellen Standort noch immer den für den besten Ort für die Oper halte; mit einem für Düsseldorf angemessenen Raumprogramm dürfte die Oper dort auf jeden Fall realisierbar sein.


    Das endgültige Erscheinungsbild der Oper wird sowieso in einem Architektur Wettbewerb festgelegt; aktuell geht es um den Standort.


    Die Elbphilharmonie- oder Sidney-Träume halte ich für übertrieben und nur für hübsche Stadtmarketing Bilder geeignet. Ein solcher Standort würde der Oper selbst nichts bringen. Der Standort der Elbphilharmonie ist ja auch für den Betrieb alles andere als unproblematisch.


    Hauptsache, die Oper bleibt in der City!

    Das technische Rathaus wird ja nicht als Provisorium mit Containern errichtet.

    Hier wird zudem ein Wettbewerb durchgeführt und der Bebauungsplan muss sicherlich dann noch angepasst, bzw. geändert werden.


    Das geht in einen totalitärem Regime sicherlich alles schneller - ich möchte da aber trotzdem nicht tauschen!


    Der letzte Satz nimmt Bezug auf einen von zwei Beiträgen, die mangels Substanz hierher verschoben wurden.

    Die Mitarbeiter der entsprechenden Ministerien könnten ja angesichts der Klimakrise mit guten Beispiel vorangehen und auf den ÖPNV umsteigen; dann könnte dieses unsägliche Parkhaus ersatzlos gestrichen werden.

    Das wäre dann wirklich mal ein positives Signal an die Bürger.

    Ein nicht geringer Teil des KAP ist meines Wissens nach im Besitz der Bahn AG; da kann die Stadt nur in Abstimmung mit der Bahn agieren.

    Bei der Bahn AG hat der KAP nicht unbedingt die gleiche Bedeutung und Priorität, wie hier in Düsseldorf.


    Zudem müssen natürlich die Wettbewerbsentwürfe in eine Ausführungsplanung überführt werden und mit Anliegern und diversen Beteiligten abgestimmt werden.

    In wie weit der geplante Umbau des Empfangsgebäudes hier zudem schon Einfluss hat, kann ich nicht beurteilen;

    für das Empfangsgebäude dürfte es aber aktuell noch keine qualifizierte Planung geben, die man mit Planungen für den KAP abstimmen könnte.


    Eine einigermaßen zeitnahe Umsetzung erwarte ich hier nicht.

    Am besten finde ich ja das Problem mit den Frischluftschneisen (dieses Problem gibts anscheind nur in Deutschland) in DÜSSELDORF! :D:D Wenn hier ein Hochhaus steht, Gott bewahre!! Wir würden alle ersticken und tot umfallen bei dieser extremen Bebauung in Düsseldorf. Da ist NYC etc. ein Witz im Vergleich.

    Das Problem mit dem Frischluftaustausch ist nicht zu unterschätzen.


    Ich hatte das schon mal selber, dass ein von uns geplanter, größerer Gebäudekomplex umgeplant werden musste, weil bei einer Windkanaluntersuchung festgestellt wurde, dass ein großflächiges Glasdach zwischen zwei Riegeln den Frischluftaustausch im dem dahinter befindlichen Stadtquartier deutlich verschlechtert hätte. Mit einer entsprechenden Anpassung des Entwurfes war alles OK; ein ebenfalls geplantes Hochhaus stellte in der Studie kein Problem dar.


    Ein Hochhaus kann aber durch selbst erzeugte Aufwinde für Passanten unangenehme Windstärken an der Basis erzeugen, was die Aufenthaltsqualität dort deutlich mindert; das kommt gar nicht so selten vor.


    Das ist natürlich an jedem Standort individuell und im Kontext mit dem Umfeld zu betrachten.

    Hierfür ist vor allem das Design des Gebäudes entscheidend; es ist nicht das Hochhaus an sich ein Problem.

    Bei großen und vor allem hohen Gebäuden ist eine Windkanaluntersuchung in einer frühen Entwurfsphase notwendig und wird auch weltweit angewendet.

    Als ab 1907 das Warenhaus Tietz, heute "Kaufhof an der Kö" nach Plänen des renommierten Jugendstilarchitekten Joseph M. Olbrich errichtet wurde; empfanden es die meisten Düsseldorfer als zu hoch, zu klotzig und zu modern.

    Damals war der Bau tatsächlich in allen Dimensionen deutlich größer, als die zu der Zeit noch überwiegend drei- bis viergeschossige Bebauung im Umfeld.

    Die Präsentation von BIG gestern war interessant.


    Von den beiden Entwürfen mit integriertem Opernhaus gefällt mir persönlich Variante 5 an Besten; wobei ich das Hochhaus noch etwas höher planen würde, was der Proportion gut täte.

    Ein Hochhaus in der Blickachse der Schadowstraße finde ich prinzipiell gut.


    Ohne Oper gefällt mir auch die zweite und dritte Variante; die erste Variante finde ich als den schwächsten Ansatz.


    Variante 4 ist natürlich auf den ersten Blick sehr spektakulär und wirkt wie ein typischer BIG Entwurf; wirkt aber in dem Umfeld zu massiv.

    Der Sockel, bzw. die Mantelbebauung sollte sich an der Umgebung orientieren.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, tagt morgen die Fachjury; mal sehen, was dabei rauskommt.


    Ob die Oper dort integriert wird, steht ja auch noch nicht fest; persönlich würde mir der Innenstadt-Standort eher zusagen, als der Hafen.

    Bei dem Wunsch-Raumprogramm der Oper dürfte ja der jetzige Standort passé sein;.

    Schade finde ich, dass durch die Verglasung im EG die außergewöhnliche Betonkonstruktion des Gebäudes nicht mehr erkennbar ist.

    Verwunderlich, dass der Denkmalschutz da mitgespielt hat; es war vermutlich wegen der aktuellen Nutzung nicht anders wirtschaftlich zu realisieren.

    Diese Konstruktion ist eigentlich ein wesentliches Merkmal des ehemaligen Commerzbank-Hochhauses gewesen.

    Wie sollte dann die Anbindung der Kniebrücke sowie des Tunnels an die Graf-Adolf-Straße/Graf-Adolf-Platz funktionieren?

    Vermutlich soll nur der westliche Teil der Haroldstraße zur Neusser Straße für Pkw gesperrt werden.


    Für die Straßenbahn sowie für Fußgänger und Radfahrer müsste natürlich ein neues Brückenbauwerk errichtet werden;

    da bliebe nicht viel zum Freilegen übrig, zumal die Kavalleriestraße sicherlich weiterhin an die östliche Haroldstraße angebunden bleibt.


    Grundsätzlich sollte die für die Stadt namensgebende Düssel überall dort freigelegt werden, wo es möglich ist.

    ... Ich kann mir ähnliches gut in Düsseldorf vorstellen, dass sich die Theaterschaffenden eine kleine grüne Oase schaffen, gerade weil sie so viel Arbeit- und Lebenszeit dort verbringen. ...

    Die "grüne Oase" gibt es bereits auf der Nordseite des Schauspielhauses; an den kleinen Garten mit dem Gustav-Gründgens Denkmal schließt zudem direkt der alte Hofgarten an.


    Der GGP als "urbane Fläche", die von den Menschen auf unterschiedlichste Art "bespielt" werden kann, halte ich dort für angemessen.

    Ein Café mit Außengastronomie wäre auf dem GGP sicherlich nett; dürfte aber nach meinem Dafürhalten kaum zu wirtschaftlich zu betreiben sein.

    Das Schauspielhaus hat auf der Nordseite den Hofgarten; insoweit stört mich die Gestaltung des Gründgens Platzes nicht.

    Die drei großen Solitärbauten benötigen den urbanen Freiraum in ihrer Mitte.


    Die Fassade ist, den Bilder nach zu urteilen, sehr gut gelungen.

    Der Entwurf von Pfau kommt so wieder voll zur Geltung.

    Ein Kulturinstitut wie das Opernhaus gehört in die Innenstadt und nicht in eine Randlage!


    In Sachen Verkehrsanbindung ist der Medienhafen im Vergleich zum aktuellen Standort deutlich schlechter angebunden;

    auch der Baugrund dürfte das Bauen dort erheblich teurer machen.


    Eine "Provinz-Elbphilharmonie" braucht Düsseldorf nicht; insbesondere nicht in Bezug auf Baukosten!


    Die meiner Meinung nach beste Variante wäre ein Abbruch und erweiterten Ersatzneubau des kompletten, noch aus dem 19. Jahrhundert stammenden Bühnenhauses.

    Für die Bauzeit könnte ein Provisorium geschaffen werden; das gab es vor einigen Jahren bei einer größeren Sanierung bereits.  

    Natürlich soll dadurch der Pkw-Verkehr ausgebremst werden; reduziert wird er dadurch allerdings nicht.


    Es ist nach meiner Meinung sowieso problematisch, Radwegachsen entlang von Hauptverkehrsstraßen anzulegen.

    Wer möchte denn beim strampeln noch die ganzen Abgase etc. einatmen?

    Vor allem, wenn durch den Radweg die Autos noch häufiger und oft auch mit laufendem Motor im Stau stehen.

    Ich persönlich vermeide es, wo es eben geht, auf Hauptstraßen mit dem Fahrrad zu fahren.


    Sinnvoller wäre es, parallel zu den Hauptstraßen verlaufende Nebenstraßen als Fahrradstraßen auszuweisen, wo Fahrräder vor Pkws Vorrang haben; das ist dann auch gleichzeitig Verkehrsberuhigung.

    Das wäre beispielweise parallel zur Bilker Allee und auch parallel zur Corneliusstraße ohne größeren Aufwand realisierbar.