Beiträge von John Dortmunder

    Verteiler- und U-Bahnebene | 16. Oktober 2026

    Die Stadtbahnanlage in aller Kürze und Würze: Hell, weiterhin freundlich, sauber und keine Graffiti. In keinster Weise ein Angstraum - Obdachlose und die Drogenszene ist weitestgehend aus dem Erscheinungsbild verschwunden. Einige wenige Deckenelemente fehlen nach wie vor, und eine der DB-Rolltreppen ist mal wieder außer Betrieb. Zudem habe ich heute zum allerersten Mal bewusst wahrgenommen, dass sich die Farben der Wandfliesen der südlichen Verteilerebene in den schmalen Farbbändern der nördlichen Verteiler- und U-Bahn-Ebene wiederfinden.

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    37sv2ofp.jpgFotos: eigene Aufnahmen

    Von-der-Berken-Straße 1 (Feldstr. 81) | 16. Oktober 2026

    Ich bin heute zufällig an der Baustelle vorbeigefahren. Dabei ist mir zunächst der Obendreher aufgefallen sowie anschließend eine Baugrube, die mir für ein Wohnhaus mit lediglich 14 Wohnungen überdimensioniert zu sein scheint. Und tatsächlich - es gibt zwei Baustellenschilder: Eins für Haus A und das andere für Haus B. Beide mit je 14 Wohnungen.

    Bild: https://s1.directupload.eu/images/user/261016/8hvlvut7.jpg Bild: https://s1.directupload.eu/images/user/261016/np5acqz3.jpg

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    9xhvy243.jpgFotos: eigene Aufnahmen

    Fluggastzahlen Q3 2026

    Die Flughafen GmbH hat die Passagierzahlen zum dritten Quartal 2026 veröffentlicht. Insgesamt nutzten in den Monaten Juli, August und September rund 1,01 Millionen Passagiere den Flughafen. Auf das Jahr hochgerechnet wurden somit 2.62 Millionen Fluggäste in DTM abgefertigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum - gleichzeitig hat sich das Wachstum aber weiter abgeschwächt.

    Neben der Entwicklung des Passagieraufkommens arbeitet der Flughafen intensiv am Ausbau des Streckennetzes. So kamen in 2026 bereits acht neue Ziele hinzu. Dazu zählen mit Mailand, Palermo und London bedeutende europäische Städte, die das Angebot weiter diversifizieren. Mit Rom folgt ab dem 25. Oktober eine weitere, international bedeutsame Destination.

    Kreuzviertel - Lindemannstraße 78-80

    Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum denkmalgeschützten Gebäudeensemble der ehemaligen Pädagogischen Akademie, heutiger Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund, wird die Planung des Neubaus mit 165 Wohnungen eng mit der Bauaufsicht, der Denkmalbehörde und dem Gestaltungsbeirat abgestimmt. Unmittelbar an den Neubau grenzt dabei nicht das eigentliche Hochschulgebäude, sondern das 1929/30 nach Plänen von Paul Fehmer errichtete Direktorenhaus. Also ein triftiger Grund mehr, auf eine architektonisch qualitätvolle Umsetzung zu bestehen.

    Danke für die Zusammenfassung des aktuellen Stands und der bekannten Herausforderungen, urbanerPixelklicker. Letztere werden im weiteren Planungsverlauf ja noch eingehend erörtert und dementsprechend berücksichtigt.

    Bezüglich den Bäumen: Ganz so baumarm sind weder die Kampstraße, der Reinoldikirchplatz noch der Petrikirchplatz, der ebenfalls umgestaltet wird. Anders als in den Fritschi-Planungen vorgesehen, sollen alle vorhandenen Bäume jedoch nun grundsätzlich erhalten bleiben; und im Zuge der bereits gestarteten Erneuerung des Kanalnetzes, werden die exakten Verläufe vorhandener Leitungen ermittelt und - wo erforderlich - entsprechende Anpassungen vorgenommen. Dadurch erhalten die Planer frühzeitig eine hohe Transparenz, an welchen Stellen zusätzliche Bäume gepflanzt werden können und wo eben nicht.

    Was die Neubauten am Petrikirchplatz betrifft, gebe ich dir recht - sie stellen keinen architektonischen Mehrwert dar. Die Neugestaltung des Petrikirchplatzes, das Neubauvorhaben der Sparkasse, die Neupositionierung der ehemaligen Kaufhof-/Saturn-Immobilie sowie der Umbau des Westenhellweg 67 müssen daher sitzen und dürfen den unbefriedigenden Ist-Zustand nicht dauerhaft zementieren.

    Robert-Koch-Straße 65

    In einem Innenhof, auf dem Grundstück einer ehemaligen Schreinerei, entsteht derzeit ein Gebäude, das Arbeiten und Wohnen miteinander verbinden soll. Geplant sind ein Kunstatelier, ein Architekturbüro sowie eine Wohneinheit.

    5dmvrjw7.jpgVisualisierung: Roettger Architekten

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    ^^ Dass das Westfalenstadion/Signal Iduna Park nur über Eingangsbereiche an der Nord- und Südseite verfügt, ist nicht komplett falsch aber auch nicht komplett richtig, da das Gros der gut 5.000 Hospitality-Plätze bereits schon jetzt über die Westtribüne erschlossen werden. Aber ja, für ein Stadion mit einem Fassungsvermögen von 81.365 Plätzen ist das natürlich ein Tropfen auf dem heißen Stein.

    Das Überdeckeln des Parkplatzes stelle ich mir spannend vor. Damit der Vorplatz an der Strobelallee beziehungsweise die nördlichen Zugänge spürbar entlastest werden, müsste man die Zugänge zwischen Nord- und Westtribüne auf die Westseite verlegen. Die Überdecklung dürfte dann auf Höhe Fanwelt/Nordwestecke anschließen. Auch möglich wäre eine Überdecklung die westlich der Fanwelt ansetzt und dann über eine Art Stegkonstruktion/Brückenbauwerke fortgeführt wird. Für den Neubau des Borusseums böte sich ebenfalls der Standort Parkplatz Luftbad an. Auf den freiwerdenden Flächen in der Nordostecke könnten dann weitere Hospitality-Bereiche oder gar zusätzliche Logen untergebracht werden.

    Full House am DTM2

    Folgt nach der bereits feststehenden Terminalerweiterung West bald auch eine Vorfelderweiterung Ost? Zehnmal WizzAir-Lila auf einem Foto ist mir persönlich zwar ein bisschen zu viel des Guten - dennoch schön, dass es auf dem Vorfeld so langsam aber sicher zu eng wird.

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    IGA-Zukunftsgarten - Baustellenfest am 10. Oktober

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger können am 10. Oktober, von 14:00 bis 19:00 Uhr, einen kostenlosen Blick auf den entstehende Zukunftsgarten Dortmund werfen. Von 14:00 bis 17:00 Uhr werden stündlich Baustellenführungen angeboten. Die Touren starten am IGA Zugang am Kokereipark Hansa. Dabei geht es um das, was bereits entstanden ist und bis zur Eröffnung im April 2027 noch realisiert wird. In dem dazugehörigen Artikel des WIR Stadtmagazins findet sich zudem ein aktuelles Foto der begehbaren Kletter- und Erlebnisskulptur Wolke, die als eines der weithin sichtbaren Wahrzeichen der IGA 2027 konzipiert wurde.

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    Der Dortmunder Büromarkt steht weiterhin vor Herausforderungen, präsentiert sich aber verhältnismäßig robust. So ist das Erreichen eines Flächenumsatzes auf dem Niveau des langjährigen Durchschnitts von rund 100.000 Quadratmetern ambitioniert, stellt aber dennoch ein erreichbares Ziel dar. Die dazugehörige Pressemitteilung der BNP Paribas Real Estate in Gänze:

    At a Glance | Dortmund | Q3 2026

    AUCH OHNE GROSSDEALS - DURCHSCHNITT FAST ERREICHT

    Nach zwei dynamischeren Jahren erzielt der Dortmunder Büromarkt aktuell ein eher durchschnittliches Ergebnis. Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 64.000 m² und damit deutlich weniger als im Vorjahr umgesetzt (-27 %). Das weiterhin anspruchsvolle konjunkturelle Umfeld sowie anhaltende geopolitische Risiken wirken sich dabei insbesondere auf großflächige Anmietungsentscheidungen aus. So wurde bislang noch kein Vertrag über 10.000 m² abgeschlossen.

    Dass der 10-jährige Durchschnitt von 68.000 m² dennoch nur leicht verfehlt wurde, unterstreicht die insgesamt stabile Nachfragebasis. Bemerkenswert ist hierbei der hohe Anteil von 24 % (rund 15.000 m²), der auf Abschlüsse zwischen 2.000 und 5.000 m² entfällt. Weitere 19 % werden im Segment ab 5.000 m² verzeichnet. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang insbesondere die Anmietungen des Jobcenters Dortmund über 6.300 m² in der City sowie von Amazon über 5.500 m² im übrigen Stadtgebiet. Diese Verträge stellen zugleich die bis dato größten im laufenden Jahr dar.

    Mit aktuell 23 €/m² erreicht die Spitzenmiete in den besten Citylagen weiterhin einen Höchstwert. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von rund 2 %. Die Durchschnittsmiete liegt gegenwärtig bei 13,30 €/m², was einem Rückgang von gut 8 % seit Jahresbeginn entspricht.

    AKTUELLE BRANCHENVERTEILUNG VON DEN BISHER GRÖSSTEN ABSCHLÜSSEN BEEINFLUSST

    Die größeren Mietvertragsabschlüsse des laufenden Jahres prägen die Branchenverteilung des Flächenumsatzes maßgeblich. Mit einem Anteil von rund 35 % führt die öffentliche Verwaltung das Ranking an. Entscheidend hierzu beigetragen hat unter anderem die bereits genannte Anmietung des Jobcenters Dortmund. Auf Rang zwei folgen die Handelsunter-nehmen mit 18 %, wozu insbesondere der Mietvertrag von Amazon beigetragen hat. Auch die sonstigen Dienstleistungen, in der unter anderem Energiedienstleister und private Bildungsträger zusammengefasst werden, erreicht mit 11 % einen zweistelligen Wert. Dies unterstreicht die insgesamt breit diversifizierte Nachfragebasis des Dortmunder Büromarktes.

    Das Leerstandsvolumen ist innerhalb der vergangenen zwölf Monate leicht gestiegen und beläuft sich inzwischen auf rund 151.000 m². Von den vakanten Flächen entfallen lediglich 17 % auf solche mit hochwertigen Ausstattungsqualitäten. Mit 4,7 % bewegt sich die Leerstandsrate im bundesweiten Vergleich weiterhin auf einem relativ niedrigen Niveau.

    Auch die Bautätigkeit fällt aktuell überschaubar aus. Ende September 2026 befanden sich lediglich rund 21.000 m² Bürofläche in der Realisierung. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem deutlichen Rückgang um 49 %. Gleichzeitig liegt die Vorvermiet-ungsquote bei hohen 67 %, sodass dem Markt lediglich noch rund 7.000 m² kurzfristig verfügbare Flächen aus laufenden Projektentwicklungen zur Verfügung stehen.

    PERSPEKTIVEN

    Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen präsentiert sich der Dortmunder Büromarkt Ende September 2026 relativ robust. Der Flächenumsatz bewegt sich zwar im Bereich des langjährigen Durchschnitts, allerdings fehlen bislang großvolumige Mietvertragsabschlüsse jenseits der 10.000-m²-Marke, die üblicherweise einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtergebnis leisten.

    Darüber hinaus wurde das Vermietungsgeschehen von der schwachen konjunkturellen Entwicklung sowie anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten gebremst. Die jüngsten Konjunkturprognosen zeichnen jedoch bereits ein wieder positiveres Bild. So haben einige der großen deutschen Wirtschaftsinstitute ihre BIP-Wachstumsprognose für 2026 zuletzt mehr als verdoppelt. Sollte sich das wirtschaftliche Umfeld in den kommenden drei Monaten aufhellen, ist mit einer zunehmenden Flächennachfrage zu rechnen. Vor diesem Hintergrund erscheint ein solides Jahresend-ergebnis durchaus realistisch. Ein Flächenumsatz auf dem Niveau des langjährigen Durchschnitts von rund 100.000 m² bleibt zwar ambitioniert, stellt jedoch ein durchaus erreichbares Ziel dar.

    Auf der Angebotsseite sind im Schlussquartal keine wesentlichen Veränderungen zu erwarten. Gleichzeitig dürfte die Knappheit moderner und hochwertig ausgestatteter Büroflächen bestehen bleiben. Kurzfristig ist keine spürbare Entlastung durch zusätzliche Fertigstellungen absehbar. Vor dem Hintergrund des begrenzten Angebots spricht daher vieles für weiter steigende Spitzenmieten.

    Hansaplatz - Hansa Carré

    Ebenfalls vor der Fertigstellung steht die Dependance der seit kurzem exzellenten Technischen Universität Dortmund: Die TU wird ihre Pforten in der zum Dreier Portfolio gehörenden Immobilie erstmals am 25. Januar öffnen. Bereits zum 19. November, also pünktlich zum Beginn der Weihnachtsmarktes, wird das Baugerüst abgebaut. Auf 5.000 Quadratmetern entstehen Arbeitsplätze für Studierende, Büros und Veranstaltungsräume für Seminare und Vorträge, das Schülerlabor der TU, ein Saal für das Orchester- und Musikensemble der Hochschule nebst Probenräumen sowie im zweiten Obergeschoss ein Café mit Panoramablick auf den Hansaplatz. (Quelle)

    teiiutkn.jpgHansa Carré, 2010 | Fotograf: Mbdortmund | Wikimedia Commons - the free media repository

    Sanierung Hansahaus

    Im 50 Meter hohen Hansahaus sollte bekanntlich eines der größten Hotels der Stadt entstehen. Die Pläne wurden allerdings seitens des Eigentümers Aroundtown nicht weiterverfolgt. Stattdessen hat die Sparkasse Dortmund das Erdgeschoss sowie die darüberlegenden Stockwerke für eine rund 2.000 Quadratmeter große Flagship-Filiale angemietet. Hier soll auch nach dem Neubau der Hauptsparkasse das Privatkundengeschäft dauerhaft angesiedelt werden.

    Zudem entstehen 134, rund 24 Quadratmeter große Serviced Apartments, die jeweils über eine Kochnische, ein Doppelbett und ein eigenes Bad verfügen. Zusätzlich sind eine Lounge, ein Co-Working-Bereich und ein Kiosk geplant. Nach aktuellem Stand sollen sind Apartments Ende 2026 bezugsfertig sein. Wer der künftige Betreiber ist, wird Aroundtown zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. (Quelle)

    Kongresszentrum, Messehallen Süd & Messehalle 4

    Direkt eingebundenes, hochauflösendes Bildmaterial zu den aktuellen Baumaßnahmen der Messegesellschaft fehlt hier noch. Dieses verdeutlicht nochmal schön - zumindest für mich - dass der Eingang Süd sowie das Kongresszentrum Toppotential haben, während die aufgeständerten Messehallen Süd selbst sowie der östliche Teilbereich, hier insbesondere die anspruchslos gestaltete Rampe, eher floppen könnten.

    Bild: https://s1.directupload.eu/images/user/261004/j6m7vjql.jpg Bild: https://s1.directupload.eu/images/user/261004/llxk73ar.jpg Bild: https://s1.directupload.eu/images/user/261004/4kohbehp.jpg Bild: https://s1.directupload.eu/images/user/261004/a56ajvfp.jpg Bild: https://s1.directupload.eu/images/user/261004/rz29sv7o.jpg
    Visualisierungen: heinlewischer Partnerschaft freier Architekten mbB

    Und noch etwas möchte ich unbedingt mal loswerden. Es macht den Anschein, dass die Messehalle 4 langfristig abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden könnte. Dabei handelt es sich um ein architektonisches Kleinod und herausragendes Ingenieurbauwerk der 1950er Jahre - siehe die 80 mal 110 Meter große Hängedachkonstruktion - das statt Abriss, zwingend unter Denkmalschutz gestellt werden muss. Die weitere Entwicklung sollte man daher genau im Auge behalten.

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    Foto: eigene Aufnahme

    Bauvorbescheid erteilt, Stadt wartet auf Bauantrag

    Es könnte tatsächlich sein, dass LINIM dat Dingen jetzt durchzieht. Die Ruhr Nachrichten berichtet nämlich heute, dass der Bauvorbescheid bereits erteilt wurde. Laut LINIM dienen die aktuellen Arbeiten insbesondere der Baustelleneinrichtung sowie der Vorbereitung der anstehenden Rückbauarbeiten. Im Juni, war ganz klar nicht davon auszugehen, dass die Bagger noch in diesem Jahr anrollen werden. Ein weiteres Indiz dafür, dass es nun Schlag auf Schlag gehen könnte: Die Stadt hat die Sperrung der angrenzenden Parkflächen sowie Geh- und Radwege "erst einmal" für die nächsten 12 Monate genehmigt.

    Baubeginn nicht vor Ende 2028

    Tja, so schnell wie an dieser Stelle von mir erhofft, werden die Arbeiten dann doch nicht starten. BOGL hat zwar inzwischen den Auftrag erhalten, den Entwurf weiter auszuarbeiten, die Finanzierung ist aber noch nicht gesichert. Damit schnell Klarheit herrscht, wird die Stadt im nächsten Jahr einen Förderantrag für den Umbau der Kampstraße als Leitprojekt stellen. 2028 sollte dann feststehen, ob Fördermittel fließen. - Gerade mit Blick auf Klimaresilienz sowie der Förderung des Rad- und Fußverkehrs, dürfte der Bewilligung der Gelder aber eigentlich nichts im Wege stehen. Alles andere wäre doch absurd. - Wenn der Rat auf dieser Basis den Baubeschluss fasst, wäre ein Baubeginn für Ende 2028 oder im Jahr 2029 denkbar.

    Spannend wird auch, ob und wie der geplante Radweg mit seinen Querungen für Fußgänger mit dem deutschen Verkehrsrecht in Einklang zu bringen ist. Sicher verschwinden wird jetzt übrigens auch der östlich der Reinoldikirche gelegene Pavillon. Sowohl der westliche als auch der östliche Pavillon gehören der Evangelischen Kirche, stehen aber auf städtischem Grund. Das Erbbaurecht läuft Anfang 2028 aus. Zudem sieht BOGL einen Wasserspiegel für den bereits vor Jahren umgebauten Platz von Leeds vor. Derweil gibt es auch von den Bürgerinnen und Bürgern viel Lob für den Siegerentwurf. (Quelle)

    Nordstadt: Neubau Nordmarkt-Grundschule

    Die Baumaßnahme umfasst ein neues Schulgebäude, eine Sporthalle und eine Kita mit einer Bruttogrundfläche von insgesamt 11.800 Quadratmetern. Aufgrund des engen, innerstädtischen Grundstücks liegt die Sporthalle im Untergeschoss (!). Darüber entsteht ein mehrstufiger Schulhof, der in verschiedenen Nutzungsbereiche eingeteilt ost. Die Kita wird als eigener Baukörper im Süden des Grundstücks realisiert. Alle drei Gebäude werden in Holzbauweise geplant.

    5k4get25.jpgVisualisierung: https://www.k2o-architekten.de/kopie-von-troi…gratives-wohnen

    Südliche Speicherstraße - Hafenforum

    Wenig überraschend in das Projekt Hafenforum gescheitert - zumindest mit Investor Landmarken AG. Die Stadt hat nach sechs Jahre die Reißleine gezogen und die Zusammenarbeit beendet. Die Entwicklung soll nun mit einem neuen Partner vorangetrieben werden. Die Stadt muss Landmarken gut 1,015 Millionen Euro für den bisher entstandenen Aufwand erstatten. Im Gegenzug werden die erstellten Pläne und Gutachten an die Stadt übergeben. Diese können von einem neuen Investor genutzt werden. Ein neues Interessenbekundungsverfahren könnte im ersten Quartal 2027 starten. (Quelle)

    Speicherstraße 48-50

    Bin über einen weiteren Entwurf zur Speicherstraße 48-50 gestolpert. Könnte sich möglicherweise um einen Alternativvorschlag vom Wettbewerbssieger Samu Architektur handeln. In Summe finde ich den siegreichen/finalen (?) Wettbewerbsbeitrag, siehe hier und dort, zwar fescher, die Klinkerfassade des zweistöckigen Anbaus ist aber schon Hingucker.

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    Neue weiterführenden Schulstandorte

    Die Stadt plant derzeit den Bau von drei neuen, weiterführenden Schulstandorten für insgesamt 415 Millionen Euro. So soll in Brackel ein neues, bis zu sechszügiges Gymnasium entstehen und in Eving eine neue Gesamtschule. Alleine für diese beiden Projekte wird die Stadt rund 264 Millionen Euro in die Hand nehmen. Am weitesten gediehen sind jedoch die Pläne für eine Gesamtschule im Dortmunder Süden. Hier wird in Hacheney bereits das Gelände der früheren Erstaufnahmeeinrichtung vorbereitet. Der in holz-hybrider Bauweise konzipierte Neubau soll in mehreren Bauabschnitten realisiert und bis zum Schuljahr 2033/34 fertiggestellt sein. (Quelle)

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    rya25zh4.jpgVisualisierungen: Kresings und Kleusberg