Beiträge von pogaxr

    Investitionen in die Sicherheit und den Brandschutz im Tunnel Wiener Platz finde ich keineswegs "fragwürdig". Was passieren kann, wenn man bspw. auf Vorschriften zu Brandschutz und Entfluchtung pfeift, ist erst kürzlich in der Schweiz ersichtlich geworden. Wenn man sich einen Tunnel leistet, muss man auch für dessen turnusmäßige Überholung zu zahlen bereit sein und kann nicht erwarten, 50 Jahre lang Ruhe zu haben. Mir scheint ein Zyklus von ~25 Jahren für den Austausch der Tunneltechnik auch nicht übermäßig kurz zu sein, vgl. etwa den Tunnel Königshainer Berge, der 1999 eröffnet und seit 2024 ähnlich saniert wurde.

    Was man sich aber getrost schenken kann, sind diese "Verkehrsinformationstafeln", auf denen man Veranstaltungstipps und 360 Tage im Jahr lesen kann, dass es ein Parkleitsystem gibt, man doch mal die Stadtwebsite besuchen kann oder die, wenn sie dann doch mal sinngemäß eingesetzt werden, nur redundate Informationen zeigen.

    Radroute Süd - der aktuelle Planungsstand (Voruntersuchung) wurde kürzlich im SBR Plauen präsentiert (Direktlink).

    Man will nun, wie schon weitgehend bekannt war, eine Verbindung zwischen Plauenschem Ring und Budapester Brücke über die Hohe Straße anstelle Chemnitzer Straße (eng, hohes Verkehrsaufkommen, zukünftig ggf. Straßenbahn) zur Radvorrangroute ausbauen und die Hohe Straße dafür zur Fahrradstraße machen.

    Ähnlich zur Vorrangroute Ost plant man die Hohe Straße dafür an einigen bisherigen Rechts-Vor-Links-Kreuzungen zu bevorrechtigen und Gehwegvorstreckungen einzurichten. Die Knotenpunkte mit Plauenschem Ring, Nöthnitzer und Würzburger Straße bleiben wartepflichtig, an der Nürnberger Straße (Stadtbahnprojekt) gibt es eine Lichtsignalanlage und im Anfahrtsbereich zum Hauptbahnhof (Schweizer Straße, Wielandstraße) bleibt die bestehende Rechts-Vor-Links-Regelung bestehen, die Knotenpunkte werden aber aufgepflastert. An der Bayreuther Straße ist eine Diagonalsperre vorgesehen. Die Route endet dann zunächst über die Wielandstraße an der Budapester Straße vor der Brücke, zur Anbindung wird es eine weitere signalgeregelte Querung geben (die Kreuzung Budapester/Schweizer Straße wurde erst kürzlich neu vollsignalisiert).

    Entlang der Hohen Straße fällt etwa die Hälfte (ca. 250) der derzeitgen Parkplätze weg, da nur noch einseitig längs geparkt werden kann.

    Nach meinem Kenntnisstand soll die Weiterführung bis zum geplanten Fernbusterminal und dem dortigen Fahrradparkhaus dann über die bestehende Brücke und die Rampe zur Ammonstraße erfolgen, das ist aber nicht Teil der derzeitigen Planungen.

    Gerechnet wird mit Baukosten von ca. 1,4 Mio. € und einer 85%igen Förderung. Nächstes Jahr soll die Entwurfsplanung beginnen. Die Umsetzung des Teilabschnittes zwischen Plauenschem Ring und Nürnberger Straße ist früher (ehestens 2027/28) zu erwarten als der Rest, weil Hohe/Altenzeller Straße noch als Umleitungsroute für den Ausbau der Nürnberger Straße gebraucht werden.

    Unter der Prager Spitze verläuft ja der Tunnel Wiener Platz; das wird das bei der Festlegung der Oberkante Fertigfußboden des Erdgeschosses mit Sicherheit eine Rolle gespielt haben. Und an dieser orientiert sich dann die Oberkante des Platzes. Mit dem Vorzustand ist dies nicht vergleichbar, da vor dem Newa ja bis zum Bau des Tunnels die Richtungsfahrbahn Süd der St. Petersburger Straße verlief und die straßenräumliche Situation mit Prager Straße und Wiener Platz damals eine ganz andere war. Zur Regulierung bleibt dann nur noch der kurze Streifen zwischen beiden Gebäuden.

    Warum man sich hier zunächst für ein Provisiorium entschieden hat, ist mir nicht bekannt. Jedenfalls handelt es sich um städtische Flurstücke, die im Rahmen des Projektes "Grüner Bogen" bis Ende 2027 umgestaltet werden sollen.

    ^ Zustimmung. Ich sehe hier auch die vertane Chance, die Situation am Marien-Brückenkopf etwas zu fassen. Den Erhalt des SZ-Flachbaus sehe ich auch als Rückschritt an und hätte lieber keine Intervention zum Erhalt des Ensembles gesehen, zumal es ja durch die vorgesetzte Wohnbebauung ohnehin nicht mehr wie bisher zur Geltung kommt. So versperrt der Flachbau jetzt den sinnvollen Durchgang zum Max- zu Devrientstraße.

    Das Gelände zwischen den Gleisen und der Dr.-Friedrich-Wolf-Str. bleibt langfristig in Bahnbesitz, dort sollen ein Bedien- und Technikstandort im Rahmen der neuen Betriebssteuerungsstrategie errichtet werden.

    Am Parkplatz auf dem Schlesischen Platz wird sich schon aus Kostengründen nicht mehr als durch den neuen Baukörper unbedingt erforderlich ändern.

    Bamberger Straße 16 - zuletzt 08/25 - am Vorderhaus ist die Endhöhe nun erreicht:

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    die Reihenhäuser rückwärtig sind schon so gut wie fertig, aber gut versteckt. Benachbart die muffige BSZ-Turnhalle:

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    Erweiterung Hochhaus Strehlener Straße 20 - zuletzt vor kurzem zwei drüber - hier nochmal etwas näher:

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    von der Strehlener Straße - am Hotelaltbau hat sich bisher noch nicht viel getan, nur der Eingangs-Vorbau wurde abgerissen.

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    Universelle Werke - zuletzt 09/25

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    Zum Neubau neben dem Schauspielhaus (Postkontor) berichtet die SZ, allerdings wenig konkret. Man ist noch auf der Suche nach Nutzern für die rd. 15.000 Quadratmeter Gewerbe- und Bürofläche. 2029 soll der Bau stehen, ein Baustart aber noch nicht absehbar. Am bisher bekannten Entwurf scheint sich nichts verändert zu haben.

    Vor allem bleibt zu hoffen, dass da nicht wirklich so ein schwarzer Glutofen hingestellt wird. Schon der Bau an der Königsbrücker/Katharinenstraße war mir diesbezüglich negativ aufgefallen.