Beiträge von hanbrohat

    RHEINPARK-CENTER NEUSS: SHOPPING MEETS HEALTH

    Wie das Rheinpark-Center Neuss bereits Anfang Herbst letzten Jahres vermeldete, wird das EKZ umgebaut und um ein großes Gesundheitszentrum in der obersten Etage ergänzt. Parallelen zum City Forum Mülheim tun sich auf wo ähnliches zur Zeit seit längerem geschieht.

    Ein 12.000 m² großes Gesundheitszentrum im 2. Obergeschoss bereichert künftig das 30.000 m² große Shopping-Center im 1. Obergeschoss und Erdgeschoss.

    PROJEKTDETAILS

    Projekttyp: Gesundheitswesen

    Bauherr: Union Investment Real Estate GmbH

    Entwicklungsfläche: 12.000 m²

    Fertigstellung: Voraussichtlich 2026

    Visualisierung: sona studios / sona images


    Architektur: Die bisherige Nutzung des Gebäudes mit ausgedehnten Retailflächen erfordert einen zusätzlichen Anteil an natürlich belichteten Flächen, so dass neue Belichtungsmöglichkeiten in Form von Lichthöfen geschaffen werden. Die neu in das Gebäude geschnittene Lichthöfe werden teilweise mit extensiver Begrünung bepflanzt, mit Pflanztrögen bestückt und erhalten Außenbeleuchtung.


    Visualisierungen sona studios/ sona images:

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    Quellen:

    https://www.rheinparkcenter-ne…ping-meets-health-n34717/

    https://www.archwerk.biz/proje…ng-rheinpark-center-neuss

    Innenstadt: Entwicklung Stadtbad-Areal

    Ein wichtiger Schritt zur künftigen Entwicklung des Stadtbad-Areals wird aktuell vollzogen. Der Abriss zweier maroder Wohnhäuser an der Gerberstraße hat vor ca. einem Monat begonnen, nachdem zuvor die Kellergeschosse mit Beton befüllt, die statische Sicherung von Nachbargebäuden vollzogen und weitere vorbereitende Arbeiten ausgeführt worden waren. Durch die entstehende Lücke wird das Gelände erschlossen, eine Feuerwehrzufahrt kann hergerichtet werden.


    Mehrere Bausteine sollen das innerstädtische Stadtbad-Areal umwandeln. Entstehen soll u.a. ein kultureller Begegnungs- und außerschulischer Bildungsort. Infos auch in #162:

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    Grafik: raumwerk.architekten


    Geländeerschließung. Dafür werden zwei marode Häuser an der Gerberstraße abgerissen:2024-02-27-innenstadt-gerberstrasse-abbrucharbeiten-2h-user.jpg

    Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

    Quelle: https://www.krefeld.de/de/inha…-werden-jetzt-abgerissen/

    Paderborner Bahnhofsgebäude feierlich eröffnet

    Endlich war es so weit – nach drei Jahren Baustelle wurde zum 30. Januar 2024 der neu renovierte Hauptbahnhof Paderborn feierlich eröffnet. Die Planungen dazu liegen weit zurück, seit 2017 wurde es auch hier konkreter.


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    Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Deffner

    Visualisierungen Bremer AG:

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    Neubau des Hauptbahnhofs: Never-Ending-Story?

    Der Neubau des Paderborner Hauptbahnhofs drohte bislang zu einer Never-Ending-Story zu werden: Ursprünglich sollte das alte Gebäude bis 2012 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Doch Pläne und Termine änderten sich im Gleichschritt: Zunächst hieß es, der Neubau werde doch erst 2015 fertig, dann 2019 und die letzte Prognose sah keine Möglichkeit vor 2020. (Quelle Stadt Paderborn)

    Der Duisburger Innenhafen am 25.03.2024

    Hat eine Größe von 89 ha. War über ein Jahrhundert lang der zentrale Hafen- und Handelsplatz der Stadt. Er entstand 1840-1844 als Ruhrkanal und verband den vorher gegrabenen Rheinkanal mit der Ruhr.


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    Der Duisburger Innenhafen um 1900. Bildnachweis Wikipedia gemeinfrei


    Seit Mitte der 1960er Jahre verlor der Hafen an Bedeutung, lag danach 20 Jahre brach, die Industrie im nördlichen Ruhrgebiet steckte in einer Krise, bevor im Rahmen des Strukturwandels, einhergehend mit der Internationalen Bauausstellung Emscherpark des Landes NRW gegen diese Strukturkrise im nördlichen Ruhrgebiet vorgegangen wurde.


    Die IBA Emscherpark, zwischen April 1989 und 1999 durchgeführt trug zu neuem Selbstverständnis in der Region bei. Die Industrieflächen im Hafen wurden dem Projekt zugeschlagen, sie sollten verschwinden, der Hafen umgenutzt und somit öffentlicher und erlebbarer werden.

    Basis dafür war ein Masterplan des britischen Stararchitekten Sir Norman Foster. Der sah in einer städtischen Achse Innenstadt-Innenhafen den Schlüssel für eine Integration, Anbindung und Wegeverbindung der Hafenfläche an das Stadtzentrum. Demnach sollte das Wasser zurück zum Menschen kommen, das lange abgesperrte Hafengebiet sollte begehbar gemacht werden, für die Bürger der Stadt sollte die Lebensqualität steigen.

    Die ersten Umwandlungen Mitte der 1990er Jahre sahen an der südlichen Seite den Erhalt und die Renovierung der großen Speichergebäude vor, in die Büros, Gastronomie und Kulturelles mit Museen mit der Zeit einzogen. Parallel dazu wurde das Hafenbecken in seine heutige Form gebracht. Danach folgte der Wohnungsbau, Grachten wurden dazu angelegt, die ersten Bewohner zogen zum Wasser, die Gegend blühte auf, es wurde lebendiger.


    Weitere neue Bürogebäude und Parkhäuser folgten entlang der nördlichen Innenhafenseite die vorher fast vollständig vom Altbestand befreit wurde.

    Nur ein denkmalgeschütztes Speichergebäude konnte dort erhalten und zum Landesarchiv NRW ausgebaut werden.


    Jüdisches Leben hielt am Hafen mit Neubauten der Synagoge und Gemeindezentrum wie zuvor Einzug durch die Zusammenlegung der jüdischen Gemeinden Duisburg/Mülheim-Ruhr/Oberhausen. Unmittelbar daneben entstand der Altstadtpark mit dem 'Garten der Erinnerung', dessen Erschaffer bewusst Überreste der alten Bebauung stehen ließ. Der Park schafft so einen Zusammenhang zwischen der industriellen Vergangenheit und der sich an Kultur und Freizeit orientierenden Zukunft.


    Auf diesem westlichen Areal entstand im weiteren Verlauf der Zeit eine Marina sowie eine Buckelbrücke für Fußgänger, die nach Bedarf hydraulisch angehoben werden kann um die Einfahrt größerer Schiffe zu gewährleisten. Hier siedelte sich in einem einzig belassenen Speichergebäude das Landesarchiv Nordrhein Westfalen an, wozu ein 76 m hohes fensterloses Backsteingebäude spektakulär in den Speicher hineingebaut wurde.


    Schlusspunkt und krönender Abschluss der ganzen bisherigen Planungen im Innenhafen Duisburg sollte 'Eurogate' des Architekten Norman Foster werden (heute neuer Projekttitel The Curve'), ein am bogenförmigen Ufer des ehemaligen Holzhafens zu platzierender spektakulärer Büroneubau. Das Projekt startete 2007 mit der Erschließung des Geländes, ein tragfähiger Untergrund musste geschaffen werden. Nach der Entfernung des Hafenschlamms wurde mit Waschbergematerial aufgefüllt. Eine Treppenanlage war der nächste vorzubereitende Schritt für das geplante Gebäude. Diese Uferpromenade hat eine Gesamtlänge von rund 370 Metern und verbindet das östliche mit dem westlichen Ufer. Mangels eines Investors, Querelen, u.a. Ungereimtheiten mit dem tragenden Untergrund wurde der finale Bauabschnitt noch nicht begonnen. Das soll die nächsten Monate geschehen nachdem das Projekt neu ausgeschrieben wurde und eine Investorengemeinschaft gefunden wurde.

    (Auszüge aus Wikipedia und Stadt Duisburg).


    Blick vom Querungsbauwerk in Richtung Osten. Das Bauwerk teilt den Innenhafen in einen östlichen und westlichen Teil. Dazu reguliert sie den Wasserstand des östlichen Teils. Am Ende begrenzt die A59-Stadtautobahn die Wasserfläche. Rechts die alte und links die neue Architektur:

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    Umgebaute und restaurierte Speichergebäude:

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    Vom linken Niederrhein zog diese Bank zum Innenhafen:

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    Gebäudeensemble 'Five Boots' und Marina. Im Hintergrund der denkmalgeschützte zum Landesarchiv umgebaute 76 m hohe Speicherturm im Gegenlicht:

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    Noch freier Bauplatz von 'The Curve', vormals geplant als 'Eurogate'. Entstehen soll im sichelförmigen Uferradius ein lang gestrecktes Gebäudeensemble:

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    Südliche Promenade:

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    Hafenkran vor Gastro 'faktorei':

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    Gastro 'Schiffchen':

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    Grachten in der Wohnbebauung:

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    Die letzten Siedlungszugänge:

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    Noch nicht alles Altes ist weg:

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    Speichergebäude, oben Büros unten Gastronomie:

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    Große eingesetzte Glasfront:

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    Moderne Bürogebäude an der nördlichen Promenade:

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    Mit den neuen modernen Gebäuden entstand gleichzeitig eine Gastronomiekultur die als angesehene Gastronomiemeile rund um den Innenhafen angesehen werden kann.

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    Ein Hingucker die süd-östliche Hafenecke mit ehemaligen Mühlengebäuden der Küppersmühle, vor kurzem mit einem Museumsanbau durch die Schweizer Architekten Herzog & Meuron erweitert. In Reichweite der A59-Stadtautobahnbrücke wurde ein würdiger Abschluss gefunden:

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    Hafenende. Im Gegenlicht der Blick in Richtung West:

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    Südöstliche Seite, vorn der neue Museumsanbau:

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    Die dicht vorbeiführende und auf Betonpfeilern ruhende Stadtautobahn gibt ordentlich Fläche für die Sprüherszene her. Es sah hier schon schlechter aus:

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    Museum Küppersmühle mit neuem Anbau. Das Ex-Silo mit reichlich Beton gefüllt ist Treppenhaus zur Dachterrasse und Verbindung der Trakte untereinander:

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    Neubauprojekt Dohne/Troostsche Weberei

    Geplant sind auf dem Gelände an der alten Weberei 18 Wohneinheiten, wie aus dem B-Plan der Stadt Mülheim an der Ruhr von Juli 2018 hervorgeht; Q:


    Ziele der Planung:

    • Realisierung von insgesamt maximal achtzehn Wohneinheiten, davon maximal elf in dem Gebäude der alten Weberei, sechs im Tudorhaus und eine im Kutscherhaus
    • Die alte Weberei wird abgerissen und mit drei optisch rekonstruierten Fassaden rund drei Meter nördlich wieder aufgebaut.
    • Das Tudorhaus wird entkernt und - sofern baubiologisch und statisch die Möglichkeit besteht und es wirtschaftlich zumutbar ist - unter Erhaltung der drei denkmalgeschützten Fassaden neu errichtet.
    • Das Kutscherhaus wird unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes umgebaut.
    • Baugelände bei Google-Maps.


    Das denkmalgeschützte Tudorhaus war nach Dacheinsturz und Begutachtung zu marode und wurde zwischenzeitlich abgerissen, soll aber versetzt wieder aufgebaut werden. Stehengeblieben ist von dem o.g. Trio nur das Kutscherhaus welches zum Einfamilienhaus umgebaut werden soll. Seit Mai 2020 läuft dieses Projekt mit ersten Abrissarbeiten in unmittelbarer Ruhrnähe und inmitten einer bürgerlichen Wohnbebauung. Somit verschwindet ein lange störender Schandfleck.


    Vom Eigentümer der August Thyssen Stiftung wurde die Pflege der denkmalgeschützten Gebäude mit der Zeit eingestellt und zum Abriss freigegeben. Dagegen klagte die Stadt Mülheim an der Ruhr, die eine Sanierung und Erhalt der Gebäude verlangte.


    Mit dem Kranaufbau vor kurzem hatte auch der Hochbau an Stelle der alten Weberei begonnen die auch nicht mehr zu retten war. Archäologische Funde im Boden beim Tudorhaus verzögern den Beginn des Neubaus und auch beim Kutscherhaus gibt es noch keine Freigabe des LVR-Amt für Bodendenkmalpflege. (Quelle: WAZ+ inkl. Drohnenaufnahme).

    17.03.2024. Nachverdichtung Dohne/Luisental am Thyssen Park:

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    Kutscherhaus. Hier soll eine Wohneinheit entstehen:

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    Bauplatz Tudorhaus:

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    Neubau MFH Weberei:

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    Vorbereitungen zur Umgestaltung der Achse Kuhlenwall

    Es scheint Bewegung in die Umgestaltung der Achse Kuhlenwall in der Innenstadt zu kommen.

    So berichtet das Innenhafen-Portal über Vorbereitungsarbeiten in den nächsten Wochen, mit einer im April geplanten Auftragsvergabe zu den bevorstehenden Umbaumaßnahmen.




    Der Umbau Kuhlenwall ist eine Maßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt (IHI). Für die Planung wurde ein Wettbewerb mit 12 Teilnehmern durchgeführt. Das Büro plan-lokal hat sowohl den Wettbewerb als auch die vorgeschaltete Beteiligung der Öffentlichkeit im September 2019 begleitet (Stadt Duisburg)


    Umgesetzt wird der Siegerentwurf von Pola-Landschaftsarchitekten Berlin:


    Der Siegerentwurf des Berliner Landschaftsarchitekturbüros POLA Landschaftsarchitekten überzeugt mit seiner strategischen Auseinandersetzung mit dem Gesamtraum zwischen Kuhtor und Innenhafen. Der Kuhlenwall soll künftig als eine durchgehende, lineare Grünachse ausgebildet werden. Es wird eine intuitiv wahrnehmbare, durchgängige Hauptwegeverbindung entlang der Grünachse definiert und gleichzeitig werden die notwendigen Querverbindungen, beispielsweise zu dem angrenzend entstehenden Mercatorviertel, hergestellt. Unter den Bestandsplatanen im südlichen Abschnitt zwischen Kuhtor und Kuhlenwallkarree wird eine Promenade als ruhiger Aufenthaltsraum ausgebildet, die gleichzeitig einen attraktiven Auftakt von der Fußgängerzone in Richtung Innenhafen bildet. Die gesamte Grünachse wird durch kleinere Aufenthaltsbereiche strukturiert. Die Fragmente der historischen Stadtmauer im nördlichen Bereich werden eingebettet in gerade Rasenflächen und räumlich erlebbar gemacht. Der Verlauf der Stadtmauer wird durch eine bodenbündige Intarsie nachgezeichnet, sodass es dem Entwurf gelingt eine Verbindung zwischen Kuhtor, Schäferturm und den Fragmenten am Kuhlenwall bis zum Innenhafen herzustellen.


    1. Preis Pola Landschaftsarchitekten:


    Siegerentwurf Kuhlenwall - POLA


    Siegerentwurf Kuhlenwall - POLA


    Siegerentwurf Kuhlenwall POLA

    Siegerentwurf - POLAPDF-Datei7,84 MB

    Stadion Gladbeck (Vestische Kampfbahn)

    Das Stadion Gladbeck wurde als Vestische Kampfbahn im Mai 1928 mit einem Sportfest vor 25.000 Zuschauern eröffnet. Sie sollte Teil der neugeschaffenen Volkserholungsanlage rund um den Wittringer Wald sein. Zum Projekt zählten auch das Freibad und Tennisplätze, die in der wirtschaftlichen Aufschwungphase der 1920er Jahre von der Stadt Gladbeck geplant wurden.

    Obwohl eine Namensänderung nie durchgeführt wurde setzte sich mit der Zeit das Stadion Gladbeck bis heute offiziell seitens der Stadt durch, die Eigentümer der Anlage ist.

    Das Stadion verfügt heute über 37.612 Plätze, davon 36.292 Stehplätze und beherbergt außerdem sämtliche Anlagen für die Leichtathletik. Eine Besonderheit des Stadions, das seit 1986 unter Denkmalschutz steht, sind die drei aus Ruhrsandstein erbauten gut erhaltenen Eingangsbauwerke. Der Haupteingang, das größte der drei Torgebäude, befindet sich im Süden, die beiden anderen im Nordwesten und Nordosten.

    Die Anlage ist Leistungsstützpunkt des Fußball- und Leichtathletikverbandes Nordrhein-Westfalen.

    Im Jahr 2009 wurde die Errichtung einer Überdachung der Sitzplatztribüne im Stadion abgeschlossen. Diese bietet nun den Zuschauern, aber vor allem auch den Sportlern Schutz vor schlechtem Wetter. Das Tribünendach wird in den Abendstunden beleuchtet und ist von der vorbeiführenden B224 aus zu sehen. Eine Flutlichtanlage ist nicht vorhanden.

    Mit dem Denkmalschutz 1986 wurde das Stadion modernisiert, was rund 1,2 Millionen D-Mark kostete.

    Einen Zuschauerrekord gibt es auch zu vermelden und der wurde am 21. Mai 1950 aufgestellt, als 45.000 Zuschauer dem Endrundenspiel um die deutsche Meisterschaft zwischen dem VfR Mannheim und Borussia Dortmund (3:1) beiwohnten.

    (Auszüge aus Wikipedia und der Stadt Gladbeck)


    Eingangstor Süd:

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    Neben dem Leistungsstützpunkt für die Leichtathleten hat der heimische VFL hier seine Heimat. Ein Fussball- und Turnverein gehören ebenso dazu:

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    Blick gen Norden:

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    Tribünenseite mit Eingangstor Nordwest im Hintergrund:

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    Das zeltähnliche Tribünendach:

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    Südliche Kurve mit Eingangstor. Die Stehränge bedürfen einer dringenden Sanierung:

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    Nördliche Kurvenstehränge mit Eingangstor Nordost:

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    Blick aus dem nördlichen Bereich auf die überdachte Sitztribüne:

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    Östliche Stehplätze/Gegengerade:

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    Eingangstor Nordost:

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    Die Eingangsbauwerke wurden aus Ruhrsandstein gebaut:

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    Kurve Nord mit Eingangstor Nordwest:

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    Blick gen Süden über den Platz:

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    Östliches Eingangstor Seitenaufgang:

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    E-Heisingen: Quartier Zölestinstraße I 5 MFHer, 93 WE, 3 TG u. Kita I Update 19.03.24'

    Hier vor ca. einem Jahr gezeigt, stehen die Mehrfamilienhäuser als neues Quartier kurz vor der Fertigstellung bzw. Bezug.

    Hier unweit des Vorbeitrags wurde im Orstkern kräftig nachverdichtet. Die freie Stelle hinter dem Bauzaun wird noch mit einer Kita bebaut Visu in #44.


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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

    E-Heisingen: Nachverdichtung Hagmanngarten/Dorflinde

    Am alten Heisinger Rathaus sieht das nächste weiße Bauklötzchen, diesmal in abgewinkelter Form dem Baugrundstück geschuldet, seiner Fertigstellung entgegen. IronischerLogischerweise hat der Architekt 'dem Neuen' die Kubatur seines ebenfalls noch nicht lang daneben stehenden Nachbarn aufgedrückt und wieder nicht die der zahlreichen Satteldachgemeinde ringsherum. Schade, da wartet man wohl vergeblich auf einen kleinen Sims oder Vorsprung am Gebäude.


    Nur die Straßennamen erinnern noch an die alten Zeiten der Bauern- und Pferdehöfe auf der Ruhrhalbinsel.


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    E-Heisingen: Carl-Funke-Straße - Neubauten, u.a. von 5 Stadthäusern

    Oberhalb vom Baldeneysee warten die Stadthäuser immer noch auf die Fertigstellung; zuletzt #70.

    Zwei gegenüberliegende Nachbarn sind da schon weiter im Neubaugebiet am Ende der Carl-Funke-Straße.

    In der ehemaligen Zechensiedlung wurde seit Jahren schwer aufgerüstet und die Grundstücke für hochpreisiges Wohnen knapp.


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    E-Heisingen: Abriss Steigerhäuser der ehemaligen Zeche Carl Funke am Baldeneysee

    Die beiden letzten verbliebenen Doppelhäuser und Domizile der früheren Bergwerk-Steiger an der Freiherr vom Stein-Straße, in unmittelbarer Nähe zum Baldeneysee werden jetzt abgerissen.

    Zumindest eins der beiden ist bereits niedergelegt. Zuletzt als Geisterhäuser und Lost Places verschrien hat die Stadt den Ankündigungen nun Taten folgen lassen. Entstehen soll an gleicher Stelle ... Natur.

    Mittlerweile liegen diese Stellen in einem Landschaftsschutzgebiet, sodass hier gemäß vorausgehender Planungen angepflanzt und aufgeforstet wird.


    Quelle: https://www.lokalkompass.de/es…sen_a1938008#gallery=null


    Die Abrisskolonne von Prümer-Abbruch am 19.3. mit den Resten im Einsatz. Haus 2 steht noch:

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    Das alte sanierte Fördergerüst der Zeche Carl Funke in unmittelbarer Nähe, heute Denkmal:

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    Büroneubau der Emschergenossenschaft u. Lippeverband -EGLV-

    ^^ Ein paar Tage später rückte prompt Celler Grundbau an um die Pfähle für die Gründung zu setzten.


    Erstaunlicherweise sind relativ viele blaue Rohrleitungen im Boden der zukünftigen Baugrube verbaut. Ich vermute mal, dass der Untergrund zu viel Grundwasser aufweist, was abgepumpt werden muss. Das kann der nahen Bernequelle geschuldet sein, die einen Steinwurf entfernt entspringt.


    25.03.2024:

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    Die oberste Etage wird momentan an der Bert-Brecht-Str. aufgebaut, 1. Foto Gebäude links. Dafür steht auch der letzte Kran noch zur Verfügung. Daneben haben die Fensterbauer jetzt das sagen, die, wie schon im Vorbeitrag zu lesen, auf der anderen fertiggestellten Seite mit ihrem Einbau angefangen haben.


    P.S.: Auch die Gerätschaften inkl. Silo von Grundbau Essen sind an der Einfahrt zur Bert-Brecht-Str. verschwunden. Monatelang wurden rund um den Bauplatz alte nicht verzeichnete Bergbaustollen im Untergrund mittels Beton verfüllt.


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    Update I 25.03.2024

    Zwei Monate später mal wieder einen Blick auf den neuen Deichmann-Bürozugang, der noch mit Restarbeiten beschäftigt ist.


    Erstaunlich dass Deichmann SE, immerhin Europas größter Schuhhändler, am alten Standort in Essen-Schönebeck seine Expansion durchgezogen hat inmitten gut bürgerlicher Wohnkultur, nur flankiert von zwei großen Fachmärkten, was dann zu einem Mini-Gewerbegebiet führte. Die Grundstückszukäufe waren dementsprechend nicht einfach.


    Blick von der Lautstraße durch die Wohnbebauung auf den 'eingepassten' Neubau:

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    Der neue Anbau an die Chefzentrale:

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    Ansicht Aktienstraße...

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    ...wird der neue repräsentative Zugang:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

    Der Bestand ist mittlerweile verschwunden. Das Areal wartet am 19.03. auf erste Bauaktivitäten.


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    MH-Innenstadt: Hochhaus auf ehemaligem Postgelände geplant

    Die SWT Verwaltungs GmbH, ein mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz im bayrischen Rain am Lech möchte ein 11.000 m² großes Gelände der ehemaligen Hauptpost am Hauptbahnhof entwickeln, möglichst mit einem 19-stöckigen Hochhaus. Der alte Querriegel soll auf sechs Geschosse hochgebaut werden; Blossey-Luftbild des Ensembles.

    Das Grundstück wurde bereits 2019 erworben, inkl. zwei weiterer nebenan befindlicher neuerer Gebäude. Seitdem laufen die Planungen. Erste Entwürfe wurden bereits im September letzten Jahres vorgestellt, die hier nachgereicht werden.


    Das 100 Millionen-Projekt stößt in der Politik allerdings auf Zweifel. So möchte der Investor nicht in ein Gesamtkonzept für die Mülheimer Innenstadt vor Ort mit einbezogen werden, was von der Politik mittlerweile fast überall scheinbar zum Standardprogramm innerstädtischen Bauens gehört. Das Hochhaus könnte um einige Etagen reduziert und nachhaltig mit Holz gebaut werden, so der Projektentwickler.


    Visualisierungen:

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    © SWT


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    © SWT


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    © SWT


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/mue…h-plant-der-investor.html (Paywall)

    MH-Speldorf: Gewerbegebiet Hafen -3- I Logistik und Gewerbecentrum Hafencenter

    ^^ Ein weiteres Großprojekt läuft z.Zt. auf gleicher Straßenführung, wiederum an der Weseler Str. mit der Neuerrichtung einer ca. 10.000 m² - 150x100 m großen Halle, dem Hafencenter. Und zwar an Stelle des vor drei Jahren abgebrannten ehemaligen Real-Marktes. Hier dürfte es nicht mehr allzu lange dauern bis es zum Einzug erster Unternehmen aus Großhandel, Lager und Logistik kommt. Planungen sahen das erste Halbjahr 2024 dafür vor.

    Vor die große Halle wurde ein weiterer Neubau gesetzt in dem die Fastfoodkette Burger King noch in diesem Monat einziehen soll. Die daneben liegende Tankstelle soll vergrößert werden, wofür man nun auf die Genehmigung zum Bauantrag wartet.

    Im vom Brand aus Februar 2021 hinteren unversehrten Teil konnte knapp ein Jahr später ein Edeka der neuen Generation auf 4.500 m² eröffnen. Mülheims größter Supermarkt konnte dabei zusätzlich mit einer großen Getränkeabteilung, unverpackte Produkte, die Imbiss-Station Essthetik To Go, Bäckerei, Blumenladen, EatHappy-Sushi, Postshop mit Lotto, Toto, Tabak und Zeitschriften sowie eine Depot-Abteilung mit schönen Wohn- & Dekoideen für Zuhause aufwarten.


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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/mue…endigt-Eroeffnung-an.html (Paywall)

    MH-Speldorf: Gewerbegebiet Hafen -2-

    Einige hundert Meter weiter an der Ruhrorter Str. 112 im Hafenbereich wird zur Zeit Altbestand abgerissen, ein rund 15.000 m² großes Areal wird komplett geräumt von alten Industriebauten. Ein neuer Gewerbepark soll hin. Die Planungen laufen, so die Eigentümerin, die Schafstall Immobilien GmbH aus der Speldorfer Schafstall Holding. Konkretes zum Projekt soll erst in ein paar Wochen verkündet werden.

    Ansichten vom 17. März:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/mue…stor-dort-bauen-will.html (Paywall)