Beiträge von nanda

    Schön zu hören. Endlich verschwindet der Schandfleck. Wahnsinn, wie viel Potential hier in den letzten Jahren verschenkt wurde. Und das in allerbester Lage.


    Der Entwurf wirkt auf mich immer noch frisch und unverbraucht. Die Feinplanung der Technik wird sich am aktuellen Stand orientieren.


    Wie von epizentrum erwähnt wäre eine Überarbeitung des gesamten Blocks wünschenswert. Aber der erste Schritt ist ja bekanntlich der schwerste.

    Fassadenform, Materialmix und farbliche Gestaltung gefallen mir auch. Staffelgeschosse, die horizontalen Bänder und nur 5 bis 6 stöckig. Sehr ansprechend und wertig wirkt das Ganze. Zumindest im Vergleich zu den anderen Geschossbauten im Europaviertel und in der Nähe (City West, Rebstockpark).


    Ob der Sonnenschutz in Form der Rollos so kommen wird bezweifele ich mal. Die Dinger sind doch recht windanfällig und sehen oft nach ein paar Jahren nicht mehr so taufrisch aus.


    Nach der Seite hier sahen die geplanten Häuser doch auch mal anders aus. Oder sind das die Stadtvillen direkt am Europapark und dahinter Richtung Norden befindet sich der Cluster der vorgenannten Gebäude? Das vermute ich mal ausgehend vom Aurelis-Lageplan. Wer ist mit der Errichtung/Vermarktung der Stadtvillen beauftragt? Auf der Seite von Bresser & Partner habe ich zu den Gebäuden nichts finden können.

    eco-chay
    Großsiedlung = sozialer Brennpunkt?
    Die Begründung ist eigentlich recht einfach. Mieter oder Käufer von Wohnungen bevorzugen in der Regel attraktive Stadtteile bzw. Wohngebiete. Attraktivität ist hierbei dem Zeitgeist unterworfen. Insbesondere was in den 70er Jahren gebaut wurde, ist heute besonders wenig ansprechend. Die damals errichteten Gebäude mussten vorrangig den Wohnbedarf der Bevölkerung decken. Außerdem waren die Wohnungen mit Heizung und Warmwasser ausgestattet und für jeden, der vorher ein WC auf der Etage und einen Kohleofen hatte ein wahrer Fortschrift. Die Platte war damals zeitgemäß und modern. Doch die Zeiten ändern sich. Viele ältere Gebäude in der Nähe zur Frankfurter Innenstadt wurden zwischenzeitlich modernisiert. Das Geschmacksempfinden hat sich ebenfalls geändert. Demzufolge ziehen diejenigen mit entsprechenden finanziellen Möglichkeiten weg und es bleiben diejenigen zurück,
    - denen das Wohnumfeld nicht wichtig ist,
    - die es sich nicht leisten können und
    - die nicht wegziehen wollen, da sie das halbe Leben dort verbracht haben


    Dadurch tritt eine soziale Segregation ein, die unter ungünstigen Umständen in einem "sozialen Brennpunkt" mündet, wobei die Übergänge fließend sind. In Frankfurt gibt es hierfür einige Beispiele: Frankfurter Berg, Bonames, Heisenrath, Siegmund Freud Straße in Eckenheim und eben Mainfeld. Jedoch nicht zu vergleichen mit den bekannten großflächigen Arealen in und um Paris (Banlieue) oder Berlin (Marzahn Hellersdorf).


    Viele Mieter sind hinsichtlich des Rückbaus sicherlich hin- und hergerissen. Natürlich wird der Rückbau und die Modernisierung dem Grunde nach befürwortet. Der Rückbau führt jedoch während der Bauarbeiten zu einer Belastung der Bewohner und Einschränkung der Lebensqualität. Dann folgt eine Verknappung von Wohnraum. Weiterhin ist mit einer Modernisierung eine Aufwertung und damit eine Steigerung der Attraktivität des Standortes verbunden, die über kurz oder lang einen Preisanstieg zur Folge haben dürfte. Letztendlich werden einige Mieter gezwungen sein umzuziehen. In andere - vermuttlich ebenso unattraktive - Wohngebiete bzw. in das Umland.

    Ich schließe mich Rohne an. Es gibt weitaus schlimmere Bauten, wobei der hintere Teil in der Marienstraße schon arg heruntergekommen wirkt. Wenn die derzeitige Bebauung keine ausreichenden Erträge zulässt bleibt eigentlich nur eine umfangreiche Sanierung oder ein Abriss mit anschließendem Neubau.


    Schön, dass es bei beiden Entwürfen einen Sockelbau gibt und das Hochhaus zurückgesetzt ist. Der Entwurf von Novotny sagt mir grundsätzlich mehr zu und fügt sich besser in die Umgebung ein (wenn man dies denn will).

    Schöne und detailreiche Bilder, CYFI.


    Aber bloß nicht überfahren lassen beim knipsen! ;)


    Danke auch an gizmo.


    Ich komme zwar auch jeden Tag am Turm vorbei, aber Bilder aus Richtung Opernplatz gibt es ja genug. Die Höhenanzeige wurde bei ca. 160 m abmontiert. Jetzt müsste eigentlich Schluss sein.


    Zum Glück hat man sich nicht für eine durchgehende Gebäudehülle ala IBC entschieden. Die vertikalen Einschnitte verfehlen ihre Wirkung nicht. Ein Gebäude dieser Größe nicht klotzig wirken zu lassen, sondern die Fassade aufzulockern, ist keine einfache Aufgabe. Hier ist es gelungen, jedoch ohne dass von einem filigranen Gebäude gesprochen werden kann.

    Ich kann auch nur mit dem Kopf schütteln. Als damals der Kaufhof dicht gemacht und verkauft wurde, hatte wohl niemand damit gerechnet, welche Odyssee die Bewohner und Kundschaft der Leipziger erwartet. Ein einziges Trauerspiel. Bis vor Kurzem konnte man im Erdgeschoss vereinzelt noch die Werbeschilder der damaligen Geschäfte finden.


    Die aktuelle Konstruktion erscheint auch recht wild. Wer bei Gelegenheit mal durch die Leipziger fährt, kann beispielsweise mal die Stützkonstruktion für den Dachbalken an der Nordöstlichen Ecke des Gebäudes begutachten (auf dem Bild der FAZ im Hintergrund mit etwas Mühe zu erkennen). Wenn der Rest auch so zusammengeschustert wurde, wird es wohl mit der Mietersuche noch etwas dauern. Die Nutzung wird vermutlich nicht zu einer Belebung der Leiziger Straße beitragen, was man von einem Gebäude im Zentrum einer Einkaufsstraße erwartet hätte. Schade.


    Wenigstens wird wohl nach einer Ewigkeit der Fußweg wieder ungehindert benutzbar sein. Ich frage mich, warum nicht die Stadt wenigstens in Bezug auf die jahrelange Sperrung des Fußweges das Baugeschehen hätte etwas forcieren können.

    Schöne Momentaufnahmen, Gizmo23.


    Ich komme auch jeden Tag zu Fuß am Opernturm vorbei und bleibe gerne etwas stehen, um das Geschehen auf mich wirken zu lassen. Insbesondere mit dem Sockelbau fügt sich das Ganze schön in die umgrenzende Bebauung ein ohne dass die Oper ihre Wirkung verliert.

    Austausch der Alufassade?! Wer hat sich denn das überlegt? Der Tower in seiner derzeitigen Form und Außengestaltung ist und bleibt einzigartig. Zeitlos und prägend für die Skyline. Für mich jedenfalls. Eine Umgestaltung der Fassade würde ich sehr bedauern. :nono:

    Schöne Bilder und schöner Vergleich.


    Bei vielen (bzw. den meisten) Neubaugebieten im Rhein-Main Gebiet erweckt es den Anschein, dass Besucher nicht sehr willkommen sind. Schmale Straßen und fest vergebene Parkplätze an die Bewohner ist ein Tribut an die zum Teil hohen Grundstückspreise.


    Negativ-Beispiele lassen sich auch in den individuell bebauten Vierteln auf dem Riedberg finden. Beispielsweise bekomme ich das Grauen, wenn ich Grundstücke sehe, die für Doppelhäuser vorgesehen sind und bei denen seit Jahren nur eine Hälfte des Doppelhauses steht. Das Ganze wirkt teilweise sehr surreal.

    Quartier!? Subjektiv verbinde ich den Begriff mit Kaserne, Notunterkunft o.ä. Das "Palais" macht es nicht besser. Auf jeden Fall hat doch Quartier mehr mit Wohngebäuden als mit Geschäftsbauten zu tun. Quartiere scheinen aber seit einiger Zeit in Mode gekommen zu sein.


    FFH4 war meines Erachtens die passendere Bezeichnung für das Ensemble. Schade.

    Wirklich ein sehr überschaubares Grundstück. Vom Fußweg bis zur Brücke dürften es nicht mehr als 20 Meter sein. Oder täusche ich mich?


    Wie Schmittchen schon schrieb dürfte ein Hotel wohl die einzig mögliche Nutzung für das Grundstück sein. Ein Bürogebäude an der Stelle wäre wohl schwer zu vermarkten. Aber ein Hotel in unmittelbarer Nähe zur Messe ist ein Selbstläufer. Selbst wenn die Züge durch die Lobby fahren würden. ;)

    Seit einigen Wochen ist die Baustelle bis in die Nacht hinein beleuchtet. Ich sehe es nur aus der Ferne und weiß nicht, inwieweit dort auch aktiv gearbeitet wird. Viele Wohngebäude gibt es ja angrenzend nicht, so dass durchaus eine Ausnahmegenehmigung für Nachtarbeit vorliegen könnte.

    Bin gestern auch wieder an der Baustelle vorbeigekommen. Schön zu sehen, wie der Turm wächst.


    Danke von meiner Seite für die fleißigen Bilderposter. Man muss sich verinnerlichen: Jedes Mal Bilder einer einmaligen und nicht reproduzierbaren Situation. Auch eine schöne Erinnerung, wenn der Turm mal ausgewachsen ist. :daumen:

    Ich war auch ein paar Wochen nicht vor Ort. Aber die bislang geposteten Bilder sind sehr vielversprechend.


    Noch einen Starbucks hätte ich auch nicht gebraucht. Aber auf den GEOX-Laden freue ich mich.


    Wie Ahligator schon schrieb, wirkt die Arkade mit dem optisch abgesetzten ersten Stock auf mich nicht ganz stimmig.


    Ansonsten sehr gelungen, wie ich finde.