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Zumindest aber ist es Paternalismus und davon haben wir in Deutschland bereits mehr als genug.
Oder vlt einfach Gewohnheit?
Warum fahren in Holland so viele Leute Fahrrad? Weil es normal ist und alle anderen es auch tun.
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Zumindest aber ist es Paternalismus und davon haben wir in Deutschland bereits mehr als genug.
Oder vlt einfach Gewohnheit?
Warum fahren in Holland so viele Leute Fahrrad? Weil es normal ist und alle anderen es auch tun.
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Warum keine Umsetzung in rotem Backstein und Metall. Warum spielt man gestalterisch nicht mit den Möglichkeiten die historische Industrieanlagen mit ihren eigenen baulichen Archetypen bieten.
Ein aktuelles Beispiel aus Dortmund wo die ehemalige Union Brauerei durch ein Gebäude mit Sekundäralumininumverkleidung ergänzt wird.

Quelle:
https://www.ruhr24.de/dortmund/dortm…1-90210152.html Visualisierung: Landmarken AG
EIne weitere Visualisierung in etwas kräftigeren Farben.

Quelle:
https://www.dortmund.de/de/leb…/nachricht.jsp?nid=657940 | Visualisierung: Landmarken AG
"Duisburger Dünen" ist sowohl was Gestaltung als auch den Namen angeht ein einprägsamer und wiedererkennbarer Entwurf, der, und das hoffe ich wirklich, auch über die Stadtgrenzen hinaus positiv wahrgenommen und das Image Duisburg verbessern wird.
Ich habe auch dafür gestimmt.
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Vielleicht kommt ja auch vom SSH selbst noch etwasDekoration in Form von größeren "Topfplanzen" oder ähnlichem.....
Am Schauspiel Köln ist genau das passiert. https://www.koeln.de/files/images/s…sgarten-565.jpg
Ich kann mir ähnliches gut in Düsseldorf vorstellen, dass sich die Theaterschaffenden eine kleine grüne Oase schaffen, gerade weil sie so viel Arbeit- und Lebenszeit dort verbringen.
Mit Rainald Goetz "Reich des Todes" steht sogar eine Köln-Düsseldorfer Theater Koproduktion in Haus, vlt. bringen die Kölner ja die ein o. andere Topfpflanze in die Landeshauptstadt mit. ![]()
hanbrohat Noch mal ein explizites Danke Schön für deine geleistete Arbeit. Das altkluge Gelaber von Kescha einfach getrost ignorieren - es trifft auf das was du leistest auch überhaupt nicht zu. Denn deine "selbstgemachten Fotos" dienen nicht einfach der "Belebung" sondern sind oftmals unerlässlicher Bildnachweis und Ausgangsbasis für sich anschließende Diskussionen.
Gruß von einem Ruhri an den anderen.
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^Wenn ich Investor wäre, würde ich das sofort ausprobieren. Deckenhöhe wenigstens leicht anheben auf 2.75 - klassische Strukturen des Gebäudes, günstiger Außenstuck, verputzen, fertig ist die maximal-renditen-kiste mitsamt ornament&verbrechen - nur eben dieses mal in "schön". Ich WETTE: es gäbe mehr als genug Interessenten und der Vorteil gegenüber lieblos wirkenden Würfelhusten wäre spür- und berechenbar.
Das ist auch das was ich nicht verstehe - es gibt doch einen Markt dafür, warum wird der nicht häufiger bedient? Wo bleibt der Stuck aus dem 3D Drucker?
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Du weißt schon, dass der Platz dort maximal für nen Kiosk reicht, um nicht historische Baumbestände zu fällen?
Deswegen schrieb ich ja, dass man am jetzigen Standort aufforsten müsse.
Aber an diesem Satz von deloro
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Wenn Düsseldorf ein stadtbildprägendes Leuchtturmprojekt haben will, muss es direkt am Rhein bauen.
ist schon viel Wahres dran.
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PS: Auch im Ruhrgebiet ist nach ein Haus heute noch etwas wert.
Natürlich. Aber es hat auch Vorteile bei dem aus den EIsenbahnerwohnungen entstandenen größten deutschen Immobilienkonzerns Vonovia Mieter zu sein, der aus seinem Portfolio auch einfach mal 1000 Wohnungen in der wirtschaftlich komplett erodierenden Stadt Gelsenkirchen "abschreiben" kann. Als EInzelperson ist man nie so flexibel, in der Masse lassen sich RIsiken teilen.
Das Ruhrgebiet ist auch ein schönes Beispiel wie sich das Schicksal von Städten und Regionen ändern kann. Anfang der 60er Jahre war der "Pott" HIghtech und Duisburg die reichste Stadt Deutschlands. Davon ist ein halbes Jahrhundert später fast nichts übrig geblieben. Aber das hat jetzt wirklich nichts mehr mit diesem Thread zu tun.
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La Scala, Royal Opera House, Sydney, Bolshoi Moscow, New York, Paris Opéra, Wien; das ist allererste Liga. Nur weil man ein paar Mal in Düsseldorf gute Bewertungen bekommen hat, heißt das doch nicht, dass man wirklich ganz oben ist.
Ballett, Ballett, ich redete von Ballett! Oper/Musiktheater macht nur einen Teil des Spielplans aus. In der Intendanz von Martin Schläpfer (2010-2020) war Düsseldorf 4x Kompanie des Jahres und Schläpfer wurde 2014 zum besten europäischen Regisseur gewählt. Und von der New York TImes gelobt, gerade weil er Schwanensee auf links gedreht hat und sich nicht sklavisch an alte Traditionen gehalten hat.
Auch deine Fußballanalogie hinkt ein wenig. Nur weil eine Stadt wie Sydney oder Kopenhagen ein neues Haus baut, heißt das nicht, dass sie was das Künstlerische angeht Geschichte schreibt. Ihre Häuser sind einfach als Postkartenmotiv bekannter. Die Semperoper ist auch nicht "viel bedeutender". Sie war es vielleicht mal. Aber das waren Rot-Weiß Essen und der MSV Duisburg auch. Nur von Tradition allein kann man nicht leben.
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Ob die Hauptstadt des wirtschaftlich stärksten Landes in der EU in den nächsten Jahrzehnten unattraktiv und billiger wird?
Nein und Berlin ist durch die ganzen politiknahen, quasi konjunkturabhängigen Jobs, natürlich vor zu großen Schwankungen gefeit. Solange keine Londoner Verhältnisse entstehen und die realen ökonomischen Gegebenheiten vor Ort abgekoppelt werden von chinesischer und russischer Immobiliengeldwäsche ist ja alles gut. Dann können sich sowohl Krankenschwester als auch Gründer in spe die Mieten leisten. Und wenn man mal weiter raus ziehen musst ist das auch ok solange weiter an (öffentlicher) Verkehrsinfrastruktur gearbeitet wird.
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Wer "abgesichert" im Eigenheim lebt, ist risikoaffiner (z.B. höhere Aktienquote).
Das stimmt natürlich - aber der-/diejenige hat meist nur noch wenig Geld übrig. Mit den restlichen 100 Euro nach dem Hauskauf kann man natürlich Aktienbonanza betreiben. ![]()
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Ob der häufig postulierte Zusammenhang zwischen Mobilität und Arbeitsmarkt für die deutschen Großstädte mit ihren kaum 20 - 30 % Eigenheimanteil, in Berlin sind es glaube ich um die 15 %, wirklich signifikant ist?
DIe Studie bezieht sich auf die USA, für Deutschland dementsprechend weniger relevant. In den USA sind die Distanzen ein krasses Problem. Wenn eine Stadt wie Detroit wirtschaftlich zusammenbricht, können Immobilien fast wertlos werden, weil Pendeln in die nächstgelegene wirtschaftlich gesunde Stadt fast unmöglich ist (Chicago ist 4 Stunden entfernt).
In Deutschland sind die Distanzen natürlich viel geringer. Wer in der Duisburger Stahlfabrik seinen Job verliert, muss sein Eigenheim meist nicht aufgeben, denn das wirtschaftlich prosperierende Düsseldorf ist nur 20 Minuten entfernt. Nicht umsonst stellen Duisburger die größte Gruppe der Arbeiter am Düsseldorfer Flughafen.
Du verkennst das institutionelle Gefüge der Opernehe. Die Oper am Rhein wird primär aus der Düsseldorfer Stadtgesellschaft getragen, die über ihre Steuern den Großteil des Betriebes finanzieren. Das finanzschwache Duisburg wollte vor ein paar Jahren die "exzellente Opernpartnerschaft" aufkündigen, weil der hohe Schuldenstand die Stadt zwingt an allen Ecken und Enden zu sparen. Man konnte sich letztlich zu einer Fortführung durchringen, hat aber den Beitrag reduziert. Ohne die Düsseldorfer Infrastruktur wäre das Duisburger Stadtheater schon längst ein reines Gastpielhaus.
Insofern läuft deine Forderung nach Stärkung der "Duisburger Oper" ins Leere. Es gibt sie nämlich gar nicht. Es gibt eine Düsseldorfer Oper - hoffentlich auch in Zukunft - und eine Nebenspielstätte in Duisburg, die davon abhängt. Ohne einen Opernneubau in Düsseldorf gibt es in Zukunft auch keine "Duisburger Oper" mehr.
Was das Renomee betrifft irrst du auch. Der scheidende Ballettdirektor Martin Schläpfer hat das Haus in die allererste Liga weltweit geführt.
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^^Du beschreibst ein wirklich wichtiges Problem. Die Eigentumsquote in Deutschland ist Alptraumhaft-niedrig.
Die Deutschen - das sind arme Menschen in einem reichen Land. Und woran liegt das: An einer verschwinden geringen Eigentumsquote.
Die Schweizer haben sogar noch niedrigere Eigentumsquoten als die Deutschen - wie arme Schlucker kommen sie mir trotzdem nicht vor,
"Betongold" hat signifikante Nachteile. EIn Großteil der Hausbesitzer setzt fast ihr ganzes Vermögen in den Traum vom Eigenheim anstatt Vermögenswerte breiter zu streuen und ein diversifiziertes Portfolio anzustreben.
Und wenn dann vor Ort der wirtschaftliche Strukturwandel zuschlägt (man braucht nur ins Ruhrgebiet schauen), dann sitzt man fest anstatt umzuziehen und anderswo einer produktiveren Tätigkeit nachzugehen. Prominent dazu "Does High Home-Ownership Impair the Labor Market?" von Blanchflower und Oswald https://www.nber.org/system/files/w…9079/w19079.pdf
Wie wäre es denn mit dem Standort zwischen Theatermuseum u. dem kleinen See mit der Fontäne "Jröner Jung" an der Jägerhofallee?
https://www.google.com/maps/@51.22964…m/data=!3m1!1e3
Südlich ist das Schauspielhaus, man hätte den Blick auf einen kleinen See und wüsste sich in der Pause die Beine zu vertreten. Das Theatermuseum zieht im Übrigen in diesem Jahr ins KAP1, auch weil das Hofgärtnerhaus stark sanierungsbedürftig ist. Nach der Sanierung könnte man dieses evtl. in den neuen Opernstandort mit einbeziehen. Für eine bessere Anbindung an den ÖPNV könnte man eine neue Straßenbahnhaltestelle "Opernhaus" bauen, die recht genau zwischen den Haltestellen Schadowstraße und Sternstraße läge.
Man müsste für diesen Standort zwar ein paar Bäume fällen, aber das ließe sich ja das durch das Aufforsten am jetzigen Standort der Oper kompensieren.
Der ehem. Kaufhof am Wehrhahn ist in Zusammenhang mit dem ggü. liegenden Karstadt als Standort eig. ganz nett. Beides altehrwürdige bürgerliche Insitututionen, die ihrer Überführung in die Zukunft harren. Die Schwachstelle ist die mangelnde Aufenthaltsqualität. Kein Vorplatz, kein Blick aufs Wasser, dafür in der Pause "Maredo" und Leihhaus als Aussicht. Für mich kein Gewinn zum alten Standort.
Bliebe noch den Rheinturm abzureißen. Der Standort zwischen Marina und Landtag hat mächtig Charme. ![]()
https://www.google.com/maps/place/Min…325!4d7.4734174
Dabei dürfte es sich um die Fläche in der Bildmitte handeln, (im Norden das "Siemens Rail Service Center")
Die zugemauerte Ecke der William-Zipperer-Straße 112 schreit doch nach Fassadengestaltung. Wie wärs mit dem Leipziger Stadtwappen als Blechschild?
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Warum zwei Geschosse draufsetzen? Der Neubau fügt sich ganz hervorragend ein - bei der Bestandsbebauung handelt es sich um ein geschlossenes Altbauquartier.
NIcht nur auf diesen (Neu-) Gründerzeitler, sondern auch auf die Nachbarn - mehr Altbau für alle. ![]()