Ruhrgebiet: Landschaftstuning

  • Landesgartenschau 2020 im nördlichen Ruhrgebiet?

    PM: "Eine Bewerbung um die Landesgartenschau 2020 der Städte Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne und Herten zusammen mit der Emschergenossenschaft hätte gute Erfolgschancen. Das ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, die die Emschergenossenschaft den Kommunen vorstellte. Der Wasserversorger will mit dem Projekt unter dem Motto "Emscherland 2020 - Wasser.Wege.Wandel" ein Ausrufezeichen zum Ende des Emscherumbaus setzen. Die Landesgartenschau Emscherland 2020 soll auf einer Länge von 18 Kilometern die vier Städte im Norden der Metropole Ruhr als ein "Blau-Grünes Band" verbinden. Geplant sind Maßnahmen, die zu einer nachhaltigen Stadt- und Freiraumentwicklung betragen. Vor allem geht es darum, die Emscherufer aufzuwerten und die Städte an den Fluss anzubinden.
    Das Konzept für die Landesgartenschau sieht Investitionen von mindestens 22 Millionen Euro vor. Hinzu könnten weitere Ausgaben von bis zu 28 Millionen für optionale Maßnahmen in den Städten kommen. Laut Emschergenossenschaft besteht die Möglichkeit, eine Förderung für 90 Prozent der Kosten beim Land zu beantragen. Für die Durchführung der Gartenschau werden weitere 17 Millionen Euro veranschlagt, demgegenüber stünden laut Schätzungen Einnahmen von 18 Millionen Euro.
    Die Machbarkeitsstudie dient als Entscheidungsgrundlage für die Abgabe einer entsprechenden Bewerbung bei der NRW-Landesregierung bis zum 1. September. Bis dahin müssen zunächst die Städte in ihren jeweiligen Gremien einen Beschluss über eine mögliche Bewerbung herbeiführen."


    Quelle: idr

  • Siegerentwürfe für Gestaltung der Hammer Halden ausgewählt

    PM: "Im Gestaltungswettbewerb für die fünf Halden im Lippepark Hamm hat eine Jury die Gewinner ausgewählt. Der erste Preis ging an einen Vorschlag von Berghaus Architekten aus Hamm, die für jede Halde rund zehn Meter hohe begehbare Objekte vorschlagen, die orangefarben leuchten. Dieser und drei weitere Entwürfe werden jetzt auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Die abschließende Entscheidung dazu trifft der Rat der Stadt. Die fünf Hammer Halden - Radbod, Schacht Franz Nord, Humbert, Sundern sowie die Kissinger Höhe des Regionalverbandes Ruhr (RVR) - reihen sich auf einer Strecke von nur zwei Kilometern aneinander. Noch in diesem Jahr soll mit der Gestaltung auf Schacht Franz Nord begonnen werden. Geplant ist die Fertigstellung aller Haldenzeichen bis zum Jahr 2020."


    Quelle: idr
    Infos: www.hamm.de/haldenzeichen

  • Dortmund/ Castrop-Rauxel: „Hof Emschertal“

    PM: "Die Emschergenossenschaft baut derzeit das alte Hofgebäude im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens Mengede-Ickern um. Mitte kommenden Jahres soll das Gebäude dann als neuer „Hof Emschertal“ eingeweiht werden. Es reiht sich ein in das Ensemble der anderen beiden Emscher-Höfe: In Holzwickede gibt es bereits den Emscherquellhof, in Dinslaken den Hof Emschermündung.


    Aktuell ist die Emschergenossenschaft dabei, das zuvor stark sanierungsbedürftige Hauptgebäude aus den 1860er Jahren mit ökologischen Baustoffen zu renovieren. So wird unter anderem Lehmputz verwendet sowie die Innendämmung mit Holzfaserplatten hergestellt. Bei der Sanierung legt die Emschergenossenschaft ein Augenmerk darauf, die frühere Fachwerkgestaltung im Inneren des Gebäudes wieder sichtbar zu machen.


    Die Lage am Emscherweg führt unmittelbar am Hochwasserrückhaltebecken entlang. Zudem wird im Bereich des Beckens bis 2020 ein sogenannter ökologischer Schwerpunkt im Rahmen des Emscher-Umbaus entstehen."


    Quelle: http://www.eglv.de/wasserporta…d2632d2cb00698113a5a1f2f9

  • Landesgartenschau „Emscherland 2020“

    PM: "Die Emschergenossenschaft will die Landesgartenschau 2020 ins Ruhrgebiet holen und hat gemeinsam mit den Städten Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne und Herten eine entsprechende Bewerbung beim NRW-Umweltministerium eingereicht.
    Unter dem Motto "Emscherland 2020 - Wasser, Wege, Wandel" soll die Schau den feierlichen Abschluss der Emscher-Renaturierung markieren. Im Mittelpunkt der Pläne steht ein 18 Kilometer langes "Blau-Grünes Band", das die beteiligten Kommunen sowie drei große "Entwicklungsräume" miteinander verbindet. Entlang dieses Grünzugs sollen neue Erholungsareale geschaffen, Stadtteile und Sehenswürdigkeiten verknüpft sowie bereits vorhandene Freizeitbereiche aufgewertet werden.

    Mit einer Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen über die Vergabe der Landesgartenschau 2020 wird gegen Ende Oktober gerechnet. Neben der Emscherregion bewerben sich auch die Städte Bad Honnef und Kamp-Lintfort."


    Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?38985
    Weitere Informationen: http://www.eglv.de/wasserporta…36c5c7c36793f3a17575031d4

  • Erster Spatenstich für den Stadteilpark Hassel


    Quelle: http://www.rag-montan-immobilien.de/news/neste/1/


    PM: "Am 28. September 2015 begann mit dem ersten Spatenstich die Baumaßnahme für den 30 Hektar großen Stadtteilpark Hassel auf dem Areal der ehemaligen Kokerei im Gelsenkirchener Norden. Der Park wird nach Planungen der Stadt Gelsenkirchen, der BP Gelsenkirchen GmbH sowie der RAG Montan Immobilien GmbH als Bürgerpark mit hoher Aufenthaltsqualität und einem landwirtschaftlichen Bereich für die Biomasseerzeugung realisiert. Für 2019 ist die Eröffnung geplant.


    Im Rahmen der nun beginnenden Sanierung wird zunächst die Topographie des Areals neu gestaltet. So entstehen im Westen der Fläche zwei bis zu 13 Meter hohe begehbare Erdbauwerke mit Aussichtpunkt, die so genannten Olympe. Im Norden des Areals entsteht auf Anregung der Bürger eine Hundeauslaufwiese. Das Highlight des neuen Stadtteilparks ist ein rd. 10.000 m2 großer See, der am Fuße eines der Hügel angelegt werden soll. An den Ufern kann man zukünftig spazieren gehen und verweilen. Etwa 10 ha des Areals werden für den Anbau von Energieträgern genutzt. Hier wird die HVG GmbH - eine Tochter der Vivawest Diensleistungen GmbH - eine Kurzumtriebsplantage betreiben. Es sollen verschiedene Baumarten angepflanzt, regelmäßig geerntet und als Holzpelletts zur energetischen Verwertung weiter verarbeitet werden. Die Trasse der Zechenbahn - Bestandteil der Allee des Wandels - wird als Radweg ausgestaltet mit Anbindung in Richtung Bergmannsglück und neue Zeche Westerholt im Osten."

    Quelle: http://www.rag-montan-immobilien.de/news/neste/1/

  • Landesgartenschau 2020 geht nach Kamp-Lintfort

    PM: "Die Landesgartenschau 2020 findet in Kamp-Lintfort im Kreis Wesel statt. Ausschlaggebend für die Wahl sei gewesen, dass eine Landesgartenschau das beste Instrument sei, um den städtebaulichen Herausforderungen rund um das seit 2012 geschlossene Bergwerk West entgegenzutreten. Besonders reizvoll, so die Bewertungskommission, seien die gegensätzlichen Schwerpunkte des Gartenschaukonzeptes. Durch die Einbindung der denkmalgeschützten Anlagen des Kloster Kamp auf der einen und des geplanten Zechenparks auf der anderen Seite könnten die Besucher die unterschiedlichen Gesichter der Stadt erleben.
    Ebenfalls um die Ausrichtung der Landesgartenschau beworben hatten sich die Emschergenossenschaft zusammen mit den Städten Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne und Herten [siehe auch] sowie die Stadt Bad Honnef. Die Bewerbergemeinschaft aus dem nördlichen Ruhrgebiet, die im Falle einer erfolgreichen Bewerbung mit der Landesgartenschau 2020 den Abschluss des Emscherumbaus gefeiert hätte, kündigte bereits an, die Planungen für das große Finale des Emscher-Umbaus trotzdem weiter voranzutreiben."


    Quelle: idr
    Infos: www.kamp-lintfort.de und www.umwelt.nrw.de


    Kommentar: Glückwunsch nach Kamp-Lintfort! Gleichwohl hätte ich lieber eine Kooperation zwischen der Ruhrgebietsstädten Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne und Herten als Sieger gesehen. Die Nominierung der Emscherstädte wäre auch ein notwendiges politisches Signal aus Düsseldorf gewesen, die Städte für ihre interkommunale Zusammenarbeit zu belohnen. Wie dem auch sei, mit Kamp-Lintfort bleibt die Landesgartenschau im Ruhrgebiet und zudem wird eine Bergbaubrachfläche renaturiert. Das ist gut so!

  • Herne: Umbau des ehemaligen Klärwerks zum Kulturstandort

    PM: "Mit dem ersten Spatenstich starteten heute die Umbauarbeiten an der stillgelegten Kläranlage Herne. Mit Unterstützung des Landes NRW will die Emschergenossenschaft aus der Anlage ein Portal für das Neue Emschertal machen. Rund 2,6 Millionen Euro werden investiert, um den Standort zu einem "sozial geprägten Kultur- und Freizeitstandort" auszubauen. Damit will die Emschergenossenschaft vor allem auch die Entwicklung des Quartiers rund um die Anlage fördern. Das Land fördert das Projekt zu 80 Prozent. Im ersten Baubabschnitt soll bis Mitte 2016 die sogenannte "Seebrücke" realisiert werden. Sie soll Teile der ehemaligen Klärbecken überspannen und als multifunktionaler Veranstaltungsort vor allem vom gemeinnützigen Jugendprojekt Zirkus "Schnick Schnack" genutzt werden. Aus vertraglichen Gründen kann der Zirkus allerdings erst im letzten Quartal 2017 einziehen.
    Der zweite Bauabschnitt umfasst den Neubau Betriebsgebäudes und einen Info-Park im Außenbereich."


    Quelle: idr

  • Bottrop: Spatenstich Berne-Renaturierung

    PM: "Rund 400 Millionen Euro wird die Emschergenossenschaft in die Renaturierung des Emscherzuflusses Berne investieren.


    Die zum offenen Abwasserkanal begradigte Berne soll auf rund 40 Kilometern naturnah umgestaltet werden. Künftig soll nur noch Oberflächenwasser in die Berne fließen. Das Abwasser wird in einen unterirdischen Kanal geleitet. Über die Berne wird ein Großteil des Abwassers aus Essen abgeleitet.


    Der Abwasserkanal Berne-Unterlauf bildet das Bindeglied zwischen den oberhalb liegenden Teileinzugsgebieten des Berne-Systems, wie dem Borbecker Mühlenbach, und dem Abwasserkanal Emscher – der künftigen abwassertechnischen Hauptschlagader des Ruhrgebietes. Die Berne wird vom Abwasser befreit, so dass künftig nur das saubere Regenwasser über die Berne in die Emscher fließen wird.

    Der Bau des Abwasserkanals im Unterlauf der Berne wird zirka zwei Jahre dauern. Mit der ökologischen Verbesserung des Gewässers wird frühestens 2019 nach der Fertigstellung der oberhalb liegenden Abwasserkanäle begonnen werden. Der Abschnitt zwischen der Ebelstraße und Mündung in die Emscher wird baulich nicht verändert. Der Betongraben wird als Industriedenkmal erhalten.

    Kernstück der Baumaßnahme ist die Errichtung des Abwasserkanals in einer Tiefe bis zu 23 Meter mit einem Durchmesser von zwei Metern und den zugehörigen Schachtbauwerken in geschlossener Bauweise.

    In den nun anstehenden Bauabschnitt investiert die Emschergenossenschaft rund 22 Millionen Euro. Insgesamt kostet der Umbau des gesamten Berne-Systems zirka 400 Millionen Euro. Rund 100 Millionen Euro hat die Emschergenossenschaft bereits auf Essener Stadtgebiet eingebracht, etwa am Borbecker Mühlenbach."


    Quelle: http://www.bottrop.de/stadtleb…uelles/bernesanierung.php

  • Ruhrgebiet will sich um IGA 2027 bewerben

    PM: "Die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) 2027 soll in die Metropole Ruhr geholt werden. Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in der Sitzung vom 11. März mit großer Mehrheit beschlossen, dass der RVR die Ruhrgebiets-Bewerbung um die IGA 2027 bei der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft in Berlin einreicht.


    Eine vom RVR im Vorfeld in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie bescheinigt, dass eine regionalweite Ausrichtung der IGA im Ruhrgebiet durchführbar ist und viele Gäste anlocken wird. Aufgrund der zentralen Lage des Ballungsraums und der kurzen Wege in die Niederlande wird mit rund fünf Millionen Besuchern gerechnet.

    Getragen werden soll die Internationale Gartenbauausstellung von den 53 Kommunen und vier Kreisen der Metropole Ruhr, von Verbänden wie Emschergenossenschaft und Lippeverband, der regionalen Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement gemeinsam mit dem Land NRW.

    Den Zuschussbedarf für die Durchführung der IGA Metropole Ruhr 2027 schätzt die Studie auf etwa 42 Millionen Euro, verteilt auf mehrere Schultern und auf mehrere Jahre. Das Großereignis würde umfangreiche Investitionen in Höhe von geschätzten 300 Millionen Euro auslösen. Diese müssten aus unterschiedlichen Fördertöpfen finanziert werden.

    Wenn die Metropole Ruhr den Zuschlag bekommt, wird in einem nächsten Schritt das in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagene Konzept gemeinsam mit den Verbandsmitgliedern des RVR und weiteren Partnern konkretisiert. Dazu werden Wettbewerbe initiiert und Masterpläne entwickelt, die Inhalte sowie Kosten – bezogen auf einzelne Haushaltsjahre und Standorte – detailliert darlegen. Die Kostenschätzung der Machbarkeitsstudie dient dabei als Rahmenplanung. Bis Ende 2017 soll dieser Prozess abgeschlossen sein. Auf dieser Grundlage entscheidet die RVR-Verbandsversammlung abschließend, ob das Ruhrgebiet die IGA 2027 durchführen kann."


    Quelle: idr
    ausführliche Pressemitteilung: http://www.metropoleruhr.de/pr…ole-ruhr-um-iga-2027.html
    siehe auch: http://www.derwesten.de/region…rtenschau-id11581930.html
    siehe auch: http://www.derwesten.de/politi…fuer-2027-id11644279.html

  • Trotz Landesgartenschau-Aus sollen Projekte realisiert werden

    PM: "Auch wenn's mit der Bewerbung um die Landesgartenschau nicht geklappt hat, wollen die vier Städte Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herten und Herne gemeinsam mit der Emschergenossenschaft nicht alle Pläne aufgeben, die sie für das "Emscherland 2020" geschmiedet haben. Vielmehr sollen die Chancen des Emscherumbaus für die Stadt- und Freiraumentwicklung in jedem Fall genutzt werden. Schwerpunkt des Konzeptes ist ein "Wasser- und NaturerlebnisPark", der an der Grenze Recklinghausen/Castrop-Rauxel entstehen soll. Bei einer gemeinsamen Sitzung sprachen die Partner jetzt über die weiteren Pläne. So sollen im Bereich der bisherigen Betriebswege der Emschergenossenschaft Fluss-Promenaden mit hoher Freizeitqualität entstehen. Vom Wasser- und NaturerlebnisPark ausgehend werden weitere Projekte entlang der Emscherpromenade realisiert, die einen Beitrag zur Biodiversität, zur nachhaltigen Umweltbildung sowie zur städtebaulichen Aufwertung leisten."


    Quelle: idr
    Infos: www.eglv.de

  • Essen: neue Badestelle in der Ruhr

    PM: "Ab 2017 kann in der Ruhr bei Essen gebadet werden. Der Essener Ausschuss für Umwelt, Verbraucherschutz, Grün und Gruga stimmte in seiner gestrigen Sitzung Plänen zu, am Baldeneysee eine Badestelle zu schaffen.
    Geschwommen werden darf künftig in zwei Wasserbereichen, die jeweils zehn mal 20 Meter groß sind. Sie werden durch Stege und Bojenketten begrenzt. Der Baubeginn für die Steganlage ist bereits für Oktober geplant. 150.000 Euro soll das Projekt kosten, die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Grünen Hauptstadt Europas.
    Das Forschungsprojekt Sichere Ruhr, an dem mehrere Hochschulen, Institute und Verbände beteiligt sind, hatte zuvor festgestellt, dass die Wasserqualität zum Schwimmen ausreichend sei. Zudem wurde ein Frühwarnsystem entwickelt, das vor kurzzeitigen Verschmutzungen warnt und so ein sicheres Baden gewährleistet."


    Quelle: idr

  • Landesförderung für Kamp-Lintforter Gartenschau 2020

    PM: "Die Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort wird mit fünf Millionen Euro vom Land NRW gefördert. Die geplante Gesamtinvestition wird auf rund 16 Millionen Euro geschätzt. Die Landesgartenschau mit ihren Kernbereichen Bergwerk West und Kloster Kamp soll als "grüner Motor" der Stadtentwicklung funktionieren. Zentrales Ziel ist es, durch Renaturierung Grün- und Freiflächen zu schaffen und zu sichern und das Kleinklima zu verbessern. Unterstützt werden soll außerdem die Entwicklung eines unmittelbar angrenzenden neuen Wohn- und Gewerbequartiers."


    Quelle: idr

  • Bottrop: Renaturierung der Boye-Gewässer

    PM: "Die Emschergenossenschaft beginnt Ende Oktober mit der Modellierung einer neuen Trasse für das Boye-Gewässer. Dabei erhält die Boye einen völlig neuen und naturnahen Lauf, der nun nicht mehr auf der Grenze zwischen Bottrop und Gladbeck liegt, sondern künftig deutlich weiter auf Gladbecker Stadtgebiet fließen wird. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über Bottroper Gebiet. Die Arbeiten deuern etwa ein Jahr und kosten rund 1,6 Millionen Euro.


    Die Boye wird auf einer Länge von etwa einem Kilometer zwischen der A 2 im Norden und der Straße „Im Gewerbepark“ im Süden verlegt. Im Osten grenzt die B 224 an den Abschnitt der Boye und wird von ihr auch unterquert. Die Emschergenossenschaft der neuen Boye zunächst ein trockenes Bett anlegen. Wenn der Fluss vom Abwasser befreit ist, wird Hauptlauf an die neue Trasse angebunden. Mit dem neuen Bachbett erhält die Boye eine neue naturnähere Optik. Das Betonkorsett wird verschwinden, auch die kanalartige Gradlinigkeit wird aufgehoben. Die Boye wird künftig wieder Kurven schlagen und mehr mäandrieren dürfen."


    Quelle: https://www.bottrop.de/wohnen-…erkehr/aktuelles/boye.php

  • Ruhrgebiet: Bewerbungsunterlagen für IGA 2027 überreicht

    Der RVR hat Ende September die Bewerbungsunterlagen um die Ausrichtung der Internationalen Gartenausstellung in 2027 an die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) überreicht. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn das Ruhrgebiet ist bislang der bundesweit einzige Bewerber für die Gartenschau. Eine Machbarkeitsstudie bescheinigt, dass eine regionalweite Ausrichtung der IGA im Ruhrgebiet durchführbar ist und bis zu 5 Millionen Besucher anlocken kann.


    Zu den Fakten eine Pressemitteilung des RVR:


    • "Kooperation: Getragen werden soll die Internationale Gartenausstellung von den 53 Kommunen und vier Kreisen der Metropole Ruhr, von Verbänden wie Emschergenossenschaft und Lippeverband, der regionalen Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement gemeinsam mit dem Land NRW.


    • Finanzierung: Den Zuschussbedarf für die Durchführung der IGA Metropole Ruhr 2027 schätzt die Studie auf etwa 42 Millionen Euro, verteilt auf mehrere Schultern und auf mehrere Jahre. Das Großereignis würde umfangreiche Investitionen in Höhe von geschätzten 300 Millionen Euro auslösen. Diese müssten aus unterschiedlichen Fördertöpfen finanziert werden.



    • Konkretisierung: Wenn die Metropole Ruhr den Zuschlag bekommt, wird in einem nächsten Schritt das in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagene Konzept gemeinsam mit den Verbandsmitgliedern des RVR und weiteren Partnern konkretisiert. Dazu werden Wettbewerbe initiiert und Masterpläne entwickelt, die Inhalte sowie Kosten – bezogen auf einzelne Haushaltsjahre und Standorte – detailliert darlegen.


    Die Kostenschätzung der Machbarkeitsstudie dient dabei als Rahmenplanung. Bis Ende 2017 soll dieser Prozess abgeschlossen sein. Auf dieser Grundlage entscheidet die RVR-Verbandsversammlung abschließend, ob das Ruhrgebiet die IGA 2027 durchführen kann."


    Quelle: http://www.metropoleruhr.de/index.php?id=25639

  • Ruhrgebiet: Emscherland 2020


    Bild: Emschergenossenschaft | Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?42105


    PM: "Die Städte Herten, Castrop-Rauxel, Recklinghausen und Herne wollen das "Emscherland 2020" werden. Anfang Dezember reichen die Kommunen die Bewerbung um Fördermittel für das 52 Millionen Euro teure Projekt beim Land ein. Es soll dem Emscherumbau einen weiteren Schub geben.


    Das Städtebauprojekt "Emscherland 2020" greift Ideen aus der gleichnamigen Bewerbung für die Landesgartenschau 2020 auf, die nach Kamp-Lintfort vergeben wurde. Im veränderten Konzept stünden nun aber soziale und ökologische Themen sowie Bildungsaspekte im Mittelpunkt, berichtet Ilias Abawi, Sprecher der Emschergenossenschaft. Auf einer Länge von 18 Kilometern sollen Brücken, Promenaden und Naturerlebnissparks die Emscher aufwerten und damit auch in die angrenzenden Stadtteile ausstrahlen. Unter anderem soll das ehemalige Klärwerk auf der Emscherinsel in Herne zu einem Lern- und Kulturort umgebaut werden.

    Die Chancen, dass das Land die Fördermittel für das "Emscherland 2020" bewilligt, stünden gut, schätzt Abawi. Das Land habe bereits nach der erfolglosen Bewerbung für die Landesgartenschau signalisiert, dass das Konzept zahlreiche vielversprechende Aspekte umfasse.

    Das Projekt könnte ein Meilenstein für die laufende Bewerbung des Ruhrgebietes um die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA) sein. Das "Emscherland 2020" bilde dann eine Art Grundgerüst für einen "Zukunftsgarten" der IGA, heißt es in einer Ratsvorlage der Stadt Herne.

    Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?42105
    siehe auch: http://www.derwesten.de/region…eben-aimp-id12326538.html

  • Ausbau des Landschaftsparks Hoheward

    PM: "Der Ausbau des Landschaftsparks Hoheward ist längst nicht abgeschlossen: Mit dem "AktivLinearPark" sollen ehemalige Bahnflächen zwischen den Plätzen "Auftakt West" in Herten und "Auftakt Ost" in Recklinghausen zu einem durchgängigen Fuß- und Radweg ausgebaut werden. So rückt die Haldenlandschaft näher an die Emscher und den Rhein-Herne-Kanal heran. Dieses und weitere Projekte bringt der Regionalverband Ruhr (RVR) gemeinsam mit den Städten Herten und Recklinghausen in das Integrierte Handlungskonzept (IHK) Emscherland 2020 mit ein. Das hat der RVR-Verbandsausschuss am 28. November 2016 Sitzung im Grundsatz einstimmig beschlossen.

    • Ebenfalls Teil des RVR-Beitrags: die Verlängerung der Radtrasse "Allee des Wandels" von der ehemaligen Zeche Ewald nach Westerholt in Richtung Gelsenkirchen. Durch die Öffnung des stillgelegten Zechenbahntunnels, der in Nord-Süd-Richtung durch die Bergehalde verläuft, soll wiederum die "Allee des Wandels" mit dem "AktivLinearPark" verbunden werden.
    • Weiter geplant sind ein Veranstaltungsplateau auf dem Haldengipfel als zusätzliches touristisches Angebot und die Umnutzung der Holzlagerfläche in Recklinghausen als weiterer Parkraum."


    Quelle: idr

  • Gelsenkirchen: Update Stadtteilpark Hassel


    Quelle: http://www.rag-montan-immobilien.de/news/neste/1/


    PM: "Am 28. November startet die RAG Montan Immobilien auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Hassel mit Rodungsarbeiten im süd-östlichen Grenzbereich der Fläche. Die Arbeiten bilden den Auftakt zur Bodensanierung und –aufbereitung des zukünftigen Wohnquartiers „Wohnen am Stadtteilpark“. Am Stadtteilpark Hassel im Gelsenkirchener Norden planen die Stadt Gelsenkirchen und RAG Montan Immobilien auf fünf Hektar Fläche ein Wohngebiet mit Eigenheimen und Mietwohnungsbau. Die Rodungsarbeiten werden durch die HVG Grünflächenmanagement GmbH aus Gelsenkirchen durchgeführt und sollen Mitte Dezember abgeschlossen sein. Im ersten Halbjahr 2017 erfolgt dann die Flächensanierung und –aufbereitung des Bereichs.
    Die Gestaltung des angrenzenden 30 Hektar großen Stadtteilparks Hassel ist im Zeitplan. Im Westen der Fläche entstehen derzeit zwei bis zu 13 Meter hohe begehbare Erdbauwerke mit Aussichtpunkt, die so genannten Olympe. Ab Frühjahr wird ein weiteres Highlight des neuen Stadtteilparks gestaltet: ein rund 10.000 Quadratmeter großer See, der am Fuße eines der Hügel angelegt werden soll."


    Quelle: http://www.rag-montan-immobili…news-detail/article/4836/

  • Hamm: Stadt will Seilbahn über die Lippe bauen

    PM: "Die Lippe in Hamm soll zum Freizeitraum werden. Im Mittelpunkt des Stadt- und Naturentwicklungskonzeptes steht eine Idee: Eine Seilbahn soll von der Innenstadt über Lippe und Datteln-Hamm-Kanal führen und dazu beitragen, das neue Areal zu erschließen.

    Gastronomie, Spiel- und Freizeitmöglichkeiten sowie ein Erlebnisbauernhof seien weitere Bestandteile des Plans, berichtet die Stadt Hamm. Im Mittelpunkt stehe jedoch der Natur- und Umweltschutz. So soll unter anderem mit einer "Lippeschlinge" der natürliche Lauf des Flusses teilweise wiederhergestellt werden.

    Das Konzept wurde von den Hammer Ratsgremien gestern befürwortet, so dass sich die Stadt nun um Fördermittel aus dem Sonderprogramm "Grüne Infrastruktur" des NRW-Umweltministeriums bewerben kann."


    Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?42191
    Weitere Informationen: http://www.hamm.de/news/artike…fa9f3990ce29e5b751932fdf1

  • IGA 2027: Internationale Gartenausstellung kommt ins Ruhrgebiet

    PM: "Die Internationale Gartenausstellung (IGA) soll 2027 im Ruhrgebiet stattfinden. Das hat jetzt der Verwaltungsrat der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft entschieden.
    Der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Emschergenossenschaft planen die IGA als dezentrales Großereignis, an dem sich alle Städte und Kreise im Ruhrgebiet beteiligen. Ein erstes Konzept sieht unter anderem vor, fünf "Zukunftsgärten" als Hauptveranstaltungsorte aufzubauen, in denen umweltbezogene Themen begreifbar gemacht werden. Zudem sollen 20 bis 25 bereits bestehende Parkanlagen neu präsentiert werden.

    Der RVR geht davon aus, dass für die IGA 2027 Zuschüsse in Höhe von rund 42 Millionen Euro benötigt werden. Damit erreicht das Projekt eine Größenordnung, die etwas unterhalb des Kulturhauptstadt-Etats liegt, der rund 60 Millionen Euro betragen hat."


    Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?42221
    Weitere Informationen: http://www.metropoleruhr.de/presse.html

  • IGA 2027: Internationale Gartenausstellung kommt ins Ruhrgebiet

    Ich hab mal da eine Frage. Muss den das Ruhrgebiet sich noch in einem international Wettbewerb behaupten oder ist das nun sicher, dass es 2027 im Ruhrgebiet stattfindet?