oder Bielefeld?
(Ja, es ist Köln)
oder Bielefeld?
(Ja, es ist Köln)
Ich habe keinen passenderen Thread gefunden: Guess the city ![]()

Ich bin letztens die gleiche Schleife geflogen und kann ebenfalls Bilder beisteuern:






Ja ich finde Queridos Quelle auch etwas seriöser.
Meine Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_t…dings_in_Europe
Runterscrollen auf Tallest Buildings under Construction. Ich habe expemplarisch einer der HH Namen einzeln gegoogled. Da kam nix.
Also ist diese Liste wohl mit Vorsicht zu genießen. Wir brauchen einen Faktenchecker 😆
Man muss ja dazu sagen, dass der Wolkenkratzer generell nie ein europäisches Phänomen war.
Hier eine Übersicht wo in kontinental Europa gerade Hochhäuser über 190 Meter gebaut werden und deren Anzahl (Quelle Wikipedia)
Frankfurt: 1
Madrid: 4 + (1 in Benidorm)
Athen: 2
Tirana (Albanien): 3
Sofia (Bulgarien): 1
Pristina (Kosovo): 1
Moskau: 48 + (1 in St.Petersburg)
Auffallend ist dabei Moskau, Madrid und der Balkan.
Die Liste gilt aber nur für Türme über 190 Meter. Ich bin mir sicher unter 190m passiert auch viel. Es ist also gewissermaßen nur die halbe Wahrheit.
Interessant wäre jetzt zu sehen wie sich der Trend in den USA entwickelt bzgl. Hochhausbau.
Am meisten Wolkenkratzer werden derzeit in Indien gebaut, gefolgt von China. (In Indien sind derzeit 760 Wolkenkratzer im Bau. Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen.)
Ist die Politik zum Großteil dafür verantwortlich dass aktuell keine Hochhäuser gebaut werden: Ja wahrscheinlich schon.
Steht Deutschland vor dem Politischen Gesellschaftlichen Untergang: Sicherlich nicht. Auch wenn das viele gerne wahr haben würden. Ich denke davon könnten wir sprechen nach einer 8-12 Jährigen AfD Alleinregierung.
Aber stand jetzt und auch wahrscheinlich in Zunkuft, bleibt Deutschland eines der Reichsten Länder der Welt, wo es sich mit Perspektive und relativ großer Sorglosigkeit leben lässt. Ein großteil der Weltbevölkerung schaut zu uns hoch. Viele Leute aus aller Welt kommen hier her zum Studieren, wollen sich hier ein Leben und eine Karriere aufbauen, weil sie sich in Deutschland und der EU mehr erhoffen. Und das sind Menschen denen es in ihrem eigenen Land auch gut geht.
Also von wegen alles schlecht. Könnte es noch besser sein? Ja sicherlich. Haben wir immernoch eine der besten politischen Apparate und Regierungen der Welt. Ich würde sagen ja.
Zum Hochhaus-Thema habe ich jetzt auch etwas den Faden verloren.
Ich denke es wird sich in den nächsten 10 Jahren herausstellen wie es um uns steht. Die Welt entwickelt sich gerade schneller als es die meisten begreifen können. Viele merken, dass sich gerade alles wandelt. Auch investoren. Da hält man dann verständlicherweise erstmal die Füße still.
Ich denke wenn sich herausstellt dass Europa auch in 10 Jahren oder 20 Jahren noch der Place to be sein wird. (Wovon ich persönlich stark ausgehe!) Auch mit KI und allem was noch kommt. Und wenn Europa seinen rechtsruck übersteht und danach auch Trump und Putin übersteht, werden Investoren auch gerne wieder selbstbewusst in Deutschland investieren.
Das zumindest meine Ansicht aus Bundespolitischer und Globalpolitischer sicht. Weil das gerade Thema war.
Du hast das Hochhaus "Präsidium" und das Hochhaus auf dem Matthäus Areal vergessen. Ebenfalls beide nicht mehr als ein Rendering. Sowohl bei diesen HH als auch denen von dir genannten, sehe ich wenig Optimismus. Zumindest kurz- und mittelfristig. Zu hohe Baupreise. Zu hohe Anforderungen an die Bauweise selbst und an die spätere Nutzung. Kein großer Wachstum der Stadt oder der Wirtschaft. Wenn ein HH nicht profitabel genug erscheint oder die Risikokalkulation nicht aufgeht, wird halt nicht gebaut. `Machste nix.
Die tiefgehende Frage nach dem Warum bleibt wohl im endeffekt schwer zu beantworten. Es sei denn ein Forumsmitglied geht mal entspannt mit Jürgen Groß abendessen und plaudert im Forum danach aus dem Nähkästchen. Davon gehe ich erstmal nicht aus. Aber wir würden uns glaube ich alle darüber freuen😆.
Ich weiß das Marcus Gwechenberger, und in Prinzip auch Mike Josef, Hochhausfreunde sind. Ich glaube zum einen muss Marcus die eigene Partei zufriedenstellen um sich vor ihr zu legitimieren. Also eben gefördert, offen, nachhaltig, kultiviert, nah am Menschen, etc. Das kann eine fehlende Flexibilität oder eine art beharrendes Verhalten verursachen. (Keine Kritik an den politischen Ansätzen selbst. Ich halte sie alle für richtig. Auf der anderen Seite kann man halt auch nicht immer alles auf einmal haben).
Des weiteren ist Herr Gwechenberger ein Theoretiker. Er kommt aus dem Bereich der universitären Forschung. Er weiß also wie in Theorie Frankfurt transformiert werden müsste (Frischluftschneisen, Grünflächen, Mikroklima, etc). Ich finde das merkt man auch
Ist ein Theoretiker zwangshaft auch gut im Umsetzen und "Machen" ? Ist ein Theoretiker gerne Kompromissbereit? Nicht umbedingt.
Ich kenne ihn nicht persönlich, lehne mich also bewusst ganzschön weit aus dem Fenster heraus. Aber wir sind ja gerade ersteinmal auf Spurensuche.
Zweiter Gedanke. Frankfurt ist nicht besonders groß. Frankfurt hat zwar Platzmangel und Wohnungsmangel, aber weniger ein Büromangel. Eine Stadt wie Frankfurt braucht eben nur X Bürotürme. Und ich finde wir haben schon für die Menge an Einwohnern viele Bürotürme. Irgendwann braucht man halt nicht noch einen. Da wird dann saniert und weiter benutzt.
Ich glaube bezüglich wohnungsbau ist noch viel drin. Viele Länder der Welt bauen Wohnhochhäuser. Zum Beispiel Hong Kong. Da sind sicherlich nicht nur unbezahlbarer Luxuswohnraum enthalten. Ich denke Wohnhochhäuser mit rein mittelpreisigen Wohnungen sind in Frankfurt sicherlich umsetzbar. Aber es werden sicherlich keine glänzenden 200 Meter Hohe Ikonen.
Ich denke Frankfurt hätte in diesem Bereich das meiste Hochhauspotential. Aber es wären in der Anwendung eher 60 - 120 Meter hohe, meist unspektakuläre Hochhäuser. Ich würde mich trotzdem dafür aussprechen.
Ich bin kein Mannheimer. Aber das hat mich jetzt echt vom Hocker gehauen. Solch ein Umfang. Und solch eine Architektur? Hier? Das ist ja der Hammer. Solch gewagte Architektur kenne ich nur aus Holland, Skandinavien und ein wenig auch aus Strassbourg. So geht moderne Architektur richtig. Verspielt, farbig, abstrakt.
Architektur im Allgemeinen ist eine Kunst. Und diese Architektur ist unverweigerlich als Kunst zu erkennen! So soll es sein.
Mag nicht jedem gefallen. Aber so geht Architektur. In diesem Fall eben moderne Architektur. Was ein Unterschied zu den ganzen Grau weißen Kisten die überall sprießen. Auch wenn diese auch bei dir am Rand der Bilder zu sehen sind. Es ist sicherlich nicht perfekt. Besser geht aber immer. Die Abwechlung und die freundlichen Farben sind aber ein großer Sprung. Mega!
Den vorher-Zustand kann man noch auf Google Maps sehen. Hier der Link zum Street View: https://maps.app.goo.gl/LtCRphGNTcUzSTQ69
Der Unterschied ist gewaltig. Ich glaube das ist der größte Sprung in architektonischer Qualität, den ich in Bezug auf eine Sanierung je gesehen habe.
Planung: https://sbc-frankfurt.com/images/project…5_FullRes-1.jpg
ich bekomme die Bilder leider nicht ordentlich eingebettet. Deshalb nur die Links.
Ich habe ChatGPT benutzt um die EZB etwas weniger wie ein abgeschnittener Baumstumpf aussehen zu lassen:
vorher: https://www.directupload.eu/file/d/9227/2nr7bfiz_png.htm
nachher: https://www.directupload.eu/file/d/9227/j53t54d7_png.htm
Das Reddit Bild ist, wie der Titel des Bildes auch verrät, um 20-30 Meter höher als der Heide Entwurf. (190m-200m)
Ich gehe mal davon aus, dass es KI generiert ist, dementsprechend macht es auch Sinn sich nicht auf eine genaue Höhe festzulegen.
Auch ich bin baff was "nur" 20-30 Meter für einen krassen Unterschied machen. Es sieht viel viel besser aus. So stimmt auch das Verhältnis von Breite zu Höhe.
Ich fände ca. 210 Meter perfekt
Aus einem persönlichen Gespäch mit Herrn Gwechenberger erfuhr ich, dass an der Höhe der Türme nicht geschraubt wird. Ihm ist bewusst das viele Bürger es etwas höher besser fänden, jedoch möchte er keine Ausnahme machen. „Macht man bei einem eine Ausnahme dann wollen plötzlich alle eine Ausnahme“. Er bleibt also standhaft. Es ist so beschlossen es bleibt so. Er lege den Hauptfokus darauf, eine schnelle Umsetzung anzustreben, ohne großes hin und her.
Ich bin dabei völlig frei von Wertung. Ich kann den Standpunkt eingentlich auch nachvollziehen. Wenn man andere Höhen will dann hätte man das früher beschließen müssen. Z.b vor der Vorstellung des HHRP2024.
Spannend.
Ein wirklich beeindruckendes Bauvolumen. Das wird riesig aussehen, wenn man davor steht.
Midstad ist ein Entwickler aus der Niederlande und besitzt vorallem in DE mehrere Immobilien in Innenstadt-Lage. Fast ausschließlich Mixed-use.
Sie bauen sozusagen immer das gleiche nur in unterschedlichen Städten.
Ich wohne aktuell in der Karlsruher Innestadt, und auch hier entwickelt Midstad ein großes Gebäude in der Fußgängerzone, Mixed-use, sogar P&C als Mieter ist ebenfalls dabei.
Leider gibt es keinen eigenen Strang für dieses Pröjekt, da das Forum bzgl. Karlsruhe ziemlich tot ist (vielleicht probiere ich es selbst mal etwas wieder zu beleben wenn ich Zeit habe). Karlsruhe baut sehr viele große, interessante Projekte und betreibt m.M.n. für deutsche Verhätnisse State-of-the-Art Städteplanung; aber darum soll es hier nicht gehen.
Hier läuft aber alles nach Terminplan, aktuell ist man am Hochbau/Rohbau dran, vielleicht kann man das ja als Omen für Frankfurt verstehen.
Vielen Dank!
Gut das hier bald was passiert. Eine tote Ecke.
Was mich staunen lässt ist, das in diesem 73 seitigem Dokument es nur 2! Sätze zur eigentlichen Gestaltung gibt. Nämlich diese:
"Architektur und Fassadengestaltung:
Die Fassaden sollen das Selbstverständnis der gewünschten Mieter widerspiegeln. Dabei ist eine
hochwertige, gestalterische Vielfalt
anzustreben, die sich in das Umfeld
einfügt und eine eigenständige Identität schafft."
Selbst in diesen zwei Sätzen steht inhaltlich quasi nichts.
Eigene Identität
Selbstverständnis der Mieter
Vielfalt
Alles leere Wörter. Selbst das einfügen in das Umfeld hat einen riesigen Interpretationsspielraum.
Die Stadt hat hier solch ein großen Einfluss auf die Architektur und Gestaltung, bei einem solch riesigem Projekt . Es wird ja quasi ein halbes Viertel neu entwickelt. Aber wahrgenommen wird diese Chance nicht.
Wenn man nichts vorgibt, dann kommt eben ein Glaskasten mit Flachdach und langgesstreckter ununterbrochener Fassade. Das wäre wie der Bestand nur neu. Das würde die Ecke nur wenig aufwerten. (Außer natürlich der öffentliche Innenhof, das ist ein Mehrwert).
Man könnte zum Beispiel im Blockrand die Dachart vorgeben (z.b Satteldach).
Man könnte vorschreiben, dass der Blockrand gestalterisch in x Abschnitte unterteilt werden muss, um den Anschein mehrerer Häuser zu erwecken und kleinteiligere Architetur zu erzeugen.
Usw.
Und das passiert in einer Stadt, die meiner Meinung nach eine allgemein sehr gute Städteplanung betreibt. Da will ich gar nicht wissen wie sowas anderorts läuft.
Ich muss mich dem anschließen. Dieser und auch die anderen Entwürfe nehmen keinerlei Rücksicht auf ihre Umgebung. Sie sind zum einen etwas zu hoch. Vorallem in Richtung Oper finde ich dies besonders auffällig. Prinzipiell könnte das Gebäude in Richtung Bankenviertel jedoch höher werden.
Zum anderen ist die Gestaltung unterirdisch. Dieses Grundstück ist eines der prominentesten der ganzen Stadt. Der Entwurf sieht aus wie ein Bürogebäude aus Eschborn oder Niedderrad. Keinerlei ästhetischer Willen. Entweder man baut hier nach historischem Vorbild oder a la Goetheplatz 1. Warum hier keine Fußgängerunterführungen am Gehweg? Eben wie der Entwurf am Goetheplatz 1, oder auch ein Restaurant im EG zum Opernplatz hin. Es gibt viele Möglichkeiten.
Der Opernplatz ist einer der beliebtesten öfentlichen Plätze in der Stadt, da muss so ein Gebäude das auch unterstützen und einen Mehrwert für den Platz und dessen Besucher bringen.
Mein Traum wäre eigentlich das Grundstück freizulassen und als Opernplatzerweiterung bzw. Wallanlagenerweiterung zu nutzen.
Meiner Meinung nach ist das Gebaude in der Bildmitte ein Paradebeispiel welchem Architekturstil moderne, innerstaedtische Neubauten folgen sollten.
Perfekte Harmonie aus modern und retro. Es ist angenehm anzuschauen, fuegt sich sehr gut in das Stadtbild ein und sieht hochwertig; und (time will tell): zeitlos aus.
Siehe auch Beitrag #101 - auch wenn mMn Flachdaecher vermieden werden sollten
(natuerlich alles subjektiv)
Besser so...
Im Umfeld der Paulskirche ist die Bebauung meines Erachtens ausgeschöpft.
Ein Neubau geht nur mit Abriss oder wenn man ihn mitten auf den Paulsplatz stellt, was ich mir nicht vorstellen kann das irgendjemand gut findet.
Der Touristenstrom zwischen Zeil und Römer hat sowieso schon zu wenig Platz.
Und städtische Plätze zuzubauen, ist wohl generell nicht die beste Idee, sollte man als Stadtplaner meinen...
Ich habe mal eine kleine Kletteraktion gewagt und über den Bauzaun des CBT gelunst (aus Perspektive Wallanlagen) und konnte ein paar close-ups von dem Baugeschehen machen.
An der Ecke zu den Wallanlagen hin wurde schon gut 5-9 Meter tief ausgehoben.



Jetzt wo der kleine Sparkassen-Turm weg ist ergeben sich an dieser Ecke generell auch schöne neue Perspektiven. Sobald der neue Turm steht sind diese dann aber wieder weg. Eine Momentaufnahme also:

Auch T4 zeigt sich schüchtern im Hintergrund:

Ein Schnappschuss bei später Stunde aus der Dachterasse des ONE in Richtung Taunus:

und noch eine sehr schöne Perspektive auf den Fehrnsehturm :

Ein kleines Look-up aus der neuen Schlesingergasse auf T1:
