Beiträge von TomSandstein

    Dem Kollhoff-Plan trauere ich immer noch ein wenig nach. Gerade die dort vorgesehenen Hochhäuser mit ihren Art-déco-Anklängen hätten dem Alexanderplatz aus meiner Sicht einen ganz eigenen Charakter gegeben. Schade!

    Der Berlinian ist aus meiner Sicht erfreulicherweise aber gut gelungen.

    Eine einfache, klare Formensprache, keine unnötigen Spielereien und sehr stimmige Proportionen. Gerade diese Schlichtheit gefällt mir. Die Fassadenstruktur gibt dem Gebäude genug Gliederung, ohne dass es unruhig wirkt.

    Gerade bei einem Hochhaus zeigt sich, dass eine klare Formensprache und stimmige Proportionen oft mehr bewirken als möglichst spektakuläre Formen, Rücksprünge und Spielereien.

    Je fertiger der Turm wird, desto besser gefällt er mir. Für mich definitiv eine Bereicherung für den Alexanderplatz.

    Für mich ist dieses Ensemble architektonisch inzwischen ein ziemlicher Totalschaden – und das ist besonders schade, weil der hohe Turm als Solitär vermutlich sogar recht gut funktionieren würde.

    Der 100-Meter-Turm hat für sich betrachtet durchaus etwas: klare Linien, ordentliche Proportionen, eine ruhige Fassade. Sicher kein spektakuläres Hochhaus, aber ein eleganter, zurückhaltender Solitär hätte daraus durchaus werden können.

    Nur hat man ihm diese Chance genommen, indem man ihm zwei weitere Klötze derart dicht vor die Nase gesetzt hat, dass jede Wirkung von Höhe, Schlankheit und Eigenständigkeit verloren geht. Statt eines Hochhauses mit zwei begleitenden Baukörpern sieht man nun eine gewaltige, gestaffelte Baumasse. Alles hat praktisch dieselbe Formensprache, dasselbe Fassadenraster und dieselbe kantige Grundhaltung. Dadurch ergänzt sich hier nichts – es potenziert sich lediglich die Masse.

    Besonders der Verbindungsriegel ist für mich der architektonische Genickschuss. Er nimmt den Türmen genau das, was Hochhäuser eigentlich brauchen: Luft. Anstatt drei eigenständige Baukörper miteinander in Beziehung zu setzen, werden sie optisch zu einer riesigen Schrankwand zusammengeschweißt.

    Das Ergebnis wirkt deshalb weder leicht noch elegant und schon gar nicht wie ein bewusst komponiertes Hochhausensemble. Es sieht aus, als hätte jemand drei unterschiedlich große Büroklötze genommen, sie möglichst platzsparend nebeneinandergeschoben und anschließend beschlossen, dass daraus allein durch unterschiedliche Höhen schon Architektur entsteht.

    Gerade beim hohen Turm ist das wirklich ärgerlich. Mit ausreichend Abstand und einem vernünftigen Sockel hätte der durchaus eine starke Wirkung entfalten können. So darf er lediglich noch oben aus einem Berg von Baumasse herausragen.

    Man hat hier meines Erachtens nicht drei mittelmäßige Gebäude gebaut. Man hat einen durchaus brauchbaren Turm genommen und ihn durch zwei weitere Baukörper erfolgreich ruiniert.

    Das muss man auch erst einmal schaffen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Angesichts der Knappheit im Sozialen Wohnungsbau

    Da Ludwigshafen im bundesweiten Vergleich ohnehin zu den Städten mit der geringsten Kaufkraft und den niedrigsten Durchschnittseinkommen gehört, konzentriert sich in der Innenstadt – bedingt durch günstigeren, oft älteren Wohnraum – ein extrem hoher Anteil an prekär Beschäftigten, Aufstockern, Sozialhilfeempfänger und Geringverdiener.

    Hier von „Angesichts der Knappheit im Sozialen Wohnungsbau“ zu sprechen, ist zwar sicher Menschlich gemeint blendet aber die Lebenswirklichkeit und Problemlösung aus.

    Wenn ein Stadtteil wie die Ludwigshafener Innenstadt bereits extrem durch Sozialhilfeempfänger und Geringverdiener geprägt ist, droht ohne Gegensteuerung eine unaufhaltsame Abwärtsspirale. Ein reines Aufstocken des sozialen Wohnungsbaus beschleunigt diesen Absturz nur, da es die ohnehin fragile Finanzkraft der Kommune weiter erodiert und die Stadt langfristig wie das historische Detroit im Ruin enden lässt. Um diesen Kollaps abzuwenden, muss die Stadtplanung radikal umsteuern und gezielt Menschen mit Kapital anziehen, die Steuern zahlen und die lokale Wirtschaft beleben. Dies gelingt durch die bewusste Schaffung von gehobenem Wohnraum, die Ansiedlung innovativer Unternehmen und den Ausbau einer attraktiven Kultur- und Gastronomielandschaft. Nur durch diese gezielte Aufwertung und den Zuzug kaufkräftiger Schichten lässt sich eine gesunde soziale Durchmischung wiederherstellen. Dadurch steigen die städtischen Steuereinnahmen, wodurch dringend benötigte Investitionen in Schulen, Infrastruktur und Sicherheit überhaupt erst wieder finanzierbar werden.

    Um eine nachhaltige Trendwende einzuleiten, wäre es sowohl im Sinne der Kommune als auch der Bürger, den sozialen Wohnungsbau zu begrenzen, statt ihn weiter auszuweiten.

    Der Schlüssel zur Armutsbekämpfung liegt nicht in der Verwaltung von Mangel, sondern in der Qualifikation: Menschen müssen so ausgebildet werden, dass sie gar nicht erst auf staatliche Hilfe angewiesen sind oder im Niedriglohnsektor verbleiben. Voraussetzung dafür sind jedoch krisenfeste Arbeitsplätze. In einer funktionierenden Marktwirtschaft entstehen diese primär durch Investitionen von Unternehmern – im Gegensatz zu den nachweislich gescheiterten planwirtschaftlichen Systemen wie in der DDR, Venezuela oder Kuba.

    Dabei kommt vor allem dem Mittelstand eine zentrale Rolle zu, da er das Rückgrat der Wirtschaft bildet. Die globalistischen Großkonzerne genießen hier nicht wirklich meine Sympathie und mein Vertrauen. Wenn jedoch das städtische Umfeld – wie derzeit in der Ludwigshafener Innenstadt – zunehmend erodiert und an Attraktivität verliert, vergrault man diesen Mittelstand. Ohne den Zuzug und durch die immer weiter fortschreitende Abwanderung der Menschen mit Kapital, die dann halt weder in Ludwigshafen wohnen noch dort investieren wollen, schwindet letztlich auch die einzige realistische Chance, neue Steuereinnahmen zu generieren, Arbeitsplätze zu schaffen und die Stadt strukturell wieder nach oben zu bringen.

    Die Hochhaus-Illusion an der Helmut-Kohl-Allee

    Das Lokalblatt Wochenblatt-Reporter.de berichtet dieser Tage voller Hurra-Laune, dass an der Helmut-Kohl-Allee drei neue Hochhäuser geplant sind und der Standort bereits im Rahmenplan der Stadt festgelegt ist.

    https://www.wochenblatt-reporter.de/ludwigshafen/c…artiere_a857302

    Leider ist der Artikel von Julia Glöckner zwar gut gemeint, bei näherer Betrachtung taugt er aber eher als reiner Werbeprospekt ohne jede kritische Substanz. Er verkauft drei mäßig hohe Klötze als Heilsbringer, obwohl genau das Gegenteil droht.

    Hochhäuser schaffen gerade in Ludwigshafen keine positive Identität, sondern werden zu weithin sichtbaren Symbolen von Anonymität und städtischem Scheitern – dies zeigt sich dramatisch am Mosch-Hochhaus und am Yorck-Hochhaus: Beide stehen als überalterte, Wohnmaschinen da, die nie eine positive Landmarke waren, sondern die baulichen und sozialen Fehlentwicklungen der 70er Jahre sichtbar machen und seit Jahrzehnten als soziale Brennpunkte immer wieder Schlagzeilen machen. Das direkt am Hauptbahnhof gelegene Hochhaus, in dem „noch“ ein Hotel untergebracht ist, bröckelt ebenso und hat genau null Verbesserung des Umfelds bewirkt.

    Statt Orientierung und Aufenthaltsqualität erzeugen diese Türme Schatten, Windschneisen und tote Erdgeschosse, die Menschen eher vertreiben als anlocken.

    Die behauptete „soziale Erinnerung“ und Belebung durch Landmarken ist Wunschdenken: In der Praxis fördern solche Türme Isolation und Desinteresse am öffentlichen Raum.

    Ludwigshafen hat keinen Bedarf an zusätzlichen Büros in der Innenstadt – der niedrige Leerstand entsteht nur durch fehlendes Angebot und dadurch, dass die Stadt selbst sich massenhaft Verwaltungsflächen sichert, weil ihr eigenes Verwaltungshochhaus ebenfalls nur so viel wert war, dass es abgerissen werden musste. Nicht durch private Unternehmen.

    Der Büroflächenumsatz ist 2025 um 84 Prozent eingebrochen; private Dienstleister und Konzerne meiden die Stadt, die ohnehin unter Überfremdung, Deindustrialisierung und BASF-Rückzug leidet und faktisch nur noch mit negativen Schlagzeilen wie dem Dauerbrenner Karolina-Burger-Realschule plus auffällt – dem Brennglas der Zukunft der Stadt.

    Büros in Türmen locken hier wohl eher keine „größeren Firmen“ an, sondern bleiben Leerstandsrisiken oder werden notdürftig mit öffentlicher Verwaltung gefüllt.

    Genau in der Ludwigshafener Innenstadt mit ihrem Ladensterben, leeren Ladenzeilen und bereits bestehenden sozialen Problemlagen wirken Hochhäuser wie Brandbeschleuniger für Segregation.

    Sie konzentrieren eher prekäre Nutzungen und schaffen neue Brennpunkte statt urbaner Qualität – das Gegenteil von dem, was die Autorin behauptet.

    Wer meint, die sozialen und wirtschaftlichen Probleme von Ludwigshafen mit seelenlosen neuen Superblöcken und Hochhäusern schönschreiben zu können, der hat leider nichts verstanden und nichts aus der Geschichte gelernt.

    Wie man selbst in Ludwigshafen etwas tun kann, um die Stadt wieder etwas in Balance zu bringen, sieht man an der kleinteiligen und hochwertigen Bebauung auf der Parkinsel und am Rheinufer. Diese hat „Kapital“ angezogen und Menschen in die Stadt gebracht, die das soziale Gefüge verbessern. Daran sollte man sich ein Beispiel nehmen und versuchen, entlang der neuen Helmut-Kohl-Allee mit ihren Grünflächen und dem Park genau wieder solche Bewohner anzulocken.


    Der Turm des Rathauses, der das Stadtbild vier Jahrzehnte lang geprägt hat, ist inzwischen komplett verschwunden. Die Baustelle gibt nun völlig neue Perspektiven frei.


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    In Kürze geht es dann der Hochstraße daneben an den Kragen, erste vorbereitende Bauarbeiten haben hier am Nordbrückekopf schon begonnen.

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    Der Bau der Brücke für die neue Stadtstraße, die die Gleise am Hauptbahnhof überspannen wird, schreitet zügig und planmäßig voran.


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    Direkt daneben wird am Eingang zur Verbindungsstraße zum Hauptbahnhof ebenfalls eifrig gebaut.

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    In der Mitte des Bildes ist die Schalung für die Betonkonstruktion des Wiederlagers zu erkennen. Hier wird die Brückenrampe mit der Stadtstraße verbunden.

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    Alles in allem ist das zwar kein Tempo à la China, aber es geht gut vorwärts mit dem Straßenbau. Allerdings geht das Leiden der Autofahrer erst so richtig los, denn die Kurt-Schumacher-Brücke, also eine der beiden Verbindungen Richtung Mannheim, wird in Kürze für Autofahrer von Lu nach Ma komplett gesperrt. Vermutlich für Jahre.

    Wer also Stau und Nervenkitzel sucht, kommt nach Ludwigshafen – hier werdet ihr sicher fündig. :)

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    Zugangsgebäude HBF Ma

    Bei der Deutschen Bahn scheint man eine gute Portion Humor zu haben und so eine Art Wettbewerb der Langsamkeit intern auszuleben.

    Vielleicht mag man ja auch Stuttgart 21 hier Konkurrenz machen, wer denn die längste Baustelle bautechnisch hinbekommt.

    Unfassbarer Weise ist der Winter vorbei und diese lächerliche Beton Konstruktion mit 2 Stockwerken ist immer noch nicht fertig.


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    Dekoratives Anführungszeichen

    Der Estrel Turm bricht mehrere Superlative:

    - Schönster Wolkenkratzer in Deutschland


    Was man bisher sehen kann, ist, dass es ein gelungener Glas-Tower ist. Das ist keine Frage. Am Messeturm kratzt er aber nicht. Er ist halt nur ein Glas-Tower. Selbst in Berlin gibt es mit dem 103 Meter hohen Kollhof-Turm ein „Hochhaus”, das ich schöner finde.

    Für die nächsten Jahre könnte er ein Wahrzeichen werden. Leider werden aufgrund der selbst verschuldeten wirtschaftlichen „Notlage” der Herrschenden wohl erst mal nicht viele „wirklich” neue „Türme” entstehen.

    Aber ja, die Hoffnung, dass diese bald weg sind und mit ihnen die kalte Glasarchitektur, ist lebendig. Dann können auch in Berlin wieder echte hohe Gebäude mit Anmut und Schönheit entstehen.

    [mod]Die nachfolgenden Beiträge wurden zunehmend schräg und daher ins Off verschoben. Bitte sachlich und beim Thema des Projektthreads bleiben. [/mod]

    Wie man links-extreme, anti menschliche Architektur gut finden kann, erschließt sich mir nicht. Das ist ein ultrahässlicher Betonklotz aus einer Zeit, in der Erich und die Stasi die Menschen tyrannisierten. Was daran erhaltenswert ist, muss ich nicht verstehen.

    Aber gut, wer einen seelenlosen Plattenbau bejubelt und diesen erhalten will, auch das muss man in einer Demokratie aushalten. Ich kann darüber nur den Kopf schütteln.

    Der Entwurf ist ansehnlich und stellt sicher eine Verbesserung zu dem dar, was vorher dort stand. Das Hochhaus hat eine klare Struktur und ich sehe die „Krone” oben als erfreulichen Abschluss an. Und ja, die Torbögen haben was.


    Hoffentlich übernimmt sich der Investor Unmüssig hier nicht finanziell, momentan hat er ja auch einige größere Projekte in Ludwigshafen in der Entwicklungsphase, sowie in anderen Städten in Süddeutschland!

    Angeknabbert, die ersten vier Stockwerke sind schon „weg“.

    Die kleinen Bagger graben sich langsam von oben nach unten durch. Der Lärm der pneumatischen Hämmer ist übrigens gewaltig. Man kann ihn teilweise noch in einigen hundert Metern Entfernung hören.

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    Operation am offenen Herzen der Stadt (Update November 2025)

    Seit meinen letzten Fotos im August hat sich einiges getan.

    Blick auf die Baustelle der neuen Westbrücke.

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    Aus Perspektive direkt vor dem alten Bahnhofsgebäude.

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    Der alte Betriebshof für die Busse der „Post bzw. Bahn“ aus den 1960er Jahren wurde vor Kurzem abgerissen. Er befand sich zwischen dem Kran und der alten Hochstraße Nord im Hintergrund.

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    Es wird noch etwas dauern, bis hier der Verkehr wieder rollt.

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    Das war einmal die sogenannte „Blaue Halle“. Diese liegt bzw. lag direkt hinter der Rheingalerie. Der Platz wird zur Einrichtung der Baustelle für den Abriss der Zufahrten zur Rheinbrücke benötigt. Der freie Platz soll später einmal ein Baustein für einen weiteren Fußgänger und Radfahrer Zugang zum Rhein und der Promenade werden.


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    Vielleicht mag der eine oder andere in diesem Gesprächsforum mal etwas durchatmen. Mal ganz ehrlich: Sich hier gegenseitig anzugreifen, nur weil Herr Trump einen Ballsaal bauen möchte, ist doch am Ende nicht wirklich vernünftig.

    Mir ist schon klar, dass der Mann eine Reizfigur ist. Ich vermute aber nicht, dass die Demokratie in den USA in Gefahr ist. Die ist stabil, keine Sorge. In drei Jahren seid ihr ihn alle los, wobei der Mann eh schon 80 ist.

    Wir sollten uns hier aber nicht gegenseitig angreifen, nur weil die Herrschenden – egal von welcher politischen Richtung – das „Teile und herrsche“-System spielen. Damit würden wir doch das tun, was sie wollen.

    Vielleicht können wir uns wieder über Architektur unterhalten und die Politik und „Politiker” nach Möglichkeit weit außen vor lassen. Ich weiß, das ist schwer, wenn Sie ein Gebäude planen oder verantworten.

    Wir können es aber ja mal versuchen und damit demonstrieren, dass man über alle politischen Gräben hinweg gute und menschliche Gespräche führen kann.

    @ Adama, man muss sich doch nicht auf das Niveau von jemandem begeben, der in der Tat sich öfters einmal in der Wortwahl verliert, der heute Hüh sagt und morgen Hot. Ich sehe den Mann auch in einigen Punkten kritisch, das ist es nicht. Ich habe den Vorgänger aber auch kritisch gesehen, genau so wie mir diese ganzen Tech Milliardäre ein Graus sind. Ich glaube aber, wir sollten einfach bei jedem Menschen, ob uns nun seine Nase passt oder nicht, das gute Benehmen bewahren, das hat nun weniger mit der Person Trump zu tun, sondern mit der eigenen Wahrhaftigkeit. Ich mag jedenfalls in einer Welt leben, in der ein gewisser Anstand herrscht, in meiner Wahrnehmung sind es genau diese Sticheleien und Beleidigungen, welche die Fronten immer weiter verhärten, und das wird am Ende nicht gut ausgehen, da ist deine Angst sicher begründet.

    Wir sollten wieder versuchen, den Ausgleich zu suchen, Verständnis füreinander zu finden, auch wenn das schwer ist.

    Hatte auch mal diese „Wut” und Ängste in mir... Ich kann dich also gut verstehen!

    Und ja, meine Antwort hat nun nicht, aber auch gar nichts mit Architektur zu tun, du kannst das nun natürlich gerne verschieben, wohin immer du magst, alles gut, ich wollte dir nur kurz antworten und versuchen, meine Sichtweise zu präzisieren.

    Finde die hier geäußerten direkten Beleidigungen eines amerikanischen Präsidenten, der die Schutzmacht von Europa repräsentiert, sehr unangebracht und würdelos.

    Vielleicht einmal darüber nachdenken, ob man selbst beleidigt werden mag, und wenn man das nicht mag, warum man andere beleidigen muss.

    Das geplante Gebäude an sich selbst finde ich sehr schön, ich mag klassische Bauwerke. Allerdings wird es in der Tat die Proportionen des Weißen Hauses meiner Anschauung nach negativ beeinflussen. Als Solitär am Ende des Parks, z.B. da, wo der Basketballplatz ist, hätte es sicher eine ganz andere Wirkung.

    Wünschenswert wäre für mich, dass man sich auch in Deutschland wieder auf die Schönheit von klassischem Bauen besinnt, vor allem in Anbetracht der baulichen Katastrophen, welche die herrschenden Parteien und Politiker seit dem Umzug der Regierung in Berlin der Nachwelt hinterlassen haben!