MITTE - CITY [Gleisdreieck]

  • Sanierung Schlegel Turm

    Der Schlegel-Turm in der Bochumer Innenstadt muss dringend saniert werden. Doch die Kosten dafür haben sich fast verdoppelt. Ursprünglich schätzte man die Kosten auf 4,6 Millionen Euro, jetzt werden fast sieben Millionen Euro erwartet. Im Haushaltsplan sind bereits acht Millionen Euro eingeplant, falls der Stadtrat zustimmt. Der Zustand des Turms hat sich seit dem Kauf der Immobilie im Jahr 2021 verschlechtert. Im Inneren sind Stahlstützen eingebaut worden, um das Gebäude zu sichern. Aufgrund erheblicher Schäden müssen der Turmkopf und die ehemalige Braumeisterwohnung zurückgebaut und neu errichtet werden. Auch die Fassade benötigt eine Betonsanierung.

    Die oberen Etagen des Turms sind laut Stadt nicht mehr sicher. Rost und abgebrochene Mauerstücke zeigen, dass das Betontragwerk schwer beschädigt ist. Vermutlich müssen große Teile des Bauwerks erneuert werden. Nach der Sanierung werden der Turmkopf und die Braumeisterwohnung ungenutzt bleiben. Die unteren Etagen, die derzeit als Büros genutzt werden, sind nicht Teil der Sanierungsarbeiten. Alle Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege durchgeführt, da das Gebäude seit 1999 unter Denkmalschutz steht. Die vier Stadtwappen am Turmkopf sollen künftig nachts angestrahlt werden.

    Die Stadt plant, einen Baukran von der angrenzenden Baustelle für das „Haus des Wissens“ auch für die Sanierung des Schlegel-Turms zu nutzen. Dies soll zeitliche und wirtschaftliche Vorteile bringen. Bis Ende des Jahres möchte die Stadt einen Generalplaner beauftragen und erwartet, die Genehmigung bis zum zweiten Quartal 2026 zu erhalten. Die Sanierung soll bis Herbst 2027 abgeschlossen sein. Der Schlegel-Turm wurde 1927 als Malz-Silo für die Brauerei Schlegel erbaut.
    Die Stadt begründet die gestiegenen Kosten mit Marktentwicklungen und dem Ukraine-Krieg, sieht die Investition aber als notwendig an, um das Wahrzeichen zu erhalten. Übrigens soll der Turm nach der Sanierung auch beleuchtet werden.

    Quelle: WAZ - Wahrzeichen von Bochum wird saniert: Kosten explodieren / hinter Paywall

  • Dr.-Ruer-Platz: Sparkassen-Büroneubau I 20.05.2025

    BA 2 gestartet: Am Bestandsgebäude steht nun ebenfalls ein Gerüst für die Demontage der alten Fassade und der Dachausbau wurde in Angriff genommen. Im Erdgeschoss geht dort der Betrieb erstmal weiter.

    Eine einheitliche Fassade verbindet später das Bestandsgebäude Dr.-Ruer-Platz 6 und den Neubau Dr.-Ruer
    Platz 8 zu einem einzigen Gebäude. Der Naturstein wird farblich dem Frankenländer Muschelkalk des historischen Sparkassen-Hauptgebäudes angepasst. Beide Komplexe werden über eine Brücke in der vierten Etage miteinander verbunden.

    Die gefaltete Fassade mit großen Fenstern und den Natursteinelementen ist das bestechende architektonische Merkmal.

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • 6 Geschäftshäuser in der Innenstadt für Fassadenförderung des Bundes ausgewählt

    Sechs Geschäftshäuser in der Bochumer Innenstadt werden im nächsten Jahr optisch noch ansprechender. Am 28. November 2024 hat das Entscheidungsgremium zur Fassadenförderung im Zuge des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ getagt. In der Sitzung unter Leitung von Heiner Farwick, dem Vorsitzenden des Beirats für Gestaltung und Baukultur, wurden sechs Geschäftshäuser ausgewählt, die eine attraktive Umgestaltung ihrer Fassaden bekommen. Die prämierten Projekte verteilen sich über die gesamte Kerninnenstadt und sind für ihr jeweiliges Umfeld prägend.

    So werden die Fassaden von vier Geschäftshäusern saniert und teils wieder in ihr ursprüngliches, qualitätvolles Erscheinungsbild gebracht. Dabei werden Fassadenbegrünung und Barrierefreiheit ebenso mitgedacht. Darüber hinaus wird zu seinem 100-jährigen Bestehen die Sanierung des Lueg-Hochhauses mit seiner Backsteinfassade sowie die Fassadenreinigung eines Bürohauses am Westring gefördert. Für alle Projekte stehen insgesamt 645.000 Euro an Förderung zur Verfügung, von denen der Bund 75 Prozent übernimmt. Von privater Seite werden wiederum rund vier Millionen Euro investiert.

    Pressemitteilung: Stadt Bochum - Sechs Geschäftshäuser in der Innenstadt für Fassadenförderung des Bundes ausgewählt

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    Bild Stadt Bochum

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    Bild: dreibund-architekten - Kurt Schumacher Platz 8 - Fassadensanierung

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    Bild: dreibund architekten - Baltz Modehaus Fassadensanierung

  • Wow das sieht schon echt gut aus. Hat hier im Forum jemand eine Ahnung, ob so eine Fassade aus Naturstein besonders teuer ist? Ich finde gerade diesen Stil sehr schick und trotzdem zeitlos. Ich mag auch sehr gerne das Kortumkarree und habe mich schon mal gefragt, warum nicht mehr in diesem Stil gebaut wird.

  • Baltz Fassadensanierung

    Das Modehaus Baltz in der Bochumer Innenstadt modernisiert derzeit den 70er-Jahre-Anbau an der Pariser Straße umfassend. Neben einer gestalterischen Aufwertung erhält das Gebäude eine neue, helle Fassade mit faltenartigen Elementen und integrierter Begrünung. Die Arbeiten umfassen zudem eine neue Mitarbeiterterrasse mit direkter Verbindung zur Baltz-Kantine – eine Maßnahme zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität für die Beschäftigten.

    Die Umgestaltung wurde durch die Innenstadtarchitekten der Stadt Bochum angestoßen und vom Architekturbüro Dreibund umgesetzt. Sie ist Teil des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“, das in Bochum die Fassadensanierung von sechs prägenden Gebäuden fördert. Der Bund übernimmt 75 Prozent der Gesamtkosten, insgesamt stehen 645.000 Euro Fördermittel bereit.

    Bis zum Weihnachtsmarkt 2025 soll das Baugerüst entfernt werden, die Bepflanzung der Terrasse ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Für Inhaber Andor Baltz ist die Maßnahme ein langfristiges Investment in die Attraktivität der Innenstadt: Sie soll nicht nur gestalterische Akzente setzen, sondern auch als Beispiel für mehr Begrünung im städtischen Raum dienen.

    Quelle: WAZ - Baltz in Bochum eingerüstet: Was hinter Bauarbeiten steckt- hinter Paywall

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    Bild: dreibund architekten, Bochum

  • Baltz Fassadensanierung

    ^^ Gefällt mir gut, Ende Mai sah es dort noch so aus. Neben den Gerüsten rechts der vor einigen Jahren eingefügte 35m hohe Neubau Schützenbahn 8-10 für eine Geschäftserweiterung.

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    Foto hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Kontorhaus - Ecke Südring/Luisenstraße

    Der ehemalige Gravis-Pavillon am Dreieck Südring / Luisenstraße / Hellweg (Südring 6) wird Ende Juli 2025 abgerissen. Das Gebäude stand seit 2018 überwiegend leer. Der Eigentümer, die Wirtschaftsentwicklung Bochum (WEG), hatte das Grundstück zunächst verkauft, den Verkauf aber rückabgewickelt, da das geplante Bauvorhaben nicht umgesetzt wurde.

    Ursprünglich sollte auf dem Gelände zusammen mit dem benachbarten Grundstück ein sechsgeschossiges Gebäude mit Einzelhandel, Büros, Wohnungen und einem Medizinischen Versorgungszentrum entstehen. Dieses Projekt der Familie Brandts wurde jedoch Ende 2023 aufgegeben. Die Nachbarfläche bleibt weiterhin im Besitz der Familie Brandts und ist nicht Teil des aktuellen Vorhabens.

    Die WEG plant aktuell lediglich den Abriss des Pavillons. Eine spätere Neubebauung ist vorgesehen, konkrete Pläne gibt es noch nicht. Eine Zwischennutzung – etwa durch Gastronomie – wird in Erwägung gezogen. Der Abriss soll etwa zwei Monate dauern und den Straßenverkehr nicht beeinträchtigen. Im Boden befindet sich ein alter Tank aus der Zeit einer früheren Tankstelle, der entfernt werden muss.

    Quelle: WAZ - Neue Baustelle in der City von Bochum: Abrissbagger rollt an - hinter Paywall

  • Kortumstraße 46-48

    In der Bochumer Innenstadt wurde ein früheres Problemgebäude an der Ecke Kortumstraße/Südring aufwendig saniert und in ein modernes Apartmenthaus des Münchener Unternehmens Limehome umgewandelt. Dort stehen seit der Eröffnung während Bochum Total 63 voll ausgestattete Design-Apartments mit Größen zwischen 19 und 54 m² zur Verfügung. Die Unterkunft richtet sich an Geschäftsreisende und Touristen, die eine zentral gelegene, komfortable und servicearme Alternative zum Hotel suchen.

    Im Erdgeschoss des Gebäudes eröffnet am 25. September 2025 der dänische Möbelhändler BoConcept seinen neuen Bochumer Standort. Das Unternehmen verlässt damit seine bisherige Filiale an der Bongardstraße, bleibt aber der Innenstadt treu.

    Quelle: WAZ - In früherem Problemhaus in Bochum sind nun Design-Apartments - Paywall

  • Büro & Geschäftshaus Kortumstraße 49

    Das markante Gebäude „K49“ an der Kortumstraße 49 in Bochum eröffnet nach über sieben Jahren Leerstand neu. Die RLS Group um Robin Heckendorf investierte 5,1 Mio. Euro in eine umfassende Kernsanierung.

    Im Erdgeschoss entstehen neue Flächen für Einzelhandel und Gastronomie. Hauptmieter wird die Drogeriekette dm, die ihre bestehende Filiale in die modernen Räume verlagert. Ergänzt wird das Angebot durch den Burger-Anbieter „Take the good Food“ sowie eine Subway-Filiale, die beide noch im 4. Quartal 2025 eröffnen sollen.

    Die Obergeschosse werden überwiegend vom Callcenter-Betreiber Triple S genutzt, der hier rund 1.370 Quadratmeter Bürofläche bezieht. Neben modernen Arbeitsplätzen umfasst die Anmietung auch ein Staffelgeschoss mit Dachterrasse, die für ein angenehmes Arbeitsumfeld sorgen soll.

    Quelle: WAZ - „K49“ soll der Kortumstraße in Bochum neuen Glanz verleihen - Paywall

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    Bild: RLS Group

  • Umbau EKZ City-Point

    Die Saller Unternehmensgruppe aus Weimar hat im August 2025 das Einkaufszentrum City Point in der Bochumer Innenstadt übernommen. Das Unternehmen ist auf Erwerb, Entwicklung und Betrieb von Handelsimmobilien spezialisiert und betreibt vergleichbare Objekte in Deutschland und im europäischen Ausland.

    Der City Point, der in den 1990er-Jahren eröffnet wurde, verzeichnete in den vergangenen Jahren einen Rückgang der Auslastung, insbesondere in den oberen Etagen. Bereits vor der Übernahme wurden Pläne zur Umstrukturierung entwickelt, die die Nutzung der oberen Etagen für Gesundheits- und medizinische Dienstleistungen sowie die unteren Ebenen für Einzelhandel und Gastronomie vorsehen. Erste Schritte, wie der Einzug einer radiologischen Praxis, wurden bereits umgesetzt.

    Die Saller Unternehmensgruppe plant, die laufende Umstrukturierung fortzusetzen und den City Point weiterzuentwickeln. Geplant sind unter anderem Anpassungen der Flächenaufteilung, Modernisierungen der Innenbereiche sowie die Erweiterung des Angebots, um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. Details zu möglichen größeren baulichen Maßnahmen stehen noch aus.

    Quelle: WAZ - City Point in Bochum: Neuer Eigentümer hat große Pläne - Paywall

    Bochum by Lutz Hirschmann, auf Flickr

  • Neustraße / Kreuzstraße

    Die Eigentümer Benjamin Zaczek, Gründer des IT-Unternehmens Salesviewer, und Sebastian Deutsch von 9Elements haben vor drei Jahren die angrenzenden Altbauten an der Kreuzstraße 11/13 erworben. Dort laufen derzeit aufwendige Sanierungsarbeiten, bei denen nahezu alles erneuert wird – von Elektrik und Wasserleitungen über Böden, Fenster und Türen bis hin zum Dach. Entstehen sollen bis Ende 2026 zwei Ladenlokale im Erdgeschoss sowie 17 moderne Wohnungen mit Größen zwischen 35 und 113 Quadratmetern. Auf dem Dach wird zusätzlich eine Photovoltaikanlage installiert. Für die Investoren ist dies zwar noch nicht das große Ziel, das sie mit dem Areal verfolgen, aber ein sichtbarer Anfang, der das lange stagnierende Straßenbild bereits aufwertet.

    Langfristig wollen Zaczek und Deutsch den sogenannten „Digitalriegel“ realisieren: ein bis zu fünfgeschossiges Gebäude an der Kreuzstraße sowie ein viergeschossiger Neubau auf dem dahinterliegenden Gelände. Mit diesem Projekt sollen nicht nur die Baulücken geschlossen, sondern auch neue Flächen für Unternehmen der Kreativwirtschaft geschaffen werden, darunter die eigenen Firmen. Trotz vieler Hürden betonen die Investoren, dass sie weiterhin alle Möglichkeiten ausschöpfen werden, um das Vorhaben umzusetzen. Ziel ist es, dem Viertel eine moderne und lebendige Struktur zu geben und den Eindruck des Stillstands, der das Areal seit Jahren prägt, endgültig zu beseitigen.

    Quelle: WAZ -  Brachfläche nahe dem Bermudadreieck – Plötzlich tut sich was - Paywall

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    Bild: Stadt Bochum

  • Dr.-Ruer-Platz: Sparkassen-Büroneubau

    Der Neubau der Sparkasse am Dr.-Ruer-Platz in Bochum verzögert sich. Statt wie geplant im September 2025 soll er nun erst im Januar 2026 fertiggestellt werden. Grund dafür ist die komplexe Baustellensituation, da der Platz häufig für Veranstaltungen wie den Wochenmarkt, Musiksommer oder Weihnachtsmarkt genutzt wird, was die Bauarbeiten einschränkt.

    Im Januar 2026 sollen die Gastronomie „Wilma Wunder“ und eine Anwaltskanzlei einziehen. Die Sparkasse nutzt die übrigen Räume selbst.

    Parallel dazu laufen die Planungen für eine Skywalk-Brücke, die den Neubau mit dem Hauptgebäude verbinden soll. Der Baubeginn ist noch für 2025 vorgesehen, die Fertigstellung Anfang 2026.

    Quelle: https://www.radiobochum.de/artikel/verzoe…hum-2462372.htm

  • Umbau + Sanierung ehem. Voswinkel Gebäude

    Das ehemalige Stammhaus des traditionsreichen Schuhhauses Voswinkel an der Kortumstraße 80–86 in Bochum wird nach mehr als zwei Jahren Leerstand umfassend saniert und soll noch vor dem Weihnachtsgeschäft wieder eröffnet werden. Eigentümerin des Gebäudes ist die Hans-Pohlandt-Stiftung, die das nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete Haus derzeit kernsaniert. Von außen ist davon bislang wenig zu sehen, da die Erdgeschosszone weiterhin mit Brettern verkleidet ist, im Inneren laufen jedoch umfangreiche Modernisierungsarbeiten.

    Als neuer Mieter soll nach übereinstimmenden Medienberichten die Streetwear- und Sneaker-Kette Snipes in die Räumlichkeiten einziehen. Geplant ist eine Verkaufsfläche von rund 500 Quadratmetern. Damit würde Snipes seine bisherige Filiale in der Kortumstraße aufgeben und in die größere, zentralere Fläche an der ehemaligen Voswinkel-Adresse umziehen. Eine offizielle Bestätigung durch den Vermieter oder das Unternehmen selbst steht bislang aus, gilt in Branchenkreisen jedoch als sehr wahrscheinlich.

    Die oberen Etagen des Gebäudes, die früher von Voswinkel als Lager- und Sozialräume genutzt wurden, sollen künftig möglicherweise zu Wohnzwecken umgebaut werden. Entsprechende Überlegungen befinden sich noch in der Prüfung. Damit folgt die Stiftung einem Trend, den auch die Stadt Bochum unterstützt: Durch Umnutzungen von Obergeschossen in Innenstadtlagen sollen neue Wohnräume entstehen und die Attraktivität der City gestärkt werden.

    Quelle: WAZ - City-Leerstand: Nachfolger für Voswinkel in Bochum gefunden

  • Div. Projekte Innenstadt / Sanierungen und Umbauten / 09.02.2026

    Teils hochwertige Modernisierungen haben die allesamt älteren Bestandsbauten attraktiver gemacht und so zu einer Verbesserung des Stadtbilds beigetragen. Weitere Geschäftshäuser mit optisch ansprechender Fassade sollen in nächster Zeit folgen; s. #344.

    Dr.-Ruer-Platz: Sparkassen-Büroneubau

    Der neuerlich genannte Fertigstellungstermin für Januar nach mehrmaliger Verschiebung ist wiederum verstrichen, es wird weiter fleißig gewerkelt. Der warme Naturstein an der Fassade kann gefallen. Das Stahlgerippe auf dem Dach wird wohl zum späteren Übergang zum SPK-Hauptgebäude gehören.

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    Büro & Geschäftshaus Kortumstraße 49 I K49: Oben Büros und unten dm-Markt plus zweimal Fastfoodkette.

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    Baltz Modehaus Fassadensanierung: Oberhalb bei der Fassade/Stahleinhausung fehlt nur noch die extensive Begrünung. Kletterhilfen sind angebracht.

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    Kortumstraße 46-48: Umwandlung zum modernen Apartmenthaus des Münchener Unternehmens Limehome. Im EG sitzt nun der dänische Möbelhändler BoConcept.

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

    Einmal editiert, zuletzt von hanbrohat (13. Februar 2026 um 20:15)

  • ^^ Ehrlich gesagt finde ich die Entwicklung in der Bochumer City gerade richtig stark. Das Fassadenkonzept trägt endlich Früchte und man sieht an jeder Ecke, dass sich was tut. Es ist echt befreiend, dass die alte Nachkriegsarchitektur nicht mehr hinter billigen Plastikfassaden oder greller Werbung versteckt wird, sondern wieder richtig Charakter zeigt. Dass die Stadt das Ganze mit dem Hof- und Fassadenprogramm fördert, ist ein genialer Schachzug. Wenn man sieht, wie große Player wie Baltz oder das Union Kino mitmachen, merkt man: Die Leute glauben wieder an unsere Innenstadt. Ich hoffe das Tempo bleibt bestehen und man bleibt weiter dran.

  • Sanierung Rathaus + BVZ-Abriss

    In der Innenstadt von Bochum steht eine markante bauliche Veränderung bevor: Das Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) soll abgerissen werden. Eine Mehrheit des Stadtrats hatte Ende 2024 beschlossen, das Gebäude in zentraler Lage langfristig zurückzubauen. Mit dem eigentlichen Abriss kann jedoch frühestens im Jahr 2028 begonnen werden, da zunächst das neue „Haus des Wissens“ fertiggestellt sein muss, das künftig Funktionen des BVZ übernehmen soll.

    Bereits deutlich früher wird jedoch ein Teil des Gebäudekomplexes verschwinden. Noch im Frühjahr 2026 soll die Verbindungsbrücke zwischen dem BVZ und dem Nordflügel des Rathaus Bochum abgerissen werden. Die Stadt hat die entsprechenden Arbeiten ausgeschrieben, der Beginn ist für April vorgesehen, bis Ende Juni soll die Brücke vollständig entfernt sein. Das Bauwerk ist 29,5 Meter lang, 3,40 Meter breit und in einer Höhe von bis zu elf Metern installiert. Es besteht aus Stahl und Aluminium und wurde Ende der 1970er Jahre als geschlossene Verbindung zwischen dem damals neu errichteten BVZ und dem Rathaus gebaut. Für Verwaltungsmitarbeiter und Lokalpolitiker stellte sie über Jahrzehnte eine direkte und wettergeschützte Verbindung zwischen den beiden Gebäuden dar. Mit dem Abriss wird diese bauliche Verknüpfung dauerhaft aufgehoben.

    Der Rückbau der Brücke steht im Zusammenhang mit der umfassenden Sanierung des denkmalgeschützten Rathauses. Das Gebäude wurde von dem Architekten Karl Roth im Stil der spanischen Renaissance entworfen und 1931 eingeweiht. Mit einer Höhe von 35 Metern gilt es formal als Hochhaus, was insbesondere im Hinblick auf den Brandschutz besondere Anforderungen mit sich bringt. Die Sanierung des Rathauses ist auf mehrere Bauabschnitte angelegt und mit Gesamtkosten von rund 100 Millionen Euro veranschlagt. Ziel ist es, das Gebäude bis zu seinem 100. Geburtstag im Jahr 2031 technisch und baulich vollständig zu modernisieren.

    Die Arbeiten begannen bereits 2011 im Westteil des Rathauses. 2022 musste dieser Bereich aufgrund verschärfter Brandschutzanforderungen erneut bearbeitet werden. Seit 2024 laufen die Maßnahmen am Nordflügel, die voraussichtlich noch bis 2027 andauern sollen. Abschließend ist die Sanierung des Südflügels mit repräsentativen Räumen, darunter auch das Büro des Oberbürgermeisters, vorgesehen. Für diesen letzten Abschnitt werden nach Planungsstand Ende 2024 Kosten in Höhe von knapp 37 Millionen Euro kalkuliert.

    Mit dem Abriss der Brücke im Jahr 2026 und dem geplanten Rückbau des BVZ ab 2028 setzt die Stadt einen weiteren Schritt in der Neustrukturierung ihres zentralen Verwaltungsstandorts um.

    Quelle: WAZ - Maroder Verwaltungsbau in Bochum verschwindet – an markanter Stelle geht es los - Paywall

  • Kortumhaus - Umbau & Neuausrichtung

    Das traditionsreiche Kortumhaus in der Bochumer Innenstadt steht möglicherweise vor umfassenden Veränderungen. Hintergrund sind anhaltende Gerüchte, wonach der Elektronikfachmarkt Saturn seinen Mietvertrag, der nach Angaben der WAZ noch bis 2028 läuft, nicht verlängern möchte. Während das Unternehmen betont, der Standort in Bochum sei weiterhin wichtig und man wolle Teil des lokalen Einzelhandels bleiben, taucht Saturn in einem internen Exposé eines beauftragten Maklerunternehmens nicht mehr als künftiger Mieter auf.

    Stattdessen werden dort neue Nutzungskonzepte vorgestellt. Für die Erdgeschossfläche sollen Verhandlungen mit der Supermarktkette Edeka laufen, zudem wird die Bäckerei Büsch als möglicher Mieter genannt. Geplant sind außerdem weitere Gastronomieflächen. Für die oberen Etagen sieht das Konzept unter anderem zusätzliche Gastronomie sowie möglicherweise ein Fitnessstudio vor. Insgesamt soll das Gebäude künftig stärker in kleinere Einheiten mit mehreren Mietern aufgeteilt werden, anstelle weniger großflächiger Anbieter.

    Das zwischen 1914 und 1921 errichtete Kortumhaus blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und später wieder aufgebaut. In den 1990er Jahren erfolgte eine umfassende Sanierung und Neuausrichtung als Geschäftshaus. Zuletzt hatte Saturn seine Verkaufsfläche bereits verkleinert und nutzt seit Anfang 2024 nur noch zwei Etagen. Wann und in welcher Form die nun bekannt gewordenen Pläne umgesetzt werden könnten, ist bislang offen; das Maklerunternehmen äußerte sich dazu nicht.

    Quelle: WAZ -  Dramatische Veränderungen im Kortumhaus in der Bochumer City: Wer zieht neu ein?- Paywall

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    Bild: HIH Invest Real Estate / Holger Peters

  • St. Vinzenz Quartier am Imbuschplatz

    Der St. Vinzenz e.V. realisiert auf dem Gelände des ehemaligen Klostergartens in Bochum ein umfassendes Neubauprojekt bestehend aus zwei Gebäuden. In städtebaulicher Anbindung an die Bestandsbebauung entsteht ein Gebäudekomplex aus drei Bauteilen (A, B und C) mit Tiefgarage, der künftig verschiedene Nutzungen bündelt. Vorgesehen sind Praxis- und Büroflächen, eine Pflege- und Beratungseinrichtung, Räume für Workshops und Schulungen, Jugendwohngruppen, Trainingswohnungen für junge Erwachsene sowie ein Veranstaltungszentrum mit flexibel nutzbaren Räumen. Ergänzend wird im inneren Bereich des Grundstücks eine Kindertagesstätte in Massivholzkonstruktion mit fünf Gruppen für rund 95 Kinder errichtet.

    Die neu gestalteten Außenanlagen verbinden Neubau und Bestand zu einem zusammenhängenden Campus in zentraler Lage. Das Gelände ist autofrei konzipiert und barrierefrei erschlossen. Zur Ausstattung zählen unter anderem ein Personenaufzug, 20 Stellplätze, Fahrrad- und PKW-Stellplätze in der Tiefgarage, eine Kantine mit Cateringoption, Glasfaseranbindung, eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage sowie Kühl- und Heizsegel. Das Gebäude wird im KfW-40-Standard errichtet.

    Die Fertigstellung der Kita ist für September 2026 vorgesehen, das Gesamtprojekt soll bis Januar 2027 abgeschlossen sein. Mietflächen in unterschiedlichen Größen stehen ab dem 1. Januar 2027 zur Verfügung; zudem können Workshopräume und ein Veranstaltungssaal optional gebucht werden.

    Quelle: Zukunft bauen & Verantwortung übernehmen – Grundsteinlegung für zwei neue Gebäude des Vinzenz in Bochum

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    Bilder + Foto: Prof.Schmitz Architekten