Ich kenne die konkrete Planung ziemlich gut. Die Inseln auf dem ersten Bild (mit Parkscheinautomat und Papierkorb) sind auch nicht mehr an ihrem ursprünglichen Standort, sondern wurden ausgebaut und 10 m weiter südwestlich wieder genauso eingebaut. Auch die Bussteige am Bahnhofsgebäude und vorn an der Dr.-F.-Wolf-Straße wurden um dieses Maß eingekürzt - der neue Zufahrtbereich (dunklerer Asphalt) war vorher Wartefläche und man kann die ehemaligen Parkflächenmarkierungen dahinter noch erkennen. Dadurch ergibt sich der Bedarf für eine zusätzliche Halteposition.
Beiträge von pogaxr
-
-
Bertolt-Brecht-Gymnasium
Scheint hier länger nicht mehr Thema gewesen zu sein; jedenfalls verkündete die Stadt per Pressemitteilung kürzlich, dass der Abriss des Bestands im Oktober starten und der Neubau Mitte 2030 abgeschlossen sein solle. Investition rund 63 Mio. €, davon vorgesehen 38 Mio. € aus dem Infrastruktur-Sondervermögen. Ein Foto des Bestandsbaus und Visualisierungen des Neubaus gibt's bei TAG24, beim dort angegebenen Büro Heinlewischer habe ich nur Infos zur Turnhalle gefunden, die aber längst steht.
-
Fahrradparkhaus Bahnhof Neustadt / Schlesischer Platz
Vorbereitend zum eigentlichen Hochbau finden Umbaumaßnahmen am Schlesischen Platz statt: der Parkplatz mit den Bushaltestellen wurde eingekürzt und die Zufahrt etwas nach Südwesten verlegt. Rechts neben dem neu eingebauten Bord entsteht dann das Fahrradparkhaus auf der Fläche der bisherigen Zufahrt, der Freiluft-Radabstellplätze und der Böschung am rechten Bildrand.

Daneben wird an der Dr.-Friedrich-Wolf-Str. eine zusätzliche Bushaltestelle errichtet, um die weggefallenen Kapazitäten auf dem Platz auszugleichen.

-
Heute ist ein weiterer SZ-Artikel zu den Kosten des Grassl-Entwurfs (und der Spurendiskussion) online. Auszug:
Darauf reagiert nun der geschäftsführende Gesellschafter des Ingenieurbüros, Hans Grassl. „Die Kosten der weiteren Kostengruppen beruhen auf einer konsequent wirtschaftlichen und bestandsnahen Planung.“ So sind die Versorgungs- und Entwässerungsleitungen außerhalb der tragenden Bauteile angeordnet, das Brückenbauwerk barrierefrei und bestandsnah angebunden, Eingriffe in Bestand und Umwelt minimiert und die Verkehrsführung im Bereich Synagoge und Königsufer „kompakt“. Das spare Kosten.
„Die zusätzliche Realisierung von Gebäuden und Rampenanlagen ist durch die bestandsnahe Planung nicht erforderlich“, erläutert Grassl. Er möchte dies von den Experten erneut überprüft haben und fragt Marx, welche Kriterien für die kostenmäßige Einordnung der einzelnen Entwürfe maßgebend waren.
-
Auf der Stadtwebsite ist nun auch die Onlinebeteiligung Carolavote freigeschaltet. Dort gibt es noch einmal neue Details und Ansichten zu den einzelnen Entwürfen zu sehen.
-
Sehr interessanter Bericht der Expertenkommission. Vielleicht zunächst zu Grassl: wenn die Einheitspreise wirklich durch die Bank weg zu niedrig angesetzt sind, wäre das natürlich ziemlich übel. Wenn es sich um einige "Schlüsselpositionen" handeln würde, die man auf die Konstruktion zurückführen könnte, wäre das mglw. diskutierbar? Naja, wir werden es wohl nicht erfahren. Die Argumente gegen die Pfeiler leuchten mir zum Teil ein, sie kommen natürlich schon recht wuchtig daher, aber aus welchem Winkel wären die Pfeiler wirklich wie "eine nahezu durchgehende Mauer" (Vergleichsblick) und wie erheblich ist die Beeinträchtigung des Altstadtblicks? Dass die Pfeilerbreite genehmigungsrechtliche Implikationen hat, war mir so nicht klar, aber es ist nicht von der Hand zu weisen.
Allgemein finde ich den Punkt "Aufenthaltsqualität unter der Brücke" vielleicht etwas überbewertet, wer will sich denn ausgerechnet unter der Brücke aufhalten, wenn links und rechts die Elbwiesen zur Verfügung stehen? Ja, da geht es auch um soziale Kontrolle etc., aber da sind denke ich alle vier Entwürfe doch deutlich weniger "erdrückend" als die benachbarten Bogenbrücken.
Zu LAP: Nach dem Ansehen von https://carola.info/ (danke!) kommt es mir vor, als wäre auf der Altstadtseite das Budget für die Anbindungen ausgegangen und man hat es dann eben irgendwie kostensparend zuende gebracht. Da sollte man sich dringend von Spielereien verabschieden und die Auffächerung samt überdachtem Busparkplatz streichen, die oberirdisch nichts weiter bringen als tote Fläche. Auf der Neustädter Seite erkenne ich da eher eine Idee.
Bei der Brücke selbst stören mich die unterschiedlichen Pfeilerdicken und die Strukturierung der Unterseite an den Rändern ist mir zumindest in manchen Visualisierungen etwas zu auffällig. Den Querschnitt an sich finde ich in Ordnung.
-
Vielen Dank für die zusätzlichen Informationen! Ich kann mich Knuffte im Wesentlichen anschließen. Der Querschnitt von Grassl gefällt mir gut, ich finde den westlichen Gehweg auch nicht zu breit, 4 m sind ein angenehmes Maß für das doch recht hohe zu erwartende Aufkommen an Fußgängern und die Radfahrer, die dort zum Teil sowieso auch fahren werden. Die Kanzeln haben ja nur an ihrer breitesten Stelle 6 m und weiten den Querschnitt ohnehin nur an den Pfeilern auf.
Mit der LAP'schen Reisebus-Tiefgarage kann ich nicht so viel anfangen, da die Reisebusse meiner Meinung nach besser alle an der Ammonstraße stehen sollten. Die Sitzgelegenheiten durch Höhensprung find ich ganz charmant.
Schüßler-Plan will die vorherige Carolabrücke fast identisch wieder aufbauen, inkl. Aufspreizungen an den Enden. Bitte nicht. Die Bildunterschrift in der DNN ist übrigens ungenau, der Querschnitt zeigt den "Bestand", der nicht mehr besteht.
FHECOR plant den Radweg nach Süden wieder außen und wird sich damit bei Radfahrern nicht beliebt machen. Die Offenheit auf der Seite ist aber gut.
-
Um einen persönlichen Favoriten zu küren, weiß ich noch zu wenig über die Entwürfe. Von der Silhouette gefällt mir Grassl auch am Besten, aber mindestens genauso wichtig ist mir der Brückenquerschnitt, und davon ist leider noch fast gar nichts veröffentlicht. Da würde ich mir auf der Altstadtseite wünschen, dass man als Fußgänger nicht zwischen Brückengeländer und Schutzgeländer zur Straßenbahn eingepfercht auf die andere Seite durchgeschleust wird, sondern dass ein Freiraum mit etwas Aufenthaltsqualität entsteht (gern auch unter Verzicht auf Schutzgeländer zur Straßenbahn, analog Wiener Platz West). Ganz zu schweigen von den Anbindungen, einmal nach "unten" ans Terrassenufer und Elberadweg und auch "oben" an den Bestand (Verzicht auf die Aufspreizungen, im Norden gern Orientierung Ri. Staatskanzlei und im Süden Ri. Synagoge).
-
Areal Flößerstraße/Sternstraße/An der Flutrinne
In der heutigen Stadtratssitzung und auch vorher im SBR Pieschen gewesen sind zwei Befassungen zu Bauvoranfragen (Nr. 1, Nr 2) im Bereich der "Landschaftsstadt Kaditz/Mickten". Es handelt sich um die zwei Quartiere zwischen Flößerstraße und Sternstraße/An der Flutrinne (TSP).
Man möchte mit "Bauturbo"-Regelungen von den Festsetzungen des B-Plans, der hier vorwiegend Gewerbenutzung vorgesehen hatte, abweichend zu 95% Wohnfläche schaffen und zudem statt festgesetzten fünf bis zu sieben Geschosse errichten. Die siebengeschossigen Gebäudeteile sollen dabei an den jeweiligen Flanken zur Pieschener und Brockwitzer Straße stehen, zur Sternstraße/An der Flutrinne sind sechs Geschosse und rückwärtig zur Flößerstraße fünf Geschosse geplant.
Investoren sind Otto Wulff und Haspa Peb. Der Bauantrag soll Anfang 2027 gestellt werden und Baubeginn 2028 sein.
-
^ Update - Pressemitteilung der Stadt Dresden: Altstadt: Fernbusterminal-Projekt am Hauptbahnhof soll von der Simmel Holding als Investor übernommen werden
Simmel hatte ja irgendwann mal gesagt, dass sich sein Markt nebenan nur im Zusammenhang mit dem Fernbusterminal-Projekt lohnt. Insofern ist es irgendwo dann auch folgerichtig, dass er das Projekt nun übernehmen will. Der städtische Zuschuss für das in das Projekt integrierte Fahrradparkhaus soll von 1,5 auf 2,5 Mio. € steigen, der Stadtrat muss zustimmen.
-
Sanierung F.-C.-Weiskopf-Platz
Die völlig übernutzte und zertrampelte Platzfläche (Streeview) soll denkmalgerecht saniert und auch der Jugendstil-Müllerbrunnen von 1902 instandgesetzt werden. Im gestrigen Stadtbezirksbeirat gab es hierzu eine Info (Präsentations-Direktlink) des ASA.
Erste Schritte beginnen sofort, unverzüglich: die vordere Fläche wurde inzwischen mit Bauzäunen abgesperrt, dort wird ab 20. April die Rasenfläche saniert und Neupflanzungen vorgenommen (u.a. eine Hainbuche) sowie das Staudenbeet erneuert. Parallel sollen die weiteren Planungen für die Sanierung des Brunnens samt Umfelds vorangetrieben werden. Ziel ist, diese Arbeiten dann von Herbst bis Frühjahr durchzuführen. Die Finanzmittel dafür sind noch nicht komplett gesichert. Auch für weitere geplante Maßnahmen am Platz fehlt noch das Geld.
Die Aufwertung des Platzes ist sehr zu begrüßen. Leider besteht das Hauptproblem an dieser Stelle weiter: der Platz erstickt am Verkehr. Drei stark frequentierte Buslinien mit Umsteigehaltestelle und Zugang zu zwei Schulen, die Verflechtung von fünf Ästen städtischer Hauptverkehrsstraßen und das alles auf engem Raum mitten im Denkmalschutzgebiet. Mit dem Umleitungsverkehren der Nossener Brücke wird es in den kommenden Jahren nochmal schlimmer. Die Gehwege sind insbesondere an den Haltestellen zu schmal und es gibt Gedränge, wodurch dann auf die Rasenflächen ausgewichen wurde. Durch den vielen Verkehr wird auch mit aufgewertetem Gartendenkmal nur wenig Aufenthaltsqualität erreicht werden. Das gilt gleichermaßen für das Südende der Chemnitzer Straße. Eigentlich schlummert dort ein riesiges Potenzial, es gibt bereits zahlreich Gastronomie und Laufkundschaft, die Bebauung ist größtenteils gelungen und mit dem aufgewerteten Kernareal des Platzes könnte dort ein richtig schönes Ortszentrum für Plauen entstehen, würde der Autoverkehr dort nicht alles plattmachen.
Meiner Meinung nach bräuchte man ein Verkehrskonzept für den Bereich mit dem Ziel der Verkehrsverlagerung weg von Chemnitzer Straße und Altplauen. Ansätze dafür gab es ja bereits mit der Passauer Straße und dem Verkehrszug Hofmühlenstraße/Fabrikstraße, die aber (aus heutiger Sicht meiner Ansicht nach: leider!) nicht konsequent umgesetzt worden sind. Man hätte damit hier ziemlich viel gewinnen können. Insofern ist der Zug für tiefgereifende Veränderungen leider wohl abgefahren, wobei, sollte das Stadtbahnprojekt vielleicht doch irgendwann weiter vorangetrieben werden, sich da vielleicht nochmal neue Chancen ergeben, untersuchen wird man es dann ohnehin müssen. Zumindest sollte man den Mut finden, die Nord- und Westseite des Platzes soweit es geht vom Kfz-Verkehr zu befreien. Wäre ein Anfang.
-
Fernbusterminal Wiener Platz
Kurzinfo: Laut SZ sei die bisher wackelige Finanzierung nun "nahezu" gesichert und ein Baustart zur Jahresmitte geplant. Eröffnung soll 2030 sein. Lassen wir uns mal überraschen, ob wirklich etwas passiert.
-
^ Die Agra-Brücke liegt m.W. in der Baulast des Bundes/Freistaates, nicht der Stadt Leipzig. Mit der Nossener Brücke hat Dresden seine eigene Agra-Brücke, die auch "auf dem letzten Loch pfeift" und für deren beginnenden Ersatzneubau Dresden auch einen Großteil der Finanzmittel selbst aufbringen muss. Die sechs bzw. mit der Carolabrücke sieben großen Elbbrücken kommen da noch dazu (bei der Niederwarthaer Brücke bin ich mir bzgl. Baulast unsicher). Die Gesamtzahl der Straßenbrücken dürfte in Leipzig m.E. höher sein, bei der Brückenfläche sehe ich aufgrund der Elbbrücken aber Dresden vorn. Dazu leistet sich Dresden noch drei größere Straßentunnel.
-
Reichenbachstraße 27/29
In der SZ wurde kürzlich vermeldet, dass der schon jahrelang wartende Investor Luxor Estates (siehe verlinkte Seite ganz unten) sein Neubauprojekt an der Ecke Reichenbach-/Uhlandstraße (Flst. 1292, TSP) aufgrund der aktuellen Kostenunsicherheiten erneut verschoben hat. Im Februar war auf dem Grundstück bereits gerodet worden.
Die SZ zeigt außerdem folgende Visualisierung des Bauvorhabens:

Bild: Luxor Estates -
Zur Frage der Straßenbahnverlängerung ins Rähnitzer Gewerbegebiet gab es vor einigen Tagen einen SZ-Artikel. Demnach ist in der laufenden Variantenprüfung nur eine Führung bis zur Knappsdorfer Straße vorgesehen, Globalfoundries oder gar das Gewerbegebiet Boxdorf würden nicht angeschlossen. Grund dafür sei neben dem finanziellen Aspekt ein Gutachten zu Erschütterungen und Elektromagnetismus, das nachweise, dass eine schienengebundene Verbindung mögliche Erweiterungflächen für die Chipfabriken beeinträchtige.
Ob diese eingekürzte Verbindung dann noch attraktiv genug ist, wird man vielleicht auch beantworten. Bis Jahresmitte soll die Voruntersuchung vorliegen.
-
Neubau Seniorenzentrum Dresden-Cotta in Altcotta - s. Ratsinfo zum Bauausschuss für nötigen Grundstücksverkauf/-tausch; dort auch Präsentation (Direktlink) mit weiteren Visus. Es handelt sich um die exponierte Ecke Altcotta/Tonberg-/Hebbelstraße (TSP, Streetview).
Auszug aus der Präsentation:
Ist noch im Frühstadium, aber der Entwurf erscheint mir erstmal als recht annehmbar.
-
Pressemitteilung zu Geh- und Radwegeprojekten 2026, siehe Stadtwebsite, die SZ geht an einigen Stellen noch etwas ins Detail.
Man möchte 8,4 Mio. € investieren. Ein Maßnahmenblock umfasst die Schulwegsicherheit, erstmal für die 4. Grundschule (Löwenstraße), 8. Grundschule (Konkordienstraße), 35. Grundschule (Bünaustraße), 95. Grundschule (Donath-/Troppauer Straße) und 103. Grundschule (Hohnsteiner/Forststraße), später wohl noch weitere. In diesem Jahr wird es da aber vornehmlich um Markierung und Beschilderung gehen, Bauliches wird erst 2027 passieren.
Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) sollen ebenfalls neu entstehen, und zwar an den Kreuzungen Lößnitzstraße/Dammweg, Bernhardstraße/Plauenscher Ring, Schönfelder Landstraße/Zum Turmberg und Rehefelder/Robert-Matzke-Straße sowie an der Glacisstraße vor dem Heinrich-Schütz-Konservatorium, an der Rosa-Menzer-Straße vor der 51. Grundschule und der Pirnaer Landstraße vor der Montessori-Grundschule.
Gehwegvorstreckungen und Mittelinseln sind u.a. geplant entlang der Münchner Straße (zweiter Teil), Pappritzer Straße (vermutl. Höhe Diska), Kreuzung Altenberger/Hausdorfer Straße an der Freien Evangelischen Schule. Bereits in Bau sind Gehwegverbreiterung und neue Querungsstelle an der Bodenbacher Straße für das LEO-Gymnasium.
Gehwegsanierungen sind geplant an der Blüherstraße, Gutenbergstraße, Hepkestraße, Keglerstraße, Königsteinstraße, Toeplerstraße, Wilhelm-Rabe-Straße, Leipziger Straße und Altnossener Straße. In Schönfeld soll eine Gehweglücke geschlossen werden, vermutlich ist das die des Alten Bahndamms.
Im Radverkehr ist die Fortführung der Radfahrstreifen auf der Mügelner Straße zwischen Gamigstraße und Prohliser Allee geplant, Markierungslösungen wird es zudem auf der Kesselsdorfer und Blasewitzer Straße geben. Die Heidestraße bekommt einen neuen Fahrbahnbelag. Dazu neben Kleinkram wie Furt-Rotmarkierungen und Fahrradstellplätze auch die Großprojekte Fahrradparkhaus Neustadt (ab Sommer), Radroute Ost (letzter Abschnitt entlang der Kipsdorfer Straße) sowie Radroute Süd (Anbindung Wieland- an Budapester Straße).
In der SZ wird außerdem auf den Modal Split 2025 eingegangen: Fußverkehr 33,8 %, Kfz 29,4 %, ÖV 20,6 %, Rad 16,1 %. Zuwächse insbesondere im Fußverkehr, leichte Steigerung zu 2018 beim ÖV, leichter Rückgang beim Radverkehr und deutlicher Rückgang beim Kfz-Verkehr. Gut also, dass man dem Fußverkehr in diesem Jahr die nötige Aufmerksamkeit zuzukommen lassen gedenkt.
-
Die Tiefgarage ist bereits seit Mitte letzten Jahres gesperrt, dazu auch das oberirdische Befahren nicht mehr zulässig. Die Zeitungen hatten seinerzeit berichtet, bspw. SZ. Tragfähigkeitsbedenken durch bspw. Korrosion sind Grund für die Sperrung.
Die TG-Zufahrt liegt am anderen Ende der Prager Zeile neben dem Kristallpalast, wurde seinerzeit mit der neuen Zufahrt zur TG des Wöhrl-Gebäudes zusammengelegt.
-
Noch ein Nachtrag aus dem November: Parkraumbewirtschaftung um den TU-Campus, war im SBR Plauen, Direktlink Präsentation, hier Auszüge:
Noch in diesem Jahr, vsl. im 2. Quartal, soll die erste Stufe umgesetzt werden, und zwar im Bereich zwischen Plauener Gleisschleife, Münchner Straße, Münchner Platz, Liebigstraße, Nürnberger Ei, Nürnberger Platz, Helmholtzstraße und Nöthnitzer Straße. Das gesamte Untersuchungsgebiet ist aber noch größer und reicht von Kaitzer Straße und Plauenschem Ring bis Reichenbachstraße, Teplitzer Str. und Räcknitzhöhe:
Geplant ist dann eine Mischung aus reinem Bewohnerparken (hier orange), Parkscheinpflicht mit "Bewohner frei" (rot) und Parkdauerbeschränkungen (hellblau). Ein Teil bleibt auch noch unbewirtschaftet, vermutlich bis das TU-Parkhaus steht:
Im Anschluss dann: "regelmäßige Erhebungen und weitere schrittweise Umsetzung des Parkraumkonzeptes für das Gesamtgebiet"
-
Mit "Schweiz" meinte ich Crans-Montana, ist zugegebenermaßen keine Infrastruktur, aber das schoss mir doch als erstes durch den Kopf. Man kann ja bspw. mit StreetView durch den Tunnel fahren: längs ist da anscheinend bisher kein Leitsystem in Längsrichtung verbaut, die Plaketten an den Fugen der Röhre scheinen mir etwas anderes zu sein. Ich bin nun kein Brandschutzfachmann und kenne auch die menschliche Psychologie in derlei Extremsituationen nicht, aber dein Verweis auf den "Lichtschein des Tunnelendes" scheint mir doch sehr kurz gegriffen zu sein: was ist denn bei Dunkelheit, Verrauchung, Ausfall der Tunnelbeleuchtung? Der Tunnel hat übrigens auch unterwegs Notausgänge, der kürzeste Fluchtweg ist also auch bei Sonnenschein nicht zwangsläufig der zum näher gelegenen Tunnelende.
Im SZ-Artikel zum Umbau lese ich außerdem von fehlenden Ersatzteilen, gekündigten Wartungsverträgen und einer fehlenden Lautsprecheranlage. Die Umrüstung der Beleuchtungsanlage auf LED-Technik scheint erstmal nicht unmittelbar sicherheitsrelevant zu sein, aber solche Umrüstungen werden ja im Stadtgebiet aufgrund der geringeren Unterhaltungskosten auch außerhalb von Tunneln vorgenommen, also erscheint es mir grundsätzlich schon sinnvoll, dies im Rahmen einer ohnehin erforderlichen Überholung hier auch anzugehen.


