Prager Projektfrühling (Bauvorhaben an der Prager Str.)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Dann dürfen wir uns also bald auf dieses architektonische Schmankerl freuen:

    Meine Freude hält sich in Grenzen - da war man in der Gestaltungsforum-Publikation schon weiter.

    Zwei Aufnahmen des ehem. Opel-Autohauses, welches dann weitgehend verdeckt sein wird. Für beide Gebäudeteile gibt es Sanierungsabsichten:

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    Eigene Bilder

  • Ich check das nicht, warum man auf ein Grundstück mit so einer interessanten Dreiecksform so ein langweiliges Gebäude mit monotonen Fassaden setzt.

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    ©Studio Ralf Hug

    Dach ohne Erker oder Fenster, und vielleicht ist es nur persönliche Geschmackssache aber - warum betont man eigentlich die markante Spitze Ecke an der Talstraße überhaupt nicht (als gelungene Beispiele fallen mir spontan Trias und KPMG ein)?

    Und wozu braucht man dann überhaupt noch ein Gestaltungsforum (siehe Entwürfe Seite 36/37)?

  • Im Gestaltungsforum lag ein besserer Entwirf mit Natursteinfassade vor, jetzt aber Formelemnre aus Betonguss oder-noch billiger wirkend- Blechelementen?

  • Worüber sich hier manchmal beklagt wird, ist in 99 % der Fälle persönliche Geschmackssache. Ich finde beide Entwürfe schön, sowohl aus dem Gestaltungsforum als auch aus diesem Beitrag. Diese Ecke erfährt endlich eine Auffrischung und sinnvolle Nutzung. Und dieser ins lächerliche gezogene begrünte Vorplatz wird sicherlich mit einem Baum bedacht. Dass da nicht viel Platz für eine große Grünfläche mit Parkbänken ist, sollte klar sein.

    Einmal editiert, zuletzt von woliver2301 (5. Februar 2026 um 09:07)

  • Aber warum die Stirnseite fensterlos halten?

    Soll da etwa Raum für überdimensionierte Apple und Netflix Plakate geschaffen werden (wie am Baugerüst des Astorias gelegentl zu bewundern ist)?

  • Also manchmal wundere ich mich schon ein bisschen. Das Beet an der Spitze bekommt einen Baum, so ist es doch im Modell und auch einigen der Visualisierungen zu sehen. Vermutlich, damit die Architektur besser erkennbar ist, wurde er im jüngsten Render weggelassen.

    Der genannte begrünte Vorplatz entsteht natürlich an der Seite, die der Spitze gegenüberliegt. Ob die dortige Platzierung des Haupteingangs sinnvoll ist, ich bin mir da selbst nicht schlüssig. Intuitiver als in dieser Randlage hätte ich es - wie ursprünglich geplant - an der Spitze gefunden, wo Johannisplatz und Talstraße aufeinandertreffen. Oder, noch besser, an der langen Seite zum Johannisplatz. Dort wäre der Eingang am besten sichtbar (und von beiden Tram-Haltestellen gleichermaßen gut erreichbar). Zudem hätte ein Eingang an dieser Seite einen Anstoß geben können, dem doch recht monotone Abspulen von Fassade eine Untergliederung zu geben. Im Gestaltungsforum war von drei Eingängen an allen drei genannten Seiten die Rede, aber gestalterisch hervorgehoben ist nur der eine an der Querseite, die an die Johannisgasse stößt.

    Ich weiß auch nicht, wo man eine fensterlose Stirnseite sehen kann. Ich sehe an allen Gebäudeseiten Fenster. Dass an der schmalsten Gebäudeseite auch noch gestaltete (!) Wandfläche zu sehen ist, nicht nur Glas, das gibt dieser Ansicht doch erst Charakter. Es gibt sicherlich Flächen, die sich für Werbeplakate besser anbieten. Eine zusätzliche Lichtkunst nach Tradition einstiger Leuchtreklame (siehe nebenan) fände ich für die Spitze toll, aber sie wird auch so etwas hermachen.

    Bei der KPMG finde ich die Spitze deutlich weniger hervorgehoben, sie ist genauso gestaltet wie die Längsseiten und hat kein eigenes Merkmal. Gleiches trifft auf Trias zu.

    Auch die Aussage, im Dach gebe es keine Fenster, ist faktisch falsch, ich sehe zumindest dutzende Fenster. Und nun zum Vergleich mit den Entwürfen aus dem Gestaltungsforum. Die Darstellungen dort sind gering aufgelöst, aber man erkennt trotzdem etwas:

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    Dass die Fenster nicht mehr geschossweise verspringen und das übergroße Dachflächenfenster entfallen ist (im Titelbild auf S. 36 gut zu erkennen), dafür kann ich dem Beirat nur dankbar sein. Am bedauerlichsten finde ich im aktuellen Entwurf die durchgängig verglasten Sockelgeschosse, den Entfall eines Traufgesimses sowie der Dachgauben.

    Von den oben abgebildeten, drei älteren Varianten finde ich die mittlere noch am interessantesten, weil sie städtebaulich gut zu den Nachbarn vermittelt. Aber diese Fenster!

    Ob Naturstein oder Kunststein, ist mir schnuppe. Es zählt nur die Gestaltung. Lediglich Sichtbeton beweist immer wieder seine Schnoddrigkeit, auch das kann man nebenan besichtigen.

  • die mittlere Reihe finde ich insgesamt auch noch am besten. Eine Betonung der sehr schmalen Spitze hätte der Ort auch vertagen. Die rechts gezeigte Version sieht aus wie das frühere Messehaus am Markt nach dem Pressen zwischen den Seiten eines sehr dicken Buches. die linke Seite ist langweilig.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Pragerstr./Ecke Krugstr.

    Das kann ein toller Lückenschluss werden! Exakt das meine ich mit verträglicher Verdichtung. Der Verlust des schönen Bewuchses mit wildem Wein an der Brandwand des Altbaus sollte mit begrünten Hoffassaden kompensiert werden, dann wär's ziemlich perfekt.

    Google Streetview

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    Quelle: https://www.lindenthal-immobilien.com/projektentwicklung

    Dekoratives Anführungszeichen

    Prager Str. 97 und Krugstr. 2, 3 in 04317 Leipzig

    • 5 Gewerbeeinheiten mit 44 - 107 m2
    • 40 Wohneinheiten
    • 2-8 Raum Wohnungen mit 36 - 134 m2
  • Nope. Wird gleichzeitig bebaut.
    Gleich 2 Schandflecke weniger :)

    Dekoratives Anführungszeichen

    Aktuell finden in der Pragerstr./Ecke Krugstr. Bauarbeiten statt.

    [...] Vielleicht ist eine Ecke aber auch nur für die Baustelleneinrichtung.

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  • ^^ wenn man genau hinschaut dann fällt auf, dass W&V hier im gleichen Stil entworfen haben. Also u.a. auch wieder Glasurkeramik verwendet werden soll. Das lässt dann doch hoffen, dass man abermals spannendere Fassaden- und Keramikfarben nutzt und dadurch der gesamte Entwurf eine positivere Umsetzung erfährt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das LWB-Projekt in der Samuel-Lampel-Straße nach Abschluss der Bauarbeiten:

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    [...]

    Eigene Bilder