Beiträge von Baukörper

    Was m.A.n. ein Kompromiss wäre, ist, wenn die unmittelbaren Ränder der Fläche (im Westen zwischen Flughafengebäude und S-Bahn, im Süden entlang der S-Bahn und im Norden, breiter, auf den sowieso schon zum Teil genutzten Areal zwischen Flughafengebäude und Friedhof Columbiadamm sowie schließlich im Osten entlang der Oderstraße bebaut würden. Dann aber z.T. höher und nicht mit so Retrogründerzeitblöcken.

    Damit könnte einerseits Wohnraum geschaffen werden, andererseits würde die Freifläche praktisch nicht beeinträchtigt. Die umliegende Infrastruktur reicht vermutlich auch aus und wenn nicht, passen Kita, Retail usw. in die Erdgeschosse.

    Ich bin schon enttäuscht, dass es hier wieder eine Verzögerung gibt. Andererseits, wenn nun mal gespart werden muss, ist es eine richtige Entscheidung, ein Projekt zu stoppen, das noch nicht in Bau ist. So besteht immerhin die Möglichkeit, wie von jered1993 angesprochen, die Fläche mittelfristig von privaten Investoren bebauen zu lassen und das in Anlehnung an den ursprünglich dort geplanten östlichen Abschluss des Band des Bundes.

    Jegliche Verknüpfung mit Zahlungen an die Ukraine, sind aber ganz übler Unfug. Die Ukraine hat diesen Krieg nicht begonnen und wenn ein Land Mitschuld an der momentanen Misere in Deutschland hat, dann ist das nur Russland mit seinem Despoten Putin.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich weiß jedoch nicht, warum Menschen, die sich für eine historische Rekonstruktion der Stadt einsetzen, stets in die Ecke der extremen Rechten gedrängt werden sollen. Dies ist nicht nur unwahr und antidemokratisch, sondern auch grob unfair.

    Sorry, aber ich hab es extra vorsichtig formuliert. Bei z.Zt. rund 17 Prozent Umfragezustimmung für die AFD in Berlin, wird auch hier der ein oder andere Anhänger dabei sein. Außerdem ist die Argumentationsline bei solchen Themen, ähnlich denen der AFD ("Früher war alles viel schöner..." und "die schweigende, nicht beachtete Mehrheit will aber genau das ...", usw...

    Architektur-Fan: Du bezweifelt doch etwa nicht, dass die Sanierung des Brunnens, positiv ist, nur weil damit nicht die Verlegung an den ehemaligen Standort verbunden ist, sondern diese am heutigen Ort stattflndet? Das wäre eine seltsame Einstellung.

    Die Diskussion wird sicherlich weitergehen, wobei mancher vielleicht hofft, ein irgendwann mal AFD-geführter Senat, würde das Thema nochmal anpacken. Ich glaube das nicht. Spätestens dann, wäre schnellstens für derartige Projekte kein Geld mehr da.

    Katzengold :

    Aber eine Mall als Verbindung zwischen U- und S-Bahnhof wäre schon interessant. Vielleicht ließe sich beides realisieren. Ein neues Gebäude, egal wie hoch und die Verlängerung der U-Bahn, die dieses dann umfährt.

    Die historische Bahnhofshalle wäre doch sowieso zu Schade für eine direkte Verlängerung, somit bleibt vielleicht die Möglichkeit, die U-Bahn irgendwann über die beiden parallel zum Bahnhof östlich gelegen Abstellgleise zu verlängern mit neuem, zum Teil über den S-Bahn Gleisen liegenden Hochbahnhof und die bisherige Halle nur für Verstärkerzüge z.B. bei Veranstaltungen, zu nutzen.

    Die allgegenwärtige KI gibt dazu eigentlich ganz gute Antworten.

    In der Bauphase vor allem Fachkräftemangel und Materialengpässe sowie Schlechtwetterperioden und, ganz interessant, bei den eh schon langen Planungsphasen, dass wohl nicht alles durchgeplant wird (aufgrund von fehlender Expertise bei den Bauherren auch nicht durchgeplant werden kann) und dann erst in der Bauphase geklärt werden muss.

    Interessanterweise werden auch strenge Antikorruptionsgesetze als Verzögerungsgrund genannt.

    jan85

    Aber Demut ist nun mal gar nicht das, was der Förderverein verkörpert, ganz im Gegenteil, man ist da schon sehr überzeugt von sich. Außerdem gäbe es das Museum vor Ort auch ohne rekonstruierte Fassaden, dann eben in einem modernen Neubau, umgekehrt aber nicht.

    Ich denke, der Förderverein ist kein reiner Förderverein sondern Interessenvertretung und auch Partei, die aktiv handelt. Das kommt m.A.n daher, da es im Grunde zwei Gebäude gibt, die ja auch beim Bau fast unabhängig voneinander errichtet wurden, ein inneres, das Museum und ein äußeres, die Fassade. Der Förderverein ist damit praktisch der Fürsprecher und auch Initiator für die Fassade und fühlt sich vielleicht auch als Besitzer. Verständlich somit, dass er nun nicht einfach klein beigibt.

    Sicherlich könnte man annehmen, dass dem Förderverein aufgrund seiner Leistung eine Räumlichkeit im Gebäude für eigene Zwecke zusteht.

    Allerdings ist dessen Auftrag abgeschlossen. Was jetzt geschieht ist, dass der Förderverein auf eigene Rechnung weiterarbeitet mit dem Ziel weitere Projekte im Gebäude zu verwirklichen. Jetzt gerade läuft eine Spendensammlung zur Finanzierung von Planungen für eine eventuelle zukünftige Rekonstruktion des Gigantentreppenhauses.

    Gleichzeitig hat der Verein auch schon mehrfach bekundet wie sehr er an weiteren Rekonstruktionen im Gebäude interessiert ist (nachlesbar vielfach im "Berliner Extrablatt") und das alles ohne Auftrag.

    Hinzu kommen dann noch die regelmäßigen abfälligen Äußerungen über Teile des Gebäudes (Dachrestaurant, Ostfassade).

    Ganz ehrlich, wenn ich jemanden beherbergen würde, der die Gelegenheit nutzt, um mir Teile meiner Räumlichkeiten abzunehmen, würde ich diesen auch schnellstmöglich vor die Tür setzen.

    Erst hab ich mich gefragt, wo denn 8 Kunst am Bau Objekte sein sollen, aber die Frage ließ sich ja schnell beantworten. Hier mal der Link:

    https://www.humboldtforum.org/de/programm/fe…t-am-bau-31300/

    Schon teilweise sehr abstrakt für meinen Geschmack, aber mit den Erläuterungen geht's dann. Aber den sprichwörtlichen Bogen von Pfeilen in Störchen, die aus Afrika nach Mitteleuropa kommen und nun mit einem Pfeil in der Außenwand des HF auf historische Missstände hindeuten soll ... na ja ... 🤔 den muss man m.A.n. nicht verstehen.

    Nach Styroporstuck kommt jetzt also Figurenschmuck. Auch aus Styropor?

    Was soll der da, an irgendeinem Gebäude, selbst wenn es ein Cafehaus wäre und kein Bürogebäude und wer sollte da figürlich dargestellt werden?

    Was mich auch bei Unter den Linden massiv stört, ist die schier unendliche Bauphase. Jetzt also nochmal drei Jahre, dann ist hoffentlich, 40 Jahre nach der Wiedervereinigung, endlich Mal eine Zeit lang Ruhe und dann kann vielleicht wirklich dort auch flaniert werden. Übrigens dann auch 90 Jahre nach dem Beginn des 2. Weltkriegs, d.h. die Zeit wo dort mal so richtig flaniert werden konnte ist auch schon ne ganze Weile her.

    Ich denke, dieses Thema wird hier völlig überbewertet. Die Straße erfüllt ihren Zweck auch ohne das dort Bürger von Cafehaus zu Cafehaus schlendern können.

    Es gibt halt keine lange Meile im Gesamten sondern drei Hotspots, den Pariser Platz, die Kreuzung mit der Friedrichstraße und das Forum Friedricianum, die dann aber ihren Zweck gut erfüllen.

    Euch fällt aber schon noch auf, dass die Hochhausprojekte alle unter RRG auf Touren kamen, zwar mit etlichen Diskussionen (das sieht man natürlich im rechten Parteienspektrum nicht so gerne 😉), aber immerhin ist da viel passiert.

    Klar, die Höhenbegrenzung auf 130 Meter war unnötig, aber so ist es nun mal, ist ja nicht so, dass es keine ideologischen Ansätze bei Schwarzen, Blauen oder Gelben gäbe (hust ...).

    Aber was hat das mit rückwärtsgewandt zu tun?

    Ja, es hätte höher sein können, es hätte niedriger sein können - auch ja, im Bezug auf die anderen als Pavillon ausgelegten Bauten an der KMA, aber da ist es ja nicht. M.A.n. hätte es von den Proportionen her zwei Stockwerke höher sein können, das kann aber auch an den Fotos liegen. Die gewählte Höhe hat vermutlich was mit der Verschattung des Gebäudes dahinter zu tun. Die unteren vier bis fünf Etagen dort, haben da jetzt schon Nachteile, wie auf vierten Bild von Johannes gut zu erkennen ist.

    Die Farbe ist hier im Forum immer ein Thema - wenn es grau ist, dann weil es grau ist - wenn es nicht grau ist, dann weil die Farbe auch nicht allen so richtig gefällt. Was will man da machen? Mir gefällt der Farbton.

    Die eher schematische Grafik zeigt nicht, dass sich in der Ansicht links vom geplanten Gebäude die Zufahrt in dem großen Innenhof befindet. Außerdem hat der Bastandsbau links davon an der Palisadenstr. an der Stirnseite Balkone, dass ein Anbau mit Durchfahrt nicht Zweckmäßig ist.

    Desweiteren ist die Kreuzung nicht rechtwinklig, weshalb auch die Gebäudeteile nicht rechtwinkelig zueinander stehen.

    Bestimmt hätte die Ecke auch geschlossen bebaut werden können aber ansonsten sind die "Mängel" eher dem Bestand geschuldet.

    Ich finde es nicht schön, aber eine akzeptable Lösung für die Lücke.

    Ja, aber wenn Stadtraum dort nur aus Straßen und Schienen besteht und ein, sich vielleicht entwickelnder Publikumsverkehr an dessen Rändern vorbeiquetschen muss, ist das auch nicht förderlich. Da finde ich die jetzige Lösung mit dem zurückversetzten HdS und dem kleinen Platz an der Kreuzung, der als Eingang zum dahinterliegenden Bereich dient tatsächlich besser.