Beiträge von JausD

    Ich hatte tatsächlich einmal einen Plan gesehen, der einen Tunnel etwas östlich der Kaiserswerther Straße vorsah, etwa vor dem Hilton entlang führte und den Bahnhof Theodor-Heuss-Brücke vor dem damaligen Fachhochschulgebäude haben sollte. Davon habe ich allerdings nicht mehr gehört und mit dem Wegzug der Fachhochschule mit vielen ÖPNV-Nutzern ist da wohl auch der Anreiz nicht mehr so da.

    Daher gehe ich davon aus, dass die Trasse im Bereich der Kaiserswerther Straße bleiben wird, allerdings wohl tatsächlich nur mit 2 Haltepunkten (was ja kein Schaden ist; vom Haltepunkt Golzheimer Platz stadteinwärts zum Bahnsteig Kennedydamm kann man ja fast buchstäblich einen Stein werfen).

    Wobei das Commerzbank-Haus an der Kö (vormals Dresdner Bank) nach seiner bisherigen Innenaufteilung ein ziemlich "extremes" Gebäude ist, mit der Schalterhalle als riesiges offenes Atrium und demzufolge wenig tatsächlicher Bürofläche.

    Da bin ich mal gespannt, ob und wie das Gebäude umgebaut werden soll. Je nach der Zielstruktur könnte das sehr aufwändig werden und noch eine Weile dauern.

    Schon kurios: Die Tunnelbauarbeiten der Wehrhahnlinie selbst und der Ausbau der Bahnhöfe war nach meinem Empfinden recht zügig und im Zeitplan. Umso erstaunlicher finde ich, dass die vergleichsweise unkompliziertere Aufgabe der Oberflächengestaltung so verblüffend lange sich hinzieht. Wobei es sich hier natürlich rächt, dass während der Baumaßnahmen selbst nie Pläne der Stadt für die Oberflächen entwickelt wurden und die Zeit der Bauarbeiten so vergeudet wurde.

    Dekoratives Anführungszeichen

    RP-Online berichtete vorgestern über den Bau der Stadtbahn U81, die 2024 in Betrieb gehen soll.

    Der erste 1,9 km lange Bauabschnitt für die "neue Stadtbahnlinie" vom Freiligrathplatz bis zum Flughafen ist im Bau.

    Besonders der Bau der 480m langen Brücke über den "Nordstern" steht bei den Anwohnern immer noch in der Kritik, da diese zuviel Lärm befürchten - ursprünglich war für diesen Streckenabschnitt ein Tunnel geplant.

    Wo hat der Nordstern eigentlich Anwohner?

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    Der verlinkte Plan bezieht sich natürlich nicht auf die Gesolei, sondern die Industrie- und Gewerbeausstellung für Rheinland, Westfalen und benachbarte Bezirke vom Mai bis Oktober 1902.

    Das hätte dir auch ohne Weiteres auffallen können, da etwa noch alte Schreibweisen wie Thor mit Th verwendet werden und die gesamte Cecilienallee mit Oberlandesgericht und Bezirksregierung (eingeweiht 1910/11) noch fehlen.

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    Spontan ist mir der Gedanke an das Verwaltungsgebäude von Phoenix Rheinrohr an der Fritz-Roeber-Straße gekommen, in dem heute die Staatsanwaltschaft sitzt. Ein großes, freistehendes Bauprojekt in der Altstadt, das meines Wissens 1928 eröffnet wurde (und schon 1930 nach der Weltwirtschaftskrise von der Bauherrin an den Staat verkauft werden musste).

    Die im Hintergrund schemenhaft angedeuteten Gebäudeumrisse würden dann die Kunstakademie sein.

    Dekoratives Anführungszeichen

    PS: Ich habe gerade gesehen, dass die Rheinbahn eine echte Taktoffensive startet, insbesondere an Samstagen, den Haupteinkaufstagen in der City. Sämtliche Straßenbahnen und zahlreiche Busse, die bisher am Samstag nur alle 15 Min. verkehrten, fahren ab Ende der Sommerferien samstags von 9-20 Uhr in einem 10-Minutentakt.

    Somit erhöhen sich die gefahrenen Kilometer um 3.500 km täglich - pro Jahr 1,2 Mio. Kilometer. Eine sehr beachtliche Sache, die man nur loben kann. Alle Daumen hoch!

    Einerseits natürlich tatsächlich mal gut, dass Bewegung in den starren Laden der Rheinbahn und ihres Fahrplans kommt.

    Andererseits wird damit vor allem seit Jahren überfällige Entwicklungen nachvollzogen:

    Der Abendfahrplan, der auf allen Linien bereits ab 19:00 Uhr ausdünnte, war noch vor dem Hintergrund des Ladenschlusses um 18:30 Uhr angesetzt und ist bislang in keiner Weise auf die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten eingegangen. Gerade in der Zeit von 19:00 bis 20:00 waren die Bahnen und Busse stark belastet. Das wird jetzt endlich mit der Verlängerung des Tagestaktes bis 21:00 Uhr nachgeholt.

    Die zweite Entwicklung betont den Samstag. Damit zieht die Rheinbahn jetzt dem nach, was bei der "großen" Deutschen Bahn schon immer galt, dass nämlich der Samstag als Werktag zählt und damit der Werktagsplan (mit gewissen Streichungen wie Wegfall von Verstärkern zu Schulzeiten) gilt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Es gibt genug Leute hier, die sich meiner Meinung in der Vergangenheit angeschlossen haben, niemand sei also dahingestellt. Was das Niveau angeht, dass war hier schon deutlich niedriger oder flacher. Im übrigen wüsste ich nicht, was daran sozialistisch wäre, es war überspitzt bzw in Teilen polemisch. Also gerne eine Diskussion über Inhalte oder Meinungen aber es zwingt dich ja niemand meine Meinungs-Beiträge zu lesen, wenn die nicht deine Meinung widerspiegeln.

    Deine Thesen gegen Gott und die Welt und dein Lieblingsfeindbild SUV-Nutzer haben nunmal auch im weitesten Sinne nichts mehr mit Architektur zu tun. Und das ist nun mal das Thema dieses Forums, daher gehören sie hier nicht hin.