Heidelberg: Friedrich-Ebert-Platz

  • Heidelberg: Friedrich-Ebert-Platz

    Von 2006 bis 2010 wurde der Friedrich-Ebert-Platz in Heidelberg umgebaut. Hauptsächlich wurde dabei die Funktion als vollkommen überlaufener Parkplatz durch eine Tiefgarage untendrunter ersetzt. Die zweite Funktion des Platzes als Marktplatz findet dort weiterhin statt, weswegen es weiterhin mittig eine große freie Fläche gibt. Mittelfristig soll übrigens etwas Außengastronomie hinzukommen.

    Die Möblierung ist relativ gemütlich, und wird auch durchaus genutzt:



    Die neue Pflasterung, vorher war das von Wurzeln aufgesprengte holprige Asphaltwüste. Was leider nicht rüberkommt in den Bildern, ist dass der Platz eine etwas seltsame Bodenform hat; er wölbt sich mittig (allerdings nicht zentral; kommt auch nicht von der Tiefgarage), und steigt nach Norden merkbar an.

    Die beiden Eingänge zur Tiefgarage, Nordost und Südwest. Die Einfahrten zur Tiefgarage lassen sich übrigens auch in verschiedenen Bildern finden, wirken aber erstaunlich unauffällig (im positiven Sinne).

    Und der Hauptteil... von Südwest beginnend einmal im Uhrzeigersinn die umliegenden Gebäude. Die Fassaden dieser Gebäude waren vor dem Umbau durch vorhandene Bäume praktisch nicht mehr einsehbar.

    Die drei Gebäude der Westseite; das mittlere gehört zur Universität.

    Die Nordfront. An dieser Seite des Platzes stand vor dem Umbau in den zwanziger Jahren gebaute Arkaden ("Kolonnaden"), die in den letzten Jahrzehnten eigentlich nur noch als öffentliche Toilette dienten und dementsprechend aussahen und rochen. Der Abriß war trotzdem recht umstritten, es gab auch Alternativpläne für den Umbau die eine Wiedererrichtung oder einen modernen Ersatz vorsahen.

    Das Gebäude im Bild ist Teil der Universität, und im Grunde das wichtigste an dem Platz (dominiert diesen jetzt auch etwas visuell, man hat es praktisch ständig im Blick). Es handelt sich um einen klassizistischen Bau von 1854, das als solches gebaute ehemalige Anorganisch-Chemische Institut. In diesem wirkte damals Robert Bunsen.

    Die drei Gebäude der Ostseite. :

    Etwas Ornamentierung:

    Schließlich im Südosten gegenüber dieser Backstein-Bau. Dreiteiliger Komplex, etwas asymmetrisch.

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    Bildquelle: Eigene Bilder