Sonstige Bauvorhaben

  • Architekturpavillon

    Zuletzt #1.306: RE: Sonstige Bauvorhaben

    Der temporäre Pavillon wurde, anders als zunächst geplant, zwischen Dom und Burg Dankwarderode errichtet. Dort steht er für mein Gefühl irgendwie im Weg und vermag auch nicht zur Aufwertung des Stadtbildes beizutragen, das an dieser Stelle auch keiner architektonischen Aufwertung bedarf. Das Bauwerk taugt zwar für eine paar ganz nette Fotomotive, hätte m. E. jedoch an einem anderen Ort (z. B. im Schlossumfeld) eine stärkere Wirkung entfalten können.

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    (Die Bildrechte liegen bei mir.)

  • Hauptfriedhof

    Nachdem die alten Gebäude aus den 1970er Jahren im vergangenen Jahr (leider) abgerissen wurden, erhält der Hauptfriedhof mittlerweile einen neuen Eingangsbereich. Auch wenn ich mir eine Modernisierung des Bestandes gewünscht hätte, verspricht die nun in Realisierung befindliche Lösung durchaus gut zu werden. Deren Ziel, die neogotische Kapelle von Ludwig Winter stärker in den Blickpunkt zu rücken, wird m. E. definitiv erreicht. Hier aktuelle Ansichten:

    (Die Bildrechte liegen bei mir.)

    Weitere Motive gibt es auf der Webseite der Probstei Braunschweig zu sehen: https://www.propstei-braunschweig.de/aktuelles/nach…11ed05b952872a3

  • Rokoko-Pavillon in Stöckheim

    Zuletzt hier.

    Die Sanierung des Rokoko-Pavillon in Stöckheim ist nach Angaben der Stadt Braunschweig nun abgeschlossen. Das historische Gebäude aus dem 18. Jahrhundert ist seit Anfang August wieder nutzbar. Dort finden zum Beispiel Veranstaltungen des Arbeitskreises "Kultur vor Ort" statt. Zudem kann er privat angemietet werden.

    Geplant war zunächst, an der Straßenfassade und an der südlichen Gartenseite des Pavillons die Farbfassung zu erneuern, zeitlich parallel zur vorübergehenden Stadtbahnstilllegung. Die anderen Fassaden waren bereits zuvor restauriert worden. Untersuchungen der Bausubstanz des Pavillons zeigten jedoch die Notwendigkeit zusätzlicher Holzreparaturen auf. Zimmerleute ertüchtigten Deckenbalken, Schwellhölzer und andere Holzbauteile. Einige mussten ganz ausgetauscht werden. Darüber hinaus wurde die schöne Stuckdecke des Innenraums retuschiert. Die Sanierung des Pavillons wurde von der Richard-Borek-Stiftung gefördert.

    Siehe auch die vollständige PM der Stadt: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1224552.html

    Aktuelle Außenansicht:

    © Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen

    Innenraum:

    © Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen

  • ^ Äußerlich quasi unverändert, aber wahrscheinlich im Kern für die nächsten Jahrzehnte gerettet. Schön. Nur: Für das Innenfoto hätte Frau Nielsen schon die Klapptische und die Stapelstühle wegräumen können. Das sieht leider verrumpelt aus...

  • Pocketpark Bäckerklint: Wettbewerb entschieden

    Nach der kürzlich erfolgten Fertigstellung des Pocketparks Kannengießerstraße ist nun im Realisierungswettbewerb zur Umgestaltung des Bäckerklints ist die Entscheidung gefallen: Das Preisgericht würdigte den Entwurf des Büros Simons & Hinze Landschaftsarchitekten GmbH aus Berlin am 7. August einstimmig mit dem 1. Preis. Mit dem 2. Preis wurde das Büro nsp landschaftsarchitekten stadtplaner PartGmbB aus Hannover ausgezeichnet. Eine Anerkennung für ihre Leistungen erhielten die Büros GREENBOX LANDSCHAFTSARCHITEKTEN Partnergesellschaft mbB aus Köln und Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Dresden. Neun Planungsbüros hatten im Rahmen des nichtoffenen einphasigen Wettbewerbs ihre Arbeiten eingereicht.

    Der Pocketpark Bäckerklint soll einen konkreten Beitrag zur Anpassung der Innenstadt an die Folgen des Klimawandels leisten und Klimaanpassung mit ökologischer und städtebaulicher Aufwertung verbinden. Wichtige Vorgabe für die Wettbewerbsteilnehmer war der Erhalt der Anzahl der vorhandenen Stellplätze.

    Das Projekt wird zu 100 Prozent aus Fördermitteln finanziert. Die geschätzten Kosten belaufen sich insgesamt auf rund 1,3 Millionen Euro. Davon übernimmt der Regionalverband Großraum Braunschweig 33,33 Prozent und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) 66,67 Prozent – finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN).

    Mit der Wettbewerbsentscheidung ist nach Angaben der Stadt die Grundlage für die weitere Planung gelegt. Noch im Herbst 2026 soll der Wettbewerbssieger mit der weiteren Bearbeitung beauftragt werden. Der überarbeitete städtebauliche Entwurf wird vor Ausschreibung der Baumaßnahme in der ersten Hälfte des Jahres 2027 den politischen Gremien zum Beschluss vorgelegt. Aktuell finden unabhängig von dem geplanten Projekt vor Ort noch Leitungsarbeiten statt. Vorausgesetzt, dass diese fristgerecht abgeschlossen werden, ist es nach Ausarbeitung eines umsetzbaren Entwurfs und Durchführung der erforderlichen Ausschreibung das Ziel, 2028 mit dem Umbau zu beginnen.

    Die Wettbewerbsergebnisse werden bis einschließlich 4. September im Business Center III im Brawo-Park (Willy-Brandt-Platz 13) im Erdgeschoss öffentlich ausgestellt. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich ein Bild von den unterschiedlichen Planungsansätzen zu machen und einen Einblick in die vielfältigen Gestaltungsideen zum geplanten Pocket-Park zu bekommen.

    Visualisierungen des siegreichen Entwurfs:


    © Simons & Hinze Landschaftsarchitekten GmbH

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    © Simons & Hinze Landschaftsarchitekten GmbH

    Vollständige Pressemeldung der Stadt: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1224498.html
    Zu den Entwürfen: https://www.braunschweig.de/leben/im_gruen…_wettbewerb.php

    Einmal editiert, zuletzt von Ted Mosby (21. August 2026 um 12:16) aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Bis zu 180 neue Wohnungen auf altem Coca-Cola-Areal

    Auf dem Gelände der ehemaligen Coca-Cola-Abfüllanlage in der Gartenstadt soll ein Wohnquartier entstehen. Einer entsprechenden Beschlussvorlage der Verwaltung hat der Rat nun zugestimmt. Das Bauvorhaben soll über das Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung, den sogenannten "Wohnungsbauturbo", auf den Weg gebracht werden. Geplant sind rund 150 bis 180 neue Wohneinheiten sowie eine Quartiersgarage.

    Das städtebauliche Konzept sieht vor, das bislang gewerblich genutzte Areal grundlegend umzugestalten und aufzuwerten. Durch den gezielten Rückbau nicht geschützter Gebäudeteile soll das historische Baudenkmal im vorderen Bereich des Grundstücks freigestellt werden und ortsbildprägend zur Geltung kommen. Im rückwärtigen Bereich ist der Neubau zweier Wohngebäude vorgesehen. Der ruhende Verkehr soll in den Neubau einer oberirdischen Quartiersgarage gebündelt werden, so dass das Quartiersinnere autofrei gestaltet wird.

    Durch den Teilrückbau der alten Industrieanlagen und eine umfassende Neubegrünung wird der Versiegelungsgrad des Grundstücks massiv gesenkt – von aktuell rund 95 Prozent auf ca. 65 Prozent. Der Investor hatte im August eine Bauvoranfrage gestellt. Da es sich um ein Projekt von erheblicher städtebaulicher Bedeutung handelt, lag die finale Entscheidungskompetenz beim Rat.

    In einem öffentlich-rechtlichen Vertrag muss sich der Vorhabenträger verpflichten, verbindliche städtebauliche Anforderungen einzuhalten. Dazu gehören auch Vorgaben zu den Wohnungsgrößen. Der Umfang des sozialen Wohnungsbaus soll mindestens 30 Prozent betragen. Nun muss noch das eigentliche Bauantragsverfahren startet.

    Zur entsprechenden Meldung der Stadt: https://www.braunschweig.de/politik_verwal…gartenstadt.php