^ Zur Südvorstadt: Ein ganz klares NEIN. Die "Besserverdiener", um nicht das primitive Wort Bonzen zu nutzen, haben der Südvorstadt, aber auch Connewitz und das Zentrum-Süd, sehr geschadet. Die Studenten und Arbeiter gingen oder wurden gegangen und kamen nicht wieder. Stattdessen werden unzählige Neubauklötzer überall in die Baulücken gekracht, welche nicht nur optisch eine Zumutung sind, sondern auch das Klientel!
Ich habe bis vor einigen Jahren in Leipzig seit meiner Geburt an der Löffelfamilie gewohnt und habe daher die Entwicklung hautnah miterlebt. Auch in den Jahren, in denen ich Leipzig besuchte, als ich schon in DD wohnte, konnte man die massiven Veränderungen zum schlechteren beobachten...
Um es abzukürzen. Ja, lieber Ziegel, man möchte in Connewitz unter sich bleiben. Aber nicht wie du denkst, dass man in seiner antifaschistischen Ghettoblase bleiben will, sondern nicht von irgendwelchen reichen Wessistudenten irgendwelche Anzeigen, wegen Ruhestörung bekommen, weil man nach 22 Uhr noch vorm Späti den Abend ausklingen lässt. Oder, wie mir schon auf der Merseburger in Plagwitz, irgendwelche Zitronen oder Tomaten an den Kopf geworfen werden und Worte wie "ihr scheiss Ossis" oder "verpisst euch von hier, keiner wil euch hier haben" , weil wir noch vorm Späti sitzen.
Und da soll ich ja und Amen sagen, und diesen Leuten noch den roten Teppich ausrollen??? Ne danke! (Ich rate aus deiner Blase rauszukommen Ziegel !)