Die 6 Ruhrstauseen sind im Verlauf der Ruhr angelegte Stauseen, die vor allem Aufgaben der Wasserversorgung des Ruhrgebiets und der Reinigung der Ruhr übernahmen und übernehmen. Angelegt wurden sie zwischen 1929 und 1979, wobei der kleinste der Seen, der Hengsener Stausee neben der Ruhr angelegt wurde.
Die Stauseen im Ruhrgebiet besitzen zudem einen hohen Wert als Freizeit- und Erholungsschwerpunkte für die Bevölkerung der nahegelegenen Großstädte. Dort finden sowohl Leistungs- und Freizeitsportler als auch Wanderer, Radfahrer und Familien viele nutzbare Angebote vor. Außerdem sind die Stauseen ein Teil der Route der Industriekultur; Quelle: Wikipedia.

Helfmann - selbst gezeichnet von Helfmann - gem. CC BY-SA 3.0 de
Chronologische Sortierung:
- 1929: Hengsteysee zwischen Hagen, Dortmund und Herdecke - Fläche 1,36 km² / Stauvolumen 3,3 Mio. m³
- 1931: Harkortsee zwischen Hagen, Herdecke und Wetter a.d. Ruhr - Fläche 1,37 km² / Stauvolumen 3,1 Mio. m³
- 1933: Baldeneysee im Essener Süden - Fläche 2,64 km² / Stauvolumen 7,6 Mio. m³
- 1937: Hengsener Stausee südöstlich der Dortmunder Stadtgrenze - Fläche 0,192 km² / Stauvolumen 0,4 Mio. m³
- 1950: Kettwiger See im Essener Süden - Fläche 0,55 km² / Stauvolumen 1,4 Mio. m³
- 1979: Kemnader See zwischen Bochum, Witten und Hattingen - Fläche 1,25 km² / Stauvolumen 3,0 Mio. m³
Der Baldeneysee, Standort:
Hat hier im Forum einen eigenen Thread bekommen, ist bei weitem größter der 6 Seen; Link.

Der Kemnader See, Standort:
1979 als viertgrößter und letzter See vom Ruhrverband angelegt, spielte bei den Planungen der nicht weit entfernten und oberhalb liegenden Ruhruniversität eine gewichtige Rolle. Das hier am nord-östlichen Ufer jährlich stattfindende Zeltfestival Ruhr -ZfR- ist vor allen Dingen in den Sommermonaten auch überregional sehr beliebt. Den See umgeben Wander- und Radwege. Der Rundweg um den Stausee ist etwa 8 Kilometer lang. Weitere Infos zum See bei Wikipedia. Eine kleine Zeitreise rund um den See unten folgend.
04.07.22'; Blick vom östlichen Wittener Ufer auf die Bochumer Gegenseite. Die Elodea-Wasserpflanze (Wasserpest) setzt dem See seit der Jahrtausendwende in der Sommerzeit immer mehr zu und muss regelmäßig mit dem Mähboot entfernt werden, was allerdings für die mittlerweile gute Wasserqualität in der Ruhr spricht:


Drei-Städte-Eck; quasi von der Brücke am Stauwehr laufen die drei Städte Bochum, Hattingen und Witten auseinander. Ein Wasserkraftwerk wurde hier 2011 fertiggestellt:

Blick über das im Süden liegende Stauwehr auf den See:

Bootsrutsche und Fischtreppe gehören zur Ausstattung am Wehr:


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