Hombruch | TU / FH / Technologiepark [Planung&Bau]

  • FH Neubau an der Emil-Figge-Straße

    NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Ina Brandes, hat den Ruhrnachrichten ein Interview gegeben.

    RN+

    Noch ist vieles unkonkret, aber der Campus Sonnenstraße soll in einen Neubau an der Emil-Figge-Straße verlegt werden. Im Rahmen der Neuen Masterplanung Hochschulbau werden FH, Ministerium sowie der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW festlegen, wie groß der Neubau ausfallen soll und in welchem Umfang er realisiert wird. Die entsprechende Vereinbarung soll im dritten oder vierten Quartal 2026 unterzeichnet werden.

    Der Gesamtcampus wird auf Grundlage stabiler Studierendenzahlen geplant; derzeit sind es rund 13.700 Studierende.

    Ziel ist es, dass spätestens 2029 die Bagger rollen. Das Vorhaben soll mithilfe des bereits erwähnten Beschleunigungsprogramms Neue Masterplanung Hochschulbau umgesetzt werden. Ob es Architektenwettbewerbe geben wird, ist noch offen, da diese Zeit und Geld binden. Außerdem gilt der Standort nicht als stadtbildprägend. Ein Gebäude wie das CALEDO wäre allerdings durchaus wünschenswert.

    Hier noch ein Link der FH:

    FH Dortmund - Finanzierung anstehender Baumaßnahmen

  • ^ Sich an CALEDO zu orientieren, ist grundsätzlich eine feine Sache. Aufgrund der brandschutztechnischen Herausforderungen bei den Bestandsbauten ist sicherlich auch eine gewisse Eile geboten. Dennoch finde ich es befremdlich, dass bei einem Neubauprojekt mit einem Volumen von nahezu einer halben Milliarde Euro zumindest laut darüber nachgedacht wird, auf einen Architekturwettbewerb zu verzichten.

  • TU Dortmund - Campus Nord: Neubau Universitätsbibliothek

    Das letzte Update zum vom Architekturbüro Max Dudler konzipierten Bibliotheksneubau ist ziemlich genau ein Jahr alt. Auf den ersten Blick hat sich seither nicht sonderlich viel getan. Bei einer etwas genaueren Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die Gründungsarbeiten abgeschlossen und gut die Hälfte der Baugrube erstellt wurde. Da der über 40 Meter hohe Neubau im März 2030 fertiggestellt sein soll, ist davon auszugehen, dass die Baufortschritte von nun an deutlich sichtbarer werden.

    j64z6bx5.jpg

    Quelle: https://baublog.ub.tu-dortmund.de/webcam/current.jpg

  • Neubau Fachhochschule

    Eigentlich bekannt, an mir aber komplett vorbeigegangen und hier auch noch nicht so erwähnt: Zunächst realisiert wird tatsächlich nur ein erster Bauabschnitt. Ersetzt wird der Campus Sonnenstraße, der die Fachbereiche Elektrotechnik, Maschinenbau, Informationstechnik sowie das Rektorat und die zentrale Verwaltung beherbergt. Die Investitionssumme (erster Bauabschnitt) beläuft sich auf rund 430 Millionen Euro. Der Ersatzbau für den Campus Max-Ophüls-Platz (Fachbereich Design) wird zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff genommen. (Quelle)

  • Zentrum für Logistik und IT

    das Gebäude ist fast fertig. Eigentlich gefällt es mir ganz gut, insbesondere wenn sich Licht in der Fassade spiegelt, denn dann schimmert sie interessant. Aber mal sehen, wie die Fassade altert.

    vsxng4eq.jpg


    xqhutxxh.jpg

    Quelle: Eigene Bilder

  • Campus Nord - Neubau Fachhochschule

    Anbei eine Pressemitteilung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs des Landes Nordrhein-Westfalen:


    Werkstattverfahren zur Zukunft der FH Dortmund hat begonnen

    Planung im Dialog

    Dortmund | Niederlassung Dortmund

    Wie kann der Campus der Fachhochschule Dortmund (FH Dortmund) künftig aussehen? Mit dem Start eines mehrphasigen Werkstattverfahrens werden jetzt Ideen für die städtebauliche Entwicklung des Standorts gesammelt. Drei externe Planungsteams entwickeln Konzepte für einen modernen, vernetzten und nachhaltigen Campus. Studierende, Mitarbeitende sowie Anwohnerinnen und Anwohner wirken dabei aktiv mit.

    Die FH Dortmund verfolgt das Ziel, ihre bislang auf verschiedene Standorte verteilten Bereiche perspektivisch am Standort Emil-Figge-Straße zu bündeln. Mit der Entwicklung der Fläche „Am Waarbaum“ soll ein zusammenhängender und zukunftsfähiger Campus entstehen, der Forschung, Lehre, Service, Verwaltung und Begegnung stärker miteinander verbindet. Hierfür sollen in einem gemeinsamen Werkstattverfahren möglichst konkrete Ideen für die Zukunft der Hochschule entwickelt werden. Die Verantwortung für das Werkstattverfahren liegt beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW), der Fachhochschule Dortmund und der Stadt Dortmund gemeinsam.

    Im Mittelpunkt der jetzt startenden Planungen stehen kurze Wege, eine erkennbare Campusmitte und attraktive Freiräume. Gleichzeitig soll der Campus besser mit der Technischen Universität Dortmund, den angrenzenden Quartieren und dem Landschaftsraum vernetzt werden. Aspekte wie Klimaanpassung, Regenwasserbewirtschaftung und eine nachhaltige Erschließung mit ÖPNV und Fahrrad spielen dabei eine wichtige Rolle.

    „Mit dem Werkstattverfahren schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung des Hochschulstandorts. Gemeinsam mit der FH Dortmund und der Stadt Dortmund wollen wir Lösungen entwickeln, die moderne Anforderungen an Lehre und Forschung mit einem qualitativen städtebaulichen Konzept verbinden. Die vielfältigen Perspektiven und Ideen aus dem Verfahren werden dabei wichtige Impulse für die weitere Planung geben“, sagt BLB-NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems.

    Werkstattverfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit

    Im Werkstattverfahren entwickeln die drei beteiligten Planungsteams eine qualifizierte städtebauliche Gesamtkonzeption für den Campus. Im Fokus stehen konkrete, umsetzbare Strukturen, in denen die aktuellen und künftigen räumlichen Bedarfe der Hochschule abgebildet werden können. „Ein gemeinsamer Campus ist ein Meilenstein für die FH Dortmund. Indem wir unsere Fachbereiche an einem Ort bündeln, stärken wir das interdisziplinäre Arbeiten und schaffen einen lebendigen Ort für Lehre, Forschung und Begegnung. Diesen neuen Campus gestalten wir von Anfang an gemeinsam mit unseren Studierenden und Beschäftigten“, sagt Prof. Dr. Tamara Appel, Rektorin der FH Dortmund.

    Ein wichtiger Bestandteil des Werkstattverfahrens ist die Beteiligung der Menschen vor Ort. Studierende und Mitarbeitende der FH Dortmund sowie Anwohnerinnen und Anwohner wurden vorab eingeladen, ihre Perspektiven, Hinweise und Ideen in den Prozess einzubringen. Ziel des Verfahrens ist eine gemeinsame Entwicklungsperspektive für den Campus. Den Auftakt dafür bildete ein öffentliches Forum im Auditorium der „kostBar“ auf dem Campus Emil-Figge-Straße.

    Jury kürt Sieger-Entwurf

    In den Wochen nach dem ersten Forum folgt die Bearbeitungsphase, in der sich die Beteiligten austauschen und die drei Planungsteams die Ideen in Konzepte überführen. Am Ende des Werkstattverfahrens steht ein weiteres öffentliches Forum Ende November. Bei diesem werden die finalen Entwürfe vorgestellt, diskutiert und bewertet. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des BLB NRW, der FH Dortmund, der Stadt Dortmund sowie externen Fachleuten begleitet den gesamten Prozess und empfiehlt am Ende einen Entwurf als Grundlage für die weitere Planung. „Die Entwicklung des FH-Campus ist eine große Chance für den Hochschulstandort Dortmund. Für die Fläche erwarten wir hohe Qualität in Städtebau, Freiraum und Architektur.

    Wir sind deshalb sehr gespannt auf die Ideen, die in der Werkstatt entwickelt werden. Mit der Zusammenführung der FH-Standorte auf dem Campus bieten sich gleich mehrere Chancen: Der Campus erhält eine neue Eingangsadresse an der Emil-Figge-Straße und zur Dorstfelder Allee. Perspektivisch verknüpft sich der Standort mit der neuen H-Bahn-Trasse und der neuen Bibliothek und schafft damit auch einen neuen Schwerpunkt im Campusgeschehen“, sagt Stefan Szuggat, Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen der Stadt Dortmund.

  • Exzellenz-Hochschulen

    die TU Dortmund ist zusammen mit der Ruhr-Universität Bochum jetzt zur Exzellenzuni gekürt worden.

    Beide werden mit ihrem gemeinsamen Ruhr Innovation Lab im Rahmen der Exzellenzstrategie als Exzellenzverbund gefördert. Im Mittelpunkt stehen unter anderem nachhaltige Chemie, Cybersicherheit, KI-gestützte Materialentwicklung und die Natur der Materie. Die Universitäten wollen ihre bestehenden Kooperationen weiter vertiefen, etwa durch gemeinsame Forschungs- und Transferstrukturen sowie eine engere Personalplanung. Der Erfolg stärkt die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets und den Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Ab Januar werden bundesweit zwölf Exzellenzuniversitäten und drei Exzellenzverbünde gefördert.

    RUB 

    In Dortmund soll ein neues Materialanalyselabor in Betrieb gehen, allerdings erst 2031. Von dern fast 50 Mio. Kosten, trägt NRW 45 Mio.

    RN