Ahhh … … … , der Hornochse mäht schon wieder.
Wurde auch Zeit. Der Rasen wurde seit mindestens 8 Tagen nicht geschnitten und überschreitet das in Wimbledon zulässige Maß um mehr als 4 Millimeter! Krieg den Wildbienen und den Schmetterlingen!
Ahhh … … … , der Hornochse mäht schon wieder.
Wurde auch Zeit. Der Rasen wurde seit mindestens 8 Tagen nicht geschnitten und überschreitet das in Wimbledon zulässige Maß um mehr als 4 Millimeter! Krieg den Wildbienen und den Schmetterlingen!
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Zu guter Letzt ist ja auch noch bis Oktober die Ringbrücke über die Dachauer Straße nur einspurig befahrbar...
Von wegen Letzt. Die A995 ist im Juli auch wochenlang dicht.
Neuried liegt strenggenommen im Landkreis München und nicht mehr in dem im Threadtitel genannten Stadtbezirk - gefühlt ist zumindest aber der Ortsteil bis einschließlich der Anna-Sigmund-Straße und der Marie-Deubler-Straße mit Fürstenried-West zusammengewachsen. Die Stadtgrenze zu München liegt in der Buchendorferstraße c.a. 300 Meter weiter östlich.
Daher poste ich das hier und nicht in Sonstige Projekte außerhalb des Stadtgebiets / Aktuelles
Ried Lab
Mit diesem letzten freien Baufeld wäre die Umgestaltung des Grundstücks, auf dem bis vor wenigen Jahren ein vom Unternehmen "Hettlage" genutztes (auch einst gebautes?) einsames Bürogebäude stand.
Bildquelle: https://www.terrafinanz.de/riedlab-neuried
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Wir liegen da gar nicht weit auseinander.
Zunächst einmal danke ich für die ausführliche und sachliche Antwort.
ich denke auch, daß wir nicht weit aiseinanderliegen.
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Ins Gewicht fällt nicht das Material, sondern die Arbeitszeit. Mit einem "hier und da" ist es leider nicht getan, wenn man jedes Jahr erneut eine farbenreiche Blütenpracht haben will. Der natürliche Zustand bedeutet: Dominante Arten verdrängen schwächere - und das ziemlich schnell. Was im geschützten Blumenkübel auf dem Balkon passiert ist das eine, was in der "freien Natur" geschieht das andere.Ich kann nur von meiner Erfahrung sprechen. Seit gut 15 Jahren versuche ich mich daran und ich kann ohne zu zögern sagen, dass wirklich artenreiche Wiesen und Beete eine saumäßige Arbeit machen. Wenn ich es schleifen lasse blüht mit der Zeit nur noch wenig bzw. nur noch das was sich eigentlich nicht vermehren soll. Dazu gehören auch eingeschleppte, sehr invasive Arten, die die heimische Flora verdrängen und die man nur schwer wieder los wird, wenn sie sich einmal angesiedelt haben.
Weiter unten postest Du Beispiele von Wiesen die sich - weitgehend - selbst überlassen werden - zumindest innerhalb der Mäh-Intervalle. Das scheint doch ohne großen Aufwand zu funktionieren?
Direkt hinter meinem Haus ist ein langgezogener Blühstreifen. Dort wurde seit Anfang April nicht mehr gemäht. Den ganzen Mai über war dort ein gelbes Blütenmeer - das ist dort so jedes Jahr. Demnächst wird dort wohl gemäht werden - aber das ist ok, denn besonders im Mai wird die Blühwiese ja gebraucht von Insekten und anderem Getier.
Am Feldmochinger Bahnhof - dort wo bald das "Lange Land" bebaut wird - ist ein Abschnitt so groß wie ein Handballfeld auf dem seit bald 30 Jahren keine Hand angelegt wird. Dort ist dichtes Buschwerk und junge Bäume und - augenscheinlich - Artenvielfalt.
Und wenn dominante Arten schwächere verdrängen, dann ist das eben der Lauf der Natur - Gegen invasive "toxische" Arten muss man natürlich vorgehen.
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Hat er denn wirklich einen schlechten Ruf? Ich kenne jetzt niemanden, der die Natur als "wuchernden Feind" benennen würde. Ich denke, diejenigen mit grünem Daumen sehen, dass "Natur" Arbeit macht. Sie sehen, dass Wildwuchs die eigenen Bemühungen, bestimmte Pflanzen zu kultivieren, zu Nichte machen kann. Insbesondere, wenn dir das gefräßige Unkraut vom Nachbarn die eigenen Pflanzen überwuchert und diese dauerhaft verdrängt, kann das schonmal in Zorn überschlagen)
Was genau ist "Un-Kraut"? Ist nicht "Wildkraut" der passendere Begriff.
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Plakativ ausgedrückt: Fassadenbegrünung ist auch extrem teuer und rechnet sich in vielen Fällen finanziell nicht. Dennoch wird sie immer häufiger realisiert. Da sind Maßnahmen wie eine Blühwiese noch das untere Ende der Fahnenstange. Zumal gerade die Mieten bei Büros deutlich höher liegen, sodass solche Nebenkosten kaum ins Gewicht fallen. Aber man kann damit werben und im Idealfall sogar den ökologischen Fußabdruck reduzieren, was wiederum bei der Kreditvergabe vorteilhaft sein kann. Büromieter achten zunehmend auf die ökologische Ausstattung eines Gebäudes und setzen gewisse Standards voraus (gerade Aktiengesellschaften). Bei Hines geht das z.B. soweit, dass man Fernwärme nur nutzt, wenn diese zu 100 % aus Ökostrom gewonnen wird.
Ineressant - das hatte ich nicht bedacht.
Alles anzeigenIm Prinzip wird das auf öffentlichen Grünanlagen bereits so gehandhabt. 2021 hatte ich Bilder von ein paar verschiedenen Grünflächen gemacht, die denke ich ganz gut die Unterschiede aufzeigen:
Normaler Rasen zum Spielen und Herumliegen, auf der anderen Seite eine bewusst angelegte "wilde" Wiese mit einer Menge Schafgarbe:
Im hinteren Teil des Parks findet sich dann eine sich selbst überlassene Wiese, die nur maximal 1-2x pro Jahr gemäht wird. Auch ein wertvolles Biotop gibt es im Park.
Straßenbegleitgrün in Bogenhausen. Wild in der Mitte, ordentlich begrenzt an den Rändern.
Private Grünanlage in Englschalking, kurz zuvor fertiggestellt. Leider seit einiger Zeit nicht mehr so schön wie auf diesem Foto. Aber noch vor 10 Jahren wäre hier vermutlich nur eine Hainbuchenhecke hingekommen.
Streuobstwiese mit unterschiedlichen Mähintervallen:
Du hast auch hier Recht: Die Stadt hat in dieser Hinsicht in den letzten Jahrzehnten bedeutende Fortschritte gemacht. Über den Daumen gepeilt hat die Stadt aber nach meinem subjektiven Eindruck (ich bewege mich zwar wirklich viel in der Stadt aber der EIndruck kann naturgemäß nur subjektiv sein) erst weniger als 50% des Potentials ausgeschöpft.
Sowohl in den öffentlichen Parks als auch beim "Straßenbegleitgrün" geht noch wesentlich mehr ohne die Lebensqualität der Parkbesucher und/oder die Verkehrssicherheit zu beinträchtigen.
Sehr viel weniger ist bei privaten oder staatlichen/kommunalen Grundstücksbesitzer geschehen. In meiner Wohnanlage zum Beispiel wird der Rasen pedantisch teilweise alle 2 Wochen gemäht bis in den letzten Winkel. So etwas sehe ich leider in allen Stadtteilen.
Ist bei den von dir aufgeführten Beispielen viel Pflege nötig? Wuchern dort invasive Pflanzen und Stadtgärtner kämpfen jahrein/jahraus dagegen oder läuft es dort mit wenig Aufwand?
Ich will die Problematik mit wuchernden invasiven ökologisch-toxischen Arten gar nicht bestreiten - ich denke nur, daß dies kein guter Grund zum Kahlmähen ist.
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Es ging mir um die horizontale Lücke ab dem 3. OG zwischen den beiden Gebäuden. Die Traufhöhe ist in diesem Bereich der Schwanthalerstraße doch sehr variabel. Die Traufe des Neubaus dürfte zur Straßenseite annähernd identisch mit der des Bestands sein.
Ich meine auch die Lücke - ich sehe diese Lücke sehr positiv.
Und ich meine nicht, daß die Traufhöhe in jenem Bereich sehr variabel ist. Sehr würde bedeuten, daß sie zum Beispiel zwischen 10 und 50 Metern läge
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Traufhöhen sind in europäischen Innenstädten mit Altbaubestand glücklicherweise keineswegs uniform. Monotonie identischer Traufhöhen gibt es in München überall dort, wo in den frühen Nachkriegsjahren großflächig abgerissen und, modernen Vorstellungen nacheifernd, neu gebaut wurde. Die Sonnenstraße ist dafür das Paradebeispiel. Schon in der dahinter liegenden, historisch gewachsenen Kreuzstraße gibt es so gut wie keine zwei benachbarten Gebäude mit selber Traufhöhe, das setzt sich in der Altstadt, aber auch in guten Teilen der übrigen inneren Bezirke so fort.
Ich finde die oberen Gebäudekanten in europäischen Städten, die gründerzeitlich geprägt sind (München, Budapest, Berlin, Paris etc) schon ziemlich einheitlich. Da sehen Städte mit einem mehr mittelalterlichen Stadtbild schon sehr viel besser aus - zum Beispiel Regensburg.
Aber du hast in dem Punkt recht, daß die einheitliche Traufhöhe dort am stärksten ausgeprägt ist, wo die Nachkriegsbebauung voherrscht: westliche Schellingstraße, Augustenstraße und manche andere.
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Wenn ich an uniformen Städtebau denke, kommen mir vielmehr die amerikanischen Städte in den Sinn. Abseits der flächenmäßig vglw. kleinen Zentren der Metropolen, in denen es ein paar Hochhäuser gibt, passiert außer hunderten Quadratkilometern (gleichgearteter) EFH und überbreiter Straßen nicht viel.
Über amerikanische Städte - insbesondere westlich der Apalachen - muss man nicht lange reden: Die sind ästhetisch und von der Lebensqualität her (nichts geht ohne Auto - man kann nicht einmal gemütlich zum Bäcker spazieren und einen Kakao trinken) eine Vollkatastrophe.
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Unabhängig vom dt. Baurecht sehe ich folgendes Problem: Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude verkaufen ihre Rechte zwingend an benachbarte Eigentümer nicht-denkmalgeschützter Gebäude.
Ich stimme zu: Daher sehe ich die von mir herbeiphantasierte Regelung auch nicht in gut erhaltenen Altbauvierteln oder nahe an sensiblen Bereichen wie der Altstadt oder Dorfkernen, sondern eben in den von der Nachkriegsbauwut verunstalteten Straßen und Vierteln oder in Neubauvierteln wie Neufreymann oder Freiham, Messetadt usw.
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Erstere werden entstellt, aber mehr Durchblicke und Licht gibt's damit nicht. In meinen Augen funktioniert sowas eher schlecht als recht: Die kommunale Planungshoheit weicht der Kaufkraft kapitalstarker Investoren, Grundstücksspekulation erhält weiteren Anreiz und lebenswerter wird eine Umgebung für Anwohner dadurch auch nicht.
Ich habe nichts gegen höhere und niedrigere Gebäude nebeneinander, aber das sollte über gute städtebauliche Planung und Abwägung verschiedener Interessen realisiert werden, nicht auf Basis von "wer kauft wem was ab". Demokratischer ist ersteres, nicht letzteres.
Das sehe ich anders. Die kommunale Planungshoheit ist eher ein Garant für Mittelmäßigkeit und Langeweile. Natürlich will ich auch absurde Auswüchse vermeiden: Etwa, daß ein Investor die Rechte einen ganzen Straßenzuges aufkauft und dann einen einsamen Vierkantbolzen hinstellt. Dies kann man durch sinnvolle Rahmenbedingungen eingrenzen: etwa eine Maximum von etwa 10 Geschossen über dem Erdgeschoss in der Schwanthalerstraße.
Ansonsten gilt - frei nach Willi Brandt - folgendes geniale Motto: Etwas mehr Chaos wagen! Etwas mehr Kapitalismus wagen!
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Es wäre zumindest mir neu, dass zu viel Schatten ein Problem in der Schwanthalerstraße wäre. Ein Gebäude mit 10 Geschossen erzeugt mehr Schatten als ein 3-geschossiges ggü. einem fünfgeschossigen einspart. Vielleicht meinst du ja mit Durchblicken etwas anderes als ich, aber für mein Verständnis ergeben sich jetzt keine, wenn man von einem 3-geschossigen auf ein daneben liegendes, höheres blickt.
Die Südseite der Schwanthalestraße liegt praktisch immer im Schatten. In den langen Wintermonaten ist das nicht schön.
Ein Hochhaus mit 12 Etagen erzeugt einen längeren Schatten als eine Front mit 3 4-Etagen Gebäuden - welche einen breiten Schatten entlang des gesamten Gehweges bewirkt - und dort den ganzen Tag verbleibt. Der schlankere Schatten des Hochhauses draut auch nicht den ganzen Tag über einer Stelle sondern er weicht im laufe etwa einer Stunde wieder der Sonne. Dafür kann rechts und links von dem Hochhaus mehr Sonne durchscheinen. Man geht abwechselnd durch Licht und Schatten. Hier und da würde sogar vielleicht einen kleine - ungeplante - Piazetta entstehen können.
Dies würde sich in der westlichen Schellingstraße oder der Augustenstraße schon ganz gut machen.
Ich stell mir vor, daß zB im Februar in der Bayerstraße, der Schwanthalestraße, oder der Landwehstraße nicht mehr nur der finstere Schatten eines bisweilen düsteren Canyons erlebbar ist, sondern Abwechslung: Licht und Schatten, Durchblicke auf die Paulskirche oder das neue Hochhaus am HBF.
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Für sich genommen ist der Entwurf nicht schlecht. Aber: Warum verschlankt sich die Form schon ab dem 3. OG? Der heutige Bestand besitzt seine Traufe ganz normal im 6. OG.
Ich frage mich, warum sich der Investor dazu entschlossen hat. Schließlich reduziert sich durch die verringerte Grundfläche und wegen der Schrägen die vermietbaren Quadratmeter. Sind Investoren nicht an Gewinnmaximierung interessiert?
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Durch die sehr früh zurückweichende Form entsteht nun eine seltsam große Lücke zwischen den Nachbarn, die das Straßenbild m.E. nicht zum Positiven verändert.
Das sehe ich anders. Durch diese Lücke wird die starre, wand-artige einheitlich Traufhöhe durchbrochen. Dadurch gelangt von Süden mehr Sonnenlicht auf die ansonsten fast immer vollständig verschattetete Südseite der Schwanthalerstraße.
Auch wird hier vielleicht ein zusätzlicher Durchblick auf die Paulskirche möglich, was ebenfalls reizvoll ist.
Ich habe schon früher ausgeführt, daß die einheitliche Traufhöhe zu einem bedrückenden und eintönigem Stadtbild führt (Das ist ein ästhetischer Schwachpunkt vieler europäischer Städte).
Ich würde mir etwas Ähnliches wie in New York (natürlich in etwas kleinerem Maßstab) wünschen:
Nämlich daß die Stadplanung für ein Gebäude in einem bestimmten Bereich eine bestimmte maximale Traufhöhe vorsieht. Der Bauherr kann sich aber dabei entscheiden, die Rechte an der maximalen Höhe an seine Nachbarn zu veräußern und der Käufer dieser Rechte dürfte an dieser Stelle entsprechend höher bauen.
Im Ergebnis könnte dann zum Beispiel die Schwanthalerstraße (nach einigen Jahrzehnten) gesäumt sein von Gebäuden zwischen 3 und 10 Vollgeschossen. Somit wäre keine Straßenseite jemals zu keiner Jahres- und Tageszeit vollständig verschattet und es gäbe ein Vielzahl interessanter Durchblicke. Es würde alles lebendiger, freundlicher un lichter wirken.
Falsch. Anders als etwa die Arcis- und die Luisenstraße die Augustenstraße sie voller Einzelhandel und Gastronomie.
Warst du schon einmal dort?
So sieht es dort aus.
Sie ist keine monumentale Prachtmeile und wird auch keine werden. Nach der Umgestaltung wird sie allerdings eine kleine gemütliche Nische in der Steinwüste Maxvorstadt sein in der man gerne verweilt, wo genügend Platz ist für Fußgänger, Radfahrer und Freischankflächen - in der übrigens auch weiterhin Autos fahren dürfen. Das ganze Viertel wird an Lebensqualität hinzugewinnen. Ich wohne zwar weit entfernt am Stadtrand aber ich freue mich heute schon darauf und werde es auch bestimmt nicht versäumen, dort bald zu flanieren.
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Weil dort Autos fahren sollen
Warum sollen?
Das ist kein Argument.
Autos können auch nach dem Umbau weiterhin durch die Augustenstraße fahren.
DIe Augustenstraße ist ein Ort mit vielen Läden und Gastronomie. Fußgänger und Radfahrer kommen sich dort auf den viel zu engen Fuß- und Radwegen dauernd in die Quere, was zu gefährlichen Situationen führt. Für Freischankflächen ist kaum Platz. Da ist es sinnvoll, mehr Platz zu schaffen.
Für die Autofahrer ist es zumutbar, wenige hundert Meter mit Tempo 20km/H fahren zu müssen - das dauert nur wenige Sekunden. Radfahrer müssen sich natürlich auch an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten.
Als Nord-Süd-Achse für den Autoverkehr dienen in dieser Gegend Arcis-, Luisen-, Barer- und Schleißheimerstraße. Jeder Autofahrer findet hier bequem seinen Weg.
Deine Ausdruckweise klingt - pardon - ideologisch.
Man kann linksgrüner Argumentation in Verkehrsfragen durchaus manchmal einen ideologischen Einschlag vorwerfen - in diesen Fällen (Ludwigstraße und Augustenstraße) liegen aber doch klare sachliche Argumente vor, die zwar auch nicht unangreifbar sind, aber durch ein simpel gestricktes das-soll-einfach-nicht-sein-Ätsch-! auch nicht einfach weggewischt werden können.
@Mod: Da die Diskussion langsam in Richtung persönlicher Vorlieben und politisch-ideologischer Grabenkämpfe und zudem auch noch in Richtung Augustenstraße abdrfitet kann man mMn darüber nachsinnen, diesen Gedankenaustausch in den Biergartentratsch zu verschieben.
Warum stört ein Baum in der Mitte der Augustenstraße?
Vielleicht kann man sich bei der Bepflanzung an den Plänen für den WIlli-Brandt-Platz orientieren? Dort sind die Bäume ja auch recht klein und verdecken keine Fassaden?
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derzberb: Die Ludwigstrasse wirkt nicht kahl, sondern monumental. So war sie geplant, so ist sie gedacht, so ist sie einzigartig. Die "optische Verbesserung" ist Geschmakssache - für mich ist die mutwillige Brechung eines der einzigartigsten Bauensembles Zentraleuropas eine optische Verschlechterung. Die Anlage Ludwigstrasse - Prachtensemble, und ab dem Sigestor dann grüber lebenswerter pulsierender Boulevard Leopoldstrasse verstärkt die Wirkung beider Seiten meiner Meinung nach darüber hinaus vorteilhaft.
Ich werde mein erstes Urteil nach Deinen Argumenten durchaus noch einmal überdenken. Monumentalität ist in diesem Fall tatsächlich ein Faktor.
Das bedeutet für mich jetzt allerdings noch nicht, daß jede Veränderung abzulehnen ist.
Und trotz aller Monumentalität wirkt die Ludwigstraße dennoch kahl auf mich. Es fehlt einfach etwas. Schön anzugucken ist sie durchaus, wenn man durchfährt - aber zum Verweilen lädt sie nicht wirklich ein. Letzteres ist für mich ein wichtiges Kriterium.
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Diese Anzahl der Bäume wird das Klima an der Ludwigstrasse nicht messbar verändern. Alles andere ist gelogen und ideologisch. Es geht hier nicht um einen Wald.
Es wird nicht das Klima der Straße insgesamt ändern - aber durchaus das Mikroklima an den schattigen Stellen. Das ist etwas.
Du hast übrigens recht, wenn du von Ideologie sprichst: Heutzutage wird sehr viel pauschal mit dem Argument "Klimawandel" begründet. Das darf man durchaus hinterfragen.
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Im übrigen baut Südeuropa wo 40° Standard sind nicht seit zweitausend jahren dichte Bäume in Ihre Stadtzentren, sondern, überraschung, baut hoch und möglichst Dicht, für Schatten.
Das kommt nun wiederum für die Ludwigstraße nicht in Betracht. Wir wollen hier ja monumental sein - und das bedeutet nun mal auch Weite.
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Und nochmal zum Thema: Vor die schönsten Fassaden der Stadt zwanghaft Bäume stellen zu wollen hat für mich - nach der Berliner posse um das wiederaufgebaute Schloss - etwas zwanghaftes und kommt komischerweise immer aus der Ecke die schöne Fassaden für etwas ideologisch bedenkliches halten und deren Antwort auf alles immer ziemlich gleich klingt.
Nun … ja!
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Aber gut, geschenkt. Dennoch: Wer eine schönere, grünere Strasse möchte, könnte sich einfach vor Ort schon heute orientieren, wie das beet um das Reiterdenkmal für Ludwig I aussieht. Hier gibt es wunderschöne Blumenbeete - zieht so etwas, gerne mit hohen Büschen und bänken ergänzt, zwischen Fahrbahn und einem verbreiterten Gewehg die ganze Strasse entlang, und ihr habt wirklich einen Mehrwert geschaffen. Nicht das ensemble zerstören.
Das halte ich nun für einen diskutablen Vorschlag. Beete bringen Farbe und hohe Büsche auch etwas Schatten. Vielleicht erreicht man damit einen guten Kompromiss: Sichtachsen bleiben erhalten und man steigert dennoch Aufenthaltsqualität und erzeugt Orte mit angenehmem Mikroklima an heißen Tagen.
Ein (nicht wörtliches, sondern sinngemäß zusammengefasstes) Zitat aus der SZ
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Es hätte "noch nie" Bäume gegeben.
Es gäbe eine historische Wirkung, die nicht durch "zeitgeistgeschuldete Maßnahmen" beeinträchtig werden dürfe.
Ich war immer gegen eine allzu unterwürfige Haltung der Vergangenheit gegenüber. Die Monumentalität ist tatsächlich ein wichtiger Aspekt, dessen Erhalt gewünscht und dessen Verlust nicht leichtfertig hingenommen werden darf. Andererseits störe ich mich an der pejorative Verwendung des Wortes "Zeitgeist". Der Geit unserer Zeit ist nicht immer nur Mode und Ideologie. Er fußt auch auf empirischen Erkenntnissen, Erfahrungen und berechtigten Bedürfnissen. Auch der Geist unserer Zeit hat einen Wert und eine Existenzberechtigung und berechtigt zuweilen insbesondere zu Eingriffen in historisch Gewachsenes, selbst wenn es monumental oder einzigartig ist.
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Persönlich würde ich mir als Baumart Pappeln wünschen (so wie bei der Neugestaltung vor dem Siegestor), da diese schlank bleiben, dadurch auch im urbanen Raum eine gewisse Symmetrie beibehalten und schnell in die Höhe wachsen.
Ich wünsche mir nicht noch mehr von diesen Stech-Pappeln. Sie passen gut in die enge Leopoldstraße, wo sie Spalier stehen. Sie passen gut in die noch eneger Lindwurmstraße und geben so auch dieser unansehnlichen Verkehrsschneise etwas Schönheit und Würde. Sie sind durchaus eine heimliches Art Wahrzeichen von München.
Aber an dieser Stelle hielte ich sie für fehl am Platz. Durch ihre Kerzenform spenden sie kaum Schatten. Wenn sich dicht gepflanzt sind, dann schießen sie schnell in die Höhe und verdecken damit auch schnell die Fassaden/Sichtachsen. Wenn sie nicht dicht aufgereiht sind verfehlen sie die "Spalierwirkung".
Da finde ich den Vorschlag von @HC angbrachter auf eher große Büsche oder klein wachsende Bäume (evtl 5 bis 10 Meter Höhe) zu setzen.
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Ich bin geschockt. Das ist mutwillige Zerstörung eines der schönsten Bauensembles Europas und das alles Aufgrund von Klimaideologie die der Realität nicht standhält. Kein Mensch braucht diese Veränderung aus Klimagründen, die Daten geben das bei unaufgeregter, kritischer Auswertung schlicht nicht her. Dass es im Sommer heiss ist - geschenkt, und für mich immer noch teil dessen warum Sommer schön ist. Links und rechts der Ludwigstrasse findet sich in Steinwurfreichweite Grün en masse, auf der einen Seite Hofgarten bis hoch zum Englischen Garten, und auf der anderen der begrünte Oscar von Miller Ring, dahinter die Wiesen der Pinakotheken und der Botanische Garten. Wenn heutzutage noch schöne Ensembles entstünden, wäre ich solchen Experimenten gegenüber aufgeschlossener. Aber lediglich die bestehenden zustellen - für eine von Ideologen definierte "Anforderung des Klimawandels" ist schlicht mal wieder rein grünes Dominanzgehabe.
Man kann and der Begründung der "Anforderung des Klimawandels" durchaus zweifeln. Ich kritisiere selbst durchaus auch zuweilen "linksgrüne Ideologien" - in diesem Fall aber halte ich diese Kritik für überzogen.
Eine Begrünung ist allerdings auch aus optischen Gründen eine Verbesserung.
Zudem ist die Aufenthaltsqualität ebenfalls gesteigert, wenn man an heißen Sommertagen unter Bäumen wandeln kann.
Die ganze Ludwigstraße wirkt kahl - nicht wegen des Fehlens von Grün, sondern auch wegen des Fehlens von kleinteiligem Einzelhandel und Gasttronomie.
Ich vermute, daß aus wirtschaftlichen Gründen der Baubeginn nach hinten verschoben wurde.
Ich hoffe, daß auf der Ludwigstraße südlich des Siegestors Tempo 30 gilt und spätestens südlich der Von-der-Tann-Straße Tempo 20.
Aber Vorsicht: Vielleicht wird der hornöchsige Denkmalschutz noch einwenden, daß böse Bäume des historische Erscheinungsbild beeinträchtigen.
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Das und ich frage mich, ob es für eine Belebung der Ludwigstraße nicht auch eine größere Nutzungsmischung braucht (Gastro, Einkauf). Sie besteht heute ja fast ausschließlich aus Amtsgebäuden. Wenn man also nicht gerade dort arbeitet oder studiert, gibt es nicht viel zu unternehmen.
Vielleicht fände etwas Gastro in Pavillons Platz?
Bestimmt nicht bald. Es gibt Gespräche, Konzepte, Versprechungen, Ankündigungen von verschiedenen Seiten, aber nichts Konkretes. Vor dem Jahr 2040 oder realistischer 2050 wird sich da vermutlich nichts tun. (Deutschlandtempo)
Ich führe die Diskussion aus dem Strang über das MVG-Gelände an der Westendstraße lieber hier fort:
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Mal abwarten, bislang ist das nur eine unverbindliche Architektenvisualisierung ("greenwashing"?).
Durchaus möglich, daß das wieder nur Greenwashing ist - leider.
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Auch wenn es der Name "Wildkräuter und Gräser" vielleicht anders suggeriert, aber sowas kostet richtig Geld und benötigt einiges an Pflege (Böden, Aussaat, Bewässerung, Schnitt usw.),
Das sehe ich anders:
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damit nach einem Jahr nicht die Hälfte verschwindet und von wuchernden Arten wie Löwenzahn, Giersch, Weidelgras und Gemeine Rispe überwuchert wird (also das, was auf dem typischen Straßenbegleitgrün heute mehr oder weniger von alleine wächst). Die meisten Arten sind ohne menschliches Zutun leider nicht dauerhaft konkurrenzfähig.
Warum sollte nicht nach einem Jahr die Hälfte oder sogar alles verschwinden dürfen? Die Samenmischungen wären für Stadt bzw Hausverwaltungen bestimmt billig in großen Mengen zu bekommen.
Zudem: Man braucht eigentlich auch gar keine Samenmischungen. Es würde reichen, die Flächen sich selbst zu überlassen und nur durch geringe intelligent gesteuerte Eingriffe sanft zu steuern.
Ich würde Flächen folgendermaßen klassifizieren, die nach bestimmten Vorgaben sich selbst überlassen werden:
Je nach Umgebungskontext (Park, Parkstadt, Grünanlage, "Randgrün", "Verkehrsflächen", Lichtverhältnisse, erwartete Nutzung/Besuchermassen) würde der Anteil der Typen an der gesamten Grünfläche Variieren.
Ich habe nie verstanden, warum Wildwuchs und Wildarten/Wildpflanzen/Wildkräuter in Deutschland so einen schlechten Ruf haben. Warum wird die Natur immer noch als wuchernder Feind begriffen - warum wird ihr nichts zugetraut?
Ich habe dein Eindruck, daß es mehr eine irrationale bürgerliche Angst vor "natürlichem Chaos" als einen ökonomische Überlegung ist, die dazu führt, daß natürliches Wildwachstum aus Prinzip unterbunden wird.
Allein die Begriffe "Unkraut" und "Wucher" mit ihren negativen Konnotationen sprechen für sich. Weitgehend sich selbst überlassene Natur, intelligent, einfühlsam und behutsam gezähmt und gesteuert in den Großstädten: Das wäre etwas ganz Wunderbares. Das wäre eine neuartige Kultur. Es wäre vermutlich billiger als die fortdauernde Rasenpflege und sieht zudem gut aus (auch auf dem Max-Joseph-Platz).
Die Gärtner der Stadt und die freien Landschaftsgärtner sollten in diesem Bereich mit ihrem ganzen Know-How doch fähig sein, in kurzer Zeit das Wissen zu erwerben, um dies sinnvoll betreiben zu können. Und bestimmt sind sie in der Lage dieses von mir* erstellte Konzept sinnvoll zu verbessern.
* einem absoluten Laien, der mit Interesse beobachtet, wie sich die Vegetation auf Grünflächen entwickelt in Abhängigkeit davon wann und wie oft sie gemäht werden
Ich verstehe nicht, warum nicht gerade eine Partei wie die Grünen sich vehement dafür einsetzt.
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In Freiham sind die Innenhöfe einiger Genossenschaftsblöcke dicht mit Wildkräutern und Gräsern bepflanzt, wobei die einzelnen Beete z.T. von den Hausbewohnern gepflegt werden. Die Bereitschaft dafür ist typischerweise bei Genossenschaften höher ausgeprägt als beim klassischen Mietwohnungsbau und je mehr Bewohner, desto schwieriger ist sowas i.d.R. in der Umsetzung. Lässt man es von GaLa-Betrieben machen, dann ist die Begeisterung für dicht und abwechslungsreich blühende Grünanlagen, spätestens wenn die Nebenkostenabrechnung im Briefkasten liegt, schnell wieder erloschen.
Bei dem von mir angedachten Verfahren des "sanft gesteuerten Wildwuchses" würden die Nebenkosten drastisch sinken.
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Dazu kommt, dass diese Pflanzen meist auf maximale Sonneneinstrahlung angewiesen sind, unter schön schattigen Bäumen, wie wir sie ja eigentlich auch mehr brauchen, wächst sowas kaum bis gar nicht.
Das kann man die Natur selbst regeln lassen. Man kann ja mit der Natur arbeiten - anstatt gegen sie.
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Also ja, mehr solcher Flächen sind wünschenswert und sicherlich gibt es noch sehr viele Plätze, die man damit aufwerten kann. Aber es braucht dazu auch die Bereitschaft der Menschen, dafür Geld auszugeben - ob unmittelbar für das eigene / gemietete Heim oder mittelbar über Steuergeld bei öffentlichen Plätzen und Straßen - sowie ggf. Zeit und Arbeit zu investieren. Die Beliebtheit von toten Steingärten und Miniaturbäumchen lässt mich daran noch etwas zweifeln.
Einige zusätzliche Aspekte
Es gibt übrigens ein Beispiel einer Blühwiese in meiner Nachbarschaft in Neuried, die direkt neben einem Büroneubau enstanden ist und aktiv gepflegt wird. Ich weiß nicht, ob dies von der Gemeinde Neuried gepflegt wird oder vom Eigentümer der Büroanlage. Ich werde dazu bald ein Bild nachliefern - dort fängt es ja bald zu blühen an. Wenn es wirklich so teuer und aufwendig wäre, solche Blühwiesen zu pflegen: Wieso leistet es sich dann ein Vermieter von Bürofläche, der doch bestimmt ganz und gar auf Gewinnmaximierung aus ist?
Die Stadtgestaltungskommission hat mal wieder eine rausgehauen.
Kann man diese Leute nicht mal einfach ignorieren oder in Rente schicken? Oder mal interessantere Leute darein bestellen?
Gleich zu Beginn gab "Stadtheimatpfleger" Bernhard Landbrecht den Ton vor. Es ist zum Mäusemelken.
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Gestern erfolgte der Spatenstich für das gemeinsame Werkswohnungs-Quartier der SWM (630 WE) und der Baugenossenschaft der Eisenbahner (40 WE). Gebaut wird in Holzhybridbauweise. Fertigstellung 2028.
© Visualisierung: dreisterneplus GmbH
400 weitere Wohnungen sollen mindestens noch auf dem Gelände entstehen. Für die geplanten Bürotürme im nördlichen Teil wird eine Umwidmung zu Wohnungen geprüft.
Die Häuser sind nichts besonderes aber auch nicht direkt schlecht. Die Dichte ist dem Ort angemessen.
Sehr erfreulich sind die Grünflächen mit den Wilden Kräutern und Gräsern - dadurch sind es eigentlich keine Flächen mehr sondern es wirkt dreidimensional. Damit soll man bitte die ganze Stadt überziehen, woimmer es möglich ist.
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Auch zum Umfeld passt es einfach nicht.
Ich würde eher sagen, das Umfeld passt nicht zum neuen Gebäude.
Das Umfeld ist abgreulich. Dem darf man sich nicht anpassen.
Nachdem die Umsetzung des 5. Bauabschnittes der Messe vor ein paar Monaten gescheitert ist geht die Planung auf diesem gebiet weiter unter dem Namen "Arrondierung Kirchtrudering".
In der Gemeinde Haar regt sich Widerspruch zur "übertriebenen Dichte" - manche reden von einer "Kleinstadt, die mitten in die Prärie gepflanzt" werde.
Tatsächlich hört sich der derzeitige Planungsstand nach mehr Dichte und Höhe an als die vorherige Planung des 5. Bauabschnittes der Messestadt. Ich würde das ambitioniert nennen.
SZ und Merkur betrichten.
Eröffnung des ersten Teilabschnittes der Tram-Westtangente am Samstag, den 28.02.2026
Trootz Streiks wurde die Linie am Samstag plangemäß eröffnet. Einige Details sind noch provisorisch (zum Beispiel wurden manche Schienenkomponente wegen der Witterung "verlascht" statt verschweißt, auch an der Oberleitung sind noch Provisorien). Dennoch ist bemerkenswert, daß trotz der ungünstigen Witterung keine weiter Verzögerung aufgetreten ist.
Fahrbahn und Radwege sollen bis zum Oktoberfest fertiggestellt sein.