Hauszmann Programm - update, Erstinfo wiki, im Detail hier als pdf, Fotos Ende Sept.2026 (alle in full size).
Wiederaufbau jener im 2.WK zerstörten Paläste auf dem Budaer Burgberg. Im APH-Bauforum gab es regelmäßige sehr gute updates zum Projektfortschritt.
Überblick vom Gellertberg: grün in Bildmitte die Dächer des gewaltigen Schlosses, davor erneuerte Mauern der Schlossgärten talwärts, hinter dem Schloss sind einige neuerstandene Paläste zu sehen. Ich bin kein Detailexperte des Hauszmann-Programms, aber ich zeige gerne was ich mitzuteilen habe.

Links hinterm Schloss: das Erzherzog-Joseph-Palais, in Bildmitte der Honvéd-Palast (dahinter der helle hohe Turm der Matthiaskirche), links der Kirche das Justizministerium. Zwischen den grünen Dächern des Schlosskomplexes sieht man die Neudeckung der Dächer des Nordflügels des Schlosses. Links unten des Schlosses ist noch die Reithalle zu sehen. Somit haben wir schon fast alle bisherig wiederaufgebauten Palastbauten des Hauszmann-Programms im Auge. Die roten/rotbraunen Dächer rechts sind das ehem. Karmeliterkloster (bislang Sitz des Ministerpräsidenten) und davor rotbraun das Sandor-Palais (Sitz des Staatspräsidenten). Der Automobilkran (schwarzer Stab neben Matthiaskirche) baute gerade den letzten Turmdrehkran am Honvéd-Palast ab.

gleicher Blick leicht verrückt:
Justizministerium - Fassadenfront rekonstruiert und gerade erst fertig geworden. Davor die Pestsäule von Buda, rechts das legendäre Hilton-Hotel von 1977.
Das Gebäude erstreckt sich noch sehr weit nach hinten. Da weiß ich allerdings wenig, inwieweit es bereits noch da stand. Jetzt freilich top saniert.


Weitwinkel per Handy und mit Matthiaskirchturm:

Neben dem Justizministerium wurde zudem eine Hausecke rekonstruiert, die ich aber nicht bildlich festhielt. Denn in Altbuda, hier auf dem Burgberg wurden auch viele Bürgerhäuser im WK zerstört, welche man in den 1960ern bis 70ern etwa mit modernen Lückenfüllern ersetzte. Das macht noch einen großen Anteil aller Häuser hier aus, ein Beispiel ist die lange Zeile rechts mit roten Fensterbändern.

Honvéd-Palast (ehem. Honvédministerium, rechts im Foto) und Palais des Roten Kreuzes (links dort ggü). Unten nochmal mit einigen Altbudaer Bürgerhäusern.
Auch diese Ansicht mit der stolzen Kuppel ist erst seit Kurzem fertig und so nach ü80 Jahren erstmals wieder erlebbar.


Vorplatz am Honvéd mit einem Stückchen Ex-Karmeliterkloster dazwischen in Bildmitte. Der neue MP mag ja nicht dort arbeiten, wo Orban bis vor Kurzem saß.

Ein Blick am Karmeliterkloster (rechts) zurück zum Palais des Roten Kreuzes (dort sind diverse Ministerialabteilungen des Sozialen drin), links Honvéd, in Bildmitte ein neuartiger Lückenfüller unklarer Herkunft und Nutzung.

Blick auf die noch offene Rückseite des Honvéd-Palastes, rechts das ehem. Karmeliterkloster. Vor diese Rückseite müßte mE wohl noch ein weiterer Reko-Abschnitt wiederaufgebaut werden.

An den Bauzäunen der Baustellen sind zahlreiche historische Infos und Bilder angebracht, wie es dazumal gewesen war und wie es teils wieder sein soll (sofern das Geld fließt...).
Erzherzog-Joseph-Palast - der Hauptbau ist fast fertig, rechts von ihm entstand ein großes Torgebäude, und dann fehlt noch die Gartenumbauung (siehe pdf-Link oben).

Blick in die Baustelle, ganz links mit Kran: der Nordflügel des Schlosses in der Dachneudeckung und Rekonstruktion.



Fernzoom auf die Nordwestecke des Erzherzog-Palastes

Nordflügel des Schlosses. Im Folgebild mit dem Habsburger-Tor dort links.


Westseitige Seitenansicht mit dem Übergang zum Hauptbau des Schlosses.

Seitenblick zum Hauptschloss - mit dem berühmten Matthiasbrunnen (leider stillgelegt, wartet auf Sanierung).

Auch nahezu alle gigantischen Stützmauern am Westhang, wo wir hier südwärts zum Schloss-Westflügel blicken, wurden über Jahre saniert bzw komplett neu rekonstruiert. Rechts unten die Reithalle. In Bildmitte sieht man eines der ersten Reko-Projekte: die Wache oder Guardhouse.

Reithalle. Von der Wache (Guardhouse) habe ich kein eigentliches Foto gemacht, aber dort ist eine nette Gastronomie modernen Interieurs drin.

Von der Pester Donauseite kann man ebenso einige neue Bauten des Hauszmann-Projektes erkennen: links das Karmeliterkloster, mittig Honvéd, rechts-mittig das Palais des Roten Kreuzes.

Zwischen Matthiaskirche und Hiltonhotel gucken nun auch die Ziertürmchen des Justizministeriums wieder hindurch. Hier die Pracht bei Sonnenaufgang 6 Uhr früh.

Bonusblick vom Josephs-Hügel südwärts über die gesamte schmale Bergflanke von Altbuda

alle fotos elli kny




