Oldenburg September 2005

  • Oldenburg September 2005

    Ich war heute bei herrlichstem Wetter in Oldenburg, das von meinem neuen Wohnsitz nur etwa 60 km entfernt ist. Die Stadt wurde im Krieg kaum zerstört und hat heute eine der grössten Altstädte Deutschlands. Sie wirkt nicht wirklich urban, hat aber viele gemütliche Ecken.


    Closeup der Stadtkirche:



    Die historische Altstadt ist flächendeckend eine Fussgängerzone.






    Eines der seltenen Bürgerhäuser aus der Renaissance:






    Die Volksbank von 1908, Historismus mit Jugendstil-Einschlag:


    Ein alter Turm der Stadtbefestigung, dem man im 18. Jahrhundert, wohl aus Gründen der Optik eine barocke Haube aufsetzte:


    Diese Strasse wird wochentags auf ganzer Länge von Stühlen flankiert:


    Eine sehr schöne historische Kaffeehauseinrichtung:







    Teil II mit Schloss und Staatstheater folgt heute abend.

  • Also wenn so eine gewachsene und verdichtete Stadt wie Oldenburg nicht urban wirkt, dann hab ich entweder nicht verstanden was urban heißt oder einen falschen Eindruck von der Stadt.
    Okay, auf deinen Bildern ist nicht viel Leben in der Stadt aber das hab ich auch schon anders gesehen.


    Aber sehr, sehr schöne Bilder. Wie heißt das Caféhaus mit der historischen Einrichtung denn?

  • Ich verwende das Wort urban synonym mit grossstädtisch. Bremen hat zwar nicht die schöne alte Bausubstanz Oldenburgs, dafür aber ein grosstädtischeres Ambiente mit dichterer Bebauung, breiteren Strassen und höherer Passantenfrequenz. Und nicht zuletzt daraus resultierend auch ein breiteres Angebot an Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten.


    Der Name des Cafes ist mir entfallen. Es liegt gegenüber des Burger Kings, ansatzweise zu sehen in der sechstletzten Aufnahme.


    Eventuell komme ich im Laufe des Abends noch dazu weitere Bilder online zu stellen.

  • Endlich komme ich dazu den zweiten Teil meiner Bilder online zu stellen.


    Die klassizistische Wache gegenüber des Schlosses:



    Das mächtige Renaissancsschloss:



    Das Grossherzogtum Oldenburg war bis 1871 ein souveräner Staat und bis 1933 ein eigenes Land.


    Blick auf den Markt:



    Closeup des Schlosses:







    Das Oldenburger Theater:




    Eine der schönsten Strassen der Stadt:









    Zum Abschluss die grösste Bausünde der Stadt, ein wuchtiger Bürobau aus den 60er Jahren unmittelbar hinter der klassizistischen Wache, der den ganzen Schlossplatz verschandelt.



    Ich hoffe, mein kleiner Rundgang hat euch gefallen.